30 Jahre Stadtteil-Arbeitskreise: Bürger/-innen gestalten mit

Liebe Böblingerinnen und Böblinger,

zahlreiche Aktive in den Stadtteil-Arbeitskreisen (AK) prägen das Leben in unserer Stadt positiv und bewegen sehr viel. Seit inzwischen drei Jahrzehnten funktioniert dieses Zusammenspiel von Bürgerschaft, Gemeinderat, Kooperationspartnern und Stadtverwaltung und trägt zum Böblinger Wir-Gefühl bei. Damit können wir ein großartiges Alleinstellungsmerkmal unser Eigen nennen, das auch in Zukunft seine nachhaltige Wirkung entfalten soll. Dafür setzen wir uns weiterhin mit aller Kraft ein und blicken heute auf die Grundlagen für den Erfolg unserer AKs.

1990 wurden im Rahmen des Jugendplans die Arbeitskreise Grund und Kernstadt ins Leben gerufen, 1991 folgten die Diezenhalde und der Rauhe Kapf. 2000 kam der AK Ensinger Straße mit Sonderstatus dazu, in dessen Nachfolge seit 2014 der AK Flugfeld steht.

Von links nach rechts sagen Danke: Tobias Heizmann, Beata Zelezik-Rebmann, Stephanie Rebmann und Yvonne Paetel.
Von links nach rechts sagen Danke: Tobias Heizmann, Beata Zelezik-Rebmann, Stephanie Rebmann und Yvonne Paetel.

Alle Generationen im Blick

Ursprünglich mit Fokus auf die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen im Stadtteil gegründet, hat sich der Ansatz in den letzten Jahren klar geöffnet – zugunsten einer lebenswerten Entwicklung in den Stadtteilen für alle Generationen.
Dieses Engagement birgt viele Möglichkeiten: sich gemeinsam über die Situation im Stadtteil austauschen, wichtige Themen besprechen, Ideen einbringen, Mitwirkende finden, Aktionen mitgestalten. Die Beteiligung an den öffentlichen Treffen und Aktivitäten ist je nach Interesse und Zeit frei einteilbar. In den Stadteilen hinterlässt das rege Engagement deutliche Spuren: Stadtteilkultur und soziale Kontakte werden gestärkt.

Personell und finanziell gestützte Bürgerbeteiligung

Dieser Erfolg basiert auf vier Säulen:
• hauptamtliche Begleitung seitens der Stadt,
• Kooperation mit Fachkräften auf Stadtteilebene,
• festes Budget für die AKs und vor allem
• Bereitschaft vieler Menschen, sich zu engagieren.

Seit 2007 begleitet die Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement (BE) die Stadtteil-Beteiligung. Aktuell halten Beata Zelezik-Rebmann, Yvonne Paetel und Stephanie Rebmann in vier AKs die Fäden zusammen. Für den AK Flugfeld ist Evin Sevinc, Verein für Jugendhilfe, Ansprechpartnerin.

Vielfalt von Menschen und Themen

In den AKs finden Menschen unterschiedlichen Alters, verschiedener Kulturen und mit unterschiedlichen Interessen zusammen. Dass sich alle nach ihren Möglichkeiten einbringen können, dafür sorgt die professionelle Moderation. Die Fachstelle BE unterstützt Ideen und Anliegen und trägt wichtige Themen in die Verwaltung.
Beispiele aus 30 Jahren könnten ein Buch füllen, hier nur ein paar Stichworte:
Gestaltung von Schulhöfen und Spielflächen, kulturelle Angebote für Kinder, Stadtteilfeste, Kinderolympiade, Aktionen zum Thema Müll, Sicherheit und Wohlfühlen im Stadtteil u.v.m.

Engagement bereichert!

Corona-bedingt finden aktuell keine Sitzungen statt, sondern es werden Absprachen per E-Mail und telefonisch getroffen. Denn das nächste Jahr steht vor der Tür, und sobald es die Situation und die Verordnungen zulassen, geht es „live vor Ort“ weiter. Die Vorbereitungen
laufen bereits.
Machen Sie mit und bereichern Sie durch Ihren Einsatz einen Arbeitskreis. Im aktuellen Amtsblatt und seinen folgenden Ausgaben stellen wir die einzelnen AKs vor:
Die Serie beginnt mit dem AK Kernstadt.
Weitere Informationen gibt es auf www.boeblingen.de/stadtteilarbeitskreise.

Mit herzlichem Dank an alle Engagierten grüßt Sie

Ihr

Tobias Heizmann
Erster Bürgermeister

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