Personalpolitik
Das Chancengleichheitsgesetz ist ein Landesgesetz in Baden-Württemberg, das die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst fördert. Es zielt darauf ab, Benachteiligungen abzubauen, Frauen in Führungspositionen zu bringen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und den Anteil von Frauen in unterrepräsentierten Bereichen zu erhöhen. Das neue Chancengleichheitsgesetz ist am 27. Februar 2016 in Kraft getreten und löst das bisherige Chancengleichheitsgesetz aus dem Jahr 2005 ab. Stadt- und Landkreise sowie Gemeinden mit einer Einwohnerzahl ab 50.000 sind verpflichtet eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen.
Hier gelangen Sie auf die Website vom Sozialministerium BW zum Thema Chancengleichheitsgesetz.
Personalentwicklung bei der Stadt Böblingen
Bereits 1999 erarbeitete die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Böblingen zusammen mit der Personalabteilung eine Frauen- und familienfreundliche Leitlinie zur Personalentwicklung (PDF|10,4 MB)
Maßnahmen zur Zielerreichung und Ergebnisse
Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen
| Führungskräfteentwicklung | 1999 | Prozent | 2025 | Prozent |
|---|---|---|---|---|
| Zahl der Beschäftigten | 777 | 100 % | 1362 | 100 % |
| - Frauen | 569 | 73 % | 1062 | 78 % |
| - Männer | 208 | 26 % | 300 | 22 % |
| Amtsleitungen | 13 | 100 % | 15 | 100 % |
| - Frauen | 0 | 0 % | 7 | 47 % |
| - Männer | 13 | 100 % | 8 | 53 % |
| Abteilungsleitungen | 32 | 100 % | 35 | 100 % |
| - Frauen | 11 | 34 % | 16 | 46 % |
| - Männer | 21 | 66 % | 19 | 54 % |