Böblingen zeigt am 10. März Flagge für Tibet

Anlässlich des 60. Jahrestages des Tibetischen Volksaufstandes wird der bis heute andauernden Unterdrückung des tibetischen Volkes am 10. März mit der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“ gedacht. Seit 2006 beteiligt sich an der jährlich stattfindenden Solidaritätsbekundung auch die Stadt Böblingen mit einer Flagge am Rathaus.

Die im Jahre 1996 gestartete Aktion wird von der Tibet Initiative Deutschland als eine der politisch bedeutendsten und eindrucksvollsten Aktionen der weltweiten Tibet-Bewegung bezeichnet. Städte und Gemeinden hissen aus Sympathie für die gewaltlose, versöhnliche Politik des Dalai Lama auf Rathäusern und Ämtern die tibetische Fahne. Sie bekräftigen damit das legitime Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung und Bewahrung seiner kulturellen, religiösen und nationalen Identität.

Die tibetische Nationalfahne, in deren Zentrum zwei Schneelöwen vor einem schneebedeckten Berg stehen, über welchem die Sonne aufgeht, ist das äußere Symbol des Rechts der Tibeter auf Eigenständigkeit. Sie wurzelt tief in der tibetischen Tradition. Die Schneelöwen stehen für die Regierung, die geistliche und weltliche Macht vereint. Die aufgehende Sonne symbolisiert das immer wiederkehrende Leben. Der überdimensionale rote und blaue Strahlenkranz stellt die sechs alten Völker Tibets sowie die vom Himmel kommende Ordnung dar.

Aufgrund ihrer Symbolik ist die tibetische Nationalfahne in Tibet selbst streng verboten. Ihr Besitz oder ihre öffentliche Zurschaustellung zieht selbst für Ausländer harte Strafen nach sich.

Weitere Informationen im Internet finden Sie unter
https://www.tibet-initiative.de/

(Erstellt am 04. März 2019)

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Fabian Strauch

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