Dagersheim 2016 – Chancen und Herausforderungen

Das Bezirksamt Dagersheim

Dagersheim kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Mit seiner historisch ländlichen Prägung, hat sich der Ort in den vergangenen Jahrzehnten bereits sehr dynamisch entwickelt. Die Zukunft wollen wir mit einer ausgewogenen Mischung angehen. Es gilt die Balance zu finden zwischen Bewahrung und Vorwärtsschreiten in der Ortsentwicklung.

Der Masterplan für die Ortsentwicklung Dagersheims wird in diesem Jahr in diesem Sinne weiter vorangebracht. Der Ortschaftsrat hat im vergangenen Jahr das „Städtebauliche Leitbild für Dagersheim“ beschlossen. Damit hat er der zukünftigen Entwicklung Dagersheims eine grobe Kontur verliehen: Zentrale, identitätsstiftende Bereiche wie der Ortskern und die zentrale Naturerlebnisachse „Schwippe“ sollen bewahrt, behutsam entwickelt und dadurch gestärkt werden. Auch im Bereich der Wohnraumentwicklung und der Planung des Landschaftsraumes und seiner Einflüsse auf das Gemeinwesen wird eine gründliche Entwicklung ungesteuerter Dynamik vorgezogen.
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Kulinarische Genüsse aus Alba: Erneute Auflage im November

In seiner Sitzung am 26. Januar 2016 hat der Verwaltungs- und Kulturausschuss der Durchführung und finanziellen Unterstützung der beliebten und erfolgreichen Partnerschaftsveranstaltung zugestimmt.

Der Verein "Famija Albèisa" führt diese besondere kulinarische Veranstaltung vom 11. bis 13. November 2016 in der Kongresshalle Böblingen durch und erhält dazu von der Stadt Böblingen einen Zuschuss in Höhe der Hallenmiete sowie einen festen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro für die Aufwendungen vor Ort.

Mit dieser Unterstützung soll gewährleitstet werden, dass die rund 70 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus der Partnerstadt Alba diese beliebte und gut besuchte Veranstaltung zum dreizehnten Mal seit 1991 durchführen können. Viele Böblingerinnen und Böblinger aber auch Interessierte aus der Region können dieses Jahr wieder die vielfältigen "kulinarischen Genüsse" aus Alba und dem Piemont vor Ort genießen. Ebenso können die erlesenen Weine und viele weitere Spezialitäten erworben werden. Alle, die Alba noch nicht persönlich besucht haben, können sich mit Reiseinformationen versorgen oder konkrete private Kontakte knüpfen.

Stadtentwicklungsprozess Tannenberg 2015

Die Verwaltung hat dem Kultur- und Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung vom 26. Januar 2016 eine Zusammenfassung des Stadtteilentwicklungsprozesses Tannenberg 2015 zur Kenntnis gegeben.

Von April bis Oktober 2015 waren die Bewohner/innen des Tannenbergs zu mehreren Veranstaltungen eingeladen, um die verschiedenen Lebenslagen und Befindlichkeiten im Stadtteil deutlich zu machen, Themenfelder mit Handlungsbedarf zu identifizieren und mögliche Handlungsansätze zu suchen. Mit rund fünfzig Teilnehmer/innen waren im April Handlungsfelder benannt und diskutiert worden, die in zwei sog. „Denkwerkstätten“ konkretisiert wurden.

Die beteiligten Bürger/innen befassten sich in diesen Workshops intensiv mit den Themen „Sicherheit auf dem Tannenberg“, „Kultur & Soziales“, „Einkauf & Nahversorgung“, „Internet & Fernwärme“. Einzelne Bürger/innen vertieften in den folgenden Wochen bestimmte Themen, insbesondere hinsichtlich Nahversorgung und Sicherheit. Eine längerfristige Projektgruppe hat sich bis dato nicht gebildet, wohl auch, weil die Situation auf dem Tannenberg trotz einzelner Bedarfe wie in der Nahversorgung insgesamt sehr gut ist.

Zum Thema fußläufige Einkaufsmöglichkeiten insbesondere für mobilitätseingeschränkte Bewohner/innen hat ein Bürger über Wochen sehr intensiv recherchiert bis hin zu einer privat durchgeführten Interessensabfrage an einem Marktstand/Verkaufswagen im Stadtteil. Die Verwaltung hat die Ideen aufgenommen und eine Abfrage bei den Marktbeschickern begonnen, ob ggf. Interesse an einem wöchentlichen Verkaufsstand auf dem Tannenberg besteht. Weitere Initiativen in Richtung Sozialprojekt (unter dem Motto „Jung hilft Alt beim Einkauf“) und die Öffentlichkeitsarbeit zur Möglichkeit des Lieferservices insbesondere für Ältere sind gestartet bzw. in Planung. Die Realisierbarkeit muss sich erst noch herausstellen.

Konkrete Ergebnisse hat es bereits mit der Programmöffnung des Treffs am Murkenbach für Veranstaltungen der Waldorfschule gegeben, die auch für o.g. Sozialprojekt angefragt ist. Um Raum für weitere (Veranstaltungs-) Initiativen der Bürger/innen zu lassen, wird am 18. Februar 2016 eine sog. „Programmwerkstatt“ angeboten: eine Chance für alle, die neue Aktivitäten starten und interessante Themen im Treff am Murkenbach einbringen wollen. Dies ist nur eine der Veranstaltungs-  und Kooperationsanregungen, die aus dem Prozess aufgenommen und weiter verfolgt werden.

Die Gemeinderäte nahmen den Bericht mit hohem Interesse zur Kenntnis und bedankten sich bei den beteiligten Bürger/innen und der Verwaltung für ihr Engagement.
Die Fragen und Erkenntnisse aus den verschiedenen Beteiligungsveranstaltungen und Diskussionen fließen in die weiteren Planungsprozesse der Stadt ein.

Eine Dokumentation des Stadtteilentwicklungsprozesses ist auf der städtischen Homepage unter www.boeblingen.de/Demographie abrufbar.

Der Mikrozensus ist im Januar gestartet

Der Mikrozensus ist eine gesetzlich angeordnete Befragung über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt, die seit 1957 jedes Jahr bei 1 Prozent aller Haushalte in Deutschland durchgeführt wird. In Baden-Württemberg sind dies etwa 48 000 Haushalte.

Wer wird für die Erhebung ausgewählt? Die Stichprobenauswahl des Mikrozensus ist im Mikrozensusgesetz vorgeschrieben. Danach werden bei der Stichprobenziehung durch ein mathematisches Zufallsverfahren Anschriften ausgewählt. Personen, die in einem Haushalt an einer ausgewählten Anschrift wohnen, sind auskunftspflichtig. Sie  werden innerhalb von fünf aufeinander folgenden Jahren bis zu viermal befragt. Die vom Gesetzgeber angeordnete Auskunftspflicht dient dazu, mit dem Mikrozensus repräsentative und aktuelle statistische Informationen bereitzustellen. Der Mikrozensus wird unterjährig durchgeführt, das heißt, dass der Stichprobenumfang von etwa 48 000 Haushalten gleichmäßig auf alle Monate und Wochen des Jahres verteilt wird und somit pro Woche rund 900 Haushalte in Baden-Württemberg befragt werden.

Wie läuft eine Befragung ab?

Die Mikrozensusbefragung führen Interviewerinnen und Interviewer des Statistischen Landesamtes durch. Sie sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Sie kündigen sich einige Tage vor ihrem Besuch schriftlich bei den Haushalten an und übergeben mit der Ankündigung auch Informationsmaterial über die Erhebung sowie das Mikrozensusgesetz. Sie weisen sich mit einem Interviewerausweis des Statistischen Landesamtes aus. Die Befragung wird in einem persönlichen Interview mit einem Laptop durchgeführt. Diese Art des Interviews erleichtert Befragten und Interviewern die Arbeit bei der Erhebung und ist für die Haushalte am wenigsten zeitaufwendig. Alternativ besteht für die Haushalte auch die Möglichkeit, einen Erhebungsbogen selbst auszufüllen. Alle erhobenen Einzelangaben unterliegen der Geheimhaltung und dem Datenschutz und werden weder an Dritte weitergegeben noch veröffentlicht. Nach Eingang und Prüfung der Daten im Statistischen Landesamt werden diese anonymisiert und zu aggregierten Landes- und Regionalergebnissen weiterverarbeitet.

Wer nutzt die Daten?

Die Daten des Mikrozensus bilden für Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Presse und nicht zuletzt für interessierte Bürgerinnen und Bürger eine aktuelle Informationsquelle über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung, der Familien und der Haushalte, den Arbeitsmarkt, die Berufsstruktur und die Ausbildung. Meldungen wie z.B. „Ehe- und Lebenspartner haben häufig ähnliches Bildungsniveau und gleiches Alter“, „Altersdurchschnitt der Bevölkerung mit Migrationshintergrund etwa 10 Jahre jünger“ oder „68 Prozent der Pendler nutzen das Auto, 13 Prozent öffentliche Verkehrsmittel“ basieren auf Ergebnissen des Mikrozensuses.
Die Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Dr. Carmina Brenner, bittet alle auskunftspflichtigen Haushalte um Unterstützung: „Um repräsentative Ergebnisse zu gewinnen, ist es notwendig, dass alle in die Erhebung einbezogenen Haushalte die Fragen des Mikrozensuses beantworten. Die Auskünfte von älteren Personen oder Rentnern sind dabei genauso wichtig wie die Angaben von Angestellten, Selbstständigen, Studenten oder Erwerbslosen. Es ist nicht möglich, einzelne für die Erhebung ausgewählte Personen von der Befragung zu befreien.“ Um qualitativ zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, hat der Gesetzgeber die meisten Fragen mit einer Auskunftspflicht belegt (§ 7 Mikrozensusgesetz). Das Statistische Landesamt bittet darum, auch die freiwilligen Fragen zu beantworten.

Hinweis: Die Mikrozensusergebnisse für Baden-Württemberg werden vom Statistischen Landesamt fortlaufend veröffentlicht. Ausgewählte Ergebnisse stehen kostenlos unter www.statistik-bw.de zur Verfügung.

Frag den OB:

Die Onlinesprechstunde von Wolfgang Lützner

Seit Juni 2014 ist das Online-Portal „Frag den OB“ unter www.frag-den-ob.boeblingen.de aktiv. Hier haben Bürger/-innen die Möglichkeit, sich mit ihren Anliegen und Fragen direkt an Oberbürgermeister Wolfgang Lützner zu wenden. Themen der Stadtentwicklung, Fragen zur Verkehrsführung, zur Kinderbetreuung oder kulturelle Dinge – hier kann alles gefragt werden.

Besucher/-innen von „Frag den OB“ können nach einer kurzen Registrierung Fragen formulieren und online stellen oder bereits gestellte Fragen unterstützen. Für die Unterstützung von Beiträgen ist keine vorherige Anmeldung erforderlich. Alle zwei Wochen wird mittwochs um 12.00 Uhr die Frage mit den meisten Unterstützern ausgewählt und von OB Wolfgang Lützner am darauffolgenden Montag beantwortet. Jede Frage steht sechs Wochen lang zur Abstimmung und hat damit dreimal die Chance, zur Top-Frage gewählt zu werden. Nicht ausgewählte Beiträge landen im Archiv und können dort weiterhin eingesehen werden.

Jetzt anmelden und mitmachen!

Das Spektrum der bisher beantworteten Fragen reicht von Parkmöglichkeiten und Kinderbetreuung über Lärm- und Müllbelästigungen bis hin zur Ampelsteuerung. Alle bisherigen Top-Fragen und Antworten des Oberbürgermeisters können im Bereich „Antworten lesen“ angeschaut werden. Die aktuellsten Fragen sowie der Zeitpunkt der nächsten Auswahl der Top-Frage werden jede Woche im Amtsblatt veröffentlicht.

Alle Bürger/-innen sind herzlich eingeladen, sich rege am Online-Portal „Frag den OB“ zu beteiligen – als Unterstützer oder gerne auch mit eigenen Fragen. Durch den transparenten Ablauf erfahren die Nutzer und die Stadtverwaltung, was die meisten Böblinger/-innen bewegt.

Aktuelle Fragen

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