„DAS EWIGE FLEISCH. Töten Leben Glauben“ im Deutschen Fleischermuseum ab 18. April

Seit 35 Jahren gibt’s in Böblingen das Deutsche Fleischermuseum und seit 25 Jahren machen Moga Mobo Comix für alle. RRUMMS!!! Aber was haben die Jubilare miteinander zu tun? Wer oder was ist der oder das oder die Moga Mobo? Und wie kam es zur neuen comiclichen Sonderausstellung? HÄH???

1994 gründet ein wilder Comiczeichner-Haufen in Stuttgart hochmotiviert das Gratis-Comicmagazin „Moga Mobo“. Mit dem Schlachtruf „Comix für alle“ wollen sie die Welt der neunten Kunst erobern. Seitdem ist vieles geschehen und die (Comic-)Welt hat sich enorm verändert. BOAH!!! Kaum ein Mensch verschickt heute mehr ein Fax. Fast alle haben ein Telefon in der Hosentasche und surfen damit im Internet. In der Bahn wird die Zeitung überwiegend nicht mehr auf Papier, sondern auf Tablet gelesen. Medien sind jetzt sozial und ab und zu kommt es dort zu einem Shitstorm. UFF!!!

Titus Ackermann (ein Drittel Moga Mobo): „Fleischtapete“, 2019. Exponat der Ausstellung, 120 x 80 cm, Acryl

Aber manches hat sich nie geändert: Die Römer haben immer noch nicht ganz Gallien erobert, Ostern und Weihnachten kommen jedes Jahr völlig überraschend und Moga Mobo gibt es immer noch. YEAH!!! Inzwischen bei Nummer 113 angelangt und im 25. Jahr ihres Bestehens, könnten die drei unerschütterlichen Träger des schwarzen Gürtels der Martial Arts of Heftchen im Berliner Studio eigentlich gemütlich sein: ein Bier aufmachen FUMPP!!!, die Füße auf die Zeichentische legen und entspannt auf die Leistungen der Vergangenheit blicken.

Was ist nicht alles passiert: Über einhundert Ausgaben, fast zwei Millionen Hefte weltweit im Umlauf. In Havanna und Tokio sind Moga Mobos gezeichnet worden. Beim Festival Comic-Salon Erlangen stand mal ein Moga Mobomat. Ein Stadtmagazin erklärte sie zu den „Königen der Studentenklos“. Und an ihre legendären Halloween-Party-Happenings erinnern sich nicht mehr alle so genau. BÄM!!!

Doch dann klingelt das Telefon RRIINNG!!! und es gibt eine Einladung ins Deutsche Fleischermuseum Böblingen. HMMM??? – OK!!! So geschieht es, dass Moga Mobo nach einem Vierteljahrhundert im Frühling 2019 publizistisch heimkehren.

Zum Jubiläum wird’s ganz fleischig. Jonas Greulich, Thomas Gronle (ein gebürtiger Böblinger) und Titus Ackermann haben viel geforscht, recherchiert, Klinken geputzt und geschafft wie die Maurer. Herausgekommen sind gezeichnete Fleisch-Reportagen: über die Geschichte des Sonntagsbratens, die wilde Jagd, eine Expedition in den Schlachthof in Auenstein lange vor Sonnenaufgang, Retortenfleisch aus dem Chemiebaukasten oder das Köperverformen beim Bodybuilding in der Muckibude. KA-WUMM!!!

Im Vogtshaus am Marktplatz 27 gibt’s am Gründonnerstag, 18. April 2019, ab 19.00 Uhr eine Riesensause. Druckfrisch und gratis ist das neue Heft Nr. 114 für die Hosentasche zu haben. Zu eröffnen, zu feiern und zu bestaunen ist die Ausstellung: „DAS EWIGE FLEISCH. Töten Leben Glauben“. Und zwar für alle, die kommen. ZONK!!! Für hungrige Osterhas/-innen gibt’s die leckeren Maultaschen der Metzinger Metzgerei Wurz: klassisch, vegetarisch und „spezial“. MAMPF!!! Mit den Moga Mobos und allen anderen wird auf diese neue Sonderausstellung im Deutschen Fleischermuseum angestoßen. KLING!!!

Wer nicht kommen kann, muss sich nicht ärgern: Die Ausstellung hängt bis zum 13. Oktober 2019 für fast sechs Monate an den Wänden. JAWOLL!!! Museumsleiter Dr. Christian Baudisch und die drei Moga Mobos freuen sich immer auf Gäste! JUU-HUUIII!!!

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