Machen Sie mit: Umfrage zu Lebensqualität und Zukunftsplanung bei der Generation 55 plus

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

gesund alt werden – das wünscht sich jede und jeder, mit dem Alt-Sein tun wir uns eher schwer. Dabei betrifft es jede Generation: Die Jüngsten freuen sich über fitte Großeltern, die viel mit ihnen unternehmen. Die Jungen am Berufsanfang machen sich Gedanken um ihre finanzielle Absicherung im Alter und fordern zurecht eine Politik, die ihre Interessen berücksichtigt. Nicht zuletzt was den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen angeht.

Die mittlere Generation treibt neben der Kindererziehung die Sorge um die Eltern um, darunter die bestmögliche Pflegesituation im Fall der Fälle. Und sind wir erst im Ruhestand, wollen wir diesen möglichst sinnvoll und erfreulich gestalten, so gut es die jeweiligen Lebensumstände zulassen.

Bilder aus Böblingen

Umfragebögen verschickt - hoher Rücklauf wichtig!

3.600 Fragebögen für die Umfrage „Generation 55 plus: Lebensqualität & Zukunftsplanung“ wurden Anfang dieser Woche an zufällig ausgewählte Personen ab 55 Jahren verschickt: Neben der Lebenssituation geht es um Fragen zu Freizeitgestaltung, ehrenamtlichem Engagement, Gesundheit, Wohnen, Sicherheit, Alltagsbewältigung und Pflege. Wir erhoffen uns Impulse, um die Bedingungen für das „Älter-Werden“ in Böblingen weiter zu verbessern.

Fragebögen in verschiedenen Sprachen erhältlich

Wenn Sie angeschrieben werden, nehmen Sie sich bitte die Zeit, um den Fragebogen auszufüllen und zurückzuschicken. Eine hohe Rücklaufquote der Fragebögen ist wichtig, um ein repräsentatives Ergebnis zu erzielen. Deshalb bieten wir Ihnen bei Bedarf die Fragebögen auch in englischer, italienischer, kroatischer und türkischer Übersetzung an – melden Sie sich dazu gerne unter sozialplanung@boeblingen.de oder (0 70 31) 66 9-23 61. Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Alter ist nicht gleichbedeutend mit Pflege ...

… und die Generationen der Älteren werden immer bunter und vielfältiger. Das erfordert eine Neuorientierung der Seniorenarbeit. Uns Kommunen beschäftigt gute Lebensqualität im Alter in vielfacher Hinsicht. Auf Grundlage des Kreispflegeplans erarbeiten wir unsere Bedarfe für die stationäre und ambulante Altenpflege und unterstützen die Träger in der Entwicklung geeigneter Angebote und innovativer Lösungen: z.B. eine „Pflege-WG“, die 2019 bei der Sozialstation Böblinger Kirchengemeinden entsteht.

Seniorenpolitik wird immer wichtiger. Denn bei den Über-60-Jährigen handelt es sich immerhin um ein Viertel unserer Stadtbevölkerung. Auch wenn erfreulich viele junge Familien zuziehen. Themen wie neue Pflege- und Wohnformen, Hospiz, Pflegestützpunkt, Bedarf an Kurzzeitpflegeplätzen und Pflegepersonal oder generationengerechte Entwicklung unserer Stadtteile müssen wir auch in Böblingen immer wieder neu reflektieren und bearbeiten. Im Frühjahr folgt dazu ein Bericht im Gemeinderat.

„Wir sind der Grund: Gut älter werden im Stadtteil“

Eine konkrete Form der Bürgerbeteiligung ist der gerade begonnene Stadtteil-Entwicklungsprozess „Wir sind der Grund: Gut älter werden im Stadtteil“. Anfang April und beim Stadtteilfest Grund am 3. Mai findet hier eine direkte Bürgerbefragung statt. Im Mai und Juni entwickeln wir an drei öffentlichen „Nachbarschaftstischen“ Ideen mit Anwohnerinnen und Anwohnern. Im Juli werden im Ergebnisworkshop gemeinsam mögliche Maßnahmen und drei umsetzbare Ansätze herausgefiltert. Nähere Informationen finden Sie auf www.boeblingen.de/Grund.

In der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 5. Februar stellen wir Ihnen diesen Planungsprozess öffentlich vor. Dazu lade ich Sie herzlich ein!

Ihr

Tobias Heizmann
Erster Bürgermeister

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