Partnerstädte

Alba (Italien)
Bergama (Türkei)

Sittard-Geleen (Niederlande)

Glenrothes (Schottland)

Krems (Österreich)

Pontoise (Frankreich)

Sömmerda (Deutschland)
Wege zur Freundschaft
Die Stadt Böblingen unterhält Städtepartnerschaften mit sieben Städten in Europa. Die Städtepartnerschaften wurden zwischen 1956 und 1988 gegründet und bilden einen Rahmen, damit sich Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen begegnen können. Sie werden durch gegenseitige Besuche, gemeinsame Projekte oder Jubiläumsfeiern in unterschiedlichen Bereichen der Stadtgesellschaft (Verwaltung und Gemeinderat, Vereine, Schulen) mit Leben gefüllt. Wer mit den Menschen aus den Partnerstädten gemeinsam etwas erlebt oder auf die Beine stellt, kann dadurch das Denken und Handeln dieser Menschen besser kennenlernen und sie dadurch besser verstehen. So entsteht Freundschaft und gegenseitige Achtung, beide sind wichtige Voraussetzungen für die Völkerverständigung und den Frieden.
Eine vielbeachtete Besonderheit ist die Partnerstadtolympiade, die seit 1978 stattfindet. Hier treffen sich rund 1200 Jugendliche aus Böblingen und sechs Partnerstädten zum sportlichen Kräftemessen - ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten. Beim traditionellen Austausch der Teilnehmenden-T-Shirts am Ende der Veranstaltung wurden viele langjährige, grenzüberschreitende Freundschaften geschlossen. Die Veranstaltung wird reihum von allen beteiligten Städten ausgerichtet. Besonders bemerkenswert ist daran, dass die weiteren sechs Städte untereinander keine Partnerschaften haben – als Ausrichter also eine Partnerstadt und fünf „Freunde von Freunden“ einladen.
Eine weitere außergewöhnliche Veranstaltung sind die alle zwei Jahre im November stattfindenden „Kulinarischen Genüsse aus Alba“. Rund 100 Menschen kommen seit über 30 Jahren in die Kongresshalle nach Böblingen und kochen drei Tage lang typisch piemontesische Gerichte. Man kann sie entweder als Menu Fixe, oder im Selbstbedienungsbereich einzeln genießen. Wein und Haselnüsse werden selbstverständlich auch angeboten, auch zum Kauf. Und die berühmte weiße Alba-Trüffel darf natürlich auch nicht fehlen. Zahlreiche helfende Hände aus Böblingen und Umgebung, die an vielen Stationen Seite an Seite mit den Gästen aus Alba zusammenarbeiten, sorgen für einen reibungslosen Verlauf dieser beliebten Veranstaltung
Aktuelle und Vergangene Veranstaltungen
Oktober 2025 - Jubiläum nun auch in Alba gefeiert
Die Termine der beiden Festakte lagen damit fast auf den Tag genau 40 Jahre nach der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde – damals im Jahr 1985 am 22. Juli in Böblingen und am 4. Oktober in Alba. Damit ist die Städtepartnerschaft mit Alba die zweitjüngste unter den sieben Partnerschaften Böblingens, blickt aber dennoch auf eine sehr lebendige Geschichte zurück.
40 lebendige Jahre
Zustande gekommen war die Partnerschaft basierend auf Kontakten der DIG (Deutsch – Italienische Gesellschaft), und schon bei den beiden Unterzeichnungen waren Vereine aus der jeweils anderen Stadt mitgereist – in Böblingen waren der Coro Alpina und Fahnenschwinger aus Alba zu Gast, und die Stadtkapelle reiste mit nach Alba.
Fahnenschwinger aus Alba sind seither schon viele Male beim Stadtfest in Böblingen zu Gast gewesen, und die Stadtkapelle war beim aktuellen Besuch (nach 1985 und 2005) ebenfalls zum wiederholten Male nach Alba gereist. Eine große Zahl weiterer Besuche von Vereins- oder Schülergruppen in beide Richtungen ließ über die vier Jahrzehnte vielfältige Bekanntschaften und Verbindungen zwischen den beiden Städten wachsen. Auch die alle zwei Jahre im November stattfindenden „Kulinarischen Genüsse aus Alba“ haben die piemontesische Partnerstadt in Böblingen sehr bekannt gemacht.
Festliches Programm
Nach dem Besuch einer albeisischen Delegation beim Stadtfest, wo in diesem Jahr auch die Auftrittgruppe „open“ sowie mehrere Stände vom „Mercato Della Terra“ zu Gast waren, hatte nun Alba eine Delegation aus Böblingen eingeladen.
Zu Beginn des Programms führte Tomaso Zanoletti, Albas Bürgermeister im Jahr 1985 und später Senator in Rom, die Delegation durch das Museum im Schloss Grinzane Cavour. Als Großmeister des „Ordens der Ritter der Trüffel und Weine aus Alba“ hatte er zum dortigen Langhe – Museum viel Informatives zur Geschichte und den Weinen unserer Partnerstadt zu erzählen.
Neben dem Esel – Palio ist die Eröffnung der Trüffelmesse das Highlight im Veranstaltungskalender der Partnerstadt. Die weiße Trüffel, die sehr selten ist und für Alba im November typisch, ist eine weltweit begehrte Spezialität und so erfreut sich die Trüffelmesse großen internationalen Interesses. Die Bōblinger Delegation wohnte zusammen mit ausgesuchten Repräsentierenden aus Gesellschaft, Politik, Industrie, Militär und Kirchen der festlichen Eröffnung der Messe bei. Auf dem anschließend den Weg von der Feier im städtischen Theater zum Messegelände begleitete die Gäste die Musik der frisch aufspielenden Stadtkapelle.
Große Präsenz der Bevölkerung
Beim Festakt am Samstagvormittag im Rathaus würdigten die aktuellen sowie frühere Bürgermeister diese besondere Städtepartnerschaft, die von vielen Schultern getragen wird – von den Stadtverwaltungen, den kommunalen Gremien, von Vereinen und Einzelpersonen. Die Stadtkapelle nahm an der Feier im festlichen Ratssaal teil und spielte vorab unter den Arkaden vor dem Rathaus. Zahlreiche Besuchende des Wochenmarkts gaben dabei ein begeistertes Publikum ab. Am Nachmittag fand ein Umzug statt durch die Fußgängerzone Via Vittorio Emanuele, von der Piazza Michele Ferrero kommend zur Piazza Risorgimento am Dom. Die Böblinger Delegation und die Würdenträger aus Alba wurden dabei von den Stadtkapellen beider Städte begleitet. Weitere albeiser Vertretende zeigten ihre Verbundenheit - darunter das Partnerstadtkomitee, die Famija Albeisa und Repräsentierende aller Stadtviertel in prächtigen historischen Kostümen. Auf der Piazza erwartete die Böblinger Delegation dann ein ca. zweistündiges Programm mit über 100 Mitwirkenden und zahlreichen Zuschauenden. Die beiden Startkapellen spielten auf, die „Ode an die Freude“ sogar gemeinsam unter der Leitung von Daniel Wolkober. Mehrere Gruppen von Fahnenschwingern sowie die Cheerleader Gruppen der „Titans“ zeigten ihr außergewöhnliches Können.
Beim abschließenden gemeinsamen Abendessen richtete sich der Blick auch in die Zukunft – es wurden Pläne und Ideen für künftige gemeinsame Projekte ausgetauscht, nicht zuletzt für die 17. „Kulinarischen Genüsse“ im November nächsten Jahres.
Der Stadtverwaltung Alba, dem Partnerstadtkomitee in Alba, der Famija Albeisa und allen weiteren Mitwirkenden gebührt größter Dank für ein herrliches, festliches Wochenende.
Oktober 2025 – 35 Jahre Deutsche Einheit: Böblingen und Sömmerda feiern gemeinsam
Anlässlich des 35. Jahrestags der Deutschen Einheit war eine Delegation der Stadt Böblingen unter Leitung von Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz vom 2. bis 4. Oktober 2025 in der thüringischen Partnerstadt Sömmerda zu Gast. Der Besuch stand ganz im Zeichen des Austauschs, der Erinnerungskultur und der gelebten Städtepartnerschaft.
Den Auftakt bildete am Donnerstag, 2. Oktober 2025, ein gemeinsames Abendessen im Ratskeller, bei dem Sömmerdas Bürgermeister Ralf Hauboldt die Gäste aus Böblingen herzlich willkommen hieß. Neben Mitgliedern des Gemeinderats und der Stadtverwaltung waren Vertreter des Jugendgemeinderats sowie des Böblinger Kunstvereins mitgereist.
Ein Ritt durch die Lokalgeschichte Sömmerdas
Am Freitagmorgen startete der Tag mit einer Stadtführung, welche die Delegation von der Tourist-Information zunächst zum denkmalgeschützten Dreyse-Haus inklusive Rundgang im angrenzenden Rosengarten führte. Im Dreyse-Haus finden die Stadt- und Kreisbibliothek ebenso wie das Historisch-Technische Museum um seinen Namensgeber Nicolaus von Dreyse, der mit der Erfindung des Zündnadelgewehrs maßgeblich zur industriellen Entwicklung Sömmerdas beigetragen hat, ihren Platz. Ein weiterer Halt in der Sömmerdaer Lokalgeschichte war das Schaudepot des Historisch-Technischen Museums. Zu sehen gab es eine beeindruckende Bandbreite an Erzeugnissen aller Produktionsbereiche des Büromaschinenwerks Sömmerda, dem zu DDR-Zeiten größten Arbeitgeber der Region.
Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz zeigte sich besonders nachhaltig beeindruckt vom Besuch des „Tor 8“. Der Bildungs- und Gedenkort erinnert an 1.300 jüdische Häftlingsfrauen, die von September 1944 bis April 1945 im Außenlager Sömmerda des Konzentrationslagers Buchenwald inhaftiert waren und im Werk der Rheinmetall-Borsig AG Zwangsarbeit verrichten mussten. „Diese Aufarbeitung der Zwangsarbeit zur Zeit des Nationalsozialismus in der Stadt Sömmerda könnte für uns in Böblingen Vorbild sein“, lobte Dr. Belz. Bürgermeister Ralf Hauboldt erklärte der Delegation vor Ort, dass man mit „Tor 8“ nicht nur ein Mahnmal, sondern vor allem eine Bildungsstätte schaffen wollte. Beide Verwaltungsspitzen waren sich einig, dass „die Gräueltaten des dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit geraten dürfen und wir als Stadtgesellschaft Verantwortung dafür tragen, dass sie sich niemals wiederholen werden“.
Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung des Neubaus der Kita „Flax und Krümel“, der mit einem Tag der offenen Tür nicht nur der lokalen Bevölkerung, sondern auch der Böblinger Delegation lebendige Einblicke in eines der zukunftsweisendsten Sömmerdaer Bauprojekte bot. Der entstehende Holzbau ist der erste komplette Neubau einer städtischen Kita nach der Wende. In diesen Rahmen eingebettet, übergab Oberbürgermeister Dr. Belz der Kita-Leitung einen Gutschein zur Einlösung im lokalen Spielwarenhandel, ergänzt durch ein Dagoldi-Jubiläumsplüschtier.
Festakt im Erfurter Tor
Am Abend des 3. Oktober 2025 fand dann der offizielle Festakt zum Tag der deutschen Einheit im Erfurter Tor statt. Nachdem bei dem letzten Aufeinandertreffen zwischen Sömmerda und Böblingen die Städtepartnerschaft 35 Jahre alt geworden war, war es dieses Mal die Wiedervereinigung, die sich zum 35. Mal gejährt hatte. Auf feierliche Reden der beiden Stadtoberhäupter folgte ein moderiertes Zeitzeugengespräch mit Heinz Wolf, Sömmerdaer Grafiker, über die Ausstellung künstlerischer Objekte in Böblingen 1989. Musikalisch wurde der Rahmen von Helena Busch untermalt.
Der Rest des Abends bot Raum für intensive Gespräche. So wurden einerseits neue Kontakte geknüpft, zum Beispiel zwischen dem Kunstverein für Stadt und Landkreis Böblingen e.V., dem jungen Verein „Kultur im Sinn e.V.“ sowie dem Malkreis Sömmerda e.V.. Andererseits konnten bestehende Verbindungen intensiviert werden, etwa zwischen den Verwaltungsmitarbeitenden oder über die Mitglieder des Jugendgemeinderates Ilias Baumann und Mem Alhan zum Kinder- und Jugendparlament der Stadt Sömmerda.
Besuch in Leubingen
Am letzten Tag besuchte die Delegation den Sömmerdaer Ortsteil Leubingen sowie die dortige Heimatstube. Den Abschluss bildete ein Mittagessen in der Rastanlage „Leubinger Fürstenhügel“, die ein weiteres, architektonisches und archäologisches Aushängeschild für den an Kulturdenkmälern so reichen Landkreis Sömmerda ist.
Oktober 2025 – Zu Besuch beim Esel-Palio in Alba
In der piemontesischen Partnerstadt findet alljährlich am ersten Sonntag im Oktober der traditionelle Esel-Palio statt. Mit dabei sind auch immer Repräsentierende aus Albas Partnerstädten.
Der Begriff „Palio“ ist historisch begründet und stammt vom Wort für das bunte Seidentuch, das dem Gewinner eines Rennens als Preis winkte. Solche Rennen – ob auf dem Pferd oder wie in Alba auf Eseln – haben in Italien Tradition. Der Albeiser Palio geht auf die Rivalität zum benachbarten Asti zurück.
Erst historischer Umzug, dann das Rennen
Dem eigentlichen Rennen vorgeschaltet ist ein Umzug durch die Altstadt in historischen Kostümen, bei dem sich jedes der teilnehmenden Stadtviertel in den Farben seines jeweiligen Banners präsentiert. Das Rennen wird dann rund um den zentral gelegenen Dom ausgetragen. Es gibt mehrere Ausscheidungs-Runden und ein Finale, und neben den „Borghi“ ist auch jede der Partnerstädte mit einem Esel mit am Start. Die Esel werden den Jockeys am Morgen vor dem Rennen zugelost, und die Reiter tragen ebenfalls farbenfrohe, historische Kostüme. Für den Start wird ein Seil über die Rennstrecke gespannt, hinter dem sich alle Esel versammeln müssen – bei der sprichwörtlichen Eigenwilligkeit der Tiere kein leichtes Unterfangen und oft für die Zuschauenden ein unterhaltsamer Auftakt zum eigentlichen Rennen.
Glorreiche Vergangenheit und internationale Gegenwart
Die Stadt Alba erinnert sich bei diesem Anlass an ihre Geschichte und ist stolz auf eine glorreiche Vergangenheit. Und es geht um den Wettbewerb zwischen den Stadtvierteln, um den Ruhm des Palio-Sieges. Doch man blickt auch über die Stadtgrenzen hinaus, es sind immer auch die Partnerstädte beteiligt. Aus jeder Partnerstadt wird eine kleine Delegation eingeladen, am Palio teilzunehmen und dem „eigenen“ Esel zuzujubeln.
Äpfel aus Böblingen für den Esel
In diesem Jahr wurde die Partnerstadt Böblingen durch Frau Bürgermeisterin Christine Kraayvanger und Herrn Gemeinderat Enzo Gaeta repräsentiert. Vor Ort wurden sie von Bürgermeister Alberto Gatto im Rathaus empfangen und von ehrenamtlichen Mitgliedern des Partnerstadtkomitees bei den weiteren Anlässen des Aufenthalts in Alba begleitet. Als Gastgeschenk hatte die Böblinger Abordnung regionale Äpfel für den Esel im Gepäck, und für die zweibeinigen Freunde in der Partnerstadt sowie die Repräsentierenden aus den weiteren Partnerstädten unterschiedliche Getränke aus regionalen Äpfeln, sowie eine Windrose in Esel-Silhouette.
Regelmäßiger Austausch
Alljährlich bietet der Palio – neben den offensichtlichen Freuden eines solchen Festes – auch die Gelegenheit zum Austausch zwischen Alba und Böblingen, und zwischen Böblingen und den weiteren Partnerstädten Albas. Gerade im Jahr 2025, wenn die Städtepartnerschaft zwischen Alba und Böblingen 40 Jahre alt wird, ist dieser Besuch ein schönes Zeichen für eine aktiv und lebendig gelebte Städtepartnerschaft.
Trilateraler Verwaltungsaustausch mit Fokus Nachhaltige Mobilität und Digitalisierung
Zum zweiten Mal wird ein Partnerstädte-Projekt im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs – Walter-Hallstein-Programm, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung, gefördert. Das Projekt wird über 1,5 Jahre mit einer Summe von 14.673 € finanziert.
Geplant ist ein Personalaustausch mit den zwei Böblinger Partnerstädten Sittard-Geleen und Pontoise, die ebenfalls miteinander verpartnert sind. Durch diesen Austausch, der jeweils aus einem Besuch sowie einem Gegenbesuch besteht, sollen die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Berufserfahrung im europäischen Ausland sammeln und gemeinsam an zukunftsweisenden Themen wie der Digitalisierung der Verwaltung und der nachhaltigen Mobilität arbeiten. Die Idee geht auf einen Austausch in den Jahren 2022 und 2023 zurück.
Im Jahr 2022 waren zunächst zwei Berufsanfänger*innen aus Sittard-Geleen in Böblingen für eine Woche zu Gast und lernten die Ämter und Abteilungen der Stadtverwaltung kennen. Im Jahr 2023 reisten dann zwei Auszubildende und die damals für die Kontakte in die niederländische Partnerstadt zuständige Referentin der Stadt Böblingen nach Sittard-Geleen, um dort bei der Stadtverwaltung „hineinzuschnuppern“. Einer der größten „AHA-Effekte“ auf beiden Seiten war, wie viel stärker Sittard-Geleen auf Digitalisierung setzt. Diese Erkenntnis bildete dann die Grundlage, sich für ein nachfolgendes Förderprogramm der Hallstein-Stiftung zu bewerben. Es handelt sich dieses Mal um ein trilaterales Projekt. Neben Sittard-Geleen und der Digitalsierung, möchten wir mit der französischen Partnerstadt Pontoise das Thema „nachhaltige Mobilität“ ausleuchten. Die Städtepartnerschaft mit Pontoise ist Böblingens langjährigste, das Projekt wird einer der Programmpunkte im Jubiläumsjahr 2026 sein, wenn diese Partnerschaft 70 Jahre alt wird.
Nach der Förderzusage und Vertragsunterzeichnung erfolgte für den Austausch mit Sittard-Geleen ein Kick-Off-Meeting mit unserer niederländischen Partnerstadt. Erste Projektabsprachen wurden gemeinsam getroffen. Das „Team Digitalisierung“ der Stadtverwaltung Böblingen erklärte sich zur Teilnahme bereit, und zudem fanden erste Recherchen statt, mit welchen lokalen Akteuren kooperiert werden könnte, um die Digitalisierungskomponente auch im Rahmenprogramm sichtbar zu machen. Der nächste Schritt ist nun ein gemeinsames Planungstreffen im Oktober 2025. Für den Austausch mit Pontoise können wir auf die Unterstützung eines Kollegen im Stadtplanungsamt zurückgreifen, der sehr gut Französisch spricht und daher den inhaltlichen Austausch zu guter Qualität führen kann. Bei ersten Gesprächen mit ihm wurde der finanzielle und zeitliche Rahmen des Projekts, die Inhalte und weitere Details besprochen. Er ist nun unter seinen Kolleg*innen auf der Suche nach „Mitstreitern“. Auch in Pontoise läuft nun auf dieser Basis die Anfrage an die entsprechenden Mitarbeitenden, wer sich hier einbringen kann und möchte. Sobald die Gruppe der Mitwirkenden gefüllt ist, wollen wir gemeinsam den präzisen Zeitplan für 2026 erarbeiten
Wir haben drei Projektziele definiert. Wir möchten die interkulturellen Kompetenzen der (teilnehmenden) Verwaltungsmitarbeitenden fördern, die Beziehungen zu unseren Partnerstädten durch Austausch auf Arbeitsebene vertiefen und Best-Practices aus Sittard-Geleen und Pontoise für die Weiterentwicklung der Stadt Böblingen nach Möglichkeit übernehmen.
Das Walter-Hallstein-Programm
Das Walter-Hallstein-Programm im Baden-Württemberg-STIPENDIUM unterstützt Kommunen und weitere Verwaltungsakteure aus Baden-Württemberg bei der Umsetzung gemeinsamer Projekte mit Verwaltungen im europäischen Ausland. Ziele des Programms sind die Förderung des europaweiten Austauschs auf Verwaltungsebene, die Stärkung innereuropäischer Zusammenarbeit und der Austausch sowie die Verbreitung von Best-Practice-Ansätzen in wichtigen Zukunftsfeldern.
Über das Baden-Württemberg-STIPENDIUM
Das Baden-Württemberg-STIPENDIUM fördert den internationalen Austausch von qualifizierten Studierenden und jungen Berufstätigen. Seit 2001 konnten über 28.000 junge Menschen aus Baden-Württemberg Auslandserfahrungen sammeln bzw. junge Menschen aus dem Ausland konnten einige Zeit in Baden-Württemberg verbringen. Jedes Jahr werden rund 1.500 Stipendien im Rahmen des Baden-Württemberg-STIPENDIUMs vergeben.
www.bw-stipendium.de
Die Baden-Württemberg Stiftung
Die Baden-Württemberg Stiftung setzt sich für ein lebendiges und lebenswertes Baden-Württemberg ein. Sie ebnet den Weg für Spitzenforschung, vielfältige Bildungsmaßnahmen und den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Mitmenschen. Die Baden-Württemberg Stiftung ist eine der großen operativen Stiftungen in Deutschland. Sie ist die einzige, die ausschließlich und überparteilich in die Zukunft Baden-Württembergs investiert – und damit in die Zukunft seiner Bürgerinnen und Bürger.
www.bwstiftung.de
August 2025 – Bürgermeisterin Kraayvanger zu Besuch in Krems
Mitte August 2025 war Bürgermeisterin Christine Kraayvanger zu Gast in unserer niederösterreichischen Partnerstadt Krems. Im Rathaus wurde sie von einer Delegation um Bürgermeister Peter Molnar herzlich empfangen. Bei einem anschließenden, gemeinsamen Austausch stand die nachhaltige Stadtgestaltung im Fokus. Bürgermeisterin Kraayvanger berichtete von den zahlreichen umgesetzten Projekten in Böblingen, wie der Entschleunigung und Begrünung der Hauptverkehrsadern und der Umgestaltung der Fußgängerzone. „Auch Krems beeindruckt landschaftlich und städtebaulich sehr“, so Bürgermeisterin Kraayvanger, die mit vielen Anregungen im Gepäck nach Böblingen zurückgekehrt ist. Der fachliche Austausch soll auch weiterhin fortgesetzt werden.
Juli 2025 – Partnerstädte zu Besuch beim Stadtfest
Stadtfest mit Gästen aus Alba und Krems
Aus Alba waren schon am Donnerstag die unterschiedlichsten Gäste nach Böblingen angereist. Als erste trafen die Produzenten vom Mercato Della Terra ein, der sonst samstags in Alba auf der Piazza Pertinance in Alba besucht werden kann. Einige der Mitglieder des Marktes, zum Beispiel der Imker, konnten nicht dabei sein, weil der Juli bei der Arbeit mit Bienen eine sehr arbeitsreiche Zeit ist. Auch die Produzenten von frischen Waren wie Wurst und Käse oder Obst und Gemüse konnten den weiten Weg bei sommerlichen Temperaturen nicht auf sich nehmen. Aber vier Produzenten nahmen sich die Zeit und kamen für das Stadtfest-Wochenende nach Böblingen. Zwei Winzer hatten Kostproben der wohlschmeckenden Weine mitgebracht, für die das Piemont unter anderem weltweit bekannt ist. Auch die einzigartigen Haselnüsse, auf denen auch der Erfolg von einem in Alba ansässigen, weltweit agierenden Süßwaren-Hersteller beruht, durften nicht fehlen. Ein Betrieb mit besonderem Interesse an nachhaltiger und biodynamischer Produktion rundete das Angebot ab – zum Beispiel mit einem hellen Bier, das aus unverkauften Resten des im eigenen Betrieb aus eigenem Getreide gebackenen Brotes hergestellt wird.
Am Freitag folgte dann die Tanzgruppe „OPEN“ unter Leitung von Carla Manera, die bei der Stadtfest-Eröffnung sowie dem Gottesdienst am Sonntag mitwirkte und auch auf allen Bühnen des Stadtfestes zu sehen war. Die Darbietungen erstreckten sich von mittelalterlichen Tänzen in farbenfrohen Kostümen über modernen Tanz bis zum klassischen Ballett in Spitzenschuhen.
Offizielle Delegation aus Alba zu Gast
Außerdem reiste am Freitag die offizielle Delegation aus der Partnerstadt zum Geburtstagswochenende an. Neben dem aktuellen Bürgermeister Alberto Gatto waren zwei seiner Amtsvorgänger mit dabei – Tomaso Zanoletti, der seinerzeit im Jahr 1985 die Städtepartnerschaftsurkunde zusammen mit Oberbürgermeister Wolfgang Brumme unterzeichnet hatte, und Maurizio Marello, langjähriger Bürgermeister in Alba und großer Freund der Städtepartnerschaft mit Böblingen.
Von der Verwaltung war außerdem Assessore Davide Tibaldi zu Gast, in Alba u. a. zuständig für Tourismus und Städtepartnerschaften. Vom Städtepartnerschaftskomitee, das als Verein ehrenamtlich agiert, waren die bisherige Vorsitzende Laura Cravanzola sowie ihre seit Kurzem im Amt befindliche Nachfolgerin Daniela Viberti und Giancarlo Barisone angereist.
Weitere Gäste aus Krems
Im Zuge einer Kooperation der Musikschulen Krems und Böblingen war auch die österreichische Partnerstadt beim Stadtfest vertreten. Ein biologisches Weingut aus dem Kremstal schenkte auf der Partnerstadt- und Europameile kühlen Weißwein und Gin-Getränke aus. Darüber hinaus wurde der Festakt beschwingt begleitet vom elfköpfigen Soul- und Pop-Ensemble der Musikschule Krems. Fünf Tänzerinnen von „Munes Crew“ unter der Leitung von Magdalena Wiesmann zeigten darüber hinaus auf den Stadtfest-Bühnen eine Mischung aus Jazz Dance und Hip Hop, verbunden mit traditionellen Elementen aus der Wachau.
Juli 2025 – 40 Jahre Städtepartnerschaft mit Alba
Die Städtepartnerschaft mit Alba erreicht das „Schwabenalter“
Böblingens zweit-jüngste Städtepartnerschaft mit Alba im Piemont wird 40 Jahre alt. In Böblingen wurde dieser besondere Anlass mit einem Festakt auf der Partnerstädte- und Europameile des Stadtfestes (zwischen Albabrücke und Elbenplatz) am Samstag, 5. Juli 2025, um 12.30 Uhr mit Eintrag ins Goldene Buch gefeiert.
Die Städtepartnerschaft zwischen Alba und Böblingen wird in beiden Städten bis heute intensiv gelebt, es gab und gibt vielerlei regelmäßige Besuche und Begegnungen. Alba ist beliebtes Reiseziel bei vielen Böblinger*innen, ob nun im privaten Rahmen, mit einer Schulklasse oder über einen Verein. Gerade zum Esels-Palio oder der Trüffelmesse im Oktober und November ist Alba mit seinen Weinen, Haselnüssen und weißen Trüffel besonders beliebt. Aus Alba wiederum kommen häufig Gruppen, zum Beispiel Chöre, Schulklassen, Fußballmannschaften, nach Böblingen. Und alle zwei Jahre reisen für die „Kulinarischen Genüsse“ Busse-weise freiwillige Helfende von Alba nach Böblingen.
Festakt zum Jubiläum
Die alljährliche Präsenz der Partnerstädte beim Bühnenprogramm des Stadtfestes und auf der Partnerstädte- und Europameile stand diesmal im Zeichen Albas. Zentraler Anlass war der Festakt mit Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Böblingen auf der Partnerstädte- und Europameile. Bürgermeister Alberto Gatto aus Alba nahm mit einer Delegation aus Alba am Festakt teil. Unter anderem war sein Amtsvorgänger Tomaso Zanoletti dabei, welcher seinerzeit mit dem damaligen Böblinger Oberbürgermeister Wolfgang Brumme die Partnerschaft besiegelt hatte.
Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz, Bürgermeister a.D. Tomaso Zanoletti und Bürgermeister Alberto Gatto (Alba) betonten in ihren Ansprachen die Bedeutung der Städtepartnerschaften für Frieden und Völkerverständigung, für ein einiges und starkes Europa. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Soul- und Pop-Ensemble der Musikschule Krems (österreichische Partnerstadt Böblingens), das für ein Frühschoppenkonzert am Sonntag bei der Böblinger Musikschule zu Gast war. Die Tanzgruppe OPEN aus Alba erfreute die Gäste zwischendurch mit mittelalterlichen Tänzen.
Der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt und die Geschenkübergabe beendeten den Festakt. Alba darf sich auf die Banner-Ausstellung „United in Peace“ freuen, welche in Böblingen im Sommer 2022 unter dem hohen Dach der Wandelhalle zu sehen gewesen war. Die Fotobanner mit Kunstwerken von 14 Künstler*innen aus Böblingen und allen sieben Partnerstädten werden voraussichtlich im nächsten Jahr in Alba zu bewundern sein.

Mercato Della Terra aus Alba erstmals mit dabei
Auf der Partnerstädte- und Europameile war zum Jubiläum erstmals der „Mercato Della Terra“ zu Gast – eine Gruppe von Produzenten regionaler Produkte, die sonst beim Samstagsmarkt in Alba anzutreffen sind.
Zwei Winzer hatten Kostproben der wohlschmeckenden Weine mitgebracht, für die das Piemont unter anderem weltweit bekannt ist. Auch die einzigartigen Haselnüsse, auf denen auch der Erfolg von einem in Alba ansässigen, weltweit agierenden Süßwaren-Hersteller beruht, durften nicht fehlen. Ein Betrieb mit besonderem Interesse an nachhaltiger und biodynamischer Produktion rundete das Angebot ab – zum Beispiel mit einem hellen Bier, das aus unverkauften Resten des im eigenen Betrieb aus eigenem Getreide gebackenen Brotes hergestellt wird.
Ein Stand mit Kremser Wein und der städtische Europastand vervollständigten die Partnerstädte- und Europameile.
Juli 2025 – Jugendfeuerwehr zu Gast in Krems
Besuch beim Landeslager der Niederösterreichischen Feuerwehrjugend 2025
Vom 4.-6. Juli 2025 fand in Sigmundsherberg (Bezirk Horn, Niederösterreich) das 51. Landestreffen statt, welches eine tolle Möglichkeit der internationalen Jugendbegegnung und des feuerwehrtechnischen Austausches bot. Unter dem insgesamt 6.839 Teilnehmer*innen waren auch 15 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Böblingen mit sieben Betreuungspersonen.
Erste Vorbereitungen für das größere Gepäck startete bereits am Dienstag, und am Donnerstag um 5 Uhr morgens machte sich die restliche Mannschaft auf den Weg. Um die Mittagszeit traf die Gruppe vor Ort ein, und nach einer Stärkung im Essenszelt wurden zwei Zelte als Schlafstatt aufgebaut. Die abendliche Eröffnung des Zeltlagers fiel wetterbedingt nur sehr kurz aus. So wurden gemeinschaftlich Vorkehrungen für die Nacht getroffen, dass wenigstens die Zelte so gut es geht trocken bleiben und nicht überschwemmt werden.
Am Freitagmorgen hatte der Regen zwar ein Einsehen, doch der aufgeweichte Boden wurde erst mit einer dicken Schicht aus Holzschnitzeln wieder begehbar. Dennoch konnten die Wettkämpfe um das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen (FJLA) in Bronze ausgetragen werden. Die Jugendfeuerwehr Böblingen trat - unterstützt von drei Kremser Kameraden - mit zwei Gruppen an, und bestand den Wettbewerb. Eine Lagerolympiade und Wettkämpfe in den vier Unterlagern rundeten den Tag dann ab.
Am Samstag öffneten sich die Tore für interessierte Besucher*innen, was der Partnerfeuerwehr aus Krems bei ihrem Bewerb um das FJLA Silber zusätzliche Unterstützung sicherte. Auch der Ansporn der Böblinger Gäste war ihnen gewiss.
Sonntags war es dann schon wieder Zeit für den Abbau und die Heimreise, unterwegs gab es noch einen kurzen Zwischenstopp in den Räumen der Feuerwehr Krems.
Juni 2025 – Delegationsbesuch in Bergama
Böblingen in Bergama: Drei Tage voller Begegnungen und Kultur
Eine Delegation aus Böblingen, bestehend aus Mitgliedern des Gemeinderats und der Verwaltung, war Ende Juni 2025 zu Besuch in der türkischen Partnerstadt. Bergama hatte zum Besuch des dortigen internationalen Kulturfestivals eingeladen. Drei Tage lang standen Begegnungen, Gespräche und kulturelle Höhepunkte im Mittelpunkt, die die seit 58 Jahren bestehende Städtepartnerschaft mit neuem Leben füllten.
Der Besuch startete mit einem offiziellen Empfang im Rathaus von Bergama. Die Delegation wurde von Bürgermeister Prof. Dr. Tanju Çelik herzlich begrüßt und Geschenke wurden überreicht. Im Gespräch tauschten sich beide Bürgermeister über kommunale Herausforderungen und künftige gemeinsame Projekte aus. Ein zentrales Thema war die wirtschaftliche Entwicklung Bergamas: Die Stadt investiert in Freihandelszonen, um neue Arbeitsplätze zu schaffen und jungen Menschen Perspektiven zu bieten. Zwei Unternehmen haben sich bereits angesiedelt, weitere Investoren zeigen Interesse. Gleichzeitig wurde deutlich: Die Region verfügt über gute Ausbildungsmöglichkeiten, doch es fehlt an Arbeitsplätzen – vor allem für junge Menschen. Viele Jugendliche suchen neue Perspektiven jenseits der traditionellen Landwirtschaft.
Ein kultureller Höhepunkt war die Eröffnung des internationalen Kulturfestivals, zu der die Böblinger Delegation und weitere internationale Delegationen eingeladen waren. Im Rahmen der Eröffnung hielt Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz das Grußwort für die Stadt Böblingen. An mehreren Abenden fanden hochkarätige Konzerte statt – unter anderem mit dem bekannten Künstler Ali Altay, der Jung und Alt gleichermaßen begeisterte. Tanzgruppen, Musik und Begegnungen prägten das Fest, das Menschen über Grenzen hinweg zusammenbrachte.
OB Dr. Stefan Belz resümierte: „Das türkische Bergama ist unsere drittälteste Partnerstadt. Unser freundschaftliches Band ist auch hier eng geknüpft. Wir danken für den sehr herzlichen Empfang und freuen uns auf einen Gegenbesuch in Böblingen im kommenden Jahr.“
Die Besichtigung der antiken Akropolis – ein Ort, der sowohl historisch bedeutsam ist als auch symbolisch für die Anfänge der Städtepartnerschaft steht – rundete den Besuch ab. Der Blick über die jahrtausendealte Stätte wurde zum Sinnbild für die enge Verbindung zwischen Böblingen und Bergama – und für eine Partnerschaft, die in die Zukunft weist.
Mai 2025 – Jugendgemeinderat besucht Veranstaltung in Krems
Anfang Mai 2025 war eine vierköpfige Delegation des Jugendgemeinderates Böblingen zu Gast in unserer Partnerstadt Krems. Anlass der Reise war die Kremser Zukunftskonferenz, ein Format der Bürger- und Jugendbeteiligung, das ähnlich wie ein Jugendforum funktioniert. Dabei bot sich für Ilias Baumann, Lilli Seefeld, Mem Alhan und Anna Streshnyeva die Gelegenheit, ihr Gremium vorzustellen. Die Gäste wurden außerdem im Rathaus von Bürgermeister Peter Molnar und Kulturgemeinderätin Elisabeth Kreuzhuber in Empfang genommen, besuchten gemeinsam mit Amelie Muthsam vom Kremser Gemeinderat den Jugendkulturraum Krems, wo sie sich u. a. mit dem Künstler Michael Stitz austauschen konnten, sowie das benachbarte Jugendzentrum. Zum Abschluss ihrer Reise nahmen die Mitglieder des JGR an einem Flashmob und Europa-Picknick anlässlich des 30-jährigen Jubiläums Österreichs in der EU im Park der Kremser Dominikanerkirche teil - ein schönes Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt in Europa!
April 2025 – Fußballspiel Böblingen/Alba
Kick-off zum Jubiläumsjahr in Alba
Die Städtepartnerschaft zwischen Böblingen und Alba besteht 2025 seit 40 Jahren. In diesem besonderen Jahr gibt und gab es – zum Beispiel im Rahmen des Stadtfestes Anfang Juli – einige besondere Formate. Den Anfang machte am Samstag, 10. Mai 2025, um 16.00 Uhr ein Freundschafts-Fußballspiel im Böblinger Stadion am Silberweg.
Gäste aus Alba sind oft auch große Fans der hiesigen Küche, und begeistern sich meistens auch für Fußball. Da ist es kein Wunder, dass der Verein Famija Albèisa aus Alba schon seit vielen Jahren ein enges Verhältnis zu Helmut Hahn, dem legendären Wirt und treuem VfB Stuttgart-Fan im Künstlerviertel unterhalten hatte. Und auch nach seinem Tod besteht der enge Kontakt weiter, nun zu seiner Tochter Uschi, die mit Ron Russell das Lokal weiterführt.
Als die Famija Albèisa wieder einmal in der „Kanne“ zu Gast war, traf sie auf eine Freizeit-Fußballtruppe, die dort ihren Stammtisch hat. Dabei entstand die Idee eines Fußballspiels zwischen einer Mannschaft aus Alba und den sogenannten „Kanne-Knoblern“. Schon im vergangenen Jahr waren die „Kanne-Knobler“ zum Hinspiel in Alba – nun kamen die italienischen „Kicker“ nach Böblingen für die Revanche. Der Erlös des Spiels kam, wie schon beim Hinspiel, einem Kinderkrankenhaus in Alba zugute.
Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz eröffnete das Freundschaftsspiel im Stadion: „Ich freue mich sehr über diese sportlich-kulinarische, schwäbisch-piemontesische Verbindung – und dass hier gleich zwei stolze Jubiläen zusammenkommen, die wir 2025 feiern dürfen: 40 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Alba und Böblingen sowie 60 Jahre Familie Hahn als Betreiberin einer unserer Traditionsgaststätten. Zu beidem gratuliere ich überaus herzlich und wünsche ein spannendes Spiel!“
Dezember 2024 - Sieben Städte, 24 Türchen zur Welt
Erstmals erscheint ab Sonntag, 1. Dezember 2024, ein internationaler Online-Adventskalender aus den sieben Partnerstädten Böblingens – Alba, Bergama, Glenrothes, Krems, Sittard-Geleen, Pontoise und Sömmerda. Auf dem städtischen Instagram-Account StadtBB kommt dann bis Heiligabend täglich ein neuer Beitrag hinzu.
Täglich öffnen wir ein neues „Türchen“, das einen kleinen Ausflug in eine unserer Partnerstädte bietet – eine Gelegenheit, die Vielfalt unserer städtepartnerschaftlichen Beziehungen digital zu erleben und neue Traditionen kennenzulernen.
Alle Partnerstädte sind vertreten
Jede unserer sieben Partnerstädte hat weihnachtliche und/oder winterliche Spezialitäten, zum Beispiel besondere Rezepte oder festliche Bräuche. Manchmal verraten die Rezepte oder Bräuche einiges über die Geschichte einer Stadtgesellschaft oder über ihre Werte. Manchmal wird uns erst im „Vergleich“ dazu einiges über die eigenen Bräuche klar. So oder so bietet der Adventskalender sicher einiges, was Sie vorher noch nicht wussten.
Türchen als Tore zur Welt
Gemäß einer Redewendung sind fremde Städte Tore zu einer neuen Welt. Die städtischen Partnerstadtbeauftragten Linda Wulff und Anette Fischer haben dies als Anregung genommen und 24 Beiträge für den Adventskalender verfasst. Gerade für Partnerstädte gilt die Redewendung in besonderem Maße, denn bei Begegnungen und Besuchen lernen wir die Kultur, Bräuche und Denkweise dieser Städte und ihrer Menschen besonders nahe kennen.
Auch ohne Instagram online anschauen
Falls Sie keinen eigenen Zugang bzw. kein Konto zum Instagram-Account StadtBB haben, können Sie den Adventskalender hier online anschauen: stage.bio/boeblingen.
November 2024 - „Kulinarische Genüsse aus Alba“ wieder zu Gast in der Kongresshalle
Der Traditionsverein „Famija Albèisa“ aus der Partnerstadt Alba bietet unter Leitung ihres neu gewählten Präsidenten Massimo Lampugnani traditionelle kulinarische Leckerbissen aus Alba und der Region Langhe an, flankiert von Trüffel und den großen Weinen aus Alba.
Rund 80 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Alba werden vom 15. bis 17.November 2024 die Gäste mit Gerichten wie Vitello Tonnato oder den typischen Nudelsorten Tajarin und Plin verwöhnen und dazu lokale Weine wie Arneis, Dolcetto d'Alba, Roero, Barbaresco und Barolo kredenzen.
Partnerschaftsveranstaltung zum 16. Mal in Böblingen
Am Freitag und Samstag wird Abendessen angeboten (19-23 Uhr, Saalöffnung mit Eröffnungsfeier am Freitag ab 18 Uhr). Am Samstag und Sonntag wird auch Mittagessen angeboten (12-15 Uhr). Die Gerichte können entweder im Restaurant-Bereich im Rahmen eines täglich wechselnden Menufixe (48€) genossen werden, oder einzeln je nach individuellen Wünschen im Selbstbedienungsbereich.








