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SozialBildung

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Ein Erfolgsgeheimnis der in Böblingen ansässigen Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen ist die Vielfalt. Unterschiedlichkeit, die in ihren unendlichen Facetten herausragende Gemeinschaftsleistungen hervorbringt. Mit unserem Bildungsangebot und sozialen Einrichtungen schaffen wir dafür die besten Voraussetzungen - für jeden Menschen individuell, in jeder Lebensphase, unabhängig seiner Herkunft und im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Was heißt das? Wir wollen Fähigkeiten entwickeln, Bildung aufbauen und Weiterbildung ein Leben lang fördern. Kreativität sehen wir als Kapital für die Zukunft. Dazu bietet Böblingen entsprechende Angebote. Vertreter der sozialen Einrichtungen, Bildungsstätten und Unternehmen setze sich dafür ein. So schließen wir den Kreis und öffnen ihn gleichzeitig.


Eduard-Mörike-Grundschule

Ganztagesschule erfolgreich gestartet

(v.l.): EBM U. Schwarz, M. Pfaff, I. Wagner, H. Schüle, E. Suarez, T. Frommer

Böblingens Erster Bürgermeister Ulrich Schwarz besuchte vor einigen Tagen die Eduard-Mörike-Grundschule, um sich mit Presse- und Elternvertretern vor Ort über den Start des neu eingeführten Ganztagesbetriebs zu informieren.

Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 wurde an der Eduard-Mörike-Grundschule (EMS) der Ganztagesbetrieb in der Wahlform mit ca. 80 Kindern der Klassenstufen 1 und 2 aufgenommen. Damit ist die EMS die erste Böblinger Grundschule mit Ganztagesbetrieb nach dem neuen Schulgesetz.
Ergänzend dazu läuft für die Klassenstufen 3 und 4 der Hortbetrieb unter der Leitung von Ingrid Wagner unverändert weiter. Sie leitet außerdem die pädagogischen Kräfte - je Ganztagesgruppe wurden 0,6 Stellen vom Gemeinderat bewilligt. Die wesentlichen Neuerungen und verantwortlichen Personen wurden bei einem Pressetermin am 24. November 2014 vorgestellt.

Hausaufgaben und Freizeit

An der EMS gibt es im Ganztagesbereich ein schulisches Angebot an mindestens vier Wochentagen mit täglich mindestens acht Stunden. Während der Lernzeit haben die Schüler/-innen die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben unter Betreuung von Lehrkräften zu erledigen. Zudem werden Freizeitaktivitäten aus den Bereichen Musik, Handwerk, Literatur und Sport von Lehrkräften und externen Kooperationspartnern - aktuell die SVB-Kindersportschule und der Harmonika-Spielring Böblingen - angeboten. 

Ruhe ist eingekehrt

Der kommissarisch eingesetzte Schulleiter Hans-Martin Schühle hat es geschafft, dass Ruhe an der Eduard-Mörike-Schule eingekehrt ist. Auch der stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Thomas Frommer berichtete von einem positiven Schulauftakt. Allerdings gibt es auch noch einiges aufzuarbeiten. Der Schulsozialarbeiter Matthias Pfaff hat mit einem Beschäftigungsumfang von 50% an der EMS begonnen und nimmt sich in Zusammenarbeit mit Schulleitung, Kollegium, Eltern- und Schülerschaft nun schwerpunktmäßig der Gewaltprävention an. Eine besondere Rolle im neuen Schulalltag spielen auch die Eltern, die sich gerne einbringen dürfen, z.B. bei der Schulzeitung "EMSle".


Erschwinglicher Wohnraum in Ballungsräumen

Dieses Thema beschäftigt die Verantwortlichen in den Kommunen schon lange. Die Sozialwohnraumförderung ist eines der langfristigsten Modelle zur Schaffung von günstigem Wohnraum. Mit dem Landeswohnraumförderungsgesetz 2013 wird dieser Weg weiter beschritten.

Verschiedene Wohnbauförderprogramme wurden in den vergangenen Jahrzehnten aufgelegt. Auch in Böblingen gibt es geförderten Wohnraum, der hauptsächlich in den 70er und 80er Jahren realisiert wurde. Zurzeit gibt es noch 406 gebundene Wohnungen. Diese Bindungen entfallen in den nächsten Jahren nach und nach. Jedoch entfallen mit dem Bindungsende nicht die Wohneinheiten als günstiger Wohnraum für die Kommune. Es entfällt lediglich die formale Verpflichtung des Eigentümers, von potentiellen Mietern einen Wohnberechtigungsschein zu verlangen.

Grundstückspolitik für geförderten Wohnraum

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 30. Juli 2014 von der Situation des geförderten Mietwohnungsbaus Kenntnis genommen. Als effektivstes Instrument für zusätzlichen geförderten Wohnraum werden die Möglichkeiten angesehen, die sich aus der Grundstückspolitik ergeben. Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt, mit einer geeigneten Grundstückspolitik den Bau geförderter Wohnungen zu forcieren. Bei kleinen, mittleren und großen Bauvorhaben von Mietwohnungen können über Verhandlungen zum Kaufvertrag eines Grundstücks Bedingungen zur Schaffung von gefördertem Wohnraum in den jeweiligen Vertrag einfließen. Von einer generellen Quotierung oder allgemein gültigen Mindestgrenzen wurde mangels Masse an Grundstückgeschäften abgesehen. Die Verwaltung wird angemessene Bedingungen im Einzelfall einarbeiten. Zudem soll die Stadt mit der Böblinger Baugesellschaft und anderen Wohnbaugesellschaften nach geeigneten Standorten für den Bau geförderter Wohnungen suchen und die Verhandlungen entsprechend führen. Die Förderung des Landes soll dabei in geeigneter Form in Anspruch genommen werden.

Verschiedene Modelle geprüft

Die Böblinger Baugesellschaft ist bereit, neue Wohneinheiten zu schaffen, soweit geeignete Grundstücke zur Verfügung stehen. Die Stadt Böblingen ist als Mitgesellschafterin der BBG bereit, eine niedrigere Rendite bezogen auf geförderte Wohneinheiten zu akzeptieren, wenn im Gegenzug diese sozialgebundenen Wohneinheiten geschaffen werden. Unter den verschiedenen Modellen, die die Stadtverwaltung zusätzlich zur Schaffung von günstigem Wohnraum geprüft hat, erschien das Ludwigsburger „Fair-Wohnen-Modell" am effektivsten. Zusammen mit der BBG wird die Stadtverwaltung die Übertragung dieses Modells auf die Stadt Böblingen prüfen.

Als Zielgröße wird ab 2015 bis 2020 eine Mindestzahl von zehn zusätzlichen gebundenen Wohneinheiten jährlich angestrebt. Festzustellen ist, dass günstiger Wohnraum in Ballungszentren schwierig zu schaffen ist, wenn die Grundstückspreise hoch und Grundstücke begehrt sind. Mit den Beschlüssen des Gemeinderats sollte es möglich sein, für viele Böblinger/-innen erschwinglichen Wohnraum zu sichern. Die Grundproblematik hoher Quadratmeterpreise wird jedoch weiter bestehen.


Wohnraum für vorläufige Flüchtlingsunterbringung gesucht

Durch die ansteigenden Zuweisungen von Flüchtlingen sind die Wohnheimplätze des Landkreises Böblingen zur vorläufigen Unterbringung fast vollständig belegt, so dass ab Oktober ein enormer Engpass droht.

Deshalb sucht das Landratsamt kurzfristig nach privaten Wohnungen für einzelne syrische Flüchtlingsfamilien mit vier bis fünf Personen. Diese Familien haben ihre Heimat im Bürgerkriegsland verlassen, sind oftmals selbst Opfer von Gewalt, viele gehören der Mittelschicht an und sind gut ausgebildet. Diese Menschen wollen nach ihrer Odysee mit Hilfe einer Wohnung wieder ein Familienleben in geordneten Bahnen führen und lieber heute als morgen eine Arbeit annehmen. Die Kosten für die Unterbringung werden vom Landkreis übernommen. Die Betreuung der Flüchtlinge organisiert ein ehrenamtliches Netzwerk des Landratsamts.

Wer einer Familie mit der Vermietung einer Wohnung helfen möchte, kann sich an das Landratsamt Böblingen, Amt für Soziales, Parkstraße 16, 71034 Böblingen wenden, gerne auch telefonisch unter der Nummer (0 70 31) 6 63-19 64 oder per E-Mail an soziales@lrabb.de.


Integrationsbericht 2013

Seit mehr als 3 Jahren unterstützt und fördert die Stadtverwaltung das Ankommen und sich zu Hause fühlen von zugewanderten Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Böblingen. Die Aufgabe die Entwicklungen zu beobachten, auszuwerten und geeignete Maßnahmen und Angebote vorzuschlagen hat die Stadt durch die Schaffung einer Integrationsbeauftragtenstelle gesichert. In jedem 3. Jahr berichtet die Integrationsbeauftragte dem Gemeinderat über die aktuelle Situation der Bevölkerung mit Migrationserfahrung in Böblingen. Zum Integrationsbericht 2013. (4,515 MiB)


Fortschreibung der Angebote zur Kindertagesbetreuung beschlossen

Mit der Fortschreibung der Bedarfsplanung, zu der die Kommunen gesetzlich verpflichtet sind, soll der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gesichert werden. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist ein wichtiger Standortfaktor, denn nur wenn die Kinderbetreuung gesichert ist, lassen sich gut ausgebildete Fachkräfte ansiedeln oder binden. Mehr


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