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Barbara Mischke
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UmweltGrün

Einer von acht Menschen hat keinen Zugang zu sauberem Wasser

Das sind 884 Millionen Menschen. Unsere Welt ist durstig. Es dürstet sie nicht nur nach einem Tropfen Wasser zum Trinken, sondern auch nach Informationen darüber, wie wir überhaupt intelligenter mit unserem Wasser umgehen können.

Das Problem hat drei Seiten: Quantität, Qualität und Energie. Was die Quantität betrifft, so verändert sich die Gesamtmenge des Wassers auf der Erde nicht. Die Qualität allerdings schon. Die Beschaffenheit unseres Wassers ändert sich ständig – alles ist im Fluss: vom Ort der Regenfälle bis zur chemischen Zusammensetzung der Ozeane. Diese Veränderungen werfen einige sehr schwierige Fragen dazu auf, wie und wo wir leben und arbeiten.


Viele Menschen glauben, es sei billig und im Überfluss vorhanden. Doch aufgrund unserer derzeitigen Wassermanagementsysteme fehlt einem von fünf Menschen auf der Welt Zugang zu sicherem, sauberem Trinkwasser.

Auch wenn sich die gesamte Wassermenge, die es auf diesem Planeten gibt, nicht verändert hat, ist die Beschaffenheit des Wassers heute eine andere. Alles ist im Fluss – vom Ort der Regenfälle bis zur chemischen Zusammensetzung der Ozeane. Diese Veränderungen werfen einige sehr schwierige Fragen dazu auf, wie und wo wir leben und arbeiten.

Sich selbst überlassen, verfügt die Erde über einen fast perfekten, selbstregulierenden Wasserkreislauf. Das lernen wir schon in der Grundschule: Wasser verdunstet aus dem Meer und bildet Wolken. Diese treiben zum Festland und regnen dort ab. Das Regenwasser fließt in Seen, Flüsse oder in das Grundwasser. Das Wasser in Seen, Flüssen und im Grundwasser verdunstet wieder in die Atmosphäre oder fließt schließlich wieder zurück ins Meer. So schließt sich der Kreislauf.

Doch der Mensch stört dieses System.

Doch Innovation geht mit Inspiration einher. Durch die Fortschritte bei der Technologie – hoch entwickelte Sensornetze, intelligente Messgeräte, Deep Computing und moderne Analytik – können wir klüger mit dem Wasser auf unserem Planeten wirtschaften. Wir können ganze Wasserökosysteme überwachen, messen und analysieren – von Flüssen und Reservoirs bis zu den Pumpen und Leitungen in unseren Wohnhäusern. Wir können allen Menschen, Organisationen, Unternehmen, Kommunen und Nationen, die auf einen ständigen Vorrat an Süßwasser angewiesen sind – und das sind wir alle, einen umfassenden, verlässlichen, minutengenauen und handlungsrelevanten Überblick über den Wasserverbrauch geben. Das ist aber nur der erste Tropfen.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Wassermanagement.


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