Böblinger Stadtteil-Arbeitskreise: Erfolgsmodell mit Langzeitwirkung

Liebe Böblinger*innenund Dagersheimer*innen,

Viele Aktive in den Stadtteilarbeitskreisen (AKs) haben das Leben in unserer Stadt positiv geprägt und viel bewegt. Seit 35 Jahren funktioniert dieses Zusammenspiel von Bürgerschaft, Gemeinderat, Kooperationspartner*innen und Stadtverwaltung und trägt zum Wir-Gefühl bei. Dieses positive Engagement soll auch in Zukunft seine Wirkung entfalten und wichtige Themen in den Stadtteilen und der Stadt aufgreifen.

1990 wurden im Rahmen des Jugendplans die Arbeitskreise Grund und Kernstadt ins Leben gerufen, 1991 folgten die Diezenhalde und der Rauhe Kapf. 2000 kam der AK Ensinger Straße mit Sonderstatus dazu, in dessen Nachfolge seit 2014 der AK Flugfeld steht.

Das Engagement birgt viele Möglichkeiten: Informationen und Austausch, Ideen einbringen und gemeinsam umsetzen, kurzfristige und dauerhafte Mitwirkung, Aktionen mitgestalten und Aufgaben übernehmen, Netzwerke bilden und Kontakte knüpfen. Die Beteiligung und Teilnahme bei den öffentlichen Treffen und Aktivitäten sind je nach Interesse und Zeit frei einteilbar. Solche Möglichkeiten stärken und prägen die Stadtteilkultur, ein Verständnis füreinander, Anerkennung von Engagement, soziale Kontakte und ein Gefühl von „Wir im Quartier“.

6 Personen mit einem Schild in der Hand auf dem das Wort DANKE steht

Personell und finanziell gestützte Bürgerbeteiligung

Der Erfolg basiert auf vier Säulen: der hauptamtlichen Begleitung seitens der Stadt, der Kooperation mit Fachkräften auf Stadtteilebene, einem festen Budget und der Engagementbereitschaft vieler Menschen.

Seit 2007 leitet unsere Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement (BE) die Stadtteil-Beteiligung. Aktuell halten Yvonne Paetel (Kernstadt), Melahat Altan (Grund), Natalie Huttenlocher-Drachsler (Diezenhalde) und Senta Hagmayer-Berner (Rauher Kapf) in vier AKs die Fäden zusammen. Ab September 2026 leitet Nadja Lang, Sachgebietsleitung BE, wieder den AK Rauhen Kapf. Für den AK Flugfeld ist Evin Sevinc, mevesta e. V., Ansprechpartnerin.

Die professionelle Moderation und Begleitung sorgen dafür, dass sich alle nach ihren Möglichkeiten einbringen können. Die Fachstelle BE organisiert federführend Angebote, motiviert Menschen, unterstützt und koordiniert Ideen und Anliegen und trägt wichtige Themen in die Verwaltung.

Entwicklung

Ursprünglich mit Fokus auf die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen gegründet, hat sich der Ansatz seit 2006 geöffnet und verändert hin zu einem lebenswerten Stadtteil für alle Generationen. Auf Grundlage der Quartiersstrategie des Landes 2020/2030 stoßen wir außerdem seit über fünf Jahren eine soziale Quartiersentwicklung an, die auf eine noch stärkere Verzahnung von AKs und Stadtteiltreffs basiert.

In drei Stadtteilen – Diezenhalde, Rauher Kapf und Grund – leitet jeweils eine Mitarbeiterin der Fachstelle einen AK und Treff. Dadurch wird das „Wir im Quartier“ lebendig – mit einer Ansprechperson, mit vielen Engagierten, mit attraktiven Angeboten und mit Synergien innerhalb der Stadtverwaltung und mit Kooperationspartner*innen. In der Kernstadt sorgen die AK-Leitung und Rolf Hirschbühl, Leiter des Bürger- und Mehrgenerationenhauses Treff am See, durch ihre Zusammenarbeit für ein gutes Klima.

Engagement bereichert

Machen Sie mit und bereichern Sie durch Ihren Einsatz einen Arbeitskreis. Weitere Informationen gibt es hier

Mit einem herzlichen Dankeschön an alle Engagierten grüßt Sie

Ihr

Tobias Heizmann
Erster Bürgermeister