50+1 Jahre: Seniorenarbeit im Wandel der Zeit

Liebe Böblingerinnen und Böblinger,

unsere Offene Städtische Seniorenarbeit feiert ihren fünften runden Geburtstag – ein goldener Grund, auf die letzten 50+1 Jahre zurückzublicken und die geleistete Arbeit, die vielfältigen Aktivitäten zu würdigen. Nachdem im
vergangenen Jahr die Feierlichkeiten zum halben Jahrhundert wegen Corona ausfallen mussten, haben die Verantwortlichen rund um die Leiterin der Offenen Städtischen Seniorenarbeit, Manuela Epting für diesen Oktober einen Jubiläumsmonat vorgesehen.

Am Montag fand dazu der Auftakt im Bären-Kino mit einem Festakt statt. Der Ort bot den passenden Rahmen, um einen Film zu zeigen, der mit verschiedenen
Akteuren/-innen der Seniorenarbeit entstanden und ab sofort zu den Öffnungszeiten im Treff am See zu sehen ist. Aufgrund der Corona-Pandemie war hier nur ein kleiner Rahmen mit geladenen Gästen vorgesehen.
Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz blickte auf die Entwicklungen der vergangenen 50 Jahre zurück, dankte und gratulierte allen Beteiligten.

Angebote im Jubiläumsmonat

Die Idee zum Jubiläumsmonat mit acht unterschiedlichen Veranstaltungen ist entstanden, um auf das facettenreiche Angebot für Senioren/-innen aufmerksam zu machen. Außerdem können wir damit viele Teilnehmer/-innen auf Distanz an unserem Jubiläum beteiligen.

Entwicklung der Seniorenarbeit

Begonnen hatte in den 1970er-Jahren alles mit dem Arbeitskreis „Frohes Alter“, der von vielen Böblinger Vereinen und Kirchengemeinden getragen wurde. Ziel der Aktivitäten war es, bei der Bewältigung des Alltags zu unterstützen, der Einsamkeit entgegenzuwirken und die dritte Lebensphase aktiv zu gestalten. Über die Jahre weitete sich der Fokus: Heute beteiligen sich Senioren/-innen aktiv und engagiert an Freizeit- und Bildungsangeboten in der Stadtgesellschaft. Und sie übernehmen mit Freude gesellschaftliche Verantwortung in Projekten im bürgerschaftlichen Engagement.

Die ersten Angebote fanden noch in Räumlichkeiten der Kooperationspartner statt. Erst 1988 konnten im Evangelischen Gemeindehaus „Feste Burg“ Räume für den Seniorentreff angemietet werden. Seit 2011
finden die Aktivitäten überwiegen im Treff am See statt. Ergänzend geht die Entwicklung aktuell hinein ins direkte Wohnumfeld: Im Stadtgarten ist ein Bewegungsparcours entstanden, im Treff im Grund finden Bewegungsangebote und ein PC-Café statt, auch in anderen Stadtteilen sollen weitere dezentrale Angebote entstehen.

Digitalisierung

Gegenwärtig liegt der Schwerpunkt der Offenen Städtischen Seniorenarbeit in der Begleitung von Senioren/-innen auf dem Weg in die digitale Welt. Hierzu gibt es bereits die wöchentliche Smartphone- und PC Hilfe und das monatliche PC-Café. Wechselnde Vorträge von der Corona-App bis zu Online-Banking und Anleitung zur Handhabung der Geräte bieten konkrete Unterstützung. Der Bedarf für diese Angebote hat in Zeiten Zeiten der Corona-Pandemie stark zugenommen. Senioren/-innen profitierten hier von der Möglichkeit, digital Kontakt zu ihren Liebsten zu halten. Unter dem Titel „Fit im Netz – Digitale Teilhabe für Alle“ suchen wir aktuell Geldgeber/-innen und Fördertöpfe, um die Angebotspalette im digitalen Bereich weiter auszubauen.

Lebensqualität verbessern

So halten wir eine bemerkenswerte Bandbreite an Seniorenangeboten bereit. Unser Ziel ist es, die Lebensqualität der älteren Bevölkerung stetig zu verbessern und an die aktuellen Gegebenheiten bzw. und Entwicklungen anzupassen. Nutzen Sie diese Chance und machen Sie mit!
Mein besonderer Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen, die diese Aktivitäten seit über 50 Jahren ermöglichen. Ihr Einsatz ist vorbildlich und ein großer Gewinn für unsere Stadt – eine wahre
Erfolgsgeschichte! Auf die nächsten mindestens 50+1 Jahre!

Ihr

Tobias Heizmann
Erster Bürgermeister

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Montage Herr Heizmann

Kontakt

Tobias Heizmann

Erster Bürgermeister
Tel.: 07031 / 669 22 01
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