Ausgezeichnet aussichtsreich: Deutsches Fleischermuseum hofft auf ZukunftsGut-Preis

Große Freude im Deutschen Fleischermuseum in Böblingen: Das „schrägste Haus der Stadt“ steht auf der Shortlist des Kulturvermittlungspreises ZukunftsGut 2026. Aus insgesamt 228 Bewerbungen wurden bundesweit 16 Kultureinrichtungen nominiert – darunter auch das Museum am Böblinger Marktplatz. Der von der Commerzbank-Stiftung vergebene Preis zählt mit insgesamt 80.000 Euro zu den höchstdotierten Auszeichnungen für institutionelle Kulturvermittlung in Deutschland. Die Preisverleihung findet am 24. Juni 2026 in Frankfurt am Main statt.
 
Nach dem „Fair Family“-Gütesiegel und dem Lotto-Museumspreis Extra 2025 könnte damit schon die nächste Auszeichnung ins Böblinger Vogtshaus kommen. Gemeinsam mit zehn weiteren Häusern aus dem ländlich-kleinstädtischen Raum ist das Fleischermuseum für den ZukunftsGut-Preis nominiert.
 
Die Jury würdigt insbesondere Einrichtungen, die kulturelle Bildung, Teilhabe und neue Formen der Gemeinschaft aktiv fördern. Im Fokus stehen dabei „Community Building“ und die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Kulturinstitutionen. Die Fachjury lobt die nominierten Häuser für ihre mutigen und authentischen Vermittlungsansätze sowie ihre Offenheit für ein vielfältiges Publikum.
 
Im Fleischermuseum ist die Freude jedenfalls riesig. Museumsmaskottchen Schorschi bringt es auf den Punkt: „Am 24. Juni müsst Ihr alle Eure Daumen, Pfoten, Krallen, Hufe und Flossen drücken – wir wollen natürlich ganz weit nach oben!“ Bis zur Preisverleihung heißt es nun: gespannt warten und kräftig mitfiebern im Böblinger Vogtshaus.

„Schorschi und sein Scheff“, Museumsleiter Dr. Christian Baudisch, freuen hier sich tierisch über das „Fair Family“-Gütesiegel – dürfen sie bald wieder jubeln? (Foto: Heiko Schaller)