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Ulrike Koch
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Die Zukunft von morgen am Stadteingang Bahnhofstraße

Die Fußgängerzone wird wohnlich

Die neue Gestaltung der Bahnhofstraße erfährt eine positive Resonanz. Dabei sind wir noch gar nicht fertig, sondern mittendrin im Bauen. Der Belag gefällt und die Beleuchtung erzeugt eine besondere Atmosphäre. Der Bahnhofplatz ist hell beleuchtet und die Lichtringe bilden Akzente über dem Straßenraum mit Helligkeitskontrasten auf dem Boden. Aber das ist noch nicht alles. Auch die Möblierung und Ausstattung des Straßenraums wird die Straße noch weiter verändern. 

Kaum waren die ersten der insgesamt vierzehn Bänke in der Bahnhofstraße aufgestellt, haben sie sofort großen Zuspruch erfahren. Sitzen ohne konsumieren zu müssen war ein Leitgedanke, der sich aus dem Möblierungsworkshop zur Bahnhofstraße vor einem Jahr abgeleitet hatte. Die Vertreter unterschiedlichster Nutzergruppen hatten sich einen Tag lang gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten von „bauchplan“ mit den Anforderungen an die künftige Möblierung beschäftigt. Herausgekommen ist ein flexibel nutzbares Sitzmöbel für unterschiedliche Benutzung, Sitzen von beiden Seiten, teilweise mit Lehne. Für Jugendliche in Gruppen eignet sich das Sitzmöbel ebenso gut, wie für die ausgedehnte Mittagspause. An einer Variante mit unterschiedlichen Sitzhöhen für Kinder und Ältere wird noch gearbeitet.

Thermoholz im Baukastensystem

Die Konstruktion mit dicken Holzbohlen ist den Eigenschaften des behandelten Thermoholzes geschuldet. Es ist besonders witterungsbeständig und hat eine lange Haltbarkeit. Die Bänke sind einfach in Teile zu zerlegen und zu erneuern, das funktioniert wie ein Baukasten. Auch die Farbtöne der verwendeten Materialien Naturstein, Holz und der Metallanstrich sind aufeinander abgestimmt.

Fahrradtheken mit Komfort

An mehreren Stellen wurden zusätzlich „Fahrradtheken“ aufgestellt mit integrierten Abfallbehältern. Sie bieten Platz für mehrere Fahrräder mit Witterungsschutz für den Sattel. Darüber hinaus wurden an den einmündenden Nebenstraßen und um die Mercaden herum weitere Fahrradbügel aufgestellt. Die Erfahrungen mit Einkaufzentren anderer Städte haben gezeigt, dass ein wildes Abstellen von Fahrrädern nur verhindert werden kann, wenn nahe den Haupteingängen Abstellmöglichkeiten vorhanden sind. Stellplätze in Gebäuden sind nicht beliebt, außer bei Beschäftigten, dann müssen sie aber abschließbar und gesichert sein.


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