14. Pianistenfestival
"Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten" (G. Mahler)

Flinke Finger, bezaubernde Musik, unvergessliche Abende - das ist das Böblinger Pianistenfestival. Mittlerweile ist die Konzertreihe ein fester Programmpunkt in unserem Kulturkalender. Bereits zum 14. Mal kommen renommierte Klaviervirtuosen aus allen Teilen der Welt, um in der Kongresshalle die schönsten Stücke ihres Repertoires vorzutragen.
Der Schwerpunkt liegt auf den Komponisten der europäischen Romantik. Doch die Künstler begeistern das Publikum immer wieder mit überraschenden Melodien und Stücken aus ihren jeweiligen Herkunftsregionen.
Jeder Abend ist ein einzigartiges Erlebnis.
Termine
Freitag, 13. Januar 2012 - Stefan Vladar spielt Haydn, Beethoven, Schubert
Die Besucher des ersten Konzerts dürfen sich auf Stefan Vladar freuen.
Seit er 1985 als jüngster Teilnehmer und bislang einziger Österreicher den Beethoven-Klavierwettbewerb in Wien gewann, zählt der Pianist und Dirigent Stefan Vladar zu den vielseitigsten Musikern seiner Generation. 1965 in Wien geboren, studierte er an der Wiener Musikhochschule bei Renate Kramer-Preisenhammer und Hans Petermandl. Er musiziert mit vielen der wichtigsten Orchester in Europa und Nordamerika.
Seit 1991 widmet sich Stefan Vladar vermehrt auch dem Dirigieren und hat u.a. mit den Wiener Symphonikern, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Camerata Salzburg, dem Brucknerorchester Linz, dem Residenzorchester Den Haag, den Essener und Stuttgarter Philharmonikern, dem RSO Budapest, dem Dänischen Radio-Sinfonieorchester, dem Haydn Orchester Bozen, sowie den Kammerorchestern aus Prag, Köln, Zürich, Basel und Irland gearbeitet.
Als Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig mit Heinrich Schiff, Julian Rachlin, Janine Jansen, Clemens Hagen, dem Artis Quartett, dem Jerusalem Quartett und dem Ensemble WienBerlin, sowie mit Bo Skovhus und Angelika Kirchschlager.
Konzertvorträge
Joseph Haydn:
Andante con Variazioni f-moll, Hob XVII:6
Ludwig van Beethoven:
Sonate f-moll op. 57, Appassionata
Franz Schubert:
Sonate B-Dur D960
Freitag, 20. Januar 2012 - Magda Amara spielt u.a. Rachmaniow, Liszt, Balakirev
Pianistin des zweiten Konzerts ist Magda Amara.
Sie wurde 1984 in Moskau geboren, wo sie am berühmten Tschaikowsky Konservatorium bei Sergey Dorensky studierte.
Nachdem sie 2008 ihr Studium mit einstimmiger Auszeichnung abschloss, vervollständigte sie ihre pianistische Ausbildung in Wien. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, darunter auch erste Preise beim rumänischen Wettbewerb „Jeunesses Musicales“ in Bukarest (1998), beim offenen Wettbewerb in Moskau (2003) und dem italienischen „Ennio-Porrino“-Klavierwettbewerb in Cagliari (2008).
Darüber hinaus gewann sie den dritten Preis beim internationalen Vladimir Horowitz-Wettbewerb in Kiev (2007).
Seitdem führte sie ihre solistische Karriere in die bedeutendsten Musikzentren Russlands und der ehemaligen GUS-Staaten, sowie nach Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Ägypten, die Niederlande und ihre neue Heimat Österreich.
2009 wurde Magda Amara zur Solistin der Moskauer Philharmonie ernannt, eine Ehre, die nur wenigen Musikern Russlands zu Teil wird. In der Saison 2010/11 debütierte sie unter anderem erfolgreich im Wiener Konzerthaus und im Musikverein.
Konzertvorträge
Sergej Rachmaninow:
Prélude h-Moll op. 32/10
Prélude gis-Moll op. 32/12
Prélude D-Dur, op. 23/4
Prélude B-Dur, op. 23/2
Franz Liszt:
Aus Années de Pèlerinage
Mili Balakirev:
Islamey
Peter Tschaikowsky:
Dumka c-Moll op. 59
Sergej Prokofjew:
Sonate Nr. 7 op. 83
Freitag, 27. Januar 2012 - Alexander Schimpf spielt Bach, Beethoven, Ravel, Liszt
Das dritte Konzert wird von Alexander Schimpf vorgetragen.
„Vielleicht gibt es sie ja noch, die Tonkünstler jüngerer Generation, die ihr Publikum ihrem musikalischen Talent und nicht außermusikalischen, boulevardtauglichen Sensationen verdanken. Er könnte einer dieser künftigen Helden eines reformbedürftigen Klassikbetriebs werden…“ So schrieb die Süddeutsche Zeitung über Alexander Schimpf.
Seit seinen Erfolgen im Deutschen Musikwettbewerb 2008 und im Internationalen Beethoven-Wettbewerb Wien 2009 hat er sich einen Namen als viel versprechender Musiker der jungen Generation gemacht.
Geboren 1981 in Göttingen, erhielt der Pianist seine Ausbildung bei Wolfgang Manz in Hannover, bei Winfried Apel in Dresden sowie bei Bernd Glemser in Würzburg. Weitere wesentliche Anregungen erhielt er von den Pianistinnen Cécile Ousset und Janina Fialkowska.
Seine Laufbahn führte ihn bereits in zahlreiche Konzertsäle und auf Festivals in ganz Deutschland (u. a. Gasteig und Allerheiligen-Hofkirche München, Musik- und Kongresshalle Lübeck, Schloss Elmau, NDR-Sendesaal Hannover, Beethovenhaus Bonn) sowie nach Frankreich (Auditorium du Louvre und Salle Cortot in Paris), Italien, Österreich, in die Schweiz, nach England und 2010 erstmals nach Südamerika.
Rundfunkmitschnitte seiner Konzerte entstanden u. a. für BR, NDR, SWR, ORF und Radio France. Seine erste CD wurde im Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur und GENUIN produziert und erschien im Juni 2010.
Konzertvorträge
Johann Sebastian Bach:
Französische Suite Nr. 5 G-Dur, BWV 816
Maurice Ravel:
Le Tombeau de Couperin
Ludwig van Beethoven:
Sonate c-Moll op. 13, Pathétique
Franz Liszt:
Ballade Nr. 2 h-Moll
Freitag, 3. Februar 2012 - Ewa Kupiec spielt Schubert, Chopin, Mendelssohn-Bartholdy
Abgeschlossen wird das Pianistenfestival mit Ewa Kupiec.
Ewa Kupiec studierte in Kattowitz, an der Warschauer Chopin-Akademie sowie der Londoner Royal Academy of Music. 1992 gewann sie den ARD-Musikwettbewerb. Ihre Engagements führten Ewa Kupiec bisher zu den wichtigsten Festivals Europas und weltweit zu den renommiertesten Orchestern.
Eng verbunden ist Ewa Kupiec natürlich mit der Musik Chopins und anderer polnischer Komponisten. Ihr Konzertrepertoire umfasst auch Kompositionen von Carl Loewe und Sandor Veress. Die Musik Władysław Szpilmans, bekannt geworden durch den Film „Der Pianist“, hat Ewa Kupiec für Sony eingespielt.
Ewa Kupiec’ Augenmerk gilt daneben der zeitgenössischen Musik. 2005 führte sie erstmalig das wiederentdeckte 1. Klavierkonzert von Schnittke auf. Verschiedene zeitgenössische Komponisten haben ihr Werke zugeeignet. Anfang 2011 ihre neue CD mit Solowerken von Enescu und Kodaly.
Unter den zahlreichen CD-Einspielungen Ewa Kupiec’ finden sich u. a. Werke von Grażyna Bacewicz, Lutosławski, Szymanowski und Paderewski. 2007 erschien bei Haenssler ihre Aufnahme von Solowerken Janáčeks. Im Sommer 2008 veröffentlichte Phoenix ihre hoch gelobte Aufnahme der Schnittke-Klavierkonzerte mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. 2010 erschien ihre CD mit Solowerken von Chopin und Schubert.
Konzertvorträge
Franz Schubert:
Vier Impromptus D 899
Frédéric Chopin:
Vier Impromptus
Felix Mendelssohn-Bartholdy:
Lieder ohne Worte
Schubert/Liszt Liedtranskription:
Erlkönig
Kartenvorverkauf
Der Kartenvorverkauf erfolgt ausschließlich über die
Kreiszeitung "Böblinger Bote"
Bahnhofstraße 27
Tel.: 07031 / 62 00 29
Kartenbestellung per Email
NEU!!! Ab 2012 sind die Plätze nummeriert!








