Herdweg

Gebietstruktur/Profil
Südöstlich an die Innenstadt anschließendes Wohngebiet entlang eines lang gezogenen Hügelausläufers. Der auf der Hügelkuppe verlaufende Herdweg bildet das städtebauliche Rückgrad der zu beiden Seiten angrenzenden Wohnquartiere. Entlang des Herdweges befinden sich die öffentlichen Einrichtungen, Schulen, der Alte Friedhof, kleinere Gewerbebetriebe.

Topografie und Lage
Flach geneigte Hanglage in Ost-West-Richtung vom Glemswald bis zu den Stadtseen, am Spielberg zum Stadtgarten steiler abfallend Alter/Entwicklungszeit: Ältere Wohn- und Wirtschaftsgebäuden nahe der Altstadt entlang der alten Wegeverbindungen nach Schönaich und Musberg bis zum Alten Friedhof Aufsiedlung der flacheren Hänge ab etwa 1930 mit
freistehenden Einzel-gebäuden in rechteckig angeordneten Baufeldern. Kleinere Siedlungshäuser und früher Siedlungsbebauung der Nachkriegszeit. Das gesamte Gebiet ist bis Mitte der sechziger Jahre weitgehend bebaut.

Siedlungsgefüge
Überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser mit Gärten, einzelne Quartiere mit Zeilenbebauung (Geschosswohnungsbau), vereinzelt auch Reihenhäuser. Im Nahbereich zur Altstadt weitgehend geschlossene Straßenrandbebauung

Schulen
Grund- und Hauptschule (Eichendorffschule), Freie Waldorfschule Böblingen

kirchliche Einrichtungen
Martin-Luther-Kirche (evangelisch), St. Klemens Kirche (katholisch), Alter Friedhof mit Aussegnungshalle

Infrastruktur
Vier Kindertageseinrichtungen:
Altes Wasserwerk
Achalmstraße
Herdweg
Waldorfkindergarten

sechs Spielplätze

ÖPNV-Anbindung
Stadtverkehr Buslinien 722, 723, 724, 725

Erschließung
Herdweg, Reußensteinstraße, Brunnenstraße, Schönaicher Straße

Nahversorgung: einzelne Geschäfte im Randbereich zur Altstadt an der Brunnenstraße und Schönaicher Straße