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SozialBildung

FilmClip StadtIdeen

Ein Erfolgsgeheimnis der in Böblingen ansässigen Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen ist die Vielfalt. Unterschiedlichkeit, die in ihren unendlichen Facetten herausragende Gemeinschaftsleistungen hervorbringt. Mit unserem Bildungsangebot und sozialen Einrichtungen schaffen wir dafür die besten Voraussetzungen - für jeden Menschen individuell, in jeder Lebensphase, unabhängig seiner Herkunft und im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Was heißt das? Wir wollen Fähigkeiten entwickeln, Bildung aufbauen und Weiterbildung ein Leben lang fördern. Kreativität sehen wir als Kapital für die Zukunft. Dazu bietet Böblingen entsprechende Angebote. Vertreter der sozialen Einrichtungen, Bildungsstätten und Unternehmen setze sich dafür ein. So schließen wir den Kreis und öffnen ihn gleichzeitig.


Kommunikationshilfen als Willkommensgruß für Flüchtlinge in Böblingen

Wo Worte fehlen helfen Bilder

Als praktischen Willkommensgruß für Flüchtlinge hält die Stadt Böblingen künftig ein kleines Heft und einen kleinen Block mit „Bildkarten“ bereit, auf denen ankommende Flüchtlinge und Asylbewerber/innen bildhaft erkennen können, was in unserem Alltag selbstverständlich ist, für Flüchtlinge und Asylbewerber/innen jedoch fremd und unbekannt sein kann. Viele der ansprechenden, klaren Bilder sind selbsterklärend oder können Helferinnen und Helfern als Kommunikationshilfe dienen.

Dieser Willkommensgruß kann ein Baustein sein, der eingesetzt werden kann, um Anfangsschwierigkeiten der Ankommenden zu meistern und helfen soll Missverständnisse zu vermeiden.
Gedacht ist, dass dieser Block auch zum Einsatz in der Aufgabe von ehrenamtlichen Unterstützer/innen und Paten/innen, die Asylbewerber/innen und Flüchtlingsfamilien durch den unbekannten Alltag lotsen, kommt. Auch hier können die Bildkarten die jeweiligen Erläuterungen bildhaft unterstützen.

Wo Worte fehlen helfen Bilder

Zusätzlich hält die Stadt ein kleines Heft mit zahlreichen Alltagsbildern bereit. Flüchtlingen und Asylbewerber/innen kann es helfen durch Zeigen auf die Abbildungen von unterschiedlichsten Gegenstände und Situationen dem Gegenüber deutlich zu machen, was sie brauchen oder
erklären wollen. So kann z.B. die Seite mit dem fotografierten Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt gut zum Einsatz kommen. Ehrenamtliche meinten dazu: „Das ist ja einmal etwas, das wirklich im Alltag einsetzbar und nützlich ist“.

Im Alltag verständlich machen

Kann Helfern als Kommunikationshilfe dienen

Kommunikation schafft Beziehungen und Vertrauen. Dabei gilt es den Anfang zu finden. Gleich ob dies mit Sprache, mit Händen und Füßen oder mit Unterstützung der nun angebotenen kleinen Hilfen geschieht. Aufeinander zugehen bedeutet in jedem Fall sich auf menschlicher Ebene zu begegnen und näher zu kommen.

Förderung durch Bürgerstiftung Böblingen

Der Kauf der Kommunikationshilfen wurde durch die Bürgerstiftung Böblingen mitfinanziert. Diese unterstützt die pragmatische Idee und unterstreicht damit die Bedeutung einer gelingenden Willkommenskultur.
Die handlichen Blöcke und Hefte werden nun von der Integrationsbeauftragten der Stadt aktiv unter den haupt- und ehrenamtlichen Kooperationspartnern (z.B. Kitas, Schulen, ehrenamtliche Helfer), sowie an Asylbewerber/innen und Flüchtlinge verteilt, denen diese Unterstützung eine Hilfe sein kann. Sie sind auch bei der Ausländerbehörde der Stadt erhältlich.
Beide Heftchen sind im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ in Ravensburg entstanden. Der Verein TAVIR e.V., („türkischer akademischer Verein in Ravensburg e.V.“), der sich für Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur und den Umweltschutz auf der Grundlage der Integration in Ravensburg einsetzt, hat die Entstehung der Hefte inhaltlich begleitet und vertreibt diese. Siehe dazu auch: www.tavir-ravensburg.de.


Neue Betreuungsgruppe für jüngere Menschen

Endlich ist es soweit: Die Betreuungsgruppe für jüngere dementiell erkrankte Menschen ist Anfang März gestartet. Voraus ging im Jahr 2013 eine landkreisweite Demenzkampagne.

Im Laufe dieses Jahres wurde deutlich, dass die Zahl der jüngeren dementiell erkrankten Menschen zwischen 40 und 60 Jahren immer mehr zunimmt. Gerade für diese Altersstufe braucht es dringend Entlastungsangebote für die pflegenden Angehörigen, die häufig noch erwerbstätig sind. Die Angebote sollten auf die Bedürfnisse der Erkrankten zugeschnitten sein, da sie oft körperlich sehr fit sind und viel Bewegung brauchen.

Spezielle Betreuungsgruppe initiiert

Die Leiterin der Böblinger Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstelle für hilfe- und pflegebedürftige Menschen, Bärbel Feuersänger erkannte den Bedarf und fragte bei der Geschäftsführerin der Böblinger Sozialstation, Annegret Spengler an, ob diese eine Betreuungsgruppe vor Ort installiert. Zusammen mit der Einsatzleiterin Dorothe Stoy wurde diese spezielle Betreuungsgruppe nun initiiert. Das Projekt wird unterstützt vom Inner Wheel Club Böblingen, dessen Präsidentin Anna-Maria Oltzscher durch die Demenzkampagne darauf aufmerksam geworden war.

Geleitet wird die Gruppe von der Diplom-Sozialarbeiterin Annette Schneider und weiteren Ehrenamtlichen. Die Teilnehmer treffen sich jeden Montag von 9.00 bis 12.00 Uhr in der Wohnanlage Hautana, Karlstraße 21. Bei Interesse und für weitere Auskünfte können sich Interessierte unter Telefon (0 70 31) 49 87 49 an Dorothe Stoy wenden.


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