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SozialBildung

FilmClip StadtIdeen

Ein Erfolgsgeheimnis der in Böblingen ansässigen Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen ist die Vielfalt. Unterschiedlichkeit, die in ihren unendlichen Facetten herausragende Gemeinschaftsleistungen hervorbringt. Mit unserem Bildungsangebot und sozialen Einrichtungen schaffen wir dafür die besten Voraussetzungen - für jeden Menschen individuell, in jeder Lebensphase, unabhängig seiner Herkunft und im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Was heißt das? Wir wollen Fähigkeiten entwickeln, Bildung aufbauen und Weiterbildung ein Leben lang fördern. Kreativität sehen wir als Kapital für die Zukunft. Dazu bietet Böblingen entsprechende Angebote. Vertreter der sozialen Einrichtungen, Bildungsstätten und Unternehmen setze sich dafür ein. So schließen wir den Kreis und öffnen ihn gleichzeitig.


Neue Betreuungsgruppe für jüngere Menschen

Endlich ist es soweit: Die Betreuungsgruppe für jüngere dementiell erkrankte Menschen ist Anfang März gestartet. Voraus ging im Jahr 2013 eine landkreisweite Demenzkampagne.

Im Laufe dieses Jahres wurde deutlich, dass die Zahl der jüngeren dementiell erkrankten Menschen zwischen 40 und 60 Jahren immer mehr zunimmt. Gerade für diese Altersstufe braucht es dringend Entlastungsangebote für die pflegenden Angehörigen, die häufig noch erwerbstätig sind. Die Angebote sollten auf die Bedürfnisse der Erkrankten zugeschnitten sein, da sie oft körperlich sehr fit sind und viel Bewegung brauchen.

Spezielle Betreuungsgruppe initiiert

Die Leiterin der Böblinger Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstelle für hilfe- und pflegebedürftige Menschen, Bärbel Feuersänger erkannte den Bedarf und fragte bei der Geschäftsführerin der Böblinger Sozialstation, Annegret Spengler an, ob diese eine Betreuungsgruppe vor Ort installiert. Zusammen mit der Einsatzleiterin Dorothe Stoy wurde diese spezielle Betreuungsgruppe nun initiiert. Das Projekt wird unterstützt vom Inner Wheel Club Böblingen, dessen Präsidentin Anna-Maria Oltzscher durch die Demenzkampagne darauf aufmerksam geworden war.

Geleitet wird die Gruppe von der Diplom-Sozialarbeiterin Annette Schneider und weiteren Ehrenamtlichen. Die Teilnehmer treffen sich jeden Montag von 9.00 bis 12.00 Uhr in der Wohnanlage Hautana, Karlstraße 21. Bei Interesse und für weitere Auskünfte können sich Interessierte unter Telefon (0 70 31) 49 87 49 an Dorothe Stoy wenden.


Gutscheinkarte 2015 zum Landesfamilienpass ist da

Ab sofort können die Gutscheinkarten 2015 zum Landesfamilienpass im Amt für Soziales, Familie und Senioren (Rathaus-Neubau, Ebene 3, Zimmer 274) abgeholt werden. Auskünfte erteilt Miriam Hanka unter Tel. (0 70 31) 6 69-23 62. Zur Beantragung eines Landesfamilienpasses ist eine Terminvereinbarung notwendig. Auch Familien, die als Asylbewerber in Böblingen leben, können den Pass beantragen.

Mit dem Landesfamilienpass und der dazugehörigen Gutscheinkarte können Familien, die ihren ständigen Wohnsitz in Baden-Württemberg haben, derzeit insgesamt zwanzigmal im Jahr unentgeltlich bzw. zu einem ermäßigten Eintritt die staatlichen Schlösser, Gärten und Museen besuchen. Außerdem gibt es speziell bezeichnete Gutscheine für viele Kunsthallen, private Museen etc., die zum einmaligen kostenfreien Eintritt berechtigen oder zu einem reduzierten Eintrittspreis oder nur zu bestimmten Zeiten gültig sind. Die Liste aller Angebote findet sich auf der Homepage des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren unter www.sozialministerium-bw.de in der Rubrik Familien mit Kindern/Leistungen für Familien/Landesfamilienpass.

Wer erhält den Landesfamilienpass?

Der Landesfamilienpass ist einkommensunabhängig. Die Gutscheine sind beim Besuch der jeweiligen Einrichtung zusammen mit dem Pass vorzulegen. Sie gelten nur für die dort aufgeführten Personen.

Einen Landesfamilienpass können Familien erhalten, die:
  • mit mindestens drei kindergeldberechtigenden Kindern in häuslicher Gemeinschaft leben
  • nur aus einem Elternteil bestehen und mit mindestens einem kindergeldberechtigenden Kind in häuslicher Gemeinschaft leben
  • mit einem schwer behinderten kindergeldberechtigenden Kind mit mindestens 50 v.H. Erwerbsminderung in häuslicher Gemeinschaft leben
  • Hartz IV- oder kinderzuschlagsberechtigt sind und mit mindestens einem kindergeldberechtigenden Kind in häuslicher Gemeinschaft leben
  • Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erhalten und mit mindestens einem Kind in häuslicher Gemeinschaft leben

Das Amt für Soziales, Familie und Senioren gibt die Gutscheinkarte 2015 an die bisherigen Inhaber der Landesfamilienpässe ohne neuen Antrag aus. Bei der Abholung durch Familien, die bereits einen Pass besitzen, wird gegebenenfalls geprüft, ob die Voraussetzungen für den Erhalt noch vorliegen. Bei Änderung der Familiensituation muss ein neuer Landesfamilienpass beantragt werden.


Erschwinglicher Wohnraum in Ballungsräumen

Dieses Thema beschäftigt die Verantwortlichen in den Kommunen schon lange. Die Sozialwohnraumförderung ist eines der langfristigsten Modelle zur Schaffung von günstigem Wohnraum. Mit dem Landeswohnraumförderungsgesetz 2013 wird dieser Weg weiter beschritten.

Verschiedene Wohnbauförderprogramme wurden in den vergangenen Jahrzehnten aufgelegt. Auch in Böblingen gibt es geförderten Wohnraum, der hauptsächlich in den 70er und 80er Jahren realisiert wurde. Zurzeit gibt es noch 406 gebundene Wohnungen. Diese Bindungen entfallen in den nächsten Jahren nach und nach. Jedoch entfallen mit dem Bindungsende nicht die Wohneinheiten als günstiger Wohnraum für die Kommune. Es entfällt lediglich die formale Verpflichtung des Eigentümers, von potentiellen Mietern einen Wohnberechtigungsschein zu verlangen.

Grundstückspolitik für geförderten Wohnraum

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 30. Juli 2014 von der Situation des geförderten Mietwohnungsbaus Kenntnis genommen. Als effektivstes Instrument für zusätzlichen geförderten Wohnraum werden die Möglichkeiten angesehen, die sich aus der Grundstückspolitik ergeben. Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt, mit einer geeigneten Grundstückspolitik den Bau geförderter Wohnungen zu forcieren. Bei kleinen, mittleren und großen Bauvorhaben von Mietwohnungen können über Verhandlungen zum Kaufvertrag eines Grundstücks Bedingungen zur Schaffung von gefördertem Wohnraum in den jeweiligen Vertrag einfließen. Von einer generellen Quotierung oder allgemein gültigen Mindestgrenzen wurde mangels Masse an Grundstückgeschäften abgesehen. Die Verwaltung wird angemessene Bedingungen im Einzelfall einarbeiten. Zudem soll die Stadt mit der Böblinger Baugesellschaft und anderen Wohnbaugesellschaften nach geeigneten Standorten für den Bau geförderter Wohnungen suchen und die Verhandlungen entsprechend führen. Die Förderung des Landes soll dabei in geeigneter Form in Anspruch genommen werden.

Verschiedene Modelle geprüft

Die Böblinger Baugesellschaft ist bereit, neue Wohneinheiten zu schaffen, soweit geeignete Grundstücke zur Verfügung stehen. Die Stadt Böblingen ist als Mitgesellschafterin der BBG bereit, eine niedrigere Rendite bezogen auf geförderte Wohneinheiten zu akzeptieren, wenn im Gegenzug diese sozialgebundenen Wohneinheiten geschaffen werden. Unter den verschiedenen Modellen, die die Stadtverwaltung zusätzlich zur Schaffung von günstigem Wohnraum geprüft hat, erschien das Ludwigsburger „Fair-Wohnen-Modell" am effektivsten. Zusammen mit der BBG wird die Stadtverwaltung die Übertragung dieses Modells auf die Stadt Böblingen prüfen.

Als Zielgröße wird ab 2015 bis 2020 eine Mindestzahl von zehn zusätzlichen gebundenen Wohneinheiten jährlich angestrebt. Festzustellen ist, dass günstiger Wohnraum in Ballungszentren schwierig zu schaffen ist, wenn die Grundstückspreise hoch und Grundstücke begehrt sind. Mit den Beschlüssen des Gemeinderats sollte es möglich sein, für viele Böblinger/-innen erschwinglichen Wohnraum zu sichern. Die Grundproblematik hoher Quadratmeterpreise wird jedoch weiter bestehen.


Fortschreibung der Angebote zur Kindertagesbetreuung beschlossen

Mit der Fortschreibung der Bedarfsplanung, zu der die Kommunen gesetzlich verpflichtet sind, soll der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gesichert werden. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist ein wichtiger Standortfaktor, denn nur wenn die Kinderbetreuung gesichert ist, lassen sich gut ausgebildete Fachkräfte ansiedeln oder binden. Mehr


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