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SozialBildung

FilmClip StadtIdeen

Ein Erfolgsgeheimnis der in Böblingen ansässigen Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen ist die Vielfalt. Unterschiedlichkeit, die in ihren unendlichen Facetten herausragende Gemeinschaftsleistungen hervorbringt. Mit unserem Bildungsangebot und sozialen Einrichtungen schaffen wir dafür die besten Voraussetzungen - für jeden Menschen individuell, in jeder Lebensphase, unabhängig seiner Herkunft und im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Was heißt das? Wir wollen Fähigkeiten entwickeln, Bildung aufbauen und Weiterbildung ein Leben lang fördern. Kreativität sehen wir als Kapital für die Zukunft. Dazu bietet Böblingen entsprechende Angebote. Vertreter der sozialen Einrichtungen, Bildungsstätten und Unternehmen setze sich dafür ein. So schließen wir den Kreis und öffnen ihn gleichzeitig.


Fachmesse Wohnen im Alter

21./22. November 2014 in der Aula am Murkenbach

Wohnen ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Wohnen im Alter stellt dabei eine besondere Herausforderung für unsere Gesellschaft dar. Auf der Messe Wohnen im Alter präsentieren gewerbliche und gemeinnützige Anbieter aus Böblingen, wie dieser Aufgabe mit bestehenden und innovativen Angeboten begegnet werden kann.

Ein Rahmenprogramm rundet die Messe ab. Der Eintritt ist frei.

Messebroschüre (3,273 MiB)


Erschwinglicher Wohnraum in Ballungsräumen

Dieses Thema beschäftigt die Verantwortlichen in den Kommunen schon lange. Die Sozialwohnraumförderung ist eines der langfristigsten Modelle zur Schaffung von günstigem Wohnraum. Mit dem Landeswohnraumförderungsgesetz 2013 wird dieser Weg weiter beschritten.

Verschiedene Wohnbauförderprogramme wurden in den vergangenen Jahrzehnten aufgelegt. Auch in Böblingen gibt es geförderten Wohnraum, der hauptsächlich in den 70er und 80er Jahren realisiert wurde. Zurzeit gibt es noch 406 gebundene Wohnungen. Diese Bindungen entfallen in den nächsten Jahren nach und nach. Jedoch entfallen mit dem Bindungsende nicht die Wohneinheiten als günstiger Wohnraum für die Kommune. Es entfällt lediglich die formale Verpflichtung des Eigentümers, von potentiellen Mietern einen Wohnberechtigungsschein zu verlangen.

Grundstückspolitik für geförderten Wohnraum

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 30. Juli 2014 von der Situation des geförderten Mietwohnungsbaus Kenntnis genommen. Als effektivstes Instrument für zusätzlichen geförderten Wohnraum werden die Möglichkeiten angesehen, die sich aus der Grundstückspolitik ergeben. Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt, mit einer geeigneten Grundstückspolitik den Bau geförderter Wohnungen zu forcieren. Bei kleinen, mittleren und großen Bauvorhaben von Mietwohnungen können über Verhandlungen zum Kaufvertrag eines Grundstücks Bedingungen zur Schaffung von gefördertem Wohnraum in den jeweiligen Vertrag einfließen. Von einer generellen Quotierung oder allgemein gültigen Mindestgrenzen wurde mangels Masse an Grundstückgeschäften abgesehen. Die Verwaltung wird angemessene Bedingungen im Einzelfall einarbeiten. Zudem soll die Stadt mit der Böblinger Baugesellschaft und anderen Wohnbaugesellschaften nach geeigneten Standorten für den Bau geförderter Wohnungen suchen und die Verhandlungen entsprechend führen. Die Förderung des Landes soll dabei in geeigneter Form in Anspruch genommen werden.

Verschiedene Modelle geprüft

Die Böblinger Baugesellschaft ist bereit, neue Wohneinheiten zu schaffen, soweit geeignete Grundstücke zur Verfügung stehen. Die Stadt Böblingen ist als Mitgesellschafterin der BBG bereit, eine niedrigere Rendite bezogen auf geförderte Wohneinheiten zu akzeptieren, wenn im Gegenzug diese sozialgebundenen Wohneinheiten geschaffen werden. Unter den verschiedenen Modellen, die die Stadtverwaltung zusätzlich zur Schaffung von günstigem Wohnraum geprüft hat, erschien das Ludwigsburger „Fair-Wohnen-Modell" am effektivsten. Zusammen mit der BBG wird die Stadtverwaltung die Übertragung dieses Modells auf die Stadt Böblingen prüfen.

Als Zielgröße wird ab 2015 bis 2020 eine Mindestzahl von zehn zusätzlichen gebundenen Wohneinheiten jährlich angestrebt. Festzustellen ist, dass günstiger Wohnraum in Ballungszentren schwierig zu schaffen ist, wenn die Grundstückspreise hoch und Grundstücke begehrt sind. Mit den Beschlüssen des Gemeinderats sollte es möglich sein, für viele Böblinger/-innen erschwinglichen Wohnraum zu sichern. Die Grundproblematik hoher Quadratmeterpreise wird jedoch weiter bestehen.


Böblinger Filmherbst der Toleranz

16.-23. Oktober 2014

Interessante Menschen und ausgezeichnete Filme erwarten Sie in diesem Herbst. In Filmen und Diskussionen, im Theaterspiel und einer Foto-Ausstellung werden eine Woche lang die verschiedenen Facetten von Toleranz, gegenseitiger Wertschätzung, Respekt und Gleichbehandlung im Rampenlicht stehen.

Filme wie "kurz & schmerzlos" von Fatih Akin, "Töchter des Aufbruchs" der Tübinger Regisseurin Uli Bez, oder „Heart of Jenin“ des Tübinger Regisseurs Marcus Vetter wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Regisseure und Schauspieler, Drehbuchautoren und Betroffene wirken aktiv am Rahmenprogramm mit, das für die Böblingerinnen und Böblinger zusammengestellt wurde. Sie alle machen sich stark für einen toleranten, respektierenden Dialog zwischen Menschen und setzen sich selbst aktiv dafür ein.

Eine Übersicht aller Filme und weitere Informationen gibt es hier.


Wohnraum für vorläufige Flüchtlingsunterbringung gesucht

Durch die ansteigenden Zuweisungen von Flüchtlingen sind die Wohnheimplätze des Landkreises Böblingen zur vorläufigen Unterbringung fast vollständig belegt, so dass ab Oktober ein enormer Engpass droht.

Deshalb sucht das Landratsamt kurzfristig nach privaten Wohnungen für einzelne syrische Flüchtlingsfamilien mit vier bis fünf Personen. Diese Familien haben ihre Heimat im Bürgerkriegsland verlassen, sind oftmals selbst Opfer von Gewalt, viele gehören der Mittelschicht an und sind gut ausgebildet. Diese Menschen wollen nach ihrer Odysee mit Hilfe einer Wohnung wieder ein Familienleben in geordneten Bahnen führen und lieber heute als morgen eine Arbeit annehmen. Die Kosten für die Unterbringung werden vom Landkreis übernommen. Die Betreuung der Flüchtlinge organisiert ein ehrenamtliches Netzwerk des Landratsamts.

Wer einer Familie mit der Vermietung einer Wohnung helfen möchte, kann sich an das Landratsamt Böblingen, Amt für Soziales, Parkstraße 16, 71034 Böblingen wenden, gerne auch telefonisch unter der Nummer (0 70 31) 6 63-19 64 oder per E-Mail an soziales@lrabb.de.


Integrationsbericht 2013

Seit mehr als 3 Jahren unterstützt und fördert die Stadtverwaltung das Ankommen und sich zu Hause fühlen von zugewanderten Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Böblingen. Die Aufgabe die Entwicklungen zu beobachten, auszuwerten und geeignete Maßnahmen und Angebote vorzuschlagen hat die Stadt durch die Schaffung einer Integrationsbeauftragtenstelle gesichert. In jedem 3. Jahr berichtet die Integrationsbeauftragte dem Gemeinderat über die aktuelle Situation der Bevölkerung mit Migrationserfahrung in Böblingen. Zum Integrationsbericht 2013. (4,515 MiB)


Fortschreibung der Angebote zur Kindertagesbetreuung beschlossen

Mit der Fortschreibung der Bedarfsplanung, zu der die Kommunen gesetzlich verpflichtet sind, soll der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gesichert werden. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist ein wichtiger Standortfaktor, denn nur wenn die Kinderbetreuung gesichert ist, lassen sich gut ausgebildete Fachkräfte ansiedeln oder binden. Mehr


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