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FreizeitKultur

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Freie Zeit ist heute knapp bemessen. Umso wichtiger sind hochwertige Angebote für individuelle Bedürfnisse. Sie suchen komprimierte Erholung für die eigene Inspiration? Böblingen hat ein attraktives Angebot für jeden Bedarf. Hier stellen wir Ihnen Informationen auf einer übersichtlichen Plattform bereit. Finden statt suchen - und dafür länger genießen.

Erholung beginnt hier vor der Haustür. Unsere Stadt liegt im Heckengäu, einer reizvollen Natur- und Erholungslandschaft am Rande des Schönbuchs, mit Nähe zum Schwarzwald und zur Schwäbischen Alb. Für Reisehungrige liegt der Flughafen Stuttgart in greifbarer Nähe.

Und in der Stadt selbst? Hier laden Mineraltherme und Bäder, Sportstätten und Vereine, Kinos, Kleinkunst-Bühnen und das Künstler-Viertel zur individuellen Freizeitgestaltung ein. Ein vielfältiges Shopping-Angebot unseres modernen Handels rundet die Vielfalt ab. Der weitere Ausbau unseres ideenreichen Freizeit- und Kulturangebots ist uns wichtig - für den maximalen Lebens- und Erholungswert unserer Bürger und Gäste.


"Kulinarische Genüsse aus Alba" zum zwölften Mal in Böblingen

Vom 7.-9. November 2014

Helferinnen der Famija Albèisa präsentieren eine Auswahl
piemontesischer Köstlichkeiten

Unter der Leitung von Präsident Antonio Tibaldi bereitet die Famija Albèisa, der Traditionsverein aus der italienischen Partnerstadt Alba, mit einem großen ehrenamtlichen Helferteam derzeit die zwölften „Kulinarischen Genüsse aus Alba“ vor, die vom 7. bis 9. November 2014 in der Kongresshalle stattfinden.

Anmeldung und Infos

Merken Sie sich den Termin vor und gönnen Sie sich im November einen "Ausflug" ins Piemont direkt vor der Haustür. Für weitere Informationen und Tischreservierungen steht Ihnen das Hauptamt der Stadtverwaltung Böblingen unter Tel. 07031 /669 58 17 zur Verfügung.

Mehr Infos...


Bessere Information durch Regiowalls mit Touchscreen

Die Stadt Böblingen zieht immer mehr Besucher an, die sich modern und einfach über das bestehende Angebot informieren möchten. Diesem Bedürfnis konnte nun mit Hilfe der Regiowalls nachkommen, eine im i-Punkt in Stuttgart erprobte Technologie der Stuttgart Marketing GmbH. Die Regiowalls wurden in Kooperation der Stadt Böblingen und des Landratsamts inhaltlich bearbeitet und aufgestellt. Mehr...


Warum ist Schwimmen im Langen See nicht erlaubt?

Fast ein Kilometer lang, bis zu 100 Meter breit und zwei bis drei Meter tief, inmitten von grünen Wiesen – den Langen See auf dem Flugfeld Böblingen/Sindelfingen würden viele im Sommer gerne für eine Abkühlung nutzen. Warum ist das Baden im Langen See nicht erlaubt? Neben der stadtplanerischen Gestaltung und dem Freizeitwert für die „Grüne Mitte“, wurde der Lange See als abwassertechnische Anlage zur Regenwasserbewirtschaftung des Flugfelds und als naturschutzrechtliche Ausgleichsfläche angelegt.

Der Lange See stellt für das neue Stadtquartier ein zentrales städtebauliches Element dar und hat zunächst eine gestalterische Funktion. Stadtplanerisch hat der See jedoch auch eine wichtige ökologische Ausgleichsfunktion und wurde für den Regenwasserrückhalt auf dem Flugfeld angelegt.

Wasserkreislauf: Regenwasser fließt gereinigt in den See

Fast alle Niederschläge auf dem Flugfeld fließen in den See, der damit auch als wertvoller Hochwasserschutz dient und die Kanalisation entlastet. Das Gesamtvolumen des Sees beträgt ca. 80 Millionen Liter, die minimale Tiefe liegt bei zwei Meter, die maximale Tiefe bei drei Meter. Jegliche Nutzung außerhalb der Funktion als abwassertechnische Anlage ist genehmigungsrechtlich ausgeschlossen – somit auch Schwimmen im Langen See. Zum einen damit das Wasser durch den See gereinigt dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt werden kann. Würden Menschen im Langen See schwimmen, würde der See mit Sonnenmilch, menschlichen Sekreten und Ähnlichem verschmutzt werden. Da es keine natürlichen Zuflüsse gibt und der See, im Gegensatz zu natürlichen Gewässern, keine Selbstreinigungskräfte besitzt, würde sich die Verschmutzung – insbesondere in niederschlagsarmen Zeiten – negativ auf die Wasserqualität auswirken. Zum anderen müssten hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, um Badeunfälle zu verhindern. An künstlich angelegte Gewässer werden erheblich höhere sicherheitstechnische Ansprüche gestellt, als an natürliche Gewässer.

Wasserrückhaltezone: Regenwasser fließt kontrolliert in den Aischbach

Das Niederschlagswasser auf den versiegelten Dach-, Hof- und Verkehrsflächen des Flugfelds wird zunächst gereinigt und fließt anschließend durch den See und dann gedrosselt über die Schwippe in den verdolten Aischbach in Böblingen. Damit die Regenwasserabflüsse nach und nach abgeleitet werden, ohne dass Hochwasser entsteht, wurde der Lange See als Wasserrückhaltezone angelegt. Das Regenwasser wird auf seinem Weg in den See zunächst durch Bodenfilterbecken geleitet, die eine gleichbleibende Wasserqualität des Sees gewährleisten, die für den Aischbach und die Schwippe ausreicht. Das Abwasser läuft durch Schilfgras in die Becken und fließt durch ein Substrat aus Kies und Sand. Dadurch wird das Abwasser von Leichtflüssigkeiten, beispielsweise Öl von Verkehrsflächen, und Nährstoffen wie Phosphor oder Schweb- und Schadstoffe gereinigt, u.a. damit sich keine Algen bilden. Die Schilffelder auf den Bodenfilterbecken halten das Substrat zudem wasserdurchlässig und filtern zusätzlich Nährstoffe aus dem Wasser.

Naturschutz: Röhrichtzone am Seeufer

Die Seewasserzirkulation und die Wasserqualität können zusätzlich über die sogenannte Röhrichtzone aus Schilf gesteuert werden. Diese Schilffelder am Südufer dienen darüber hinaus als Lebensraum verschiedener Tierarten und bilden einen natürlichen Kontrast zur urbanen Kante des Nordufers. Der Schilfgürtel versperrt den Zugang weitestgehend, so dass die Tierwelt, die sich hier ansiedelt, genügend ruhige Rückzugszonen findet – stadtplanerisch ein wichtiges Detail. Der Lange See wurde als naturschutzrechtliche Ausgleichsfläche für versiegelte Flächen auf dem Flugfeld angelegt. Würden Menschen im Langen See schwimmen, würden die heimischen Tiere in den Rückzugszonen gestört werden. Ein sogenanntes Trennbauwerk sorgt dafür, dass die Röhrichtzone nicht in den See einwächst. Ufer und Seeboden sind außerdem gegenüber dem Grundwasser aus genehmigungsrechtlichen Gründen durch eine Kunststoffdichtungsbahn vollständig abgedichtet.


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