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„Schorschi und sein Scheff“, Museumsleiter Dr. Christian Baudisch, freuen hier sich tierisch über das „Fair Family“-Gütesiegel – dürfen sie bald wieder jubeln? (Foto: Heiko Schaller)
Meldung vom 27. Mai 2026

Ausgezeichnet aussichtsreich: Deutsches Fleischermuseum hofft auf ZukunftsGut-Preis

Große Freude im Deutschen Fleischermuseum in Böblingen: Das „schrägste Haus der Stadt“ steht auf der Shortlist des Kulturvermittlungspreises ZukunftsGut 2026. Aus insgesamt 228 Bewerbungen wurden bundesweit 16 Kultureinrichtungen nominiert – darunter auch das Museum am Böblinger Marktplatz. Der von der Commerzbank-Stiftung vergebene Preis zählt mit insgesamt 80.000 Euro zu den höchstdotierten Auszeichnungen für institutionelle Kulturvermittlung in Deutschland. Die Preisverleihung findet am 24. Juni 2026 in Frankfurt am Main statt.   Nach dem „Fair Family“-Gütesiegel und dem Lotto-Museumspreis Extra 2025 könnte damit schon die nächste Auszeichnung ins Böblinger Vogtshaus kommen. Gemeinsam mit zehn weiteren Häusern aus dem ländlich-kleinstädtischen Raum ist das Fleischermuseum für den ZukunftsGut-Preis nominiert.   Die Jury würdigt insbesondere Einrichtungen, die kulturelle Bildung, Teilhabe und neue Formen der Gemeinschaft aktiv fördern. Im Fokus stehen dabei „Community Building“ und die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Kulturinstitutionen. Die Fachjury lobt die nominierten Häuser für ihre mutigen und authentischen Vermittlungsansätze sowie ihre Offenheit für ein vielfältiges Publikum.   Im Fleischermuseum ist die Freude jedenfalls riesig. Museumsmaskottchen Schorschi bringt es auf den Punkt: „Am 24. Juni müsst Ihr alle Eure Daumen, Pfoten, Krallen, Hufe und Flossen drücken – wir wollen natürlich ganz weit nach oben!“ Bis zur Preisverleihung heißt es nun: gespannt warten und kräftig mitfiebern im Böblinger Vogtshaus.
v. l. n. r.: Vize-Bürgermeisterin der Stadt Kėdainiai, Danutė Mykolaitienė (hellblauer Anzug), mit Delegation, Bürgermeister Ralf Hauboldt (Sömmerda – mit Amtskette), Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz (Böblingen) mit Delegation und Landrat Christian Karl (Landkreis Sömmerda) vor dem Rathaus der Stadt Sömmerda
Meldung vom 27. Mai 2026

Böblingen war zu Gast beim Stadtjubiläum in Sömmerda

Anlässlich des Stadtjubiläums „1150 Jahre urkundliche Ersterwähnung Sömmerda“ nahm Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz mit einer Delegation der Stadt Böblingen vom 22. bis 24. Mai 2026 am Festwochenende der thüringischen Partnerstadt teil. Zusammen mit Vertreterinnen aus Kėdainiai (Litauen) setzten die Gäste ein sichtbares Zeichen für eine lebendige Städtepartnerschaft.   Den Auftakt des Besuchs bildete am 22. Mai die feierliche Enthüllung eines neuen Denkmals für Nicolaus von Dreyse. Mit seinem Innovationsgeist und Erfindungen wie dem Zündnadelgewehr prägte er im 19. Jahrhundert die industrielle Geschichte Sömmerdas nachhaltig – und wirkt damit bis heute identitätsstiftend für die Stadt.
Die Ausstellungstafeln im Neuen Rathaus
Meldung vom 27. Mai 2026

„Adenauer – de Gaulle: Wegbereiter deutsch-französischer Freundschaft“: Ausstellung im Rathaus zu sehen

Seit 21. Mai ist die Wanderausstellung zur deutsch-französischen Freundschaft bis 23. Juli 2026 im Foyer des neuen Rathauses zu den Öffnungszeiten bei freiem Eintritt zu sehen. Die Ausstellung schildert auf 20 Tafeln, was zwischen dem ersten persönlichen Zusammentreffen der beiden Staatsmänner 1958 bis zum Zustandekommen des Élysée-Vertrages 1963 geschah. Feierliche Eröffnung   Die Ausstellungseröffnung am 21. Mai wurde musikalisch umrahmt vom Jungen Kammerchor Böblingen unter der Leitung von Clemens König, der eigens einige französische Lieder einstudiert hatte. Die Gäste freuten sich über ein kleines bi-nationales Buffet (Butterbrezeln und Croissants).   Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz ging in seiner Rede darauf ein, dass der Élysée-Vertrag die Grundlage der heutigen deutsch-französischen Freundschaft und der Zusammenarbeit in und für Europa bildet, nachdem die beiden Länder bis zum 2. Weltkrieg durchaus als „Erbfeinde“ bezeichnet werden konnten: „So entstand eine enge Partnerschaft – getragen von Vertrauen, politischem Willen und der klaren Vision eines geeinten Europas. Diese deutsch-französische Freundschaft ist ein tragendes Fundament der europäischen Integration – geprägt durch starke politische Zusammenarbeit, ausgeprägte Wirtschaftsbeziehungen und vielfältigen Austausch. Gerade in einer Zeit, in der Europa vor großen Herausforderungen steht, ist es wichtiger denn je, sich dieser historischen Leistung bewusst zu werden. Die Ausstellung veranschaulicht diesen Weg eindrucksvoll.“   Begleitendes pädagogisches Material für Schulen   Wie der Vertrag, der bis in die Gegenwart nachwirkt, in relativ kurzer Zeit zustandekam, wird auf den modern gestalteten Tafeln anschaulich erklärt. Die Besuchenden können ein bedeutendes geschichtliches Ereignis nachvollziehen, und für Besuche von Schulklassen steht pädagogisches Material zur Verfügung.   Da die Ausstellung konsequent zweisprachig gehalten ist, kann sie auch zur Förderung der Sprachkompetenz eingesetzt werden. Darüber hinaus schließt sie an aktuelle Diskussionen etwa über die Zukunft des deutsch-französischen Verhältnisses und die Rolle beider Staaten im vereinten Europa an.   Die Ausstellung wurde von der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Zusammenarbeit mit der Fondation Charles de Gaulle konzipiert, und kommt von dort als vorübergehende Leihgabe nach Böblingen. Vor einigen Wochen machte sie zuletzt Station in Leonberg.
Meldung vom 27. Mai 2026

Fünftes großes Yu-Gi-Oh!-Turnier auf der Diezenhalde erneut ein voller Erfolg

Mitte Mai 2026 veranstaltete der Kinder- und Jugendtreff Diezenhalde bereits zum fünften Mal ein großes Yu-Gi-Oh!-Turnier mit dem beliebten Sammelkarten-Spiel und knüpfte damit an den Erfolg der vergangenen Jahre an. Die Veranstaltungsreihe hat sich inzwischen fest im regionalen Terminkalender der Trading-Card-Game-Szene etabliert und zieht regelmäßig Spieler*innen über die Stadtgrenzen hinaus an.   Mit 128 Teilnehmenden aus ganz Deutschland zählt die Veranstaltung mittlerweile zu den größten Turnieren dieser Art im süddeutschen Raum. Neben erfahrenen Turnierspieler*innen nahmen auch zahlreiche Jugendliche teil, die erste Wettbewerbserfahrungen sammeln konnten – ein Aspekt, der den inklusiven und offenen Charakter der Veranstaltung besonders unterstreicht.   Über acht Stunden fanden zahlreiche spannende 1-gegen-1-Duelle mit den Sammelkarten statt, bei denen die Spieler*innen in mehreren Runden gegeneinander antraten. Dabei waren nicht nur strategisches Geschick und Regelkenntnis gefragt, sondern auch Konzentration und Ausdauer. Die Begegnungen verliefen durchweg fair und auf hohem spielerischem Niveau. Zuschauer*innen konnten packende Matches verfolgen und eine mitreißende Turnier-Atmosphäre erleben.   Mitorganisator Richard Schaber zog ein durchweg positives Fazit: „Das Turnier bot spannende Begegnungen und ein herausragendes spielerisches Niveau.“ Besonders erfreulich sei gewesen, dass sowohl langjährige Teilnehmende als auch neue Gesichter den Weg nach Böblingen gefunden hätten.   Den Turniersieg sicherte sich schließlich Thomas Glöckner mit seinem Finsterlord-Deck, das sich in den entscheidenden Runden gegen starke Konkurrenz durchsetzen konnte. Unter anderem setzte er sich gegen den amtierenden deutschen Meister durch. Die besten Spieler*innen wurden im Anschluss mit Preisen und großer Anerkennung geehrt.   Auch abseits der Spieltische wurde den Teilnehmenden einiges geboten. Für das leibliche Wohl sorgte das Team des Kinder- und Jugendtreffs Diezenhalde mit einem abwechslungsreichen Angebot an Snacks und Getränken, das rege genutzt wurde. Die angenehme Mischung aus Wettbewerb und Begegnung machte das Turnier zu einem echten Gemeinschaftserlebnis.   Thomas Lemke, pädagogischer Mitarbeiter des Kinder- und Jugendtreffs Diezenhalde, zeigte sich sehr zufrieden und bezeichnete das Turnier als „eine super Veranstaltung mit toller Stimmung“. Er betonte zudem die Bedeutung solcher Angebote für die offene Kinder- und Jugendarbeit: „Das Turnier verbindet unterschiedliche Altersgruppen, fördert soziale Kompetenzen und schafft Räume für gemeinsame Interessen.“   Nach dem erfolgreichen Turniertag laufen bereits erste Überlegungen für eine Fortsetzung im kommenden Jahr – die Nachfrage und das positive Feedback lassen darauf schließen, dass das Yu-Gi-Oh!-Turnier auf der Diezenhalde auch künftig ein fester Bestandteil des Programms bleiben wird.
Beim Durchschneiden des Bandes zur Eröffnung
Meldung vom 27. Mai 2026

Sanierter Spielplatz „Auenland“ wiedereröffnet

Über 50 Kinder und Eltern waren zum neu sanierten Spielplatz „Auenland“ auf der Diezenhalde 4.2 gekommen. Im Zuge der umfassenden Sanierung wurden die zwei Spieltürme grundlegend erneuert und mit modernen, sicheren und attraktiven Spiel- und Klettermöglichkeiten ausgestattet. Nach der offiziellen Eröffnung mit Bonbon-Wurf und Band-Durchschnitt verteilten sich die Kinder schnell auf der gesamten Anlage.   Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz lobte gemeinsam mit den Anwesenden das überzeugende Ergebnis der Sanierung: „Ich freue mich sehr, dass das Auenland nun wieder fest in Kinderhänden ist. Hier ist dank der Spielplatzbauer und unserer Mitarbeitenden der Abteilung Umwelt und Grünflächen ein richtig klasse Spielplatz entstanden, sodass es nun fröhlich heißt: spielen, bewegen, Spaß haben!“   Altersbedingt, mit zunehmend morschen Holzteilen und verschlissenen Aufstiegsnetzen, mussten nach 21 Jahren Standzeit beide Spiel- und Klettertürme abgebaut werden. Mit der individuellen Planung und Gestaltung der neuen Türme war das Unternehmen „Janko Spielgeräte“ aus Bad Urach beauftragt.   Konzipiert für die etwas größeren Kinder, bietet der Umbau spannende und herausfordernde Spielaktivitäten. Über ein Balken-Mikado geht es mit etwas Geschick in den ersten Aussichts- und Spielturm. Die Balancier-Brücke führt in den noch höher gebauten Rutschenturm. Dort kommen die Kinder über unterschiedliche Podeste bis zum Einstieg der Röhrenrutsche auf einer Höhe von knapp vier Metern. Die natürliche Gestaltung, der Einsatz der hellen Fensternetze und auch die offene Holzbauweise schaffen für die Kinder eine einladende und frische Atmosphäre. Die Spielplatzbauer würdigten mit ihrem Richtspruch die geleistete handwerkliche Arbeit und markierten den symbolischen Start zu vielen künftigen Spielstunden: „Nach langen arbeitsreichen Tagen ein schöner Spielplatz hier entstand. Und stolz und froh ist jeder heute, der tüchtig mit am Werk gebaut. Es waren wack’re Handwerksleute, die fest auf ihre Kunst vertraut.“
Christian Bergmann mit Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz
Meldung vom 27. Mai 2026

Wechsel an der Spitze des Amts für Soziales

Die Stadt Böblingen verabschiedet Klaus Feistauer nach knapp 18 Jahren als Leiter des Amts für Soziales. Der erfahrene Verwaltungsbeamte wurde Ende 2025 vom Reutlinger Kreistag zum Sozialdezernenten des Landkreises gewählt und tritt sein neues Amt zum 1. August 2026 an. Nachfolger von Klaus Feistauer bei der Stadt Böblingen wird Christian Bergmann. Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz würdigt Klaus Feistauer: „Klaus Feistauer hat die soziale Entwicklung unserer Stadt über nahezu zwei Jahrzehnte maßgeblich geprägt, gestaltet und vorangebracht. Er leitete mit dem Amt für Soziales das größte Amt unserer Stadtverwaltung mit rund 550 Mitarbeitenden – zuständig für zentrale Lebensbereiche von der Kindertagesbetreuung über Familie, Senioren und Engagement bis hin zu Wohnen, Obdach und Rente. Diese große Bandbreite fachlich stark, menschlich verbindend und mit klarem kommunalpolitischem Gespür weiterzuentwickeln, ist eine besondere Leistung. Klaus Feistauer hat dies mit fundierter Expertise, großer Weitsicht und seiner herzlich-humorvollen wie verbindlichen Art ausgezeichnet getan.
Meldung vom 12. Mai 2026

Deutsch-Französische Freundschaft: Ausstellung im Rathaus ab 22. Mai, Eröffnung am 21. Mai

Die deutsch-französische Freundschaft, besiegelt durch den Élysée-Vertrag am 22. Januar 1963 von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, verwandelte eine jahrhundertelange „Erbfeindschaft“ zwischen den beiden Ländern in eine enge Partnerschaft. Sie ist das Fundament der europäischen Integration, geprägt durch starke politische Zusammenarbeit, ausgeprägte Wirtschaftsbeziehungen und vielfältigen Austausch – so auch zum Beispiel durch die Städtepartnerschaft zwischen Böblingen und Pontoise.   Die Wanderausstellung "Adenauer – de Gaulle: Wegbereiter deutsch-französischer Freundschaft" beleuchtet die historische Partnerschaft zwischen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle von 1958 bis zum Élysée-Vertrag 1963. Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 18.00 Uhr im Foyer des Neuen Rathauses (Marktplatz 16) wird herzlich eingeladen. Interessierte können die Ausstellung von 22. Mai bis 20. Juli 2026 im Foyer des Neuen Rathauses besichtigen, jeweils zu den Öffnungszeiten des Rathauses. Der Eintritt ist frei. Schulklassen und Gruppen, die einen Besuchstermin außerhalb der Öffnungszeiten benötigen, können sich an die Partnerstadtbeauftragte Anette Fischer ( a.fischer@boeblingen.de ) wenden.
Meldung vom 12. Mai 2026

„Art und Aperitif“ am 21. Mai: Kurzführung und Künstlergespräch mit Martin Bruno Schmid

Die Städtische Galerie Böblingen lädt am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 18.00 Uhr herzlich zu einer besonderen Ausgabe von „Art und Aperitif“ ein. Im Rahmen eines Kurzrundgangs mit Kuratorin und Galerieleiterin Corinna Steimel durch die aktuelle Ausstellung „In der Klarheit liegt die Kraft: Der Bildhauer Hans Dieter Bohnet (1926 – 2006)“ erhalten Besucher*innen einen spannenden Überblick über die bildhauerische Werkentwicklung des überwiegend für seine Arbeiten im öffentlichen Raum bekannt gewordenen Künstlers. Thematisch daran anschließend spricht der Bildhauer Martin Bruno Schmid in einem Vortrag über seine architektonisch-künstlerischen Interventionen sowie sein bisheriges Schaffen, das sich in gedanklicher Nähe zu Bohnet ebenfalls wesentlich im öffentlichen Raum entfaltet.   Der bekannte Stuttgarter Künstler arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Architektur und zählt zu den markantesten Positionen einer Kunstpraxis, die den gebauten Raum selbst zum Material macht. Bohrmaschine, Säge und Schleifpapier gehören dabei zu seinen zentralen Werkzeugen. Neben seiner kontinuierlichen Atelierarbeit nimmt die Kunst am Bau einen bedeutenden Platz in seinem bildhauerischen Werk ein. Dabei versteht Martin Bruno Schmid Architektur nicht als bloße Hülle oder Folie für Kunst, sondern als eigentlichen Ausgangspunkt seiner Interventionen. „Mein künstlerisches Material? Der Ort und die Architektur. Damit arbeite ich“, beschreibt der Künstler selbst seinen Ansatz. Hinzugefügt wird kaum etwas, vielmehr wird Material entfernt, freigelegt und transformiert.    Seine Arbeiten entstehen in präzisen, oft radikalen Eingriffen in bestehende Bausubstanz und machen sichtbar, was im Alltag meist unbeachtet bleibt: Strukturen, Schichten und räumliche Zusammenhänge. So sind seine Werke weder nachträgliche Applikationen noch dekorative Ergänzungen oder verschönernde Bespielungen. Vielmehr handelt es sich um unaufgeregte, dauerhafte, präzise gesetzte Eingriffe in die Grundstruktur von Gebäuden. Seine Arbeiten entwickeln sich unmittelbar aus dem jeweiligen Ort heraus, reagieren auf dessen spezifische architektonische Gegebenheiten und schaffen so einzigartige Verflechtungen von Kunstausdruck und Bauwerk.   Die Veranstaltung im Doppelpack bietet anregende Einblicke in das Zusammenspiel von Bildhauerei, Raumdenken und Architektur sowie in ausgeschriebene Wettbewerbsverfahren für Kunst-am-Bau-Projekte und Kunst im öffentlichen Raum. Zugleich eröffnet sie die seltene Gelegenheit, einen Künstler kennenzulernen, der mit minimalistischen Mitteln tiefgreifende räumliche Veränderungen schafft und damit neue Perspektiven auf die uns umgebende Baukultur eröffnet. Beim anschließenden Austausch besteht die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit dem Künstler. Zeit, Ort und Ablauf   Termin: Donnerstag, 21. Mai 2026, 18.00 Uhr Ort: Städtische Galerie Böblingen, Pfarrgasse 2 18.00 Uhr: Kurzrundgang mit Corinna Steimel 19.00 Uhr: Vortrag von Martin Bruno Schmid Eintritt frei – eine Spendenkasse steht an der Foyertheke bereit.
Meldung vom 12. Mai 2026

Erinnerungsräume: Öffnung am Internationalen Tag der Museen, 17. Mai

Am Sonntag, 17. Mai 2026, machen Museen am Internationalen Museumstag weltweit auf ihre gesellschaftliche Rolle aufmerksam. Als wichtiges Mittel für den kulturellen Austausch übernehmen sie nicht nur Verantwortung für unser Kulturgut, sondern fördern weltweit Verständigung, Toleranz und Vielfalt. In den Kellerräumen der Friedhofskapelle des alten Friedhofs in Böblingen zeigt die Installation des Künstlers Marinus van Aalst einen Erinnerungsort, der die Erinnerung an die Menschen wachhält, die den Bombenangriff in der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober 1943 in Böblingen nicht überlebt haben. Marinus van Aalst erinnert auch an die Menschen, die während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeit für das nationalsozialistische Deutschland leisten mussten. Die künstlerischen Interventionen bringen die Geschichte der NS-Zwangsarbeit pointiert in den öffentlichen Raum. Marinus van Aalsts Installation soll bewegen; einen emotionalen Zugang zu diesem dunklen Kapitel deutscher Geschichte schaffen. Die raumgreifende Installation, die mit Vergänglichkeit verbundenen Materialien in gedimmter Beleuchtung, erzeugen eine Atmosphäre, die Erinnerung und Vergessen sinnlich erfahrbar werden lässt. Erinnern heißt auch vor allem, weitere Opfer und Verbrechen in der Gegenwart zu verhindern. Der Künstler ist selbst vor Ort. Geöffnet ist von 15.00 bis 17.00 Uhr. Unter www.art-van-aalst.com gibt es weitere Informationen zu dieser Einrichtung.
Meldung vom 07. Mai 2026

Eröffnung des teilsanierten Spielplatzes „Auenland“ am 12. Mai

Die Stadt Böblingen lädt alle Interessierten, vor allem aber Kinder und Familien, herzlich zur offiziellen Eröffnung des neu sanierten Spielplatzes „Auenland“ auf der Diezenhalde 4.2 im Bereich Nelly-Sachs-Hof ein. Sie findet am Dienstag, 12. Mai 2026, um 15.00 Uhr statt.   Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz wird den modernisierten Spielplatz feierlich seiner Bestimmung übergeben. Im Zuge der umfassenden Sanierung wurden die zwei Spieltürme grundlegend erneuert und mit modernen, sicheren und attraktiven Spiel- und Klettermöglichkeiten ausgestattet.   Ein weiterer Programmpunkt ist die Anwesenheit der beteiligten Spielplatzbauer, die die neuen Spiel- und Rutschentürme mit einem Richtspruch einweihen werden. Dies würdigt nicht nur die handwerkliche Arbeit, sondern markiert auch den symbolischen Start zu vielen künftigen Spielstunden. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Frisches Obst, Getränke sowie kleine Süßigkeiten stehen für die Kinder und ihre Begleitpersonen bereit.   Die Stadt Böblingen freut sich auf zahlreiche Gäste und darauf, diesen Anlass gemeinsam mit Familien, Kindern und Anwohner*innen zu begehen.
Meldung vom 07. Mai 2026

Innenstadtrundgang am 9. Mai: Stadtentwicklung und Kunst

Am Tag der Städtebauförderung lädt Bürgermeisterin Christine Kraayvanger gemeinsam mit Heidrun Behm vom Böblinger Galerieverein e. V. und Corinna Steimel, Leiterin der Städtischen Galerie, zu einem besonderen Rundgang durch die Böblinger Innenstadt ein. Treffpunkt ist am Samstag, 9. Mai 2026, um 15.00 Uhr in der Städtischen Galerie Böblingen, Pfarrgasse 2.   Vor Ort wird anschaulich erläutert, welche Projekte mit Hilfe der Städtebauförderung realisiert wurden und wo weitere Veränderungen im Stadtzentrum bevorstehen – vor allem mit Blick auf die Sanierungsgebiete Böblingen-Mitte und Mühlbachstraße.   In Verbindung mit dem Rahmenprogramm zur aktuellen Bohnet-Ausstellung in der Städtischen Galerie Böblingen werden zusätzlich spannende Einblicke in sichtbare und unsichtbare Kunststationen rund um die Böblinger Seenlandschaft gegeben. So verbindet der Rundgang Stadtentwicklung mit Kunstgenuss und macht deutlich, wie vielseitig und lebendig Böblingen ist.   Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Meldung vom 25. März 2026

Böblingen und Dagersheim mitgestalten: Als Mitglied des Integrationsrats – Aufruf zur Bewerbung

Die Stimmen von Menschen mit Migrationsgeschichte waren und sind in Böblingen und Dagersheim ein zentrales Anliegen – für Bürgerschaft, Gemeinderat und Stadtverwaltung. Denn in unterschiedlichen Lebensgeschichten stecken wertvolle Perspektiven, neue Ideen und viel Potenzial, um die Stadt gemeinsam voranzubringen. Alles, was es braucht, damit diese Stimmen gehört werden und Wirkung entfalten können, sind geeignete Strukturen, die Teilhabe ermöglichen und stärken. Genau dies bietet der Integrationsrat. Hier engagieren sich Menschen mit Migrationsgeschichte und Personen mit Wissen zu Migration und Integration.
Meldung vom 25. Februar 2026

Ort der Vielfalt und Begegnung: Interkultureller Garten ist barrierefrei

Seit mehr als zehn Jahren ist der Interkulturelle Garten in Böblingen ein lebendiges Beispiel dafür, wie gemeinsames Gestalten Menschen miteinander verbindet. Hier pflegt eine bunte Gartengemeinschaft Beete, Freundschaften und lebt die Vielfalt, die Böblingen ausmacht. Der Interkulturelle Garten befindet sich zwischen Murkenbach und Brunnenstraße, direkt gegenüber dem Seilgarten-Spielplatz.   Was als gemeinsames Gärtnern begann, hat sich längst zu einem Ort entwickelt, an dem Natur, Bildung und Gemeinschaft Hand in Hand gehen. Im Sommer werden Feste gefeiert, die Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenbringen. Schulklassen kommen regelmäßig zu Lehr- und Lernstunden vorbei, um zu entdecken, wie Gemüse wächst und warum Insekten so wichtig sind. Auch praktische Kurse wie der jährliche Baumschnittkurs oder das gemeinsame Apfelsaftpressen aus der eigenen Ernte sind feste Bestandteile des Gartenjahres. Der Biodiversität wird ein besonderes Augenmerk gewidmet. Außerdem beteiligen sich die Mitglieder aktiv am „Tag der Erde“ und tragen so ihre Begeisterung für Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit in die Stadtgesellschaft.

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