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FreizeitKultur

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Freie Zeit ist heute knapp bemessen. Umso wichtiger sind hochwertige Angebote für individuelle Bedürfnisse. Sie suchen komprimierte Erholung für die eigene Inspiration? Böblingen hat ein attraktives Angebot für jeden Bedarf. Hier stellen wir Ihnen Informationen auf einer übersichtlichen Plattform bereit. Finden statt suchen - und dafür länger genießen.

Erholung beginnt hier vor der Haustür. Unsere Stadt liegt im Heckengäu, einer reizvollen Natur- und Erholungslandschaft am Rande des Schönbuchs, mit Nähe zum Schwarzwald und zur Schwäbischen Alb. Für Reisehungrige liegt der Flughafen Stuttgart in greifbarer Nähe.

Und in der Stadt selbst? Hier laden Mineraltherme und Bäder, Sportstätten und Vereine, Kinos, Kleinkunst-Bühnen und das Künstler-Viertel zur individuellen Freizeitgestaltung ein. Ein vielfältiges Shopping-Angebot unseres modernen Handels rundet die Vielfalt ab. Der weitere Ausbau unseres ideenreichen Freizeit- und Kulturangebots ist uns wichtig - für den maximalen Lebens- und Erholungswert unserer Bürger und Gäste.


Aschermittwoch Fischsuppenessen mit Matthias Holtmann – der „Kultstimme des Südens“ als Fastenredner

Die 36. Ausgabe des Böblinger Aschermittwoch-Fischsuppenessens, zugunsten Multiple Sklerose Erkrankter und humanitärer Organisationen, findet am 10. Februar 2016 ab 18.00 Uhr in der Kongresshalle Böblingen statt. Als Fastenredner wurde Moderator, Musiker und Autor Matthias Holtmann gewonnen – „die Kultstimme des Südens“. Die Eintrittsarten sind ab Montag, dem 9. November im Vorverkauf erhältlich. Traditionell wird Oberbürgermeister Wolfgang Lützner als Schirmherr die Veranstaltung eröffnen.

Zum Fischsuppenessen gibt es auch 2016 ein abwechslungsreiches Programm aus Kultur und Unterhaltung.
Alle Informationen..


Georg Kraut – Bürgermeister zwischen Demokratie und Diktatur

Erst vor kurzem wurde zufällig ein Porträtgemälde von Georg Kraut wiederentdeckt. Von 1919 bis 1937 war dieser das Böblinger Stadtoberhaupt. Das Gemälde kann bis zum 6. März 2016 im Rahmen der Ausstellung „Bildnisse der zweiten und dritten Dimension – Fritz Steisslinger als Porträtist und Plastiker“ in der Städtischen Galerie besichtigt werden.

Der am 14. März 1877 in Künzelsau geborene Georg Kraut begann seine Laufbahn in der Böblinger Stadtverwaltung 1906 als Ratsschreiber. 1919 wurde er Stadtoberhaupt. In seiner Amtszeit stand er vor schweren Herausforderungen. Während der Inflation 1923 brachte er so zusammen mit Sindelfingen eine Notwährung heraus. Doch Georg Kraut gestaltete das wirtschaftliche und soziale Leben Böblingens auch aktiv und sorgte z. B. für die Ansiedlung der Firma Leichtflugzeugbau Klemm GmbH und 1922 für die Einrichtung der Kleinkinderschule (Kindergarten). Tatkräftig trieb er die Sanierung der Altstadt voran. Die Folgen der großen Wirtschaftskrise suchte er durch Beschäftigungsprogramme zu mildern. Der parteilose Georg Kraut war ein hervorragender Verwaltungsfachmann  und genoss bei den Bürgerinnen und Bürgern großes Ansehen.

Folgen des Dritten Reichs

Als die Nationalsozialisten 1933 die Macht übernahmen, konnte Kraut, der im selben Jahr in die NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) eingetreten war, wegen seiner fachlichen Fähigkeiten seine Position behalten. Er wollte im Amt bleiben, um noch einige Vorhaben erledigen zu können. Jedoch wurde er damit auch Teil des nationalsozialistischen Herrschaftssystems und trug mit dazu bei, dieses auf Kommunalebene zu etablieren. Als Bürgermeister sachlich-pragmatisch handelnd, suchte er jedoch persönlich integer zu bleiben und nahm z. B. als Privatmann an der Beerdigung des Böblinger Ehrenbürgers Lyon Sussmann teil. Letztendlich aufgrund des Drucks aus der NSDAP trat der politisch isolierte und gesundheitlich angeschlagene Kraut dann 1937 von seinem Amt zurück und nahm seinen Wohnsitz in Konstanz. Dort ist er dann am 4. Mai 1955 gestorben.

Nach Georg Krauts überstürzten, nahezu fluchtartigen Abreise aus Böblingen im Jahr 1937 bleibt eine bei Fritz Steisslinger in Auftrag gegebene Porträtarbeit zunächst noch im Atelier des Malers, bis dieser eine schriftliche Nachricht erhält, das Bild an eine geheime Adresse in der Bodenseeregion zu versenden. Seither galt dessen genauer Verbleib als ungeklärt.


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