Sonntag, 21.06.2026 , 13:00 Uhr
Eröffnung der Sonderausstellung HOPE-NADIJA

Beschreibung
Ortsspezifische Installation über Hoffnung als innere Überlebenskraft in Zeiten anhaltender Unsicherheit.
Zur Eröffnung der Ausstellung der in Berlin lebenden ukrainischen Keramikkünstlerin Maria Volokhova dauert der grauenhafte russische Angriffskrieg gegen die Ukraine seit 1.578 Tagen an.
Vira - Nadija - Lubov - 3 weibliche Vornamen, die im slawischen Raum weit verbreitet sind und Glaube - Hoffnung - Liebe bedeuten.
Die Begriffe Vira /Glaube, Nadija / Hoffnung und Lubov/ Liebe werden in diesem Projekt nicht als moralische Ideale oder religiöse Gebote verstanden, sondern als Überlebensmechanismen, die in Extremsituationen wirksam werden.
Mit strahlend weißem Porzellan und einer reduzierten, körperlichen Bildsprache schafft HOPE – NADIJA einen Raum für Stille und Dialog zwischen Fragilität, Widerstandskraft und Regeneration. Herzen aus dem brüchigem, zugleich dauerhaftem Material Porzellan treffen auf organisch frei wachsende Pflanzenformen. Die Installation reist an diverse Ausstellungsorte. Sie versteht sich nicht als abgeschlossenes Objekt, sondern als fortdauernder Zustand.
Die Präsentation im Deutschen Fleischermuseum ist Ausdruck der Solidarität mit der Bevölkerung der Ukraine und Einladung zum Reflektieren über Hoffnung, Menschlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung in Zeiten globaler Krisen.
Alle Kunstwerke können erworben werden. Sämtliche Erlöse und Spenden kommen dem ukrainischen Verein Starenki zugute: www.starenki.com.ua/en/
Weitere Informationen : www.volokhova.com
