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Wolfgang Lützner

Oberbürgermeister

"Ich sehe Böblingen im Vergleich mit anderen Städten ganz weit vorne. Und ich erkenne Potentiale, die wir noch stärker nutzen sollten."


Das Puzzle fügt sich:

Veränderung der Innenstadt in Richtung stimmiges Gesamtbild

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Entwicklung und Erneuerung der Unterstadt treiben wir seit 2008 zügig voran. Dazu gehört auch eine aktive Grundstückspolitik mit Weitblick. In der Unterstadt wurde in den vergangenen vier Jahren viel gebaut und neu gestaltet – auch im öffentlichen Raum, wie z.B. in der Wolfgang-Brumme-Allee, der Talstraße und am Bahnhofsvorplatz. Schon zwei Drittel der Bahnhofstraße, unserer neuen Fußgängerzone, die wir am 9. und 10. Mai 2015 eröffnen wollen, sind fertiggestellt. Der Erwerb des Postgebäudes durch die BBG birgt zusätzliche Chancen. Mit dem Neubauvorhaben „Cityquartier“ geben wir Richtung Schloßberg nun einen zusätzlichen kraftvollen Impuls.

Der neue Bahnhofsplatz und die Mercaden setzen am Eingang der künftigen Fußgängerzone bereits hohe Maßstäbe für einen attraktiven und zeitgemäßen Auftritt. Ebenso gilt das für den Neubau der Kreissparkasse am anderen Ende der Bahnhofstraße am Elbenplatz.

Gestaltung der Aufenthaltsqualitäten

Die neue Fußgängerzone wurde mit viel Liebe zum Detail entwickelt. Eine hochwertige Gestaltung lädt den Besucher schon bald zum Flanieren ein. Verschiedene Eigentümer in der Bahnhofstraße haben die Zeichen der Zeit erkannt und in ihre Immobilie investiert oder haben verkauft, um Neuentwicklungen zu befördern. Im Bereich der Bahnhofstraße ist eine Neuentwicklung im Bereich des Klett-Areals projektiert und im Stadteingangsbereich birgt dort mittelfristig auch das Postareal, welches zu Jahresbeginn von der Böblinger Baugesellschaft erworben wurde, die Chance einer Neuentwicklung. In dieser Immobilie ist die Hauptpost untergebracht, die auch mittelfristig an diesem Standort bleiben wird.

Potenzial im Handelsbereich

Wenig Einfluss hat die Stadt an anderer Stelle in der Unterstadt bei Immobilien, die nur durch ein Refreshing oder sogar weitergehende Umbau- und Sanierungsmaßnahmen wieder zu früherer Handelsstärke zurückkehren könnten. Gefragt sind hier in erster Linie die jeweiligen Eigentümer, von deren Investitionsentscheidungen die Entwicklung dieser Bereiche abhängt. Dazu wollen wir einen Anstoß geben. Deswegen haben wir Sanierungsgebiete ausgewiesen. Denn über das Sanierungsrecht können wir die Eigentümer unterstützen. Sie haben zudem einen Steuervorteil bei Sanierungsmaßnahmen.

Vernetzung von Unterstadt und Altstadt

Die Stadt nimmt Einfluss durch eine abgestimmte Entwicklung mit Investoren bzw. Eigentümern oder durch den Kauf und Verkauf von Grundstücken. Das bedeutet, dass wir, soweit dies sinnvoll ist, Grundstücke an bedeutender Stelle aufkaufen und dort neue Entwicklungen anstoßen, um Stadtbereiche zu neuem Leben zu erwecken. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt bereits vor zwei Jahren das Areal des Volksbankparkplatzes von der Volksbank erworben. Nun entsteht dort ein Projekt mit einer Mischung von hochwertigem Innenstadtwohnen und einem hohen Frequenzbringer - einem Ärztehaus mit ergänzenden Fachhandels- und Gastronomienutzungen in den Erdgeschosslagen. Damit wird dieses wichtige Verbindungsglied zwischen der Unterstadt und der Altstadt mit Nutzungen belegt, die verstärkt Kunden in die Innenstadt ziehen werden und die so vor allem der Altstadt zugute kommen können. Ein durchgängiger, attraktiver und kleinteiliger Handelsbesatz am nördlichen Teil des Schloßbergrings kann außerdem dazu führen, dass sich eine Flaniermeile von der Bahnhofstraße über die Stadtgrabenstraße oder über den neu gestalteten Platz bei der Kreissparkasse entwickeln kann.

Investition von 30 Mio. Euro für das Cityquartier

Mit einer Gesamtinvestition von 30 Millionen Euro erbaut nun das Stuttgarter Siedlungswerk das Cityquartier auf dem Volksbank Parkplatz in Böblingen. Die Baumaßnahmen, beginnend im Herbst 2015, sollen 2017 abgeschlossen sein. Das gute Zusammenspiel von öffentlicher und privater Investition beim Neubauvorhaben Cityquartier führt neben der Verbesserung der städtebaulichen Qualitäten in diesem Bereich auch zu einer verkehrlichen Verbesserung. Nach Fertigstellung können die Kunden der Volksbank künftig direkt von der Friedrich-List-Straße in die Parkgarage der Volksbank einfahren. Die Friedrich-Ebert-Straße nimmt dann nur noch den Verkehr zu den anliegenden Wohnbereichen auf und wird so eine deutliche Verringerung gegenüber dem heutigen Parksuchverkehr erfahren.

Den Boden für Veränderung zum Guten bereitet

Baumaßnahmen und Veränderungsmaßnahmen im öffentlichen Raum bewirken im Umfeld immer mehr als das, was zunächst augenfällig ist. Neue Investoren werden angezogen, Eigentümer investieren nach und nach in den Standort und so wird der gesamte stadträumliche Bereich Stück für Stück aufgewertet. Zudem folgen durchschnittlich auf eine Investition der öffentlichen Hand in Höhe von 1 Mio. Euro  Investitionen von privaten Investoren in Höhe von 7 bis 8 Mio. Euro. Auch dies ist positiv für die Stadt.
Wir bedanken uns für die Treue, die Sie den Böblinger Geschäftsleuten gehalten haben und freuen uns, mit Ihnen zusammen im Jahr 2015 die nächsten Bauabschnitte einzuweihen.


Ihr
Wolfgang Lützner


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