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Wolfgang Lützner

Oberbürgermeister

"Ich sehe Böblingen im Vergleich mit anderen Städten ganz weit vorne. Und ich erkenne Potentiale, die wir noch stärker nutzen sollten."


Schießanlage der US-Army. Gutes Gespräch beim Bundesministerium der Verteidigung

Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der Verteidigung Markus Grübel hat Böblingens Oberbürgermeister Wolfgang Lützner im November 2014 moderierende Unterstützung durch Vertreter des Bundesministeriums der Verteidigung bei den notwendigen Verhandlungen der Stadt Böblingen mit den zuständigen Stellen der US-Behörden zugesichert. Anfang Februar fand auf Einladung des Bundesministeriums der Verteidigung ein erstes Gespräch bei Ministerialdirektorin Alice Greyer-Wieninger statt.

Bundesministerium der Verteidigung

Unter ihrer Moderation wurde die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln von Böblingens Oberbürgermeister Wolfgang Lützner, dem Verbindungsoffizier der amerikanischen Botschaft Glendon Pitts und Vertretern des Bundesamts für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr erörtert. Oberbürgermeister Lützner nutzte die Gelegenheit, gegenüber dem Bundesministerium der Verteidigung und dem Vertreter der amerikanischen Botschaft die Problematik der Lärmbelastung der Böblinger Bevölkerung durch die Schießübungen eindringlich und nachvollziehbar darzustellen.

Weitere Unterstützung zugesagt

Es entwickelte sich ein konstruktives Gespräch, bei dem der gemeinsame Lösungswille auf beiden Seiten deutlich zum Ausdruck kam. Der Bund sicherte seine weitere Unterstützung bei der Lösungsfindung zu. Aus Böblinger Sicht ist besonders erfreulich, dass die Notwendigkeit der Lärmschutzmaßnahmen an den Schießbahnen 4 und 5 von allen Beteiligten herausgestellt wurde. Es bestand Einigkeit darüber, dass alle Seiten ihren Beitrag zur Lösung der Problematik zu leisten haben, ausdrücklich auch zur Finanzierung der notwendigen Lärmschutzmaßnahmen.

Der nächste Termin ist für März oder April 2015 ins Auge gefasst. Bis dahin haben die Beteiligten zugesichert, ihre Möglichkeiten substanziell zu klären, damit in einem weiteren Gespräch in Berlin die nächsten Schritte festgelegt werden können.

Hintergrundinformationen

Im November 2014 trafen sich der Parlamentarische Staatssekretär Markus Grübel, Böblingens Oberbürgermeister Wolfgang Lützner und Bürgermeisterin Christine Kraayvanger sowie der Bürgermeister der Nachbargemeinde Schönaich Tobias Heizmann zu Gesprächen im Böblinger Rathaus. Thematisiert wurde die Lärmproblematik, die von der Schießanlage der Panzerkaserne der US-Army in Böblingen ausgeht. Vor den Gesprächen machte sich Staatssekretär Grübel bei einer Ortsbegehung selbst einen Eindruck von der Schießanlage.

Die Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs erfolgte vor dem Hintergrund, dass sich OB Wolfgang Lützner aufgrund der Zunahme der Lärmbeschwerden der Bevölkerung veranlasst sah, das Bundesministerium der Verteidigung um Vermittlung zu bitten, damit die Verhandlungen zwischen der Stadt Böblingen und den US-Streitkräften wieder aufgenommen werden können.

Die US-Streitkräfte haben die Sanierung der Schießbahnen 1 bis 3 bereits erfolgreich durchgeführt. Im Gespräch ging es um die dringend notwendigen Baumaßnahmen zur Lärmminderung an den Schießbahnen 4 und 5. Der entsprechende Sanierungsvorschlag liegt bereits seit 2011 als verabschiedetes Konzept den Mitgliedern der aus Vertretern der US-Army, Bundesbehörden und der Gemeinden Schönaich und Böblingen bestehenden Arbeitsgruppe vor.

„Kassettendecken“ werden einhellig als sehr gute Lösung gesehen

Als wirkungsvolle Maßnahme gegen den Schießlärm haben sich neben Einhausungen sogenannte „Kassettendecken“ bewährt. Diese brechen die beim Schießen auftretenden Schallwellen so ab, dass die Zielvorgaben von 60 dB Geräuschemission auch bei ungünstigen Bedingungen erreicht werden, auch bei Nordwind, was besonders für die Anwohner des Rauhen Kapfes von Bedeutung ist. Denn bei dieser Windrichtung bekommen sie den Schießbetrieb am stärksten zu spüren. Der positive Effekt der "Kassettendecken" ist nicht bloße Theorie, sondern in der Praxis der Bundeswehr bereits nachhaltig erprobt und bewiesen.


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