Energie Klima

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Aus diesem Grund hat sich die Bundesregierung ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2050 sollen die Treibhausgasemissionen um 80 % bis 95 % gegenüber 1990 gesenkt werden. Außerdem soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung weiter ausgebaut werden - bis 2025 auf 40% bis 45%, bis 2050 auf mindestens 80%. Diese Beschlüsse können jedoch nur mit Hilfe der Kommunen umgesetzt werden.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, wie die Stadt Böblingen ihren Teil dazu beiträgt, damit diese bundespolitischen Ziele erreicht werden.

Aktuelles

Böblinger Klimabotschafter*in


Klimaschutz im Alltag - klimafreundlicher Lebensmittelkonsum

Im September haben wir Ihnen Familie Schön aus Böblingen vorgestellt und sie zum Thema Klimaschutz befragt. Heute berichtet Familie Schön über ihre Erfahrungen zum Thema klimafreundlicher Lebensmittelkonsum:

  • REGIONAL UND SAISONAL
    Regionale und saisonale Lebensmittel müssen weder aufwendig gelagert noch transportiert werden, was sowohl Energie als auch Transportwege spart. Im Frühjahr, wenn das regionale Angebot an heimischen Früchten nicht so üppig ist, können wir dann unser selbstgemachtes Mus genießen. So müssen wir dann nicht auf Obst aus beheizten Gewächshäusern zurückgreifen, wofür ebenfalls enorm viel Energie verbraucht wird.
  • VERPACKUNGSMÜLL VERMEIDEN
    In herkömmlichen Läden ist es nahezu unmöglich, Lebensmittel unverpackt zu kaufen. Wir haben unser Mus in gebrauchte Tomatensaucen-, Marmeladen- und saure Gurkengläser abgefüllt. Durch ein mehrmaliges Verwenden der Gläser verbessert sich auch deren Energiebilanz: Je öfter sie verwendet werden, desto besser.
  • NATURSCHUTZ
    Streuobstwiesen sind wichtige Ökosysteme, die Insekten und Vögeln ein zuhause bieten und unsere typische Kulturlandschaft erhalten. Auf den städtischen Streuobstwiesen kann Obst zum Eigenbedarf gesammelt werden. Wichtig ist nur, dass das Obst vom Boden aus gepflückt wird und die Bäume und Sträucher hierbei nicht beschädigt werden.

Unser Fazit: Mit diesem Angebot an köstlichen Früchten direkt vor der Haustür, macht Klimaschutz einfach Spaß und schmeckt lecker!“

Möchten auch Sie über Ihre Maßnahmen, Projekte, Pläne und Ideen zum Thema Klimaschutz berichten? Dann kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail.


Böblinger Klimabotschafter*in

Viele Böblingerinnen und Böblinger wissen, dass der Klimawandel unsere Zukunft mitbestimmt. Sie entscheiden sich Strom einzusparen, mehr Wege mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückzulegen, sie denken über ihren Fleischkonsum nach oder sanieren ihr Haus, um weniger Heizenergie zu verbrauchen. Damit geben sie gute Beispiele, wie Klimaschutz konkret aussehen kann.

Gehören Sie auch zu diesen Vorreitern in Sachen Klimaschutz?


Klimaschutz im Alltag

Im letzten Jahr konnten Sie monatlich im Amtsblatt und auf unserer Webseite das Klima-Projekt der Familie Fröhlich verfolgen. Die Familie hat ein Jahr lang ihren Haushalt und ihre Gewohnheiten hinsichtlich Klimaschutz und Energiesparen unter die Lupe genommen und vieles erreicht - Klicken Sie hier und erfahren Sie mehr!

Nun setzen wir unsere Artikelserie fort und berichten über konkrete Erfahrungen und Erlebnisse von Böblinger Bürgerinnen und Bürgern im Zusammenhang mit Energie und Klimaschutz.

Möchten auch Sie über Ihre Maßnahmen, Projekte, Pläne und Ideen zum Thema Klimaschutz berichten? Dann kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail.

Vorstellung Familie Schön

Heute stellen wir Ihnen Familie Schön vor. Die jungen Eltern wohnen mit Ihrer 8 Monate alten Tochter seit 1 ½ Jahren in Böblingen. Wir haben Sie gefragt, warum ihnen Klimaschutz wichtig ist, was sie genau tun und mit welchen Schwierigkeiten sie sich konfrontiert sehen.

Klimafreundlicher Lebensmittelkonsum bei Familie Schön

Heute berichtet Familie Schön über ihre Erfahrungen zum Thema klimafreundlicher Lebensmittelkonsum:

  • REGIONAL UND SAISONAL
    Regionale und saisonale Lebensmittel müssen weder aufwendig gelagert noch transportiert werden, was sowohl Energie als auch Transportwege spart. Im Frühjahr, wenn das regionale Angebot an heimischen Früchten nicht so üppig ist, können wir dann unser selbstgemachtes Mus genießen. So müssen wir dann nicht auf Obst aus beheizten Gewächshäusern zurückgreifen, wofür ebenfalls enorm viel Energie verbraucht wird.
  • VERPACKUNGSMÜLL VERMEIDEN
    In herkömmlichen Läden ist es nahezu unmöglich, Lebensmittel unverpackt zu kaufen. Wir haben unser Mus in gebrauchte Tomatensaucen-, Marmeladen- und saure Gurkengläser abgefüllt. Durch ein mehrmaliges Verwenden der Gläser verbessert sich auch deren Energiebilanz: Je öfter sie verwendet werden, desto besser.
  • NATURSCHUTZ
    Streuobstwiesen sind wichtige Ökosysteme, die Insekten und Vögeln ein zuhause bieten und unsere typische Kulturlandschaft erhalten. Auf den städtischen Streuobstwiesen kann Obst zum Eigenbedarf gesammelt werden. Wichtig ist nur, dass das Obst vom Boden aus gepflückt wird und die Bäume und Sträucher hierbei nicht beschädigt werden.

Unser Fazit: Mit diesem Angebot an köstlichen Früchten direkt vor der Haustür, macht Klimaschutz einfach Spaß und schmeckt lecker!“


Familie Fröhlich's Klimaprojekt


Fortschreibung der städtischen Energie- und CO2-Bilanz




Klimaschutzmanagement

Die Stadt Böblingen hat im Jahr 2012 ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellen lassen. Darin werden 45 konkrete Maßnahmen für den effizienteren Umgang mit den Ressourcen Strom und Wärme genannt. Für die Dauer von 3 Jahren hat die Stadt Böblingen nun eine Klimaschutzmanagerin eingestellt, die die Stadt dabei unterstützen wird, diese Maßnahmen umzusetzen.

Im ersten Schritt ist geplant, die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz in das Stadtleitbild zu integrieren, mit dem Ziel, politische Entscheidungen zukünftig auch an Klimaschutzzielen auszurichten. Des Weiteren werden die Bürger der Stadt und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung für diese wichtigen Themen sensibilisiert und darüber informiert, welche kleinen Maßnahmen eines jeden in der Summe eine große Veränderung bewirken können. Außerdem wird, als Basis für künftige Energiesparmaßnahmen, die Energie- und CO2-Bilanz der Stadt Böblingen fortgeschrieben.
Im zweiten Schritt soll durch verschiedene Maßnahmen die Energieeffizienz städtischer Gebäude erhöht und der Klimaschutzgedanke auch in der Stadtplanung stärker berücksichtigt werden. Des Weiteren sind Maßnahmen im Bereich der Energieversorgung geplant und eine verstärkte regionale Zusammenarbeit im Klimaschutz wird forciert.
 
Die Klimaschutzmanagerin der Stadt Böblingen wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Förderkennzeichen: 03K02613, Laufzeit: 01.01.2016 – 14.03.2019

Nähere Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erhalten Sie unter: www.klimaschutz.de und www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen


Energiemanagement

Eine der 45 Maßnahmen des Klimaschutzkonzepts der Stadt Böblingen ist die Einführung und Umsetzung eines Energiemanagements. Ein effizientes Energiemanagement trägt zum Schutz von Umwelt und Ressourcen bei und ist deshalb ein zentraler Bestandteil der Gebäudewirtschaft. Es umfasst sämtliche Aktivitäten, die zur Reduzierung von Verbräuchen und Kosten für Energie und Wasser in den kommunalen Gebäuden führen, wie beispielsweise

  • Energieverbrauchscontrolling
  • Betriebsoptimierung
  • Nutzerschulung und Motivation
  • Erstellung von Gebäudeanalysen und Energiekonzeptionen
  • Mitwirkung bei Planung, Bau und Sanierung
  • Erstellung von Finanzierungsmodellen
  • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Ende 2013 wurde in der Stadtverwaltung eine Stelle für Energiemanagement im Amt für Gebäudemanagement geschaffen.

In einem ersten Schritt wurde ein Energieverbrauchscontrolling eingeführt, das die Basis aller weiteren Schritte bildet. Anhand dieser Datengrundlage, können fehlerhafte Energieströme identifiziert und Energiesparmaßnahmen eingeleitet werden. Diese Daten bilden auch den Grundstein für den regelmäßig erstellten Energiebericht, in dem die Entwicklung der Verbräuche, der Kosten und der Emissionen dokumentiert werden. Zudem wird in einem ersten Musterobjekt eine Energiekonzeption zur Sanierung der Anlagen- und Regelungstechnik erarbeitet.

Ansprechpartnerin für das Thema Energiemanagement im Amt für Gebäudemanagement ist Frau Natalie Kopestenski.


Energieberatung

Als Gesellschafter der Energieagentur des Landkreises Böblingen unterstützt die Stadt Böblingen die Bereitstellung einer unabhängigen und kostenlosen Erstberatung für alle BürgerInnen des Landkreises rund rum die Themen Energiesparen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Beraten werden neben Privatpersonen und Unternehmen auch die Kommunen des Landkreises.

Für Privatpersonen bietet die Energieagentur, in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, außerdem einen weiterführenden "Energie-Check" an. Hier erhalten Privatpersonen eine Vor-Ort-Beratung durch einen Energieberater.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der Energieagentur Kreis Böblingen.


Klimaschutzkonzept der Stadt Böblingen 2012

Ausführliche Informationen zum Klimaschutzkonzept erhalten Sie hier.


Archiv

Klimafreundlich durchs Jahr 2017


Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes "Klimafreundliche Mobilität"

Ergänzend zum Integrierten Klimaschutzkonzept der Stadt Böblingen aus dem Jahr 2012, wird derzeit ein detailliertes Konzept für eine klimafreundliche Mobilität in der Stadt Böblingen erstellt. Hierfür werden in einem partizipativen Prozess Maßnahmen erarbeitet, um den Endenergieverbrauch und damit die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor zu reduzieren.
Mit der Erstellung wurde das ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH in Kooperation mit SVU Dresden beauftragt. Fertiggestellt wird das Konzept voraussichtlich bis Ende Oktober 2016.

Die Erstellung des Klimaschutzteilkonzeptes zum Thema Verkehr: "Klimafreundliche Mobilität" wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Förderkennzeichen: 03K02181, Laufzeit: 01.11.2015 – 31.10.2016

  

  
 

  



   


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