Meldung vom 12. Mai 2026

Deutsch-Französische Freundschaft: Ausstellung im Rathaus ab 22. Mai, Eröffnung am 21. Mai

Die deutsch-französische Freundschaft, besiegelt durch den Élysée-Vertrag am 22. Januar 1963 von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, verwandelte eine jahrhundertelange „Erbfeindschaft“ zwischen den beiden Ländern in eine enge Partnerschaft. Sie ist das Fundament der europäischen Integration, geprägt durch starke politische Zusammenarbeit, ausgeprägte Wirtschaftsbeziehungen und vielfältigen Austausch – so auch zum Beispiel durch die Städtepartnerschaft zwischen Böblingen und Pontoise.   Die Wanderausstellung "Adenauer – de Gaulle: Wegbereiter deutsch-französischer Freundschaft" beleuchtet die historische Partnerschaft zwischen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle von 1958 bis zum Élysée-Vertrag 1963. Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 18.00 Uhr im Foyer des Neuen Rathauses (Marktplatz 16) wird herzlich eingeladen. Interessierte können die Ausstellung von 22. Mai bis 20. Juli 2026 im Foyer des Neuen Rathauses besichtigen, jeweils zu den Öffnungszeiten des Rathauses. Der Eintritt ist frei. Schulklassen und Gruppen, die einen Besuchstermin außerhalb der Öffnungszeiten benötigen, können sich an die Partnerstadtbeauftragte Anette Fischer ( a.fischer@boeblingen.de ) wenden.
Meldung vom 12. Mai 2026

„Art und Aperitif“ am 21. Mai: Kurzführung und Künstlergespräch mit Martin Bruno Schmid

Die Städtische Galerie Böblingen lädt am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 18.00 Uhr herzlich zu einer besonderen Ausgabe von „Art und Aperitif“ ein. Im Rahmen eines Kurzrundgangs mit Kuratorin und Galerieleiterin Corinna Steimel durch die aktuelle Ausstellung „In der Klarheit liegt die Kraft: Der Bildhauer Hans Dieter Bohnet (1926 – 2006)“ erhalten Besucher*innen einen spannenden Überblick über die bildhauerische Werkentwicklung des überwiegend für seine Arbeiten im öffentlichen Raum bekannt gewordenen Künstlers. Thematisch daran anschließend spricht der Bildhauer Martin Bruno Schmid in einem Vortrag über seine architektonisch-künstlerischen Interventionen sowie sein bisheriges Schaffen, das sich in gedanklicher Nähe zu Bohnet ebenfalls wesentlich im öffentlichen Raum entfaltet.   Der bekannte Stuttgarter Künstler arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Architektur und zählt zu den markantesten Positionen einer Kunstpraxis, die den gebauten Raum selbst zum Material macht. Bohrmaschine, Säge und Schleifpapier gehören dabei zu seinen zentralen Werkzeugen. Neben seiner kontinuierlichen Atelierarbeit nimmt die Kunst am Bau einen bedeutenden Platz in seinem bildhauerischen Werk ein. Dabei versteht Martin Bruno Schmid Architektur nicht als bloße Hülle oder Folie für Kunst, sondern als eigentlichen Ausgangspunkt seiner Interventionen. „Mein künstlerisches Material? Der Ort und die Architektur. Damit arbeite ich“, beschreibt der Künstler selbst seinen Ansatz. Hinzugefügt wird kaum etwas, vielmehr wird Material entfernt, freigelegt und transformiert.    Seine Arbeiten entstehen in präzisen, oft radikalen Eingriffen in bestehende Bausubstanz und machen sichtbar, was im Alltag meist unbeachtet bleibt: Strukturen, Schichten und räumliche Zusammenhänge. So sind seine Werke weder nachträgliche Applikationen noch dekorative Ergänzungen oder verschönernde Bespielungen. Vielmehr handelt es sich um unaufgeregte, dauerhafte, präzise gesetzte Eingriffe in die Grundstruktur von Gebäuden. Seine Arbeiten entwickeln sich unmittelbar aus dem jeweiligen Ort heraus, reagieren auf dessen spezifische architektonische Gegebenheiten und schaffen so einzigartige Verflechtungen von Kunstausdruck und Bauwerk.   Die Veranstaltung im Doppelpack bietet anregende Einblicke in das Zusammenspiel von Bildhauerei, Raumdenken und Architektur sowie in ausgeschriebene Wettbewerbsverfahren für Kunst-am-Bau-Projekte und Kunst im öffentlichen Raum. Zugleich eröffnet sie die seltene Gelegenheit, einen Künstler kennenzulernen, der mit minimalistischen Mitteln tiefgreifende räumliche Veränderungen schafft und damit neue Perspektiven auf die uns umgebende Baukultur eröffnet. Beim anschließenden Austausch besteht die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit dem Künstler. Zeit, Ort und Ablauf   Termin: Donnerstag, 21. Mai 2026, 18.00 Uhr Ort: Städtische Galerie Böblingen, Pfarrgasse 2 18.00 Uhr: Kurzrundgang mit Corinna Steimel 19.00 Uhr: Vortrag von Martin Bruno Schmid Eintritt frei – eine Spendenkasse steht an der Foyertheke bereit.
Meldung vom 12. Mai 2026

Erinnerungsräume: Öffnung am Internationalen Tag der Museen, 17. Mai

Am Sonntag, 17. Mai 2026, machen Museen am Internationalen Museumstag weltweit auf ihre gesellschaftliche Rolle aufmerksam. Als wichtiges Mittel für den kulturellen Austausch übernehmen sie nicht nur Verantwortung für unser Kulturgut, sondern fördern weltweit Verständigung, Toleranz und Vielfalt. In den Kellerräumen der Friedhofskapelle des alten Friedhofs in Böblingen zeigt die Installation des Künstlers Marinus van Aalst einen Erinnerungsort, der die Erinnerung an die Menschen wachhält, die den Bombenangriff in der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober 1943 in Böblingen nicht überlebt haben. Marinus van Aalst erinnert auch an die Menschen, die während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeit für das nationalsozialistische Deutschland leisten mussten. Die künstlerischen Interventionen bringen die Geschichte der NS-Zwangsarbeit pointiert in den öffentlichen Raum. Marinus van Aalsts Installation soll bewegen; einen emotionalen Zugang zu diesem dunklen Kapitel deutscher Geschichte schaffen. Die raumgreifende Installation, die mit Vergänglichkeit verbundenen Materialien in gedimmter Beleuchtung, erzeugen eine Atmosphäre, die Erinnerung und Vergessen sinnlich erfahrbar werden lässt. Erinnern heißt auch vor allem, weitere Opfer und Verbrechen in der Gegenwart zu verhindern. Der Künstler ist selbst vor Ort. Geöffnet ist von 15.00 bis 17.00 Uhr. Unter www.art-van-aalst.com gibt es weitere Informationen zu dieser Einrichtung.
Meldung vom 07. Mai 2026

„United in Peace“: Wanderausstellung der Partnerstädte macht Halt in Alba

Die Ausstellung mit Werken aus allen Partnerstädten ist nach 2022 in Böblingen und 2024 in Sömmerda nun auch in Alba zu sehen.   Die Ausstellung in Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden aus allen sieben Partnerstädten zum Thema Frieden wurde in Böblingen während der Corona-Pandemie konzipiert. Es beteiligten sich vierzehn Kunstschaffende aus Alba (Italien), Bergama (Türkei), Glenrothes (Schottland), Pontoise (Frankreich), Krems (Österreich), Sömmerda (Deutschland) und Sittard-Geleen (Niederlande).   Nachdem die Werke auf Stoffbahnen reproduziert worden waren, wurden sie erstmals im Sommer 2022 in der eindrucksvollen Wandelhalle am Böblinger Oberen See ausgestellt. Von dort aus startete eine „Friedensstaffel“, die Ausstellung reist seither durch die Partnerstädte und trägt eine universelle Botschaft des Zusammenhalts und der Solidarität zwischen den Völkern mit sich. In diesem Rahmen war sie bereits 2024 in Sömmerda am Rathaus zu sehen – und nun wird sie in Alba gezeigt, im Nachgang zum 40-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft 2025.   Anlässlich der nationalen Messe Vinum in Alba ist sie an der Fassade des Gebäudes zu sehen, in dem die Tourismusagentur Langhe Monferrato Roero untergebracht ist und das auf die zentrale Piazza Risorgimento blickt. Bürgermeister Alberto Gatto und der Stadtrat für Städtepartnerschaften Davide Tibaldi kommentierten: „Wir danken dem Oberbürgermeister von Böblingen, Dr. Stefan Belz, dafür, dass er die Wanderausstellung ‚United in Peace‘ mit uns geteilt hat. Die Werke internationaler Künstler im Herzen unserer Stadt zu sehen, gerade während einer so bedeutenden Veranstaltung wie der Vinum, lässt uns erkennen, wie auch eine einfache künstlerische Staffel dazu beitragen kann, Werte der Freundschaft und des Friedens zwischen den Völkern zu pflegen.“   Zusätzlich zur zeitlich begrenzten und analogen Banner-Ausstellung ist durchgehend eine virtuelle Ausstellung der den Bannern zugrunde liegenden Werke auf der Online-Plattform artspaces.kunstmatrix.com zu sehen (als Suchbegriff „united in peace“ verwenden).
Meldung vom 07. Mai 2026

Eröffnung des teilsanierten Spielplatzes „Auenland“ am 12. Mai

Die Stadt Böblingen lädt alle Interessierten, vor allem aber Kinder und Familien, herzlich zur offiziellen Eröffnung des neu sanierten Spielplatzes „Auenland“ auf der Diezenhalde 4.2 im Bereich Nelly-Sachs-Hof ein. Sie findet am Dienstag, 12. Mai 2026, um 15.00 Uhr statt.   Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz wird den modernisierten Spielplatz feierlich seiner Bestimmung übergeben. Im Zuge der umfassenden Sanierung wurden die zwei Spieltürme grundlegend erneuert und mit modernen, sicheren und attraktiven Spiel- und Klettermöglichkeiten ausgestattet.   Ein weiterer Programmpunkt ist die Anwesenheit der beteiligten Spielplatzbauer, die die neuen Spiel- und Rutschentürme mit einem Richtspruch einweihen werden. Dies würdigt nicht nur die handwerkliche Arbeit, sondern markiert auch den symbolischen Start zu vielen künftigen Spielstunden. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Frisches Obst, Getränke sowie kleine Süßigkeiten stehen für die Kinder und ihre Begleitpersonen bereit.   Die Stadt Böblingen freut sich auf zahlreiche Gäste und darauf, diesen Anlass gemeinsam mit Familien, Kindern und Anwohner*innen zu begehen.
Meldung vom 07. Mai 2026

Innenstadtrundgang am 9. Mai: Stadtentwicklung und Kunst

Am Tag der Städtebauförderung lädt Bürgermeisterin Christine Kraayvanger gemeinsam mit Heidrun Behm vom Böblinger Galerieverein e. V. und Corinna Steimel, Leiterin der Städtischen Galerie, zu einem besonderen Rundgang durch die Böblinger Innenstadt ein. Treffpunkt ist am Samstag, 9. Mai 2026, um 15.00 Uhr in der Städtischen Galerie Böblingen, Pfarrgasse 2.   Vor Ort wird anschaulich erläutert, welche Projekte mit Hilfe der Städtebauförderung realisiert wurden und wo weitere Veränderungen im Stadtzentrum bevorstehen – vor allem mit Blick auf die Sanierungsgebiete Böblingen-Mitte und Mühlbachstraße.   In Verbindung mit dem Rahmenprogramm zur aktuellen Bohnet-Ausstellung in der Städtischen Galerie Böblingen werden zusätzlich spannende Einblicke in sichtbare und unsichtbare Kunststationen rund um die Böblinger Seenlandschaft gegeben. So verbindet der Rundgang Stadtentwicklung mit Kunstgenuss und macht deutlich, wie vielseitig und lebendig Böblingen ist.   Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Eine Metzgerei nur für „Damen“! Nathalie Wolff und Matthias Bumiller haben sie in Frankreich gefunden – Foto: Wolff/Bumiller
Meldung vom 30. April 2026

Oh là là, Böblingen! Muttertag mal anders: „La belle bouchère“ eröffnet im Fleischermuseum

Am Sonntag, 10. Mai, um 13.00 Uhr heißt es im Deutschen Fleischermuseum Böblingen: Bienvenue! Im „maison plus tardue de la ville“ – dem schrägsten Haus der Stadt – eröffnen Nathalie Wolff und Matthias Bumiller ihre neue, fröhlich-frankophile Sonderausstellung „La belle bouchère“. Und das Ganze fällt ausgerechnet auf den Muttertag – eine charmante Gelegenheit für einen gemeinsamen Ausflug.

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Meldung vom 30. April 2026

Gewerbegebiet „Östlich der Waldstraße“ in Dagersheim: Neue Flächen für Unternehmen

Mit dem Gewerbegebiet „Östlich der Waldstraße“ hat die Stadt Böblingen in der Ortschaft Dagersheim neue, voll erschlossene Gewerbeflächen geschaffen. Das an den Ortskern von Dagersheim angebundene Gebiet liegt in unmittelbarer Nähe zur B   464, zur A81 sowie zum Gewerbegebiet Böblingen‑Hulb. Es ist als eingeschränktes Gewerbegebiet ausgewiesen und ermöglicht ein verträgliches Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten.

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Meldung vom 27. April 2026

Böblinger Sommer am See 2026: Programm steht fest, Vorverkauf läuft und Flyer liegen aus

Der „Sommer am See“ 2026 startet am 25. Juni 2026 und läuft bis zum 13. September 2026. In und um die Alte TÜV-Halle erwartet die Besucher*innen auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm. Der aktuelle Programmflyer ist ab Ende April an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet erhältlich, unter anderem im Bürgeramt, im Alten Rathaus, am Bootshaus sowie im Treff am See

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Meldung vom 30. März 2026

Großes Osterbacken im Bauernkriegsmuseum

Das Deutsche Bauernkriegsmuseum Böblingen lädt am Donnerstag, 9. April, und Freitag, 10. April 2026, jeweils von 14.00 bis 16.30 Uhr, zu einem besonderen Oster-Back-Workshop ein. Das Angebot richtet sich an Kinder zwischen 6 und 11 Jahren, die Lust auf spannende Erlebnisse, leckere Naschereien und historische Einblicke haben. Gemeinsam geht es auf eine Reise in die Vergangenheit, bei der entdeckt wird, wie Menschen früher gelebt und gebacken haben – das Museum freut sich auf viele Bäckerinnen und Bäcker.

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