Der Treff am See wird Bürgertreff für die gesamte Stadt und Stadtteiltreff für die Kernstadt. Er steht den verschiedenen Generationen und Kulturen offen. Angebote zur Kinderbetreuung sollen Familien entlasten. Information und Beratung im offenen Bereich werden Hilfestellung bei Alltagsfragen geben. Dazu brauchen wir zur Ergänzung des ehrenamtlichen Potentials eine Ausstattung mit hauptamtlichem Fachpersonal. Die städtischen Mitarbeiterinnen des Mehrgenerationenhauses und der Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement ziehen gemeinsam in den Treff am See. Sie bilden dort zusammen mit den Ehrenamtlichen den personellen Grundstock. Erst die zusätzlichen Raum- und Nutzungsmöglichkeiten bieten das nötige Entwicklungspotential für unsere Mehrgenerationenarbeit, deren Nutzerzahlen sich in den letzten Jahren verdreifacht haben. Neue Altersgruppen sind dort verstärkt anzutreffen und weitere Angebote im Kurs-, Freizeit- und Engagementbereich finden erfreulich guten Zuspruch.
Der Treff am See ist seinen Nutzern gewidmet. Er ist von der Konzeption wie von der Architektur her ein offenes Haus. „Das Miteinander aller Hausnutzer basiert auf einem von gegenseitigem Respekt getragenen Umgang.“ So formuliert es die Hauskonzeption und so hat es der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 10. Februar einstimmig beschlossen.
Im Treff am See darf man sich engagieren und teilhaben oder auch einfach nur zum Kaffeetrinken reinschauen. Denn dort wird auch ein öffentliches Café eröffnet. Dieses wird von behinderten und nichtbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinnützigen Werk- und Wohnstätten Sindelfingen/Böblingen betrieben. Dieses Konzept unterstreicht den integrativen Ansatz des Hauses. Gleich im Foyer neben dem Café werden der Tauschring und offene Spiel- und Kulturangebote das Haus beleben.
Dabei hilft, dass unser Mehrgenerationenhaus auch in den kommenden 2 Jahren mit insgesamt 80.000 Euro vom Bund gefördert wird. Das ist eine Bestätigung für die bisher geleistete gute Arbeit.
Neue Angebote und Zielgruppen, gelungene Kooperationen, das Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen und die korrekte Geldverwendung waren die Voraussetzung dazu.
Viele Nutzerinnen und Nutzer haben bei der Entwicklung der Konzeption mitgearbeitet. So ist sie eine gute Grundlage, um den Treff am See mit Leben zu füllen. Nun hoffen wir auf einen zügigen Baufortschritt, auf ein Richtfest Ende Mai und den Bezug im kommenden Herbst. Wie der Gemeinderat auch, danke ich allen bisher beteiligten Haupt- und Ehrenamtlichen für ihr Engagement und wünsche weiterhin Glück und Erfolg.
Alle Bürgerinnen und Bürger lade ich schon heute zu vielfältigen Veranstaltungen und zur Mitwirkung in unser Mehrgenerationenhaus ein, heute in die Sindelfinger Straße 9, ab Eröffnung in die neuen Räume im Treff am See.
05.03.2010 Die Konzeption für den Treff am See steht
Bereits Ende 2007 hat sich der Seniorentreff "Feste Burg" in der Sindelfinger Straße 9 zu einem Mehrgenerationenhaus weiterentwickelt. Inzwischen finden dort zahlreiche Angebote für alle Generationen statt. Darunter sind Kinderbetreuungsangebote und vielfältige offene Treffmöglichkeiten. Der Raum ist knapp. Deshalb freuen sich alle dort Engagierten und die Nutzerinnen und Nutzer auf den neuen "Treff am See". Mit ihm wird ein weiterer Baustein aus dem Leitbild BB2020 verwirklicht. Diese Investition lässt sich die Stadt über 4 Mio. Euro kosten.

