Böblingen hat alle Chancen, die eine Stadt für nachhaltige Entwicklung und langfristigen Wohlstand braucht. Mit der richtigen Strategie können wir eine großartige Zukunft gestalten.

Erster Bürgermeister Ulrich Schwarz

Wohlfahrtswerk für BW eröffnet „Wohn- und Pflegezentrum Flugfeld“

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Stadt Böblingen verfolgt das Ziel, für ihre pflegebedürftigen Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen gute ambulante und stationäre Pflegeangebote zu ermöglichen. Es freut mich daher, dass das Wohlfahrtswerk Baden-Württemberg auf dem Flugfeld ein konzeptionell wohldurchdachtes „Wohn- und Pflegezentrum“ (WPF) eröffnet. Unter einem Dach vereint bietet das neue Zentrum eine Vielzahl an sozialen Diensten - nicht nur für Ältere.

24 betreute Mietwohnungen, von denen noch vier zu haben sind, runden das Eigentumsangebot des angrenzenden „Domizil am See“ mit seinen 60 betreuten Wohnungen ab. Das Gesamtbetreuungsangebot wird aus einer Hand bedient.

Stationäre Wohngemeinschaften

52 Dauer- und zehn Kurzzeitpflegeplätze bieten die stationären Wohngemeinschaften. Immer dreizehn Bewohnerinnen und Bewohner leben dabei gemeinsam in einer WG. Deren Herzstück ist die großzügige Wohnküche mit Balkon. Sogenannte „Alltagsbegleiter“ kümmern sich um aktivierende Pflege. Der Duft nach z.B. frisch gebackenem Apfelkuchen gehört ebenso zum Ambiente wie der große quadratische Tisch neben dem Herd. Es wird gemeinsam geschnippelt und geraspelt. Alle Mahlzeiten werden selbst gemacht und kommen frisch auf den Tisch. „Fast wie daheim“ ist der Anspruch des Trägers Wohlfahrtswerk an das Konzept.

Tagespflege

Im Erdgeschoss mischen sich vielfältige Nutzungen. Mit einem großzügigen Raumangebot wartet die Tagespflege auf: Hier können Betreuungsbedürftige den Tag verbringen, während ihre pflegenden Angehörigen Pause machen, arbeiten gehen oder Besorgungen und Ämtergänge erledigen. Dreh- und Angelpunkt ist auch hier das gemeinsame Kochen, ergänzt um Bastel- und Werkangebote und einen Ruheraum mit Relax-Sesseln und Betten.

Bedürfnisorientiert zugeschnitten

Einzimmerwohnungen stehen frisch entlassenen Krankenhauspatienten oder Reha-Anwärtern, die sich nicht selbstständig in den eigenen vier Wänden versorgen können, zur Verfügung. Eine behindertengerechte Wohnung wird noch - auf unseren Wunsch - speziell mit allen technischen Neuheiten, die den Alltag erleichtern, ausgestattet. Damit wird technikunterstütztes Wohnen im Echtgebrauch erlebbar –  und zur Besichtigung frei gegeben (Termin vereinbaren!). Auch der Mobile Dienst ist im Betreuten Wohnen und im Quartier im Einsatz.

Offenheit prägt das Konzept

Die Konzeption des Trägers verbindet die Bereiche miteinander. Viele Angebote stehen allen offen, es ist gewünscht, dass Bewohnerinnen, Bewohner, Pflegebedürftige, Personal, Angehörige und Besucher sich begegnen und den Alltag gemeinsam gestalten. Dies gilt auch für einzelne Orte, wie die Balkone, das Pflegebad (wird noch zur Wellnessoase gestaltet) und den Kiosk. Dieser entwickelt sich zusammen mit dem Friseursalon gerne zum klassischen Quartierstreff. Zusätzlich macht der Friseur bei Bedarf auch Besuche im Haus. Im Gymnastikraum mit Schwingboden finden Bewegungsangebote statt. Manche sind explizit für Außenstehende geöffnet, wie unser gemeinsames Angebot zur Sturzprophylaxe im Herbst. Eine kleine Physiotherapiepraxis soll der anderen Form der Mobilisierung dienen.

Privat bleibt privat

Bei aller Offenheit und Flexibilität: Es ist erlaubt, die Wohnungstür zu schließen, auch im Pflegeheim. Jede WG hat eine Tür mit Klingel, um die Privatsphäre zu schützen.
Wir dürfen uns auf einen spannenden Tag der offenen Tür am Freitag, dem 29. Juli, um 15.00 Uhr freuen und darüber, dass unsere hervorragenden Pflegeeinrichtungen um ein Haus mit moderner Konzeption und kompetenter Mannschaft erweitert wird.

Einen guten Einstand wünscht
 
Ihr
 
Ulrich Schwarz
Erster Bürgermeister


Weitere Informationen