Ausblick mit Zuversicht: Kultur pur in Böblingen 2022

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

seit zwei Jahren beeinflusst das Corona-Virus unser Leben stark. Zu spüren bekommen wir dies während der Arbeit, wenn es um die (Weiter-)Bildung in der Gemeinschaft geht, aber vor allem, wenn wir – zusammen mit anderen – etwas erleben oder feiern wollen. Gerade was das Leben schön, spannend und angenehm macht, ist immer noch stark eingeschränkt oder nicht möglich. Doch können wir hoffen, dass sich die Situation, nicht zuletzt dank unserer Impfaktionen, mit dem nahenden Frühling bessert.

Auch das Kulturleben leidet bis heute besonders unter den Auswirkungen der Pandemie. Doch haben die Böblinger Kultureinrichtungen und die kulturtreibenden Vereine für 2022 wieder ein überaus abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Davon konnten sich unlängst Mitglieder des Gemeinderats im Verwaltungs- und Kulturausschuss überzeugen. Auf rund 40 Seiten stellte unser Amt für Kultur vor, was alles geboten ist – darunter Sonderausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen und vieles mehr.

Kein Fischsuppenessen

Dennoch müssen wir leider auf gewisse Traditionsveranstaltungen verzichten. So ist das beliebte Aschermittwoch-Fischsuppenessen erneut nicht möglich. Denn zum erfolgreichen Spendensammeln gehört eine gut gefüllte Kongresshalle. Nicht abgesagt, aber auch noch nicht sicher ist außerdem das Stadtfest als beliebte, aber mit Blick auf die Pandemie empfindliche Großveranstaltung.

Konzerte und „Sommer am See“

25 Jahre Sommer am See Logo

Verschoben werden musste das Internationale Pianistenfestival: Für die klassische Konzertreihe sind wiederum neue Termine im Juni und Juli angesetzt. Die diesjährigen JazzTime-Konzerte sollen dagegen wie gewohnt am 18. Februar 2022 beginnen. Ein besonderer Höhepunkt wird das mehrfach verschobene Frühlingskonzert am 6. Mai 2022 im SparkassenForum, zu dem wir das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim begrüßen können.
Der „Sommer am See“ soll nach der Parkdeck-Edition mit seiner 25. Ausgabe 2022 wieder an gewohnter Stelle in der Alten TÜV-Halle stattfinden. Das gilt auch für die renommierten „Böblinger Songtage“.

Sonderausstellungen

Zehntscheuer beleuchtet

Zum letzten Mal präsentiert die langjährige Leiterin des Deutschen Bauernkriegsmuseums, Cornelia Wenzel, ab Anfang April eine Sonderausstellung in der Zehntscheuer: „Freiheit...Wahrheit...Gleichheit“. Anschließend widmet sich Galerie-Leiterin Corinna Steimel in „Böblinger Bilderbogen 1900 bis 1950“ den Werken von Reinhold Nägele und Fritz Steisslinger und deren Bezügen zu Böblingen. Einen interessanten Spannungsbogen spannt Leiter Dr. Christian Baudisch mit den beiden Sonderausstellungen 2022 im Deutschen Fleischermuseum: Auf eine Soloschau der Künstlerin und Dozentin Judith Samen folgt eine Gruppenausstellung ihrer Klasse.

Tanz und Theater

Theaterschule- Panther im Klassenzimmer

Für unser DAT-Theater im Feierraum und den Tanzbereich der Kunstschule war es ebenfalls alles andere als einfach, das Einstudierte vor Publikum zu präsentieren. Nun ist der Spielplan reichlich gefüllt – Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene zeigen im Feierraum unter dem Jahresthema „Ich habe einen Traum“ Produktionen für viele Altersgruppen: das Stück „Der Panther und die Pubertät“.
Der Tanzbereich ist mit „Nostalgie pur – eine Reise in das alte Hollywood!“ und einer Produktion zum Thema Körperbilder vertreten.
Weitere Informationen zu allen städtischen Angeboten erhalten Sie auf hier auf der Homepage, auf den städtischen Social Media-Kanälen und in der Tagespresse.

Und vieles mehr

Dies ist nur ein auszugsweiser Überblick. Unser Böblinger Kulturleben hält etliches mehr bereit an Konzerten, Ausstellungen, Kleinkunst, Lesungen, Vorträgen etc. Natürlich können wir das weitere Pandemiegeschehen nicht vorhersagen – nach wie vor ist Vorsicht geboten. Wir halten uns bei allen Angeboten streng an die Corona-Verordnung des Landes. Ziel ist, das möglich zu machen, was möglich ist. Denn wir wünschen uns das Erlebnis und die Begegnung, den Austausch und die Begeisterung, den Spaß und die Freude!
Ich lade Sie herzlich ein: Unterstützen Sie unsere Kulturtreibenden, nehmen Sie die hervorragenden Angebote wahr!

Ihr
Dr. Stefan Belz

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