Formulare und Dienstleistungen

Um Ihnen den Behördengang zu erleichtern, finden Sie hier Formulare, Online-Anträge und nützliche Informationen zu unseren Dienstleistungen. Viele Formulare und Anträge sind interaktiv, d. h. Sie können diese bequem an Ihrem Bildschirm ausfüllen. Manche können Sie sicher online versenden, andere müssen Sie ausdrucken und per Post verschicken.

Dienstleistungen und Formulare der Stadtverwaltung

Die Ausländerbehörde öffnet mit Terminvereinbarung!

Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des Corona-Virus (COVID-19) öffnet die Ausländerbehörde der Stadt Böblingen mit vorheriger Terminvereinbarung.
Bitte beachten Sie:
Unsere Zuständigkeit beschränkt sich auf Kunden mit Hauptwohnsitz in Böblingen. Wenn Sie in einer kreisangehörigen Gemeinde wohnen müssen Sie sich an das Landratsamt Böblingen unter https://www.lrabb.de/start/Service+_+Verwaltung/Auslaender_+und+Staatsangehoerigkeitswesen.html wenden.

Termine können unter der E-Mail Adresse auslaenderamt@boeblingen.de vereinbart werden. Der Eingang in das Gebäude wird nur mit Termin zugelassen.

Anträge auf Erteilung oder Verlängerung von Aufenthaltstiteln bitten wir rechtzeitig vor Ablauf des Visums/ der Aufenthaltserlaubnis per Post oder per E-Mail an uns zu übersenden. Das entsprechende Formular finden Sie hier: Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis

Erst wenn alle Unterlagen vollständig bei uns eingegangen sind und die Prüfung abgeschlossen wurde, bekommen Sie einen Termin zur Abgabe der Fingerabdrücke, Leistung der Unterschrift und Bezahlung der Gebühr.

Für Besucher/-innen besteht Maskenpflicht!
Bitte bringen Sie zum Termin Ihren eigenen Mund- und Nasenschutz mit. Ein Zutritt für Menschen mit Krankheitssymptomen ist untersagt.
Abstand von mindestens 1,50 Metern!
Bitte halten Sie den geforderten Mindestabstand ein und beachten Sie ggf. die Bodenmarkierungen.
Beachten Sie die allgemeinen Hygieneregeln!
Verzichten Sie auf das Händeschütteln. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Seife. Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Desinfektionsstationen.

Verpflichtungserklärungen/Einladungen für Besucher werden derzeit nicht ausgestellt, bis die Einreise nach Deutschland zu Besuchszwecken offiziell wieder möglich ist.

Bitte beachten Sie, dass es zu kurzfristigen Terminabsagen oder Schließungen kommen kann, sofern die Bundes- und/oder Landesregierung neue Beschränkungen erlässt. Weitere Informationen zur aktuellen Corona-Pandemie erhalten Sie auf unserer Homepage: www.boeblingen.de/start/StadtPolitik/corona-virus.html

TERMINVEREINBARUNG

Der Weg zum Termin

Für alle Anträge auf Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels, für Auskünfte, ausländerrechtliche Beratungen oder fallspezifische Fragen wird ein Termin bei den Sachbearbeitern benötigt. Terminvereinbarungen sollten bevorzugt per E-Mail erfolgen.

Bitte beachten Sie:
Unsere Zuständigkeit beschränkt sich auf Kunden mit Hauptwohnsitz in Böblingen.

Angesichts der Vielzahl an täglich eingehenden Anfragen, bitten wir um Ihr Verständnis, dass die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Sie bekommen auf jeden Fall eine Rückmeldung von uns, wir bitten daher von Mehrfachanfragen und wiederholten Nachrichten zum gleichen Anliegen abzusehen.

Die Ausländerbehörde ist zur Terminvereinbarung wie folgt zu erreichen:
(Die Zuständigkeit der Sachbearbeiterinnen richtet sich nach den Anfangsbuchstaben des Nachnamens des Kunden.)

Buchstaben Aufenthalts-
status
Sach-
bearbeiterin
E-Mail Telefon/
Fax
A, E - L Drittstaater Frau Blümel d.bluemel@boeblingen.de

Mo. - Fr.
(07031)669-1489/
(07031)669-1499
B - J Asyl/ Duldung
B, E - L EU-Bürger
B, M - O Drittstaater Frau  Nusch nusch@boeblingen.de

Mo. - Mi.
(07031)669-1487/
(07031)669-1499
K - M Asyl / Duldung
A, M - P EU-Bürger
C, D, P - Z Drittstaater Frau Möhlmeier moehlmeier@boeblingen.de

Mo. - Fr.
(07031)669-1490/
(07031)669-1499
A, N - Z Asyl / Duldung
C, D, Q -  Z EU-Bürger

ACHTUNG - WIR SIND UMGEZOGEN!

Seit 01. Juli 2019 in der Bahnhofstraße 27

Seit dem 01. Juli 2019 ist die Ausländerbehörde wegen Schadstoffsanierungsmaßnahmen des Neuen Rathauses in der Bahnhofstraße 27 (gegenüber dem Einkaufszentrum "Mercaden") .

Die Öffnungszeiten bleiben wie gewohnt für Sie bestehen:
Montag:
09.00 - 12.00 Uhr
Dienstag: 09.00 - 12.00 Uhr
16.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch: nur telefonisch erreichbar
Donnerstag: 09.00 - 12.00 Uhr
15.00 - 16.30 Uhr
Freitag: 09.00 - 12.00 Uhr

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.umzug.boeblingen.de

BREXIT

BREXIT - Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland wird mit Ablauf des 31. Januar 2020 aus der Europäischen Union austreten. Es wird sich um einen geregelten Austritt handeln. Im Abkommen über den Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union und der Europäischen Atomgemeinschaft, dessen Text im Amtsblatt der Europäischen Union vom 12. November 2019, Nummer C 384 I, Seite 1, veröffentlicht ist (nachstehend: „Austrittsabkommen“), und das zum 1. Februar 2020 rechtswirksam wird, sind Übergangsregelungen unter anderem zum Aufenthalt britischer Staatsangehöriger und ihrer Familienangehörigen in der Europäischen Union enthalten.

Das Austrittsabkommen enthält insbesondere in den Artikeln 9 bis 26, umfassende, überwiegend unmittelbar geltende Regelungen zum Aufenthalt von britischen Staatsangehörigen und ihrer freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen, sofern diese von ihrem Freizügigkeitsrecht zum Ende des Übergangszeitraums Gebrauch machen. Nach derzeitigem Stand endet der Übergangszeitraum am 31. Dezember 2020. Die britische Regierung hat angekündigt, diesen Zeitraum nicht verlängern zu wollen.

Nach § 1 des Gesetzes für den Übergangszeitraum nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union vom 27. März 2019 (BrexitÜG; BGBl. I S. 402), das nach § 4 mit dem Tag des Inkrafttretens des Austrittsabkommens in Kraft treten wird, gilt im Bundesrecht für den Übergangszeitraum, d.h. jedenfalls bis zum 31. Dezember 2020, das Vereinigte Königreich weiter als Mitgliedstaat der Europäischen Union. Diese bundesrechtliche Bestimmung dient der ergänzenden Umsetzung der Vorgaben des Austrittsabkommens in nationales Recht. Folglich bleibt auch während des Übergangszeitraums das Freizügigkeitsgesetz/EU auf britische Staatsangehörige und deren (drittstaatsangehörige) Familienangehörige anwendbar. Dies betrifft unter anderem die Ausstellung von Aufenthaltskarten und Daueraufenthaltskarten (§ 5 Absatz 1, Absatz 5 Satz 2 des Freizügigkeitsgesetzes/EU), die Bescheinigung über das Daueraufenthaltsrecht (§ 5 Absatz 5 Satz 1 des Freizügigkeitsgesetzes/EU) sowie die Verlustfeststellung nach § 6 Absatz 1 des Freizügigkeitsgesetzes/EU.

Für die Zeit nach dem Ablauf des Übergangszeitraums bereitet das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat derzeit ergänzende neue Regelungen für die Personen vor, deren Rechte sich aus dem Abkommen ergeben. Die Rechtsstellung dieser Personen wird also für die Zeit nach dem Ablauf des Übergangszeitraums bundesrechtlich näher auszugestalten sein. Die geplanten bundesrechtlichen Regelungen werden rechtzeitig in ein Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Grundsätzlich sollen dabei die bisher freizügigkeitsberechtigten britischen Staatsangehörigen und ihre freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen im Bundesgebiet entsprechend dem Austrittsabkommen eine Rechtsstellung behalten, die der derzeitigen Rechtsstellung sehr ähnlich ist. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Ausübung von Erwerbstätigkeiten.

Für die Erteilung von Aufenthaltstiteln nach dem Aufenthaltsgesetz, insbesondere Aufenthaltserlaubnissen und Niederlassungserlaubnissen, an britische Staatsangehörige und an ihre freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen besteht grundsätzlich kein Anlass und keine Rechtsgrundlage. Allerdings bleibt die auch bisher bestehende Sonderregelung des § 11 Absatz 1, letzter Satz des Freizügigkeitsgesetzes/EU unberührt.
(Stand 31.01.2020)

Alle aktuellen Informationen rund um den BREXIT können Sie der Homepage der Bundesregierung und der Service-BW-Seite des Innenministeriums Baden-Württemberg entnehmen:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/brexit
https://www.service-bw.de/brexit

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz ab 01.03.2020

Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz, welches am 1. März 2020 in Kraft tritt, werden die Abschnitte 3 (Aufenthalt zum Zweck der Ausbildung) und 4 (Aufenthalt zum Zweck der Erwerbstätigkeit) des Aufenthaltsgesetzes neu gefasst. Dabei wird die bestehende Systematik der bedarfsgebundenen Erwerbsmigration fortgeführt, die grundsätzlich an das Vorliegen einer in Deutschland anerkannten Qualifikation und eines Arbeitsplatzangebots gekoppelt ist. Eingeführt wird ein einheitlicher Fachkräftebegriff (§ 18 Absatz 3), der sowohl akademisch als auch beruflich qualifizierte Beschäftigte umfasst. Erweitert und in eigene Vorschriften überführt werden die Möglichkeiten der befristeten Einreise zur Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatzsuche (§§ 17, 20). Erweitert und ausdifferenziert werden zudem die Möglichkeiten des Aufenthalts zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen (§16d). Nur geringfügig modifiziert wurden die Vorschriften, die europarechtlich vorgeprägte Aufenthalte umfassen (insbes. Blaue Karte EU, ICT-Karte, Forscher).

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der Bundesregierung und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales:
https://www.make-it-in-germany.com/de/visum/arten/arbeiten/fachkraefteeinwanderungsgesetz/

https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2018/fachkraefteeinwanderungsgesetz.html

Bitte beachten Sie:
Trotz der neuen gesetzlichen Regelung wird für einen langfristigen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland nach wie vor ein nationales Visum benötigt. Dieses kann bei der deutschen Auslandsvertretung im Heimatland beantragt werden. Die Einreise zum dauerhaften Aufenthalt bzw. zur Ausübung einer Beschäftigung sind ohne ein solches Visum grundsätzlich nicht erlaubt!

beschleunigtes Fachkräfteverfahren:
Zusätzlich zu den oben genannten Änderungen hat der Gesetzgeber ab 01.03.2020 das beschleunigte Fachkräfteverfahren eingeführt. Ziel des Verfahrens ist es, Arbeitgebern und Fachkräften ein durch Fristen klar planbares Einreiseverfahren anzubieten. Das beschleunigte Fachkräfteverfahren ist ein Angebot an ausländische Fachkräfte, die zur Absolvierung einer Berufsausbildung oder betriebliche Weiterbildung, zur Durchführung von Maßnahme zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, zur Ausübung einer Beschäftigung als Fachkraft mit Berufsausbildung, zur Ausübung einer Beschäftigung als Fachkraft mit akademischer Ausbildung oder zur Ausübung einer sonstigen qualifizierten Beschäftigung nach Deutschland einreisen wollen.

Alternativ steht weiterhin das reguläre Einreiseverfahren und ggfs. das Verfahren zur Erlangung einer Vorabzustimmung der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung.

Arbeitgeber mit Betriebssitz in Böblingen können mit einer Vollmacht der Fachkraft und einem konkreten Arbeitsplatzangebot ein beschleunigtes Fachkräfteverfahren bei uns einleiten. Folgende Informationen bzw. Schritte sind dabei wichtig:
Zwischen dem Unternehmen und der Ausländerbehörde muss eine Vereinbarung geschlossen werden, die unter anderem Bevollmächtigungen und Verpflichtungen des Arbeitgebers, der Fachkraft und der beteiligten Behörden (Ausländerbehörde, Bundesagentur für Arbeit, Anerkennungsstellen, Auslandsvertretung)  sowie eine Beschreibung der Abläufe einschließlich der Beteiligten und Fristen beinhaltet. Eine solche Vereinbarung wir bei einem persönlichen Beratungsgespräch unterzeichnet.

Die Ausländerbehörde berät den Arbeitgeber, unterstützt ihn, das Verfahren zur Anerkennung der ausländischen Qualifikation der Fachkraft durchzuführen, holt die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit ein und prüft die ausländerrechtlichen Erteilungsvoraussetzungen. Die Anerkennungsstellen und die Bundesagentur für Arbeit müssen innerhalb bestimmter Fristen entscheiden. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, erteilt die Ausländerbehörde eine sogenannte Vorabzustimmung, die sie dem Arbeitgeber zur Weiterleitung an die Fachkraft zusendet. Die Fachkraft bucht anschließend einen Termin bei der Auslandsvertretung zur Beantragung des Visums, der innerhalb von drei Wochen stattfindet. Bei diesem Termin muss das Original der Vorabzustimmung mit weiteren für den Visumantrag nötigen Unterlagen vorgelegt werden. Nachdem der vollständige Visumantrag von der Fachkraft gestellt wurde, wird in der Regel innerhalb von weiteren drei Wochen über diesen entschieden. Das beschleunigte Fachkräfteverfahren umfasst bei gleichzeitiger Antragstellung auch den Ehegatten sowie minderjährige ledige Kinder der Fachkraft, wenn sie die gesetzlichen Voraussetzungen für den Familiennachzug erfüllen.

Weitere Informationen zum beschleunigten Fachkräfteverfahren erhalten Sie ebenfalls auf der Homepage der Bundesregierung. Zusätzlich können Sie die Voraussetzungen und beizubringenden Unterlagen dem Merkblatt zum beschleunigten Verfahren entnehmen.
https://www.make-it-in-germany.com/de/visum/arten/arbeiten/fachkraefteeinwanderungsgesetz/
Merkblatt zum beschleunigten Fachkräfteverfahren (61,7 KiB)

Zusätzliche Informationen und Formulare erhalten Sie hier:
https://www.bmi.bund.de/DE/themen/migration/zuwanderung/arbeitsmigration/arbeitsmigration-node.html

Bei weiteren Fragen zum beschleunigten Fachkräfteverfahren können Sie sich an das zentrale Postfach der Ausländerbehörde (auslaenderamt@boeblingen.de) wenden.

Informationsmaterial

Antragsformulare zur Erteilung / Verlängerung eines Aufenthalts

Einbürgerung

Aktuelles zur Einführung der elektronischen Aufenthaltstitel

Allgemeines Der herkömmliche Aufenthaltstitel (Klebeetikett), die Aufenthalts- und Daueraufenthaltskarte und der Ausweisersatz in Papierform wurden am 01. September 2011 durch einen elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) in Kreditkartenform abgelöst.

Der eAT besitzt einen kontaktlosen Chip im Karteninneren, auf dem die biometrischen Merkmale (Lichtbild und zwei Fingerabdrücke), Nebenbestimmungen (Auflagen) und die persönlichen Daten gespeichert sind. Zusätzlich erhält der Chip die Möglichkeit einen elektronischen Identitätsnachweis sowie eine qualifizierte elektronische Signatur zu nutzen.

Zur Einführung des eAT wurden alle EU-Mitgliedstaaten verpflichtet. Grundlage hierfür sind die EU-Verordnungen (EG) Nr. 1030/2002 und (EG) Nr. 380/2008. Ziel ist, die Aufenthaltstitel der Europäischen Union zu vereinheitlichen und durch die Nutzung biometrischer Daten die Bindung zwischen Dokumenteninhaber und Dokument zu erhöhen und vor missbräuchlicher Nutzung zu schützen. Es wird für jeden Drittstaatsangehörigen (auch Säugling oder Kind) ein eigener eAT ausgestellt.

HINWEIS:
Die bisherigen Aufenthaltstitel in den Reisepässen und Passersatzpapieren behalten bis längstens 31.08.2021 ihre Gültigkeit.

Datensicherheit Alle Informationen und Übertragungen werden mit international anerkannten und etablierten Verschlüsselungsverfahren geschützt. Ein Berechtigungszertifikat regelt, wer auf welche personenbezogenen Daten zugreifen darf. Die Inhaber können darauf vertrauen, dass nur berechtigten Stellen der Zugriff erlaubt wird.

Biometrische Merkmale Das Lichtbild wird auf dem Kartenkörper und im Chip gespeichert. Für alle Drittstaatsangehörigen ab dem 6. Lebensjahr werden auf dem Chip des eAT außerdem zwei Fingerabdrücke gespeichert.
Daher ist das persönliche Erscheinen bei der Beantragung notwendig.
Nur hoheitliche Stellen (z.B. Polizei oder Ausländer- und Meldebehörden) verfügen über die Berechtigung, Lichtbild und Fingerabdrücke abzufragen.

Nebenbestimmungen (Auflagen) Nebenbestimmungen werden im Chip gespeichert und auf einem eigenen Zusatzblatt zum eAT ausgedruckt.

Online-Ausweisfunktion Anbieter aus Wirtschaft und Verwaltung können künftig elektronische Dienste anbieten, bei denen sich der Inhaber mit einem eAT elektronisch ausweist. Dadurch wird das Anmelden in Internetportalen, das Ausfüllen von Formularen und der Altersnachweis im Internet oder an Automaten erleichtert.
Es erhalten nur die Anbieter Zugang zu den Daten des Inhabers, die eine staatliche Berechtigung besitzen. Darüber hinaus muss der Inhaber die Übertragung seiner persönlichen Daten mit einer sechsstelligen PIN bestätigen.
Bei Nutzung der Online-Ausweisfunktion können biometrische Merkmale vom Anbieter der Dienste nicht ausgelesen werden.

Unterschriftenfunktion Der elektronische Aufenthaltstitel kann darüber hinaus ein Zertifikat für die qualifizierte elektronische Signatur speichern. Damit steht dem eAT-Inhaber auf Wunsch die Möglichkeit zur Verfügung, rechtsgültig digitale Dokumente zu unterzeichnen.


Weitere Informationen können Sie auch auf der Fomepage des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge www.bamf.de abrufen.

Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis

Allgemeines und Voraussetzungen Künftig gibt es nur noch drei Aufenthaltstitel, die befristete Aufenthaltserlaubnis, die unbefristete Niederlassungserlaubnis und zur Einreise - wie bisher - das Visum.  Die Aufenthaltsgenehmigungen: befristete Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsbewilligung und Aufenthaltsbefugnis gelten als Aufenthaltserlaubnisse weiter. Ein Umtausch der bisherigen Genehmigung erfolgt nicht automatisch sondern erst nach und nach bei Ablauf des derzeitigen Aufenthaltsrechtes oder bei der Neuausstellung der Passdokumente.

Das neue Aufenthaltsgesetz unterscheidet nach dem jeweiligen Aufenthaltszweck (Ausbildung, Studium, Erwerbstätigkeit, Familiennachzug etc). Bitte kreuzen Sie auf dem Antragsformular den für Sie zutreffenden Aufenthaltszweck an.

Was benötigen Sie?

  • Reisepass
  • 1 aktuelles biometrisches Passfoto (s.h. Fotomustertafel Internetseite der Bundesdruckerei )
    (seit dem 01.01.2006 muss auf dem Aufenthaltstitel ein biometrisches Passfoto aufgedruckt werden, das wie bei den deutschen Reisepässen bestimmten Sicherheitskriterien entspricht)
  • Einkommensnachweise (z. B. die letzten 3 Lohnabrechnungen, Arbeitsbescheinigung, Bewilligungsbescheid über Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II, Rentenbescheid oder sonstige Einkommensnachweise)
  • ggf. Schulbescheinigung oder Studienbescheinigung
  • Mietvertrag mit Angabe aktueller Miethöhe und Wohnraum, bzw. Kaufvertrag mit Angabe Zins- und Tilgungszahlungen

Die Auflistung ist nicht abschließend. Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Nachweise erforderlich sein (z. B. Immatrikulationsbescheinigung etc.).

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass aufgrund der Vielzahl an Aufenthaltszwecken die Auflistung nicht umfassend ist. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Ausländerbehörde.

Gebühren Die Gebühr für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis beträgt 100,- Euro.

Hinweise Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus. Kreuzen Sie den zutreffenden Grund des Aufenthaltes an.

Bitte beachten Sie, dass wir nur persönlich unterschriebene Anträge zur Bearbeitung entgegennehmen können. Wird der Antrag durch eine bevollmächtigte Person unterschrieben, ist zusätzlich eine entsprechende Vollmacht vorzulegen.

Bei der Abholung kommen Sie bitte persönlich vorbei. Ist es Ihnen zeitlich nicht möglich, bevollmächtigen Sie bitte eine Person Ihres Vertrauens auf der Ihnen mitgegebenen Passbescheinigung.

In der Regel beträgt die Bearbeitungsdauer aufgrund der Produktionszeiten der Bundesdruckerei 4 bis 6 Wochen, eine längere Bearbeitungsdauer ist bei Umstellungen und Vertretungsgründen möglich. Bitte wenden Sie sich daher rechtzeitig an Ihre Ausländerbehörde!

Dieses Formular können Sie Online ausfüllen und ausdrucken.
Aus rechtlichen Gründen können wir Ihnen den Service des elektronischen Versands nicht anbieten.

Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für Personen unter 18 Jahren

Allgemeines und Voraussetzungen Künftig gibt es nur noch drei Aufenthaltstitel, die befristete Aufenthaltserlaubnis, die unbefristete Niederlassungserlaubnis und zur Einreise - wie bisher - das Visum.  Die Aufenthaltsgenehmigungen: befristete Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsbewilligung und Aufenthaltsbefugnis gelten als Aufenthaltserlaubnisse weiter. Ein Umtausch der bisherigen Genehmigung erfolgt  nach und nach erst bei Ablauf des derzeitigen Aufenthaltsrechtes oder bei der Neuausstellung der Passdokumente.

Das neue Aufenthaltsgesetz unterscheidet nach dem jeweiligen Aufenthaltszweck (Ausbildung, Studium, Erwerbstätigkeit, Familiennachzug etc.). Bitte kreuzen Sie auf dem Antragsformular den für Sie zutreffenden Aufenthaltszweck an.

Was benötigen Sie?

  • Reisepass
  • 1 aktuelles biometrisches Passfoto (s.h. Fotomustertafel Internetseite der Bundesdruckerei )
    (seit dem 01.01.2006 muss auf dem Aufenthaltstitel ein biometrisches Passfoto aufgedruckt werden, das wie bei den deutschen Reisepässen bestimmten Sicherheitskriterien entspricht)
  • Einkommensnachweise (z. B. die letzten 3 Lohnabrechnungen, Arbeitsbescheinigung, Bewilligungsbescheid über Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II, Rentenbescheid oder sonstige Einkommensnachweise)
  • ggf. Schulbescheinigung oder Studienbescheinigung, Ausbildungsvertrag
  • Mietvertrag mit Angabe aktueller Miethöhe und Wohnraum, bzw. Kaufvertrag mit Angabe Zins- und Tilgungszahlungen
  • das Original Ihrer Arbeitsgenehmigung (sofern vorhanden)

Die Auflistung ist nicht abschließend. Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Nachweise erforderlich sein (z. B. Immatrikulationsbescheinigung etc.).

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass aufgrund der Vielzahl an Aufenthaltszwecken die Auflistung nicht umfassender ist. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Ausländerbehörde.

Gebühren Die Gebühr für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis beträgt 50,- Euro.

Hinweise Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus. Kreuzen Sie den zutreffenden Grund des Aufenthaltes an.
Bitte beachten Sie, dass wir nur persönlich unterschriebene Anträge zur Bearbeitung entgegennehmen können. Wird der Antrag durch eine bevollmächtigte Person unterschrieben, ist zusätzlich eine entsprechende Vollmacht vorzulegen.

Bei der Abholung kommen Sie bitte persönlich vorbei. Ist es Ihnen zeitlich nicht möglich, bevollmächtigen Sie bitte eine Person Ihres Vertrauens auf der Ihnen mitgegebenen Passbescheinigung.

In der Regel beträgt die Bearbeitungsdauer aufgrund der Produktionszeiten der Bundesdruckerei 4 bis 6 Wochen, eine längere Bearbeitungsdauer ist bei Umstellungen und Vertretungsgründen möglich. Bitte wenden Sie sich daher rechtzeitig an Ihre Ausländerbehörde!

Dieses Formular können Sie Online ausfüllen und ausdrucken.
Aus rechtlichen Gründen können wir Ihnen den Service des elektronischen Versands nicht anbieten.

Antrag auf Erteilung einer Niederlassungserlaubnis

Allgemeines und Voraussetzungen Die Niederlassungserlaubnis ist ein unbefristeter Aufenthaltstitel und ersetzt die bisherige unbefristete Aufenthaltserlaubnis und die Aufenthaltsberechtigung. Eine vor dem 01.01.2005 erteilte unbefristete Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsberechtigung gilt als Niederlassungserlaubnis fort. Ein Umtausch der bisherigen Genehmigung erfolgt nicht automatisch sondern erst nach und nach bei Ablauf des derzeitigen Aufenthaltsrechtes oder bei der Neuausstellung der Passdokumente. Die Niederlassungserlaubnis berechtigt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit, ist zeitlich und räumlich unbeschränkt und darf nicht mit einer Nebenbestimmung versehen werden.

Die Niederlassungserlaubnis wird nach unterschiedlichen Aufenthaltszwecken erteilt.

Die Niederlassungserlaubnis wird erteilt nach:
  • § 9 Abs. 2 AufenthG nach 5 Jahren rechtmäßigem Aufenthalt
  • § 26 Abs. 4 i.V.m. § 9 Abs. 2 AufenthG
  • § 28 Abs. 2 AufenthG nach 3 Jahren rechtmäßigem Aufenthalt und Fortbestehen der ehelichen Lebensgemeinschaft mit einem Deutschen
  • § 35 Abs. 1 AufenthG nach 5 Jahren rechtmäßigem Aufenthalt für Kinder zum Zeitpunkt der Vollendung des 16. Lebensjahres
  • § 18c AufenthG für Fachkräfte (qualifiziert Beschäftigte, Akademiker und Inhaber der Blauen Karte EU)
  • § 21 Abs. 4 AufenthG für Selbständige nach 3 Jahren rechtmäßigem Aufenthalt

Voraussetzungen Niederlassungserlaubnis nach § 9 AufenthG:
Zur Erteilung einer Niederlassungserlaubnis ist insbesondere erforderlich, dass Sie seit fünf Jahren eine Aufenthaltserlaubnis besitzen und folgende Voraussetzungen erfüllen, die Sie wie folgt nachweisen (Nachweise bitte grundsätzlich im Original und in Kopie vorlegen). (§ 9 AufenthG)

  • Einkommensnachweise (Gehalts- bzw. Verdienstbescheinigungen der letzten drei Monate)
  • aktuelle Arbeitgeberbestätigung (Art und Dauer des Beschäftigungsverhältnisses)
  • Gewinn nach Steuern (letzter Einkommenssteuerbescheid sowie aktuelle Reingewinnbestätigung des Steuerberaters)
  • Krankenversicherungsnachweis
  • Gewerbeanmeldung, falls gewerberechtlich erforderlich
  • Rentenversicherungsverlauf der Bundes- bzw. Landesversicherungsanstalt (mindestens 60 Monate Pflicht- oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung) oder
  • Nachweis eines Anspruchs auf vergleichbare Leistungen einer Versicherungs- oder Versorgungseinrichtung oder eines Versicherungsunternehmens.

Berufliche Ausfallzeiten auf Grund von Kinderbetreuung oder häuslicher Pflege werden entsprechend angerechnet.

  • Eine ausreichende Altersversorgung ist nicht nachzuweisen, sofern Sie bereits vor dem 01.01.2005 im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsbefugnis waren.
  • Bei Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnerschaften, die in ehelicher bzw. verpartnerten Lebensgemeinschaft zusammenleben, genügt es, wenn die Altersversorgung durch einen Ehegatten oder Lebenspartner ausreichend gesichert ist.
  • Von der Voraussetzung einer ausreichenden Altersversorgung wird abgesehen, wenn Sie sich in einer Ausbildung befinden, die zu einem anerkannten schulischen oder beruflichen Bildungsabschnitt führt.

für Sie und Ihre mit Ihnen in häuslicher Gemeinschaft lebenden Familienangehörigen.

  • Mietvertrag bzw. Kaufvertrag mit Angabe der Quadratmeterzahl
  • Nachweis der aktuellen Höhe der monatlichen Kosten für die Wohnung Höhe der monatlichen Warmmiete bei Mietwohnungen (aktuelle Bestätigung des Vermieters bzw. aktueller Kontoauszug); Höhe der monatlichen Belastungen bei Eigentumswohnungen (Zins + Tilgung aus Kreditverträgen sowie Höhe des Hausgeldes/Wohngeldes)

Sie müssen grundsätzlich über ausreichende Kenntnisse in deutscher Sprache und über Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet verfügen. Dies wird in der Regel nachgewiesen durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs.

Wichtige Ausnahme: Sofern Sie bereits vor dem 01.01.2005 im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsbefugnis waren, ist grundsätzlich nur erforderlich, dass Sie sich auf einfache Art in deutscher Sprache mündlich verständigen können.

Es dürfen keine gravierenden Rechtsverstöße vorliegen, die Erlaubnis zur Beschäftigung muss vorliegen.

Niederlassungserlaubnis nach § 26 Abs. 4 AufenthG:
Im Übrigen kann einem Ausländer, der eine Aufenthaltserlaubnis nach diesem Abschnitt besitzt, eine Niederlassungserlaubnis erteilt werden, wenn die in § 9 Abs. 2 Satz 1 bezeichneten Voraussetzungen vorliegen. 2§ 9 Abs. 2 Satz 2 bis 6 gilt entsprechend. Die Aufenthaltszeit des der Erteilung der Aufenthaltserlaubnis vorangegangenen Asylverfahrens wird abweichend von § 55 Abs. 3 des Asylgesetzes auf die Frist angerechnet. Für Kinder, die vor Vollendung des 18. Lebensjahres nach Deutschland eingereist sind, kann § 35 entsprechend angewandt werden.

Weitere Ausführungen zu den erforderlichen Voraussetzungen werden aufgrund der Komplexität an dieser Stelle nicht erwähnt. Bitte wenden Sie sich an Ihre Ausländerbehörde.

Niederlassungserlaubnis nach § 28 Abs. 2 AufenthG:
Dem Ausländer ist in der Regel eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn er 3 Jahre im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis nach § 28 Abs. 1 ist und die familiäre Lebensgemeinschaft mit dem Deutschen fortbesteht und sich auf einfache Art in deutscher Sprache mündlich verständigen kann. Ein Ausweisungsgrund darf nicht vorliegen (Ausweisungsgrund: i. d. R. Straftaten, Sozialhilfebezug)

Niederlassungserlaubnis nach § 35 Abs. 1 AufenthG:
Dem minderjährigen Kind ist eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn es zum Zeitpunkt der Vollendung des 16. Lebensjahres seit 5 Jahren im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist.

Das gleiche gilt, wenn das Kind volljährig ist, seit 5 Jahren im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist, über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt und der Lebensunterhalt ausreichend gesichert ist oder das Kind sich in einer Ausbildung befindet, die zu einem anerkannten schulischen oder beruflichen Bildungsabschluss führt.

Niederlassungserlaubnis nach § 18c AufenthG:
Einer Fachkraft ist ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn1. sie seit vier Jahren im Besitz eines Aufenthaltstitels nach den §§ 18a, 18b oder 18d ist,2. sie einen Arbeitsplatz innehat, der nach den Voraussetzungen der §§ 18a, 18b oder § 18d von ihr besetzt werden darf,3. sie mindestens 48 Monate Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet hat oder Aufwendungen für einen Anspruch auf vergleichbare Leistungen einer Versicherungs- oder Versorgungseinrichtung oder eines Versicherungsunternehmens nachweist,4. sie über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt und5. die Voraussetzungen des § 9 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 und 4 bis 6, 8 und 9 vorliegen; § 9 Absatz 2 Satz 2 bis 4 und 6 gilt entsprechend. Die Frist nach Satz 1 Nummer 1 verkürzt sich auf zwei Jahre und die Frist nach Satz 1 Nummer 3 verkürzt sich auf 24 Monate, wenn die Fachkraft eine inländische Berufsausbildung oder ein inländisches Studium erfolgreich abgeschlossen hat.
Abweichend von Absatz 1 ist dem Inhaber einer Blauen Karte EU eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn er mindestens 33 Monate eine Beschäftigung nach § 18b Absatz 2 ausgeübt hat und für diesen Zeitraum Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet hat oder Aufwendungen für einen Anspruch auf vergleichbare Leistungen einer Versicherungs- oder Versorgungseinrichtung oder eines Versicherungsunternehmens nachweist und die Voraussetzungen des § 9 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 und 4 bis 6, 8 und 9 vorliegen und er über einfache Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt. § 9 Absatz 2 Satz 2 bis 4 und 6 gilt entsprechend. Die Frist nach Satz 1 verkürzt sich auf 21 Monate, wenn der Ausländer über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt.
Einer hoch qualifizierten Fachkraft mit akademischer Ausbildung kann ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit in besonderen Fällen eine Niederlassungserlaubnis erteilt werden, wenn die Annahme gerechtfertigt ist, dass die Integration in die Lebensverhältnisse der Bundesrepublik Deutschland und die Sicherung des Lebensunterhalts ohne staatliche Hilfe gewährleistet sind sowie die Voraussetzung des § 9 Absatz 2 Satz 1 Nummer 4 vorliegt. Die Landesregierung kann bestimmen, dass die Erteilung der Niederlassungserlaubnis nach Satz 1 der Zustimmung der obersten Landesbehörde oder einer von ihr bestimmten Stelle bedarf. Hoch qualifiziert nach Satz 1 sind bei mehrjähriger Berufserfahrung insbesondere1. Wissenschaftler mit besonderen fachlichen Kenntnissen oder2. Lehrpersonen in herausgehobener Funktion oder wissenschaftliche Mitarbeiter in herausgehobener Funktion.

Niederlassungserlaubnis nach § 21 Abs. 4 AufenthG:
Danach kann einem Selbständigen nach 3 Jahren eine Niederlassungserlaubnis erteilt werden.

Grundsatz In der Regel müssen die allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen nach § 5 AufenthG vorliegen.

Gebühren Die Gebühr für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis beträgt 113,- Euro, nach § 21 Abs. 4 beträgt diese 124 Euro und nach § 19 Abs. 1 wird eine Gebühr in der Höhe von 147,- Euro fällig.

Allgemeines:
Die Auflistung ist nicht abschließend. Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Nachweise erforderlich sein. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass aufgrund der Komplexität der Rechtsmaterie teilweise nur stichwortartig auf den einzelnen Aufenthaltszweck eingegangen wird. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Ausländerbehörde.

Hinweise Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus. Kreuzen Sie die für Sie zutreffende Rechtsgrundlage an.

1 aktuelles biometrisches Passfoto (s.h. Fotomustertafel Internetseite der Bundesdruckerei)
(seit dem 01.01.2006 muss auf dem Aufenthaltstitel ein biometrisches Passfoto aufgedruckt werden, das wie bei den deutschen Reisepässen bestimmten Sicherheitskriterien entspricht).

Bitte beachten Sie, dass wir nur persönlich unterschriebene Anträge zur Bearbeitung entgegennehmen können. Wird der Antrag durch eine bevollmächtigte Person unterschrieben, ist zusätzlich eine entsprechende Vollmacht vorzulegen.

Bei der Abholung kommen Sie bitte persönlich vorbei. Ist es Ihnen zeitlich nicht möglich, bevollmächtigen Sie bitte eine Person Ihres Vertrauens auf der Ihnen mitgegebenen Passbescheinigung.

In der Regel beträgt die Bearbeitungsdauer aufgrund der Produktionszeiten der Bundesdruckerei 4 bis 6 Wochen, eine längere Bearbeitungsdauer ist bei Umstellungen und Vertretungsgründen möglich. Ggf. muss ein polizeiliches Führungszeugnis oder eine Anfrage bei Sicherheitsbehörden durchgeführt werden, in diesen Fällen kann sich die Bearbeitungsdauer weiter verlängern. Bitte wenden Sie sich daher rechtzeitig an Ihre Ausländerbehörde!

Dieses Formular können Sie Online ausfüllen und ausdrucken.
Aus rechtlichen Gründen können wir Ihnen den Service des elektronischen Versands nicht anbieten.

Antrag auf Erteilung einer Niederlassungserlaubnis für Kinder und junge Erwachsene

Allgemeines Die Niederlassungserlaubnis ist ein unbefristeter Aufenthaltstitel und ersetzt die bisherige unbefristete Aufenthaltserlaubnis und die Aufenthaltsberechtigung. Eine vor dem 01.01.2005 erteilte unbefristete Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsberechtigung gilt als Niederlassungserlaubnis fort. Ein Umtausch der bisherigen Genehmigung erfolgt nicht automatisch sondern erst nach und nach bei Ablauf des derzeitigen Aufenthaltsrechtes oder bei der Neuausstellung der Passdokumente. Die Niederlassungserlaubnis berechtigt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit, ist zeitlich und räumlich unbeschränkt und darf nicht mit einer Nebenbestimmung versehen werden.

Die Niederlassungserlaubnis für Kinder wird nach § 35 Abs. 1 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) erteilt.

Voraussetzungen 1. Alternative:
Nach § 35 Abs. 1 Satz 1 Aufenthaltsgesetz ist einem minderjährigen Ausländer eine Niederlassungserlaubnis (unbefristeter Aufenthaltstitel) zu erteilen, wenn er im Zeitpunkt der Vollendung seines 16. Lebensjahres seit 5 Jahren im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist.

2. Alternative:
Das gleiche gilt, wenn der Ausländer volljährig und seit 5 Jahren im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist, über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt und sein Lebensunterhalt ausreichend gesichert ist. Ausnahme: Der Ausländer befindet sich in einer Ausbildung, die zu einem anerkannten schulischen oder beruflichen Bildungsabschluss führt (§ 35 Abs. 1 Satz 2).

Nachweise über Sicherung des Lebensunterhaltes oder einer Ausbildung erforderlich.

Gebühren Die Gebühr für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis für Minderjährige beträgt 55,- Euro.
Für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis für Volljährige beträgt die Gebühr 113,- Euro.

Hinweise Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus.

Ein aktuelles biometrisches Passfoto (s.h. Fotomustertafel Internetseite der Bundesdruckerei)
(seit dem 01.01.2006 muss auf dem Aufenthaltstitel ein biometrisches Passfoto aufgedruckt werden, das wie bei den deutschen Reisepässen bestimmten Sicherheitskriterien entspricht)

Bitte beachten Sie, dass wir nur persönlich unterschriebene Anträge zur Bearbeitung entgegennehmen können. Wird der Antrag durch eine bevollmächtigte Person unterschrieben, ist zusätzlich eine entsprechende Vollmacht vorzulegen.

Bei der Abholung kommen Sie bitte persönlich vorbei. Ist es Ihnen zeitlich nicht möglich, bevollmächtigen Sie bitte eine Person Ihres Vertrauens auf der Ihnen mitgegebenen Passbescheinigung.

In der Regel beträgt die Bearbeitungsdauer aufgrund der Produktionszeiten der Bundesdruckerei 4 bis 6 Wochen, eine längere Bearbeitungsdauer ist bei Umstellungen und Vertretungsgründen möglich. Ggf. muss ein polizeiliches Führungszeugnis oder eine Anfrage bei Sicherheitsbehörden durchgeführt werden, in diesen Fällen kann sich die Bearbeitungsdauer weiter verlängern. Bitte wenden Sie sich daher rechtzeitig an Ihre Ausländerbehörde!

Dieses Formular können Sie Online ausfüllen und ausdrucken.
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Antrag auf Erteilung einer Daueraufenthaltserlaubnis EG

Allgemeine Infos zur Leistung/Rechtsgrundlage Mit der Daueraufenthaltserlaubnis-EG erlangen Sie den Status eines langfristig aufenthaltsberechtigten. Sie ermöglicht Ihnen, innerhalb der EU-Länder, einen vereinfachteren Zugang zum Arbeitsmarkt des jeweiligen Landes, und macht Sie somit innerhalb der Europäischen Gemeinschaft mobiler (Ausnahmen: Großbritannien, Irland, Dänemark). Sie berechtigt innerhalb Deutschlands zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit, ist zeitlich und räumlich unbeschränkt und ist der Niederlassungserlaubnis weitgehend gleichgestellt.

§ 9a des Aufenthaltsgesetz (AufenthG) vom 30.07.2004 in der aktuellen Fassung:

Personenkreis/Antragsteller Jeder Ausländer, der

1. sich seit fünf Jahren mit Aufenthaltstitel im Bundesgebiet aufhält,

2. seinen Lebensunterhalt aus eigener Erwerbstätigkeit, eigenem Vermögen oder
sonstigen eigenen Mitteln (ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel) sicherstellt,
Bitte legen Sie die erforderlichen Nachweise im Original vor:

bei Arbeitnehmern
  • Einkommensnachweise (Gehalts- bzw. Verdienstbescheinigungen der letzten drei Monate)
  • aktuelle Arbeitgeberbestätigung
  • Arbeitsvertrag
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts
bei Selbstständigen/Freiberuflichen:
  • aktueller Einkommenssteuerbescheid des vergangenen Kalenderjahres
  • BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung) des laufenden Geschäftsjahres
  • Umsatzsteuervoranmeldung
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts
  • Krankenversicherungsnachweis

3. mindestens 60 Monate Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen
Rentenversicherung geleistet hat (es genügt, wenn der Ehegatte diese Voraussetzung erfüllt),
Bitte legen Sie folgende Nachweise im Original vor:

  • Rentenversicherungsverlauf der Bundes- bzw. Landesversicherungsanstalt (mindestens 60 Monate Pflicht- oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung)
  • oder Anspruch auf vergleichbare Leistungen einer Versicherungs- oder Versorgungseinrichtung oder eines Versicherungsunternehmens.

Berufliche Ausfallzeiten auf Grund von Kinderbetreuung oder häuslicher Pflege werden entsprechend angerechnet.

4. über ausreichenden Wohnraum für sich und seine mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Familienangehörigen verfügt,
Bitte legen Sie folgende Nachweise im Original vor:

  • bei Mietwohnungen:
    Höhe der monatlichen Warmmiete (Vordruck der Wohnraumbescheinigung ist online verfügbar)
  • bei Wohneigentum:
    Kaufvertrag und die Höhe der monatlichen Belastungen (Zins + Tilgung aus Kreditverträgen sowie Höhe des Hausgeldes/Wohngeldes)

5. über ausreichend Kenntnisse der deutschen Sprache und über Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet verfügt,
Sie müssen grundsätzlich über ausreichende Kenntnisse in deutscher Sprache und über Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet verfügen. Dies wird in der Regel nachgewiesen durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs. Ein deutscher Schulabschluss oder der Abschluss einer/s Ausbildung/Studiums im Bundesgebiet können alternativ vorgelegt werden.

6. Nachweise über ausreichende Kranken- und Pflegeversicherung vorbringen kann.

Was müssen Sie tun? Der Antrag ist persönlich zu stellen und folgende Unterlagen sind bei der Vorsprache notwendig:

  • 1 biometrisches Lichtbild
  • Nationalpass
  • siehe Punkt 2
  • siehe Punkt 3
  • siehe Punkt 4
  • Siehe Punkt 5
  • Siehe Punkt 6

Bitte beachten!
Diese Auflistung ist nicht abschließend. Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Nachweise erforderlich sein. In jedem Fall ist nur eine Einzelfallentscheidung möglich, weshalb an dieser Stelle nur grundsätzliche Inhalte angesprochen werden können.

Gebühr 124,- Euro

Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 8 AufenthG

Künftig gibt es nur noch drei Aufenthaltstitel, die befristete Aufenthaltserlaubnis, die unbefristete Niederlassungserlaubnis und zur Einreise - wie bisher - das Visum.  Die Aufenthaltsgenehmigungen: befristete Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsbewilligung und Aufenthaltsbefugnis gelten als Aufenthaltserlaubnisse weiter. Ein Umtausch der bisherigen Genehmigung erfolgt  nach und nach erst bei Ablauf des derzeitigen Aufenthaltsrechtes oder bei der Neuausstellung der Passdokumente.

Das neue Aufenthaltsgesetz unterscheidet nach dem jeweiligen Aufenthaltszweck (Ausbildung, Studium, Erwerbstätigkeit, Familiennachzug etc.).

Grundsätzlich gelten für die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis die selben Voraussetzungen wie für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis.

Was benötigen Sie?

  • Reisepass
  • 1 aktuelles biometrisches Passfoto (s.h. Fotomustertafel Internetseite der Bundesdruckerei )
    (seit dem 01.01.2006 muss auf dem Aufenthaltstitel ein biometrisches Passfoto aufgedruckt werden, das wie bei den deutschen Reisepässen bestimmten Sicherheitskriterien entspricht)
  • Einkommensnachweise (z. B. die letzten 3 Lohnabrechnungen, Arbeitsbescheinigung, Bewilligungsbescheid über Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II, Rentenbescheid oder sonstige Einkommensnachweise)
  • ggf. Schulbescheinigung oder Studienbescheinigung
  • Mietvertrag mit Angabe aktueller Miethöhe und Wohnraum, bzw. Kaufvertrag mit Angabe Zins- und Tilgungszahlungen
  • das Original Ihrer Arbeitsgenehmigung (sofern vorhanden)

Die Auflistung ist nicht abschließend. Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Nachweise erforderlich sein (z. B. Immatrikulationsbescheinigung etc.).

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass aufgrund der Vielzahl an Aufenthaltszwecken die Auflistung nicht umfassend ist. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Ausländerbehörde.

Gebühren Die Gebühr für die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beträgt je nach Dauer:
Verlängerung Aufenthaltserlaubnis bis zu 3 Monaten: 96,- Euro ab 3 Monaten: 93,- Euro

Gebühren für Minderjährige:
Die Gebühr für die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beträgt je nach Dauer:
Verlängerung Aufenthaltserlaubnis bis zu 3 Monaten: 48,- Euro ab 3 Monaten: 46,50,- Euro

Hinweise Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus. Kreuzen Sie den zutreffenden Grund des Aufenthaltes an.

Bitte beachten Sie, dass wir nur persönlich unterschriebene Anträge zur Bearbeitung entgegennehmen können. Wird der Antrag durch eine bevollmächtigte Person unterschrieben, ist zusätzlich eine entsprechende Vollmacht vorzulegen.

Bei der Abholung kommen Sie bitte persönlich vorbei. Ist es Ihnen zeitlich nicht möglich, bevollmächtigen Sie bitte eine Person Ihres Vertrauens auf der Ihnen mitgegebenen Passbescheinigung.

In der Regel beträgt die Bearbeitungsdauer aufgrund der Produktionszeiten der Bundesdruckerei 4 bis 6 Wochen, eine längere Bearbeitungsdauer ist bei Umstellungen und Vertretungsgründen möglich. Bitte wenden Sie sich daher rechtzeitig an Ihre Ausländerbehörde!

Dieses Formular können Sie Online ausfüllen und ausdrucken.
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Verpflichtungserklärung

Bitte beachten Sie: Die Abgabe einer Verpflichtungserklärung ist nur noch mit vorheriger Terminvereinbarung möglich!

Kontaktdaten:
auslaenderamt@boeblingen.de

Online-Formular

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Allgemeines und Voraussetzungen: Die Verpflichtung umfasst die Erstattung sämtlicher öffentlicher Mittel, die für den Lebensunterhalt einschließlich der Versorgung mit Wohnraum sowie der Versorgung im Krankheitsfall und bei Pflegebedürftigkeit aufgewendet werden, z. B. Kosten für Ernährung, Bekleidung, Wohnraum (privat oder im Hotel) sowie Kosten für Arzt, Medikamente, Krankenhaus, Pflegeheim oder sonstige medizinisch notwendige Behandlungen. Dies gilt auch, soweit die Aufwendungen auf einem gesetzlichen Anspruch beruhen, im Gegensatz zu Aufwendungen, die auf einer Beitragsleistung beruhen. Aus den genannten Gründen empfiehlt sich der Abschluss einer Krankenversicherung.

Der Verpflichtungsgeber hat im Krankheitsfall auch für die Kosten aufzukommen, die nicht von einer Krankenkasse übernommen werden bzw. die über der Versicherungssumme der Krankenversicherung liegen.

Die Verpflichtung umfasst auch die Kosten einer möglichen zwangsweisen Durchsetzung der Ausreiseverpflichtung nach §§ 66, 67 AufenthG. Derartige Abschiebungskosten sind z. B. Reisekosten (Flugticket und/oder sonstige Transportkosten), evtl. Kosten einer Sicherheitsbegleitung sowie Kosten der Abschiebungshaft.

Dauer der eingegangenen Verpflichtungen: Die aus der Verpflichtungserklärung resultierende Verpflichtung erstreckt sich unabhängig von der Dauer des zugrunde liegenden Aufenthaltstitels auf den gesamten sich der Einreise anschließenden Aufenthalt, auch auf Zeiträume eines möglichen illegalen Aufenthalts.

Im Regelfall endet die Verpflichtung mit dem Ende des vorgesehenen Gesamtaufenthaltes oder dann, wenn der ursprüngliche Aufenthaltszweck durch einen anderen ersetzt und dafür ein neuer Aufenthaltstitel erteilt wurde.

Vollstreckbarkeit: Die aufgewendeten öffentlichen Mittel können im Wege der Vollstreckung zwangsweise beigetrieben werden.

Voraussetzungen: Sie müssen in der Lage sein, die Verpflichtung auch zu erfüllen, d.h. Ihr monatliches Einkommen muss höher sein als der Betrag, den Sie und ggf. Ihre Familie benötigen, um zu leben und zu wohnen. Der Nachweis Ihrer Bonität (Zahlungsfähigkeit) ist von den aktuellen Pfändungsfreigrenzen ( §850c ZPO ab 1.7.2015) und SGB II – Regelsätzen (§ 20 SGB II) abhängig. Ihr monatlich zur Verfügung stehendes Einkommen muss die für Sie geltende Pfändungsfreigrenze und den Bedarf der Person/en, für die Sie sich verpflichten abdecken.

ERFORDERLICHE UNTERLAGEN FÜR DIE VERPFLICHTUNGSERKLÄRUNG FÜR EIN TOURISTENVISUM

  • Ihr Personalausweis oder Reisepass
  • Aktuelle Passnummer Ihres Gastes
  • Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate ( ohne Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld)
  • Sonstige Einkommensnachweise über monatliches Nettoeinkommen, z. B. Rentenbescheid, Arbeitslosengeldbescheid ( kein Hartz IV, Grundsicherung, Kindergeld, Wohngeld, Unternehmerdarlehen etc.)
  • Selbständige: betriebswirtschaftliche Auswertung (Steuerlast) aktuell und passend zum letzten Steuerbescheid, aktuellster Steuerbescheid und Nachweis des Steuerberaters über das aktuelle Nettoeinkommen pro Monat (86,1 KiB)

Bitte beachten Sie, dass alle Dokumente im Original vorliegen müssen.

Gebühren 29,-- Euro

ERFORDERLICHE UNTERLAGEN FÜR DIE VERPFLICHTUNGSERKLÄRUNG FÜR EINEN DAUERAUFENTHALT

  • Ihr Personalausweis oder Reisepass
  • Aktuelle Passnummer Ihres Gastes
  • Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate ( ohne Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld)
  • Sonstige Einkommensnachweise über monatliches Nettoeinkommen, z. B. Rentenbescheid, Arbeitslosengeldbescheid ( kein Hartz IV, Grundsicherung, Kindergeld, Wohngeld, Unternehmerdarlehen etc.)
  • Selbständige: betriebswirtschaftliche Auswertung (Steuerlast) aktuell und passend zum letzten Steuerbescheid, aktuellster Steuerbescheid und Nachweis des Steuerberaters über das aktuelle Nettoeinkommen pro Monat (86,1 KiB)
  • Mietvertrag und Kontoauszug als Nachweis über aktuellen Stand der Miethöhe und zum Nachweis der Größe des Wohnraumes
  • Bei Eigentum, Kaufvertrag oder schriftliche Bestätigung/Erklärung über den Besitz des Eigentums sowie den Darlehensvertrag (Tilgung) und eine Abrechnung über die monatlichen Nebenkosten (Verwaltungsgebühren, Heizung, Wasser etc.)
  • Krankenversicherungsnachweis für Ihren Gast

Bitte beachten Sie, dass alle Dokumente im Original vorliegen müssen.

Gebühren 29,-- Euro

ERFORDERLICHE UNTERLAGEN FÜR DIE VERPFLICHTUNGSERKLÄRUNG FÜR EINEN STUDENTEN

  • Ihr Personalausweis oder Reisepass
  • Aktuelle Passnummer Ihres Gastes
  • Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate ( ohne Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld )
  • Sonstige Einkommensnachweise über monatliches Nettoeinkommen, z. B. Rentenbescheid, Arbeitslosengeldbescheid ( kein Hartz IV, Grundsicherung, Kindergeld, Wohngeld, Unternehmerdarlehen etc.)
  • Selbständige: betriebswirtschaftliche Auswertung (Steuerlast) aktuell und passend zum letzten Steuerbescheid, aktuellster Steuerbescheid und Nachweis des Steuerberaters über das aktuelle Nettoeinkommen pro Monat (86,1 KiB)
  • Mietvertrag und Kontoauszug als Nachweis über aktuellen Stand der Miethöhe und zum Nachweis der Größe des Wohnraumes
  • Bei Eigentum, Kaufvertrag oder schriftliche Bestätigung/Erklärung über den Besitz des Eigentums sowie den Darlehensvertrag (Tilgung) und eine Abrechnung über die monatlichen Nebenkosten (Verwaltungsgebühren, Heizung, Wasser etc.)

Bitte beachten Sie, dass alle Dokumente im Original vorliegen müssen.

Gebühren 29 ,-- Euro

Bescheinigungen zur Vorlage zusammen mit dem Antrag auf Erteilung / Verlängerung des Aufenthaltstitels

Arbeitgeberbescheinigung

Online-Fomular Arbeitgeberbescheinigung

Für die Erteilung und Verlängerung eines Aufenthaltstitels sind grundsätzlich 3 aktuelle Lohnabrechnungen vorzulegen. Damit eine Berechnung erfolgen kann, ob zum einen der Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln gesichert und zum anderen, ob der Lebensunterhalt auch auf Dauer gesichert werden kann (dies ist z. B. nicht der Fall, wenn das Arbeitsverhältnis nur befristet ist), soll der Arbeitgeber diese Bescheinigung ausfüllen und Angaben machen zu:

  • Beginn des Arbeitsverhältnisses
  • Art der Tätigkeit
  • Arbeitsumfang (Stunden pro Woche)
  • Dauer des Beschäftigungsverhältnisses (unbefristet oder befristet)
  • durchschnittlicher Nettoverdienst
  • Unterschrift und Stempel des Arbeitgebers

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Bescheinigung des Steuerberaters

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Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis

Seit 01.01.2005 ist die Arbeitserlaubnis nicht mehr bei der Bundesagentur für Arbeit sondern bei Ihrer Ausländerbehörde zu beantragen. (Ausnahme: Staatsangehörige der neuen EU-Mitgliedsstaaten müssen die Arbeitserlaubnis weiterhin direkt bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen)

Trotzdem ist in vielen Fällen eine arbeitsmarktpolitische Prüfung durch die Bundesagentur für Arbeit erforderlich, so dass die Ausländerbehörde die entsprechenden Unterlagen dorthin übersenden muss. Erst wenn die Bundesagentur für Arbeit einer Beschäftigung zustimmt, erhalten Sie die Arbeitserlaubnis zusammen mit Ihrer Aufenthaltserlaubnis von Ihrer Ausländerbehörde. Erst ab diesem Zeitpunkt ist eine Beschäftigung erlaubt. Eine Beschäftigung ohne vorherige Erlaubnis wird zur Anzeige gebracht und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Vor Beginn einer neuen Tätigkeit lassen Sie diese Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis von Ihrem Arbeitgeber ausfüllen und legen diese zusammen mit dem Arbeitsvertrag und gegebenenfalls mit dem Zusatzblatt zur Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis bei der Ausländerbehörde vor.

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Wohnraumbestätigung

Für die Erteilung und Verlängerung eines Aufenthaltstitels ist grundsätzlich der Mietvertrag vorzulegen, damit eine Berechnung erfolgen kann, ob der Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln ausreichend gesichert werden kann.

Die Wohnraumbescheinigung wird in den Fällen zusätzlich verlangt, wenn der Mietvertrag
  • älter ist, also keine aktuelle Miethöhe und/oder
  • keine aktuellen Nebenkosten und/oder
  • keine Angaben zum vorhandenen Wohnraum

enthält.

Sollte Ihr Mietvertrag also keine aktuelle Miethöhe aufweisen und/oder beinhaltet der Mietvertrag keine Angaben zu dem vorhandenen Wohnraum, so können Sie diese Wohnraumbescheinigung von Ihrem Vermieter ausfüllen lassen.

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Bescheinigung über den Studienverlauf

Online Formular Bescheinigung über den Studienverlauf (92,7 KiB)

Weitere Informationen

Kontakt

Zentraler Posteingang: auslaenderamt@boeblingen.de

Diana Blümel

Ausländerbehörde

Telefon (0 70 31) 669-14 89
Gebäude: Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum: 1. Obergeschoss
Aufgaben:

Ausländerwesen, Sachbearbeitung A, E-L (Drittstaater) und B-J (Asyl/Duldung) und B, E–L (EU-Bürger)

Sabine Nusch

Ausländerbehörde

Telefon (0 70 31) 669-14 87
Gebäude: Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum: 1. Obergeschoss
Aufgaben:

Ausländerwesen, Sachbearbeitung B, M–O (Drittstaater) und K-M (Asyl/Duldung) und A, M–P (EU-Bürger)

Jannine Möhlmeier

Ausländerbehörde

Telefon (0 70 31) 669-14 90
Gebäude: Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum: 1. Obergeschoss
Aufgaben:

Ausländerwesen, Sachbearbeitung C, D, P-Z (Drittstaater) und A, N-Z (Asyl/Duldung) und C, D, Q–Z (EU-Bürger)

Marion Sommer
Ausländerbehörde
Telefon (0 70 31) 6 69 14 81
Gebäude: Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum: 1. Obergeschoss
Maren Oberkirch

Ausländerbehörde

Telefon (0 70 31) 669-14 83
Gebäude: Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum: 1. Obergeschoss
Aufgaben:

Sachgebietsleiterin

Marius Koch

Bürgeramt

Telefon (0 70 31) 6 69 14 82
Gebäude: Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum: 1. Obergeschoss
Aufgaben:

Leiter Abteilung Bürgeramt mit Ausländerwesen und Allgemeinem Ordnungsrecht

Maren Schoba

Ausländerbehörde

Telefon (0 70 31) 669-14 88
Gebäude: Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum: 1.2
Aufgaben:

Sachbearbeitung Ausländerrecht

Leonita Mala
Aufgaben:

Springkraft