Familienpass, soziale Freiwilligkeitsleistungen

Mit Einführung des Familienpasses 1974 hat die Stadt Böblingen eine Freiwilligkeitsleistung geschaffen, die insbesondere Kindern aus einkommensschwachen Familien die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Dies gilt in besonderem Maß auch für bildungsfördernde Maßnahmen (Musik- und Kunstschule, Haus der Familie, Volkshochschule für Erwachsene, Schullandheim soweit nicht vom Bildungspaket übernommen), Unterstützung in der Betreuung (Kindertagesstätte, Hort, Ferienbetreuung) und Sport- und Freizeitvergnügen (Badeanstalten, Museen, Stadtbibliothek).

Voraussetzungen für den städtischen Familienpass
  • wohnhaft in Böblingen
  • ohne Prüfung der Einkommensverhältnisse (Familienpass A): Familien und Einzelpersonen, die Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz beziehen sowie Empfänger von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach den Sozialgesetzbüchern II und XII und nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.
  • mit Prüfung der Einkommensverhältnisse (Familienpass B): Familien, wenn das Familieneinkommen die Einkommensgrenze laut der Richtlinie für den städt. Familienpass nicht übersteigt.
  • in Härtefällen ist das Amt für Soziales, Familie und Senioren berechtigt, einen Familienpass auszustellen.
  • Informationen zum Familienpass (Einkommensgrenze, Leistungen): Richtlinie zum städtischen Familienpass

Inhaber von Familienpass A können Leistungen aus dem Bildungspaket erhalten.

Hier finden Sie die ausführlichen Richtlinien zum städtischen Familienpass. (274.6 KiB)

Die Gutscheinkarte 2019 zum Landesfamilienpass ist da

Ab sofort können die Gutscheinkarten 2019 zum Landesfamilienpass im Amt für Soziales, Servicestelle Familienpass, abgeholt werden (Rathaus Neubau Ebene 7, Zimmer 463/2). Auskünfte erteilen Miriam Hanka und Astrid Sostmann-Feuchter unter der Telefonnummer (0 70 31) 6 69-23 62. Zur Beantragung eines Landesfamilienpasses ist eine Terminvereinbarung notwendig. Auch Familien, die als Asylbewerber in Böblingen leben, können den Landesfamilienpass beantragen.

Was ist der Landesfamilienpass und was kann man damit machen?

Mit dem Landesfamilienpass und der dazu gehörigen Gutscheinkarte können Familien, die ihren ständigen Wohnsitz in Baden-Württemberg haben, derzeit insgesamt 22-mal im Jahr unentgeltlich bzw. zu einem ermäßigten Eintritt die staatlichen Schlösser, Gärten und Museen besuchen. Außerdem gibt es speziell bezeichnete Gutscheine für viele Kunsthallen, private Museen u. a., die zum einmaligen kostenfreien Eintritt berechtigen oder zu einem reduzierten Eintrittspreis zu bestimmten Zeiten gültig sind. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.schloesser-und-gaerten.de

Wer erhält den Familienpass?

Einen Landesfamilienpass können Familien erhalten, die
  • Familien mit mindestens 3 kindergeldberechtigten Kindern, die mit ihren Eltern in häuslicher Gemeinschaft leben
  • Familien mit nur einem Elternteil, die mit mindestens einem kindergeldberechtigten Kind in häuslicher Gemeinschaft leben
  • Familien mit einem kindergeldberechtigten, schwerbehinderten Kind mit mind. 50 v.H. Erwerbsminderung
  • Familien, die Hartz IV- bzw. kinderzuschlagsberechtigt sind, die mit mindestens einem kindergeldberechtigten Kindern in häuslicher Gemeinschaft leben
  • Familien, die Leistungen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erhalten und mit mindestens einem kindergeldberechtigten Kind in häuslicher Gemeinschaft leben

Wesentliche Neuerung ab dem Jahr 2019 ist die Berücksichtigung unterschiedlicher Familienkonstellationen. Nun können neben einer antragstellenden Person (im Pass: Berechtigte Person, i.d.R. ein Elternteil) noch bis zu vier weitere Erwachsene (im Pass: Begleitpersonen z. B. anderer Elternteil/Oma/Opa u. a.) eingetragen werden. Allerdings können von den eingetragenen Personen bei Ausflügen höchstens jeweils zwei ausgewählt werden, die die Vergünstigung des Landesfamilienpasses in Anspruch nehmen können.

Die Bürgermeisterämter – in Böblingen die Servicestelle Familienpass und in Dagersheim das Bezirksamt – geben die Gutscheinkarte 2019 an die bisherigen Inhaber der Landesfamilienpässe ohne neuen Antrag aus. Bei Abholung einer neuen Gutscheinkarte durch Familien, die bereits einen Pass besitzen, wird geprüft, ob die Voraussetzungen für den Erhalt noch vorliegen, soweit dies nicht offenkundig ist. Bei Änderung der Familiensituation ist ein neuer Landesfamilienpass zu beantragen. Wenn von der neuen Möglichkeit, weitere Begleitpersonen einzutragen, kein Gebrauch gemacht werden soll, braucht kein neuer Pass ausgestellt zu werden.

Hier finden Sie die aktuelle Liste aller teilnehmenden Einrichtungen, die mit dem Landesfamilienpass besucht werden können und weitere interessante Informationen.

Weitere Informationen

Kontakt

Miriam Hanka

Familie, Senioren und Engagement

Telefon (0 70 31) 6 69 23 62
Building: Neues Rathaus, Ebene 7
Room: 463/2.2
Responsibility: städt. Familienpass (A-Sch), Landesfamilienpass, Bildungspaket (A-Sch)
Gabi Zischka

Familie, Senioren und Engagement

Telefon (0 70 31) 669-23 63
Building: Neues Rathaus, Ebene 7
Room: 463/2.1
Responsibility:

Bildungspaket (Se-Z), städt. Familienpass (Se-Z)

Astrid Sostmann-Feuchter

Familienpass

Telefon (0 70 31) 669-23 62
Building: Neues Rathaus, Ebene 7
Room: 463/2
Responsibility:

Servicestelle Familienpass

Um Wartezeiten bei der Ausstellung eines Familienpasses zu vermeiden, vereinbaren Sie bitte telefonisch mit uns einen Termin.

Sprechzeiten

Montag 9.00 - 12.00 Uhr
Dienstag 9.00 - 12.00 Uhr,
16.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch -
Donnerstag 9.00 - 12.00 Uhr,
15.00 - 16:30 Uhr
Freitag 9.00 - 12.00 Uhr