Familie Fröhlich's Klimaprojekt

Wir möchten Ihnen gerne Familie Fröhlich vorstellen:

Familie Fröhlich wohnt seit fünf Jahren in einer Eigentumswohnung (4-Zimmer) in einem Mehrfamilienhaus in Böblingen. Tanja (38 Jahre) arbeitet halbtags als Friseurin. Ihr Mann Sebastian (40 Jahre) arbeitet als Kaufmann. Sie haben eine Tochter, Maya (7 Jahre), sie geht in die 2. Klasse und ihr kleiner Bruder Moritz (3 Jahre) geht seit einem Jahr in die Kita.

Familie Fröhlich hatte sich für das Jahr 2017 folgendes vorgenommen:
„Wir möchten unseren Haushalt und unsere Gewohnheiten hinsichtlich Klimaschutz und Energiesparen unter die Lupe nehmen. Dabei widmen wir uns jeden Monat einem anderen Thema. Wir sind schon ganz gespannt, wie es klappt!“

Das ganze Jahr über hat Familie Fröhlich an dieser Stelle (und im Amtsblatt) monatlich über ihr Klima-Projekt berichtet.

Klimafreundlich durchs Jahr 2017 – Der Erfolg der Familie Fröhlich

Im vergangenen Jahr hat Familie Fröhlich ihren Haushalt und ihre Gewohnheiten hinsichtlich Klimaschutz und Energiesparen unter die Lupe genommen und vieles erreicht. Jetzt hat die Familie Bilanz gezogen. Tanja Fröhlich berichtet:

„Ein Jahr lang Energie zu sparen, auf Effizienz zu achten und auch noch Gewohnheiten umzustellen, war tatsächlich leichter als gedacht. Manches ging Ruckzuck, so die Umstellung auf LED-Lampen, anderes war da schwieriger, wie meinen Mann und die Kinder zu motivieren weniger Fleisch zu essen.

Was wir alles im Einzelnen gemacht haben, können Sie weiter unten auf dieser Seite nachlesen.

Jetzt, nach einem Jahr, haben wir nachgerechnet und JA, wir haben gespart! Vor allem Strom und ganz schön viel Benzin und dadurch auch einiges an CO2. Wie viel Geld wir tatsächlich gespart haben, daran rechnen wir noch, denn wir mussten auch einiges investieren. Einen neuen Kühlschrank, die LED Leuchten, und das Jahresabo des VVS waren dabei die großen Brocken.

Zusammengefasst kam raus:

Wir haben beim Strom übers Jahr gerechnet fast 20 Prozent eingespart und dadurch von den Stadtwerken eine Rückzahlung bekommen. Dieses Jahr wollen wir insgesamt unter 3.000 kWh kommen und damit etwa 250 Euro weniger bezahlen als noch 2016.

Aktuell überlegen wir, ob wir unser Auto verkaufen und auf CarSharing umsteigen. Früher sind wir fast 15.000 km im Jahr gefahren, im letzten Jahr nur noch die Hälfte. Jetzt fragen wir uns natürlich, ob es sich da noch lohnt, Versicherung sowie Steuern und einen jährlichen Kundendienst zu zahlen. Die Gesamteinsparungen beim Tanken waren etwa so hoch, wie die Kosten des Jahresabos. Zwar kein Geld gespart, aber dafür über eine Tonne CO2.

Durch unsere Anstrengungen beim Heizen und Lüften sowie dem Abdichten der Fenster und Türen haben wir mehr als 10 Prozent weniger Energie verbraucht. Unsere neuen Heizgewohnheiten wollen wir natürlich beibehalten. Wir sparen hier also dauerhaft!

Schwer war es für uns zu berechnen, ob und wie viel wir beim „Konsum“ eingespart haben. Durch den deutlich geringeren Fleisch- und Wurstkonsum ab dem Sommer, konnten wir nicht nur unsere CO2-Bilanz um weitere 800 kg verringern, sondern auch 1.000 Euro in der Haushaltskasse sparen. Berücksichtigt dabei sind das teurere regionale Bio-Fleisch und der Mehreinkauf von Obst und Gemüse.

Noch immer sieht unser CO2-Fußabdruck ziemlich schlecht aus. Trotz Ökostrom liegen wir als Familie immer noch bei fast 30 Tonnen je Jahr. Weltweit sollen es bis zum Jahr 2050 nur noch zwei Tonnen pro Person werden. Unser Ziel für die nächsten Jahre: jedes Jahr weitere 500 kg CO2 einzusparen.

Unser Fazit zu unserem Klimaprojekt:
Für uns hat es sich auf alle Fälle gelohnt und (meistens!) viel Spaß gemacht. Das Tollste war, dass wir viel Zeit zusammen verbracht, viel diskutiert und auch viel gemeinsam erlebt haben. Nicht nur die gemeinsamen Fahrradfahrten, auch das bewusste Einkaufen oder die Arbeiten in der Wohnung haben unser Familienleben bereichert.

Und jetzt schauen wir mal, wie es weitergeht!

Herzliche Grüße, Ihre Tanja Fröhlich.“


Familie Fröhlich verabschiedet sich.

Das Jahr neigt sich dem Ende, ebenso wie das Klima-Projekt der Familie Fröhlich. Tanja und Sebastian mit ihren Kindern Maya und Moritz verabschieden sich.

Ihre Klimaschutzaktivität senden Sie bitte an Klimaschutz@böblingen.de.


Klimaschonende Adents- und Weihnachtszeit

Der November stand ganz im Zeichen der Advents- und Weihnachtsvorbereitungen. Tanja Fröhlich berichtet:


Energiesparend Waschen und Trocknen

Im Oktober beschäftigte sich Familie Fröhlich mit dem Thema Waschen und Trocknen. Tanja Fröhlich berichtet:

  • nur so heiß wie unbedingt nötig
  • die Maschine immer voll beladen
  • und vielleicht kann manches auch einmal öfters getragen werden, bevor es in die Waschmaschine kommt

Weitere Informationen erhalten Sie zum Beispiel unter den folgenden Links:


Klimaneutrale Geburtstagsfeier

Im September drehte sich alles um die Feier zum 40. Geburtstag von Sebastian Fröhlich. Er berichtet:


Klimafreundlicher Urlaub

Im Juli ging es bei Familie Fröhlich um "klimafreundlichen Sommerurlaub". Sebastian Fröhlich berichtet:


Klimafreundlicher Konsum

Familie Fröhlich hat sich im Juni Gedanken über das Thema "klimafreundlicher Konsum" gemacht. Tanja Fröhlich berichtet:


Klimafreundliche Ernährung

Bei Familie Fröhlich stand im Mai "klimafreundliche Ernährung" auf dem Speiseplan. Tanja erzählt:

  • Lebensmittel aus der Region,
  • grundsätzlich auf saisonale Produkte achten, also keine Erdbeere im Winter,
  • Bio, wenn es auch wirklich „Bio“ ist, also auf Zertifikate achten
  • und dann noch das Thema „weniger Fleisch“!

Die Diskussion darüber mit meinem Mann Sebastian konnte ich mir schon gut vorstellen.

REGIONAL war für uns leicht umsetzbar, da wir gerne auf dem Markt einkaufen gehen. Beim Thema SAISONALE Lebensmittel findet man im Internet ganz praktische Saisonkalender für Obst, Gemüse und Salat und die Saison geht bei uns jetzt im Mai ja so richtig los. Als ich gelesen habe, dass im Winter gezüchtete Tomaten mehr als 100 Mal so viele Treibhausgasemissionen verursachen, als die saisonale Freiland-Variante vom Feld in der Nähe, war ich doch sehr überrascht.

Durch meine Recherchen im Netz bin ich auf tolle Rezepte gestoßen und bekam so richtig Lust „klimafreundliches Kochen“ auszuprobieren. Da ich selbst schon seit Jahren kein Fleisch mehr esse, habe ich vorgeschlagen, den Mai als „fleisch- und wurstfreien Monat“ auszurufen. Sie können mir glauben, da wars dahin mit der Familienidylle! Von Sebastian erwartete ich ja schon Widerstand, dass meine Kids aber solche Fleisch- und Wurst-Verfechter sind, hatte ich dann doch nicht erwartet! Meine ganzen Argumente fürs Klima waren Moritz und Maya sowas von egal! Sebastian fand mit den Kids dann den Kompromiss: Halbierung von Wurst und Fleisch im Mai – aber dafür grundsätzlich vom Biobauern.
Monatsfazit für mich: klimafreundliche Ernährung hat überhaupt nichts mit „Sauregurkenzeit“ zu tun, wie so manche behaupten. Ich habe viele tolle neue Gerichte ausprobiert und meiner Familie hat es (meistens) auch sehr gut geschmeckt.

Na dann bis nächsten Monat,
ihre Tanja Fröhlich.


Klimafreundliche Mobilität

Sebastian Fröhlich berichtet von den Ereignissen im April:


Strom sparen

Im März hat sich Familie Fröhlich mit dem Thema "Strom sparen" beschäftigt. Tanja Fröhlich erzählt:


Hilfreiche Energiespartipps erhalten Sie z.B. auf folgenden Seiten:


Sie möchten wissen, ob Sie zu viel Strom verbrauchen? Machen Sie den StromCheck!


Heizen & Lüften

Möchten Sie wie Familie Fröhlich Heizkosten sparen und gleichzeitig dem Klima etwas Gutes tun?

  • Nützliche Tipps zum Heizkosten sparen und energieeffizienten Heizen erhalten Sie z.B. unter www.heizspiegel.de und www.heizsparer.de
  • Hier können Sie Ihren Heizenergie-Verbrauch und Ihre Heizkosten überprüfen und Handlungsempfehlungen zur Kosteneinsparung erhalten.

Haben Sie Ideen, Tipps, Anregungen, Anmerkungen oder auch Fragen zu den Themen Klimaschutz und Energiesparen? Dann schreiben Sie uns an klimaschutz@boeblingen.de

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