Notbetreuung für Schulen

Notbetreuung ist in den Grundschulen beendet

Da in den Kindertagesstätten, der Kindertagespflege und in den Grundschulen ab dem 29. Juni 2020 der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen möglich ist, entfällt für hier die Möglichkeit zur Notbetreuung.

Die Notbetreuung findet auch ab dem 29. Juni 2020 für die Klassen 5 bis 7 aller Schularten weiter statt. Da auch die Klassen 5 bis 7 im rollierenden System an der Schule sind und der Stundenumfang reduziert sein kann, gibt es dort noch die Notbetreuung, soweit die Schülerinnen und Schüler (noch) nicht am Unterrichtsbetrieb in der Präsenz teilnehmen. An den weiterführenden Schulen ist das Mindestabstandsgebot zwischen Schülerinnen und Schülern weiter maßgeblich.
Wer hat Anspruch auf Notbetreuung?
Berechtigt zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte beide beziehungsweise die oder der Alleinerziehende
einen Beruf ausüben, dessen zugrundeliegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur beiträgt, und sie unabkömmlich sind odereine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unabkömmlich sind.
Ausgeschlossen von der Notbetreuung sind Kinder,
die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oderdie Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen.
Muss ein Nachweis erbracht werden?
Da der reguläre Schulbetrieb an den weiterführenden Schulen noch nicht möglich ist und das Mindestabstandsgebot zwischen Schülerinnen und Schülern weiter maßgeblich ist, muss das Angebot weiterhin eine Notbetreuung bleiben und kann nicht für alle gelten. So müssen die Erziehungsberechtigten bzw. die oder der Alleinerziehende eine Bescheinigung über ihre Unabkömmlichkeit von ihrem Arbeitgeber vorlegen. Außerdem bedarf es der Erklärung beider Erziehungsberechtigten bzw. von der oder dem Alleinerziehenden, dass eine familiäre
oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.
Wie ist die Notbetreuung organisiert?
Die Notbetreuung an den Schulen erstreckt sich in der Regel auf den Zeitraum des Betriebs der Einrichtung. Die Einteilung der Kinder und des beaufsichtigenden Personals obliegt der Schulleitung.
Die Notbetreuung findet in der jeweiligen Einrichtung, die das Kind bisher besuchte, durch deren Personal in möglichst kleinen Gruppen statt. Die in der erweiterten Notbetreuung zulässige Gruppengröße beträgt in Schulen höchstens die Hälfte des für die Regelklassen der jeweiligen Schulart geltenden Klassenteilers. Die Hygienehinweise des Kultusministeriums für die Schulen in ihrer jeweils gültigen Fassung sind zu beachten.
Bei dem gemeinsamen Verzehr von Speisen bei einer Notbetreuung ist sicherzustellen, dass
die Plätze so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen und Stehplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Personen gewährleistet ist.
Informationen für Kita- und Schulverpflegung in Zeiten von Corona vom Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg (PDF)
Wer hat Vorrang, wenn die Betreuungskapazitäten nicht ausreichen sollten?
Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, haben Kinder Vorrang:
bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur arbeitet und unabkömmlich ist;Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist sowieKinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben.
Zur Corona-Verordnung des Landes
(Quellen: Staatsministerium und Kultusministerium Baden-Württemberg)