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Wolfgang Lützner

Oberbürgermeister

"Ich sehe Böblingen im Vergleich mit anderen Städten ganz weit vorne. Und ich erkenne Potentiale, die wir noch stärker nutzen sollten."


Wohlfühlatmosphäre braucht Sauberkeit

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Stadtreinigung zählt zu den Errungenschaften des modernen Gemeinwesens. Hygiene und Angst vor Krankheiten waren die ersten Triebfedern um die Straßen von Unrat zu räumen. Heute ist die Hauptmotivation die Kriminalprävention und der Schutz des Eigentums. Nur eine saubere Stadt wird von ihren Bewohnern und Besuchern als angenehm und sicher empfunden. Zur Eröffnung unserer Fußgängerzone strömten Tausende durch die Bahnhofstraße. Sie konnten die Atmosphäre genießen, weil alles neu, schön und sauber war.

Sauberkeit macht vieles möglich

Aber Menschenmassen hinterlassen Berge von Müll. Zigarettenkippen, Kaugummis und hartnäckige Schmutzflecken, die mit Spezialreinigern entfernt werden müssen. Von Graffiti gar nicht zu reden. Gemeinsam sind wir gefordert diesem Herr zu werden.
Dabei wird ein nachhaltiger Erfolg weniger in der Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel für weitere Reinigungsleistungen erzielt, als vielmehr in bewusstseinsbildenden Maßnahmen und Aktionen.

Engagement in den Stadtteilen

Es ist sehr willkommen und dankenswert, dass – quasi als Dauerbrenner – die Sauberkeit in verschiedenen Stadtteilarbeitskreisen seit Jahren thematisiert wird. Es wird aber nicht nur gesprochen – es wird gehandelt. Der Stadtteilarbeitskreis „Im Grund“ führte Aktionen mit den dort ansässigen Schulen aber auch mit den Anbietern von müllintensiven Fast-Food-Unternehmen durch. Die Schülerinnen und Schüler wurden so zum Thema Sauberkeit sensibilisiert und zum bewussten Umgang mit Müll motiviert. Auf der Diezenhalde führt das Jugendhaus rund um den Treffpunkt jährlich mehrfach Müllsammelaktionen mit anschließendem Grillabend zur Belohnung durch. Weiter so!
Haben Sie schon vom Arbeitskreis „Müll“ gehört? Bestehend aus ehrenamtlich tätigen Bürgen initiierte dieser eine Plakataktion, um auf die Probleme rund um die Sauberkeit und den Müll aufmerksam zu machen. Es gibt weitere nachahmenswerte gute Beispiele in unserer Stadt. Allen, auch den nichtgenannten, möchte ich ausdrücklich danken.

Reinigungsaufwand beträgt jährlich 1,1 Mio. Euro

Die professionelle Stadtreinigung liegt in den Händen der Mitarbeiter des Zweckverbandes Technische Betriebsdienste Böblingen-Sindelfingen (ZV TBS). Kaum haben diese Saubermänner ihr Werk getan, sind die Hinterlassenschaften von Mensch und Tier beseitigt, beginnt der Kreislauf der Verschmutzung scheinbar wieder von vorne. Und das im gesamten öffentlichen Raum. Straßen, Plätze, Spielplätze, Stadtgarten und Straßenbegleitgrün sauber halten lautet die Aufgabe. Um dies zu leisten, ist das Stadtgebiet in verschiedene Reinigungszonen eingeteilt. Diese werden von mehrmals täglich bis hin zu einem wöchentlichen Turnus gesäubert. Beim ZV TBS sind dafür drei Kehrmaschinen, vier weitere Fahrzeuge und elf Mitarbeiter im Einsatz. Unterstützt werden diese von zeitweise bis zu acht Arbeitskräften über die Arbeitsagentur. Für alle diese Leistungen wendet die Stadt Böblingen jährlich  fast 1,1 Mio. Euro auf.

Sauberkeit geht uns alle an

Die zahlreichen ehrenamtlichen Aktionen und das professionelle Sauberhalten unserer Stadt brauchen Unterstützung von jedem von uns. Hier liegt der eigentliche Schlüssel für ein sauberes Erscheinungsbild unserer Stadt. Jedes nicht achtlos weggeworfene Stück Papier, jede selbst beseitigte Hinterlassenschaft des vierbeinigen Lieblings, jeder nicht sorglos ausgespuckte Kaugummi und vieles mehr helfen mit, Böblingen in unser aller Interesse lebens- und liebenswert zu halten.

Danke für Ihren ganz persönlichen Beitrag!

Ihr
Wolfgang Lützner


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