Reform des Wohngeldrechts

Seit 2016 profitieren mehr Menschen im Land vom Wohngeld

Seit Jahresbeginn 2016 ist die Reform des Wohngeldrechts in Kraft. Der Zuschuss für einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger zu den Wohnkosten wurde erhöht, zudem wurde der Kreis der Berechtigten erweitert.

Durch die Änderung des Wohngeldgesetzes wurden in Baden-Württemberg etwa 49.000 zusätzliche Erstanträge auf Wohngeld prognostiziert. Da bislang jedoch weniger Neuanträge als erwartet gestellt wurden, ermuntert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Bürgerinnen und Bürger mit geringerem Einkommen nun ausdrücklich, bei ihren zuständigen Wohngeldbehörden einen eventuellen Wohngeldanspruch prüfen zu lassen.

Wohngeld können Mieterinnen und Mieter als Mietzuschuss, Eigentümerinnen und Eigentümer von selbst genutztem Wohnraum als Lastenzuschuss erhalten. Die Hälfte des ausbezahlten Wohngelds wird aus Landesmitteln finanziert. Die Wohngeldreform trägt dazu bei, dass gerade Menschen mit geringerem Einkommen noch mehr als bisher bei den Wohnkosten entlastet werden.

Mit der Reform wurde dem Anstieg der Einkommen und der Bruttokaltmieten Rechnung getragen und die Werte der zur Berechnung des Wohngelds geltenden Tabelle um durchschnittlich 39 Prozent an-gehoben. Zudem wurden die geltenden Miethöchstbeträge für Wohngeldberechtigte je nach Mieten-stufe von 7 bis 27 Prozent erhöht: In Regionen mit stark steigenden Mieten wurden sie stärker angepasst als in anderen Regionen. Alle Gemeinden bundesweit sind einer von sechs Mietenstufen zugeordnet - jeweils abhängig vom örtlichen Mietniveau der Wohngeldempfänger.

Vielfach erhalten Bürgerinnen und Bürger jetzt Wohngeld, die vor der Reform keinen Anspruch gehabt haben. Insgesamt profitieren hauptsächlich drei Personengruppen von der Wohngeldreform.

  • Dies sind zum einen die bisherigen Wohngeldhaushalte, die im Jahr 2016 auch ohne Reform Wohngeld beziehen.
  • Dann gibt es die so genannten Hereinwachserhaushalte, deren Einkommen bislang die Grenzen für einen Wohngeldanspruch überschritten haben und die im Jahr 2016 erstmals wieder mit Wohngeld bei den Wohnkosten entlastet werden. Hier sind auch Rentnerinnen und Rentner - ungeachtet der Rentenerhöhung zum 1. Juli 2016 - angesprochen.
  • Dann gibt es die so genannten Hereinwachserhaushalte, deren Einkommen bislang die Grenzen für einen Wohngeldanspruch überschritten haben und die im Jahr 2016 erstmals wieder mit Wohngeld bei den Wohnkosten entlastet werden. Hier sind auch Rentnerinnen und Rentner - ungeachtet der Rentenerhöhung zum 1. Juli 2016 - angesprochen.

Bei der Stadt Böblingen werden die Wohngeldanträge von der Wohngeldbehörde entgegengenommen. Diese befindet sich im Neuen Rathaus auf Ebene 3 bei Frau Baltaci, Zimmer 273, Tel. 669-2462, Buchstaben A-E, Frau Altindag, Zimmer 275, Tel. 669-2457, Buchstaben F-O und Frau Ziegler, Zimmer 277, Tel. 669-2458, Buchstaben P-Z. Wohngeldantragsformulare und weitere Informationen gibt es dort oder hier im Internet.

Wohngeldempfänger mit schulpflichtigen Kindern erhalten Leistungen nach Bildung und Teilhabe: Antragstellung im Amt für Soziales, Ebene 7, Frau Zischka, Zimmer 436/1, Tel. 669-2363, Frau Hanka, Zimmer 436/2, Tel. 669-2362. Wohngeldempfänger mit Kindern und Wohnsitz in Böblingen können hier auch den städtischen Familienpass beantragen.


Kontakt

Randolf Rose

Wohnungswesen und Rente

Telefon (0 70 31) 6 69 24 51
Fax (0 70 31) 6 69 23 59
Gebäude: Neues Rathaus, Ebene 3
Raum: 278
Aufgaben:

Abteilungsleiter

Gamze Baltaci

Wohnungswesen und Rente

Telefon (0 70 31) 6 69 24 62
Gebäude: Neues Rathaus, Ebene 3
Raum: 273
Aufgaben:

Wohngeld (Nachnamen beginnend mit A-E), Wohnberechtigungsschein

Cigdem Altindag

Wohnungswesen und Rente

Telefon (0 70 31) 669-24 57
Gebäude: Neues Rathaus, Ebene 3
Raum: 275
Aufgaben:

Wohngeld (Nachnamen beginnend mit F-O), Wohnberechtigungsschein, Fairtrade Town

Anette Ziegler

Wohnungswesen und Rente

Telefon (0 70 31) 6 69 24 58
Gebäude: Neues Rathaus, Ebene 3
Raum: 277
Aufgaben:

Wohngeld (Nachnamen beginnend mit P-Z), Wohnberechtigungsschein

Heidi Pfeifer

Obdach und Flüchtlingsunterbringung

Telefon (0 70 31) 669-24 60
Gebäude: Neues Rathaus
Raum: Ebene 3, Zimmer 272
Aufgaben:

Sachgebietsleitung Obdach und Flüchtlingsunterbringung

Ingeborg Kaufmann-Spannmacher

Obdach und Flüchtlingsunterbringung

Telefon (0 70 31) 669-24 59
Gebäude: Neues Rathaus
Raum: Ebene 3, Zimmer 270
Aufgaben:

Sozialer Dienst Obdach und Flüchtlingsunterbringung

Bärbel Göbl

Obdach und Flüchtlingsunterbringung

Telefon (0 70 31) 669-24 61
Gebäude: Neues Rathaus
Raum: 384
Aufgaben:

Sachbearbeitung Obdach und Flüchtlingsunterbringung

Judith Schall

Obdach und Flüchtlingsunterbringung

Telefon (0 70 31) 669-24 73
Gebäude: Neues Rathaus
Raum: Ebene 3, Zimmer 269
Aufgaben:

Flüchtlingsbetreuung und Ehrenamtskoordination

Gönül Krahmer

Obdach und Flüchtlingsunterbringung

Telefon (0 70 31) 669-24 74
Gebäude: Neues Rathaus
Raum: Ebene 3, 272A
Aufgaben:

Flüchtlingsbetreuung


Weitere Informationen

Kontakt

Telefonzentrale

Tel.: 07031 / 66 90
E-Mail

Öffnungszeiten im Rathaus

Montag: 09.00 - 12.00 Uhr
Dienstag: 09.00 - 12.00 Uhr,
16.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch: kein Publikumsverkehr
Donnerstag: 09.00 - 12.00 Uhr,
15.00 - 16.30 Uhr
Freitag: 09.00 - 12.00 Uhr