Anerkennung der Freiwilligenarbeit im sozialen Bereich:

Ausschreibung zum Böblinger Sozialpreis 2017

Zum neunten Mal vergibt die Stadt Böblingen den Sozialpreis. Einzelpersonen, Vereine, Projekte und Organisationen, aber auch Unternehmen in Böblingen bereichern das Gemeinwesen durch ihre intensive Beteiligung und die Vielfalt der Angebote im sozialen Bereich. Mit dem Sozialpreis soll bemerkenswertes Engagement geehrt werden (gemäß der 021.52 Richtlinie über Ehrungen im sozialen Bereich (44,7 KiB))

Alle Böblinger Bürgerinnen und Bürger, aber auch Vereine, Kirchen, Organisationen sowie Verwaltung und Mitglieder des Gemeinderates haben die Möglichkeit, engagierte Menschen oder Projekte, deren ehrenamtliche Tätigkeit sie bemerkenswert finden, für den Sozialpreis vorzuschlagen und eine Bewerbung einzureichen. Auch eine persönliche Bewerbung ist möglich.
Durch die Nominierung wird der ehrenamtliche Einsatz besonders hervorgehoben.

AK Kernstadt: Kinderolympiade auf dem Marktplatz
Abteilung Fechten der Sportvereinigung Böblingen
Freiwillige Feuerwehr Böblingen

Preisverleihung

Es werden insbesondere ehrenamtliche Aktivitäten geehrt, die

  • sich durch herausragendes Engagement  im sozialen Bereich auszeichnen,
  • zur Stärkung der Familien- und Kinderfreundlichkeit der Stadt Böblingen beitragen,
  • generationenübergreifend wirken,
  • zur Inklusion von Menschen mit einer Behinderung beitragen oder
  • die Integration von Menschen anderer kultureller Herkunft oder Religion unterstützen

Die Sozialpreisträger werden mit einer Urkunde und Sachpreisen im Rahmen einer öffentlichen Anerkennungsveranstaltung im Januar 2018 geehrt. Die Beteiligten werden rechtzeitig informiert und eingeladen.


Wer kann sich bewerben?

Bewerbungen können eingereicht werden in den Kategorien

  • Einzelpersonen, die bürgerschaftlich und sozial engagiert sind
  • Vereine, Gruppen, Bürgerinitiativen, Selbsthilfegruppen und Projekte, in denen ehrenamtlich im sozialen Bereich gearbeitet wird
  • Unternehmen, die sich in besonderer Weise sozial engagiert haben oder die in besonderem Maße das soziale Engagement der Mitarbeiter/innen ermöglichen oder fördern.

Voraussetzungen sind:
 

  • Die Projekt- und Engagementdauer soll mindestens 1 Jahr betragen.
  • In der Beschreibung des Ehrenamts sollte die Nachhaltigkeit des Engagements erkennbar sein bzw. dass Dauerhaftigkeit angestrebt oder erreicht ist.
  • Das Ehrenamt und die Projekte müssen über Willensbekundungen hinausgehen und erste Erfolge erkennbar nachweisen.

Nicht berücksichtigt werden das bürgerschaftliche Engagement von Mitgliedern gewählter Volks­vertre­tungen, von Schiedsleuten, Schöffinnen und Schöffen sowie das ehrenamtliche Engagement in Gewerk­schaften und politischen Parteien. Ebenso ausgeschlossen sind Aktivitäten, die mit einer regelmäßigen, über eine übliche Aufwandsentschädigung hinausgehenden Geldleistung honoriert werden.


Einreichung der Bewerbung / Online-Bewerbungsbogen

Bewerbungen müssen mit einer verständlichen und übersichtlichen Darstellung des sozialen Engagements eingereicht werden. Das Beifügen von Materialien (z. B. Zeitungsartikel, Bilder, weitere Erläuterungen etc.) aus denen das Engagement anschaulich wird, ist ausdrücklich erwünscht. Diese können auch mit dem Online-Bewerbungsbogen hochgeladen und verschickt werden.

Bewerbungsbögen liegen in den Rathäusern, in den Büchereien und im Treff am See aus. Der Bewerbungsbogen erscheint außerdem am 05.05.17 im Amtsblatt.

Wichtig ist, dass im Bewerbungsbogen auch eine Kontaktperson mit Adresse und Telefonnummer angegeben wird, die die Angaben ergänzen oder bestätigen kann.

Anmeldeschluss ist der 02.06.2017 (Datum des Poststempels).

Die ausgefüllten Bewerbungsbögen können wie folgt eingereicht werden:

Per Post: Treff am See, Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement, Poststr.38, 71032 Böblingen

Per Online-Verfahren: hier öffnet sich der Online – Bewerbungsbogen (Anlagen können hochgeladen und verschickt werden)

Per Fax: (07031) 669 – 53 39

Per Einwurf / Abgabe: an der Bürgertheke im Rathaus Böblingen und Dagersheim, im Treff am See, in der Stadtbibliothek „Im Höfle“, Stadtteilbibliothek Diezenhalde und Stadtteilbibliothek Dagersheim/Darmsheim


Auswahlverfahren

Das Amt für Soziales und der Erste Bürgermeister (Jury) treffen eine Vorauswahl.

Die Entscheidung zur Sozialpreisvergabe trifft der Oberbürgermeister im Einvernehmen mit dem Verwaltungs- und Kulturausschuss des Gemeinderates im Herbst in einer nicht-öffentlichen Sitzung (gemäß der Richtlinie über Ehrungen im sozialen Bereich 021.52 . (44,7 KiB)

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht an die Einreicher zurück gesandt. Sie können bis 17.10.2017 bei der Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement abgeholt werden.

Die Stadt Böblingen als Auslober des Preises ist sich bewusst, dass bürgerschaftliches Engagement grundsätzlich höchste Anerkennung verdient. Eine Auswahl zu treffen, welche Leistungen dabei höher oder weniger hoch zu bewerten sind, ist nicht einfach und wird immer Fragen offen lassen. Mit dem Sozialpreis soll herausragendes, überdurchschnittliches und langjähriges Engagement im sozialen Bereich gewürdigt werden. Die Vorschlagenden helfen der Jury, indem sie ihre Empfehlung verständlich und übersichtlich beschreiben. Dazu sollte der Bewerbungsbogen genutzt werden. So kann die Jury die ehrenamtlichen Leistungen besser vergleichen und bewerten.


Veröffentlichung

Von dritter Seite vorgeschlagene Personen und Projekte werden kontaktiert und gebeten, der Nominierung und einer Veröffentlichung zuzustimmen. Dies ist auch Voraussetzung zum Erhalt eines Preises. Die Veröffentlichung von Namen, Leistungen und dergleichen erfolgt ausschließlich im Zusammen­hang mit dem Böblinger Sozialpreis und der Böblinger Anerkennungskultur, insbesondere auf der Homepage www.boeblingen.de und im Rahmen der Pressearbeit.


Sozialpreisträger von 2001 bis 2015

Folgende Personen und Einrichtungen erhielten in den letzten Jahren einen Preis:
 

Die würdigen Sozialpreisträger 2015 mit Oberbürgermeister Wolfgang Lützner (links), dem Ersten Bürgermeister Ulrich Schwarz (rechts) und Yvonne Paetel, Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement (4. v.l.) Bild: Ingo Reimer

2015: Rubrik Einzelperson: Marianne Seifert und Gerhard Vieser; Rubrik Vereine, Organisationen, Projekte: Rollstuhlfechtgruppe der Sportvereinigung Böblingen, Abteilung Fechten; Rubrik Unternehmen: Hewlett-Packard GmbH

2013 Rubrik Einzelperson: Gisela Kern und Monika Hörner; Rubrik Vereine, Organisationen, Projekte: Böblinger Tafel-Laden (Evangelische Gesamtkirchengemeinde Böblingen); Rubrik Unternehmen: Kreiszeitung Böblinger Bote

2011: Rubrik Einzelpersonen: Ingeburg Carius, Brigitte Richter und Serdar Ertürk; Rubrik Vereine: "Arbeitskreis Leben e.V. Hilfe in Lebenskrisen und bei Selbsttötungsgefahr"
 
2009: Pfarrer Paul Schobel wurde für den Aufbau, die Leitung und langjährige Förderung der Betriebsseelsorge Böblingen sowie für die Gründung des Arbeiterzentrums der Stadt Böblingen geehrt.
 
2007 für das langjährige Engagement im Bürgercafé Emil: die Gründungsmitglieder des Café Emil Brigitte Clemen, Helga Dudenhausen, Kristina von Ehrenkrook-Grabsch, Inge Glanzmann, Werner Kramme, Andrea Opalla, Verena Stierle, Ottmar Wahler.
 
2005 im europäischen Jahr der Demokratieerziehung für besondere Verdienste im Bereich der Integration: Jutta Jakobi (Betreuung einer kurdischen Familie), Tahsin Mengüllüoglu (Vorsitzender des KSC), Elfi Juppen, Ursula Stürner, Ingrid Vogt, Heidi Schüppen, Sigrid Setaro und Renate Pfizenmaier (Hausaufgabenbetreuung an Böblinger Schulen), Ayse Gözlükaya (Vorsitzende des Türkischen Elternvereins).
 
2003 im europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen: Harry Jung (AMSEL Kontaktgruppe), Helga Kramme und Werner Kramme (Rollstuhlinitiative), Gisela Klose, Rudi Klose, Elsbeth Wagner (Freizeitclub für Behinderte und Nichtbehinderte), die Alzheimer Betreuungsgruppe Böblingen (Brigitte Scholz und zehn weitere Personen), Caritas Kreis im Pfarramt St. Maria zur Begleitung von Behinderten und ihren Angehörigen (Adelheid Braig und fünf weitere Personen), das Team Wohnberatung für behinderte Menschen (Erich Binder und sechs Personen).
 
2001: 132 ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen von Besuchsdiensten der Kirchen, von Wohlfahrtsverbänden und aus Alten- und Pflegeheimen.


Weitere Informationen


Konakt

Yvonne Paetel
Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement
Telefon (0 70 31) 6 69 24 76
Gebäude: Treff am See
Raum: Ebene 1
Aufgaben:

Treff am Murkenbach, Mitmach-Service, AK Kernstadt, Lesepaten, Sozialpreis, Projekte

oder

Heike Lück
Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement
Telefon (0 70 31) 6 69 24 77
Gebäude: Treff am See
Raum: Ebene 1
Aufgaben: Stellvertr. Hausleitung Treff am See, Stadtteilarbeitskreise, Schülerpatenprojekt

Fachstelle

Hier geht's zur Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement.