Untersuchung auf Kampfmittel in Böblingen

Bei routinemäßigen Sondierungsarbeiten wurde am Rand eines Baufelds in der Böblinger Innenstadt eine Anomalie festgestellt. Diese Auffälligkeit befindet sich ersten Erkenntnissen nach in einer Tiefe von 4,5 bis 5 Metern. Es ist derzeit nicht bekannt, ob es sich um ein Kampfmittel oder einen anderen Gegenstand handelt.

Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Am heutigen Dienstagmorgen fand eine erste Besprechung gemeinsam mit verschiedenen Einsatzkräften, dem Kampfmittelbeseitigungsdienst und den Verantwortlichen der Stadtverwaltung Böblingen statt.
 
Mit einer Begehung vor Ort ist anschließend eine kampfmitteltechnische Untersuchung eingeleitet worden. Gleichzeitig sind zeitlich intensive Vorbereitungen für das weitere Vorgehen angelaufen –  zum Beispiel das Ermitteln und Analysieren eines möglichen Evakuierungsgebiets oder die Koordination von weiteren Maßnahmen.

Aufgrund dieser notwendigen, umfangreichen Planungen ist die Freilegung des Fundes für Samstag, 8. August, und eine mögliche Entschärfung mit Evakuierung des betroffenen Bereichs für Sonntag, 9. August 2020, vorgesehen.

Eine Entschärfung mit Evakuierung wird nur dann nötig sein, wenn sich beim Freilegen herausstellt, dass es sich um ein Kampfmittel mit Zündern handelt.

Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit.
 
Die Stadtverwaltung Böblingen wird Medien und Bevölkerung weiterhin über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Weitere Informationen

Kontakt

Fabian Strauch

Referat Oberbürgermeister

Telefon (0 70 31) 669-12 58
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Raum: 210
Aufgaben:

Pressesprecher, Sachbearbeitung