Treff am See

Bürgertreff und Mehrgenerationenhaus

Treff am See Außenansicht

Das Bürger- und Mehrgenerationenhaus Treff am See ist Generationen- und Stadtteiltreff und Drehscheibe für Engagement. Die Angebote im Treff am See stehen grundsätzlich allen Interessierten offen ( siehe Leitbild). Außerdem können Räume angemietet werden. Schauen Sie rein, wir freuen uns auf Sie.
(Mehr Infos unter Der Treff am See - Kurzvorstellung)


                        

Der Treff am See - Kurzvorstellung

Der Treff am See - Kurzvorstellung

Die Stadt Böblingen hat seit Dez 2007 ein vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) gefördertes Mehrgenerationenhaus. Das MGH steht allen Generationen und Kulturen offen. Angebote gibt es in den Bereichen Bildung, Freizeit und Engagement.
 
12/2007 Entwicklung sich aus dem damaligen Seniorentreff der Stadt Böblingen heraus:
 2 ½ Räume, Angebotsentwicklung von ca. 25 Anfang 2008 auf ca. 50 bis Ende 2010.
 02/2011 Umzug in den neu gebauten Treff am See, Bürger- und Stadtteiltreff in der Böblinger Kernstadt, der „Bürgerschaft zur vielfältigen Nutzung gewidmet“:

  • 6 Gruppenräume zwischen 25 und 100 qm auf über 500 qm Nutzfläche
  • Foyer als Drehscheibe des Hauses mit Info/Auskunft, Anmeldung, Treffpunkt, „Bürger-PC’s“, Bürger-Arbeitsplätzen mit Wlan-Zugang, ehrenamtlicher PC-Hilfe und Zugang zum öffentlichen Café
  • Kinderraum mit „Mini-Kita“ (Betreute Spielgruppe mit 10 Plätzen in der städtischen Bedarfsplanung)
  • Ca. 700 Nutzer*innen zwischen 0 und 90 Jahren pro Woche
  • Konstant ca. 100 verschiedene Angebote pro Jahr (wechselnde Akteure und Angebote)
  • Generationenübergreifende Patenprojekte
  • Hauseigene Kursangebote v.a. für junge Familien und Senior/innen
  • Umsetzung der Angebote mit Ehrenamtlichen, Hauptamtlichen, Honorarkräften und ca. 70 Kooperationspartner*innen
  • Hausbeirat als Beteiligungsinstrument aus 10 Haupt- und Ehrenamtlichen, die die Bereiche des Hauses repräsentieren
  • Ehrenamtliche Hauspatin für die Vertretung nach außen und für Spendenakquise
  • Nicht-kommerzielle Vermietung von Räumen (privat, Vereine, Seminare, Infoveranstaltungen…)
  • 2,4 Personalstellen (1 Vollzeitstelle Einrichtungsleitung, 2 Teilzeitstellen Verwaltung/Finanzen) zzgl. Vollzeitstelle FSJ im Bereich Bildung und Politik
  • Eingegangene Fördermittel einschließlich 2019: 401.660 Euro, städtische Ko-Finanzierung i.H.v. 70.000 Euro.
  • Im Erdgeschoss gibt es ein öffentliches Café mit Zugang über das Foyer des MGH und/oder die Terrasse zum See.

Die Realisierung des Treff am See resultiert aus der Bürgerbeteiligung „Stadtleitbild BB 2020“.
 
Stand: 11/2019

Aktionsprogramm

Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert das Mehrgenerationenhaus (MGH) der Stadt Böblingen seit November 2007. Das MGH im Treff am See steht allen Generationen und Kulturen zur vielfältigen Nutzung offen.

zum bundesweiten Aktionsprogramm und den Mehrgenerationenhäusern

Allgemeines

Angebote

Alle Angebote und Veranstaltungen

Anmeldung

Bei Anmeldungen per eMail geben Sie uns bitte folgende Daten durch:

  • Kurstitel und Kursbeginn
  • Vor- und Nachname
  • vollständige Adresse (Anschrift, Postleitzahl, Stadt)
  • Telefonnummer und eMail
  • Bei Eltern-Kind-Kursen das Geburtsdatum des Kindes.

Öffnungszeiten

Bürger- und Mehrgenerationenhaus Treff am See

Besetzung der Infotheke und Ausgabe von PC’s
Montags bis freitags von 9.00 bis 11.00 Uhr und
montags bis donnerstags von 15.00 bis 17.00 Uhr.
Der Treff am See ist darüber hinaus zu den Öffnungszeiten des Cafés frei zugänglich, auch die öffentlichen Arbeitsplätze mit WLAN-Anschluss im Foyer stehen in dieser Zeit zur Verfügung.
Anmeldungen sind persönlich, telefonisch (07031 / 669 99 07) und per Email möglich.
 
Hilfe bei der Nutzung von PC und Smartphone
Mittwochs von 15.00 bis 17.00 Uhr im Foyer

Schließzeit                                                              
Sommer: 10.08. bis 1.09.2019
Winter: 20.12.2019 bis 6.01.2020

Eiscafe Jesolo am See
siehe nebenstehend unter "Weitere Informationen"
 
Der Treff am See ist barrierefrei.

Räume nutzen

Unsere Räume können Sie nutzen

Saal (46,3 KiB) Küche (53,9 KiB) mit Essplatz (60,1 KiB) Seminarraum (53,9 KiB)
Kreativraum (72,7 KiB) Gartenzimmer (59 KiB) Foyer (59,2 KiB)
     
  • Benutzungsentgelte (18,6 KiB)
  • Miet- und Benutzungsordnung (44,3 KiB)
  • Sie können Räume im Treff am See z.B. für private Feiern, Vereinsfeste oder Seminare mieten.
    Eine kommerzielle Nutzung ist leider nicht möglich. Konditionen und Standardmietvertrag finden Sie hier: Mietvertrag (28,6 KiB)
  • Unter bestimmten Voraussetzungen können Gruppen die Räume kostenlos nutzen. Konditionen (Erweiterung der bestehenden Angebote, offen für alle…) und Standardnutzungsvertrag finden Sie hier:  Nutzungsvertrag (66 KiB)

Senioren

Broschüren für Senioren

Aktuelle Angebote im Treff am See für Senioren: siehe oben, Angebote
 
Seniorenbroschüre der Stadt Böblingen:
Link zu Ihrer Broschüre in PDF-Form [PDF] 
Link zu Ihrer Broschüre als Flipping-Book [FLIPP]

Aktivierende Angebote am Bewegungsparcours

Wegbeschreibung und Erreichbarkeit

Wegbeschreibung und Erreichbarkeit

Treff am See, Poststr. 38, 71032 Böblingen
Haupteingang von der Poststraße her. Seiteneingang mit Briefkasten und Klingel von der Klaffensteinstraße her.

Mit dem Auto
Navi-Eingabe: Poststraße 38, Ecke Klaffensteinstraße.
Parken, Fußweg 5 bis 15 Minuten:
               Parkhaus Rathaustiefgarage (Ausgang über den Marktplatz).
               Parkhaus „Im Höfle“, Pestalozzistraße. Parkplatz Schafgasse.
               Parkhaus Kongresshalle, Tübinger Straße (zwischen den Seen).
Parken mit Behindertenausweis: Parkplatz beim Seiteneingang (Klaffensteinstraße), weitere in der Pestalozzistraße.
An- und Ablieferung: beim Seiteneingang (Klaffensteinstraße).
 
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Der Treff am See liegt in unmittelbarer Nähe zur Bushaltestelle Klaffensteinstraße. Hier halten die Linien 723 in Richtung Tannenberg, 726 in Richtung Geleener Straße und die Linien 760 und 761 in Richtung Weil im Schönbuch oder Waldenbuch.
Richtung Hauptbahnhof ist der Einstieg am Postplatz.
 
Mit dem Fahrrad
An drei Seiten des Hauses befinden sich Fahrradständer.

Wie lebt es sich in einer Welt ohne Buchstaben? - Nationale Dekade der Grundildung und Alphabetisierung

Noch bis 2026 geht die Nationale Dekade der Grundbildung und Alphabetisierung. Für Baden-Württemberg ist seit Februar 2019 Sänger und Songwriter der Gruppe PUR, Hartmut Engler, Botschafter für dieses Thema. Viele Mehrgenerationenhäuser (MGH) in Baden-Württemberg greifen das Thema auf. MGH, Volkshochschulen und einzelne Betriebe wie die Firma Ritter Sport in Waldenbuch („Grundbildung im Quadrat“) bieten Alphabetisierungskurse an (s.u.). Hier einige Hintergründe:
 
Es gibt viele gute Gründe, warum man lesen und schreiben lernen sollte
 
Lesen und Schreiben bedeuten Selbstbestimmung und Unabhängigkeit.
Lesen und Schreiben stärken die Persönlichkeitsentwicklung.
Lesen und Schreiben sind Grundkenntnisse, ohne die eine Vermittlung in eine Arbeit nicht oder nur sehr schwer möglich sind.
Lese- und Schreibschwierigkeiten bedeuten ein großes Risiko, ausgegrenzt zu werden.
Lesen und Schreiben ermöglichen gesellschaftliche und politische Teilhabe, Anerkennung, aktive Lebensbewältigung und Entwicklung.
Lesen können heißt zur Wahl gehen können.
 
„Wer lesen kann ist klar im Vorteil“ sagt man. Gemeint sind lesen, verstehen und angemessen mit den Informationen umgehen können: mit Rechnungen und Erinnerungen, an der Bushaltestelle und am Bahnhof, auf dem Amt und in der Apotheke, bei der Bank und der Steuererklärung, bei Dokumenten und Geschäftsabschlüssen. Und bei der „ersten Bürgerpflicht“, nämlich jeder demokratischen Wahl.
 
Grundbildung
 
Grundbildung meint die Summe aus Grundkenntnissen im Lesen, Schreiben und Rechnen, im digitalem Umgang und ein Grundwissen zu den Themen Gesundheit und Finanzen.
 
Funktionaler Analphabetismus in Deutschland
 
Funktionaler Analphabetismus bedeutet, nicht oder nur unzureichend lesen und schreiben zu können, also z.B. nur einzelne, einfache Sätze schreiben oder den Sinn beim Lesen nicht erfassen können. Dazu ein paar Zahlen:
 
6,2 Millionen Menschen oder 12,1% der erwerbsfähigen Bevölkerung in Deutschland sind funktionale Analphabeten. Sie können also nicht oder nur unzureichend lesen und schreiben.
 
Für mehr als 50% von ihnen ist Deutsch die Herkunftssprache.
 
Überwiegend Erwachsene über 45 Jahre haben geringe Fähigkeiten im Lesen und Schreiben.
 
58,4% aller funktionalen Analphabeten sind Männer, 41,6% sind Frauen.
 
62,3% der Erwachsenen mit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben sind erwerbstätig. Davon sind 47% in der Nahrungsmittelzubereitung, 30 % Reinigungspersonal, 29% bedienen Maschinen, 27% Baufachkräfte, 23% Bau-/ Waren- und Transporthilfsarbeiter, 18% Elektriker und Elektronikerinnen, 16% Fahrzeugführerinnen.
 
Mehr als 60% aller Betroffenen besitzen keinen oder nur einen niedrigen Schulabschluss.
 
18% aller Schüler*innen können am Ende der 4. Grundschulklasse einen Text nicht sinnhaft verstehen.
 
Ursachen sind häufig Motivationsverlust durch seelische Belastungen, Überforderung in der Schule oder starke Strafen bei Schulversagen, die fehlende Vorbildfunktion der Eltern oder das Verlernen von Lesen und Schreiben durch mangelnde Übung.
 
Zu erkennen sind funktionale Analphabeten z.B. daran, dass sie auf schriftliche Aufforderungen nicht reagieren, Sicherheitshinweise nicht berücksichtigen, schriftliche Unterlagen nicht einreichen, Formblätter nicht ausfüllen und Beförderungen ausschlagen. Dann fallen häufig Sätze wie „Ich habe meine Brille vergessen, … meinen Arm gebrochen, … ach lesen Sie mir das doch kurz vor“.
 
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung „Lesen und Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt“ (s.u.). Untersuchungsergebnisse von Mai 2019.
 
 
Was man tun kann
 
ALFA-Telefon, Tel. 0800 53 33 44 55
Die kostenlose Hotline des Bundesverbands Alphabetisierung und Grundbildung e. V. bietet anonyme Beratung für Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten und ihre Angehörigen.
 
„Stell’ Dich nie blind, taub und dumm, stell‘ Dich wenn es sein muss um
– das singe ich, und das meine ich auch so“, sagt der PUR-Sänger Hartmut Engler, Baden-Württembergs Botschafter für Alphabetisierung.
 
Ansprache ist wichtig, direkt oder über eine Vertrauensperson.
Hilfe gibt es, wo Menschen angesprochen werden und Angebote annehmen, z.B. vom Arbeitgeber, auf dem Arbeits- oder Gesundheitsamt, von der Familie, Arbeitskollegen oder Freund*innen.
 
Angebote
Die vhs Böblingen-Sindelfingen bietet derzeit ca. 10 Alphakurse. Anmeldungen in Böblingen in der Pestalozzistr. 4 (Im Höfle), Telefonnummer 07031/64 00 0.
Der Treff am See stellt für Angebote gern seine Räume zur Verfügung.
Betriebe können für Beratung und Kurse mit der Fachstelle für Grundbildung Kontakt aufnehmen (s.u).
 
Infos im Netz
 
www.mein-schlüssel-zur-Welt.de/de/kampagnenmaterial-1707.html
www.youtube.com/watch?v=wPyD_zPe4xw, Hauptbahnhof Berlin: „Lesen ist schön“
www.ichance.de/
www.youtube.com/user/Alphabetisierung
www.fachstelle-grundbildung.de
 

  
 

Eiscafe Jesolo am See

Das Eiscafé ist ein öffentliches Café im Treff am See. Betreiber ist die Familie Militello. Das Café ist über den Haupteingang zugänglich, bei schönem Wetter auch über die seeseitige Terrasse (barrierefrei).
Von Anfang Februar bis Ende November ist das Café durchgehend geöffnet. Im Dezember und Januar ist es geschlossen (Winterpause).
Kontakt und weitere Infos hier: http://eiscafejesolo.de/

Weitere Informationen

Leiterin

Julia Klönne-Bibouche

Treff am See

Telefon (0 70 31) 6 69 53 21
Gebäude: Treff am See
Aufgaben:

Einrichtungsleitung, Offene Städtische Seniorenarbeit

Adresse

Treff am See

Poststraße 38
71032 Böblingen
Tel.: 07031 / 669 99 07
Fax: 07031 / 669 53 39
Email

Eiscafe Jesolo am See

Kontakt
Familie Militello
Eiscafe Jesolo am See
Poststr. 38
71032 Böblingen
www.eiscafejesolo.de
 
Von Anfang Februar bis Ende November ist das Café durchgehend geöffnet.
Im Dezember und Januar ist es geschlossen (Winterpause).

Infotheke

Mo. - Fr.: 09.00 - 11.00 Uhr
Mo. - Do.: 15.00 - 17.00 Uhr

Tel: 07031 / 669 99 07
Email

Fachstelle

Weitere Stadtteiltreffs