Rauher Kapf

Gebietstruktur/Profil
Wohngebiet im Südosten der Stadt außerhalb der zusammenhängenden Siedlungsfläche. Zusammenführung der drei Hauptfunktionen Wohnen, Arbeiten und Erholung durch die Nachbarschaft. zu den beiden größeren Gewerbeansiedlungen der IBM auf dem Schönaicher First und Schill & Seilacher im Murkenbachtal sowie den Sportanlagen am Zimmerschlag. Siedlungsenklave ohne stadträumliche Anbindung auf einem Höhenzug als Waldsiedlung. Gebietsmitte mit Kindergarten, Gemeindezentrum und ehemaligen Geschäften entlang der Erschließungsschleife (Taunusstraße)

Topografie und Lage
weitgehend ebene Hochterrasse in Ost-West-Richtung auf der Bergkuppe des Rauhen Kapf (510m ü.NN) 

Alter/Entwicklungszeit
Zusammenhang mit der 1960 errichteten Produktionsentwicklung der Firma IBM („Denkfabrik“ in naturräumlich schöner Lage und Umgebung). Planungsbeginn 1961, Bebauungsplan 1962. Bau der ersten Wohnhäuser 1963, bis Ende der sechziger Jahre weitgehend bebaut.

Siedlungsgefüge
Die Gruppe der sechs Wohnhochhäuser von Prof. Scharoun prägen als städtebauliche Großform das Gebiet zusammen mit einer in Höfen und linear angeordneten Zeilenbebauung
(Geschosswohnungsbau). Südliches Siedlungsband aus Ein- und Zweifamilienhäuser mit Gärten, hoher Grünanteil

Schulen: keine in der Nähe, zugeordnet zum Murkenbach-Schulzentrum.

kirchliche Einrichtungen
Evangelisches Gemeindezentrum (Martin-Luther-Gemeinde) 

Infrastruktur
Kindertageseinrichtung Taunusstraße (PDF|1,9 MB), Spielplatz, Sportanlagen in der Nähe.

ÖPNV-Anbindung: Schönbuchbahn RB 46, Haltepunkt Zimmerschlag, Stadtverkehr Buslinien 709, 724, 760, 761

Erschließung
Taunusstraße (Erschließungsschleife), Stichstraßen mit Wendehammer