Ämter A-Z mit ihren Formularen und Dienstleistungen

Um Ihnen den Behördengang zu erleichtern, finden Sie hier Formulare, Online-Anträge und nützliche Informationen zu unseren Dienstleistungen. Viele Formulare und Anträge sind interaktiv, d. h. Sie können diese bequem an Ihrem Bildschirm ausfüllen. Manche können Sie sicher online versenden, andere müssen Sie ausdrucken und per Post verschicken.

Dienstleistungen und Formulare der Stadtverwaltung

Die Ausländerbehörde (Bahnhofstraße 27)

Längere Bearbeitungs- und Wartezeiten

Derzeit ist bei der Ausländerbehörde der Stadt Böblingen mit längeren Bearbeitungs- und Wartezeiten zu rechnen. Wir möchten unsere Kunden höflich um Geduld bitten und vorallem von Sachstandsanfragen und mehrmaligen Anrufen bzw. E-Mails abzusehen. Diese führen nur zu weiteren Verzögerungen und noch längeren Bearbeitungszeiten. Die zuständigen Sachbearbeiter melden sich bei Ihnen, sobald Ihr Anliegen geprüft und bearbeitet wurde.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihre Ausländerbehörde der Stadt Böblingen

SERVICE-SCHALTER

Service-Schalter

Für die Kunden der Ausländerbehörde ist im Bürgerbüro, Bahnhofstraße 27, Erdgeschoss zu unseren Öffnungszeiten ein Service-Schalter für Kurzkontakte eingerichtet.

Folgende Leistungen werden am Service-Schalter angeboten:

  • Abholung von Aufenthaltstiteln, Reiseausweisen, Dokumenten
  • Ausstellung von Bescheinigungen für die Führerscheinstelle
  • Entgegennahme von Aufenthaltsgestattungen, Fiktionen und Duldungen zur Verlängerung
  • Ausgabe und Annahme von Anträgen/Formularen/Dokumenten etc.
  • Ausgabe von Infomaterial/Vollmachtsformularen etc.

Für alle übrigen Anliegen muss ein Termin beim zuständigen Sachbearbeiter vereinbart werden.

Öffnungszeiten der Ausländerbehörde:
Montag:
09.00 - 12.00 Uhr
Dienstag: 09.00 - 12.00 Uhr
16.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch: nur telefonisch erreichbar
Donnerstag: 09.00 - 12.00 Uhr
15.00 - 16.30 Uhr
Freitag: 09.00 - 12.00 Uhr

Für Besucher/-innen besteht medizinische Maskenpflicht!
Bitte bringen Sie zum Termin Ihre eigene OP- oder FFP2-Maske mit. Ein Zutritt für Menschen mit Krankheitssymptomen ist untersagt.
Abstand von mindestens 1,50 Metern!
Bitte halten Sie den geforderten Mindestabstand ein und beachten Sie die vorhandenen Bodenmarkierungen.
Beachten Sie die allgemeinen Hygieneregeln!
Verzichten Sie auf das Händeschütteln. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Seife. Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Desinfektionsstationen. Beachten Sie die Nies- und Hustenetikette.

Bitte beachten Sie, dass es zu kurzfristigen Terminabsagen oder Schließungen kommen kann, sofern die Bundes- und/oder Landesregierung neue Beschränkungen erlässt. Weitere Informationen zur aktuellen Corona-Pandemie erhalten Sie auf unserer Homepage: www.boeblingen.de/start/StadtPolitik/corona-virus.html

TERMINVEREINBARUNG

Der Weg zum Termin

Für alle Auskünfte, ausländerrechtlichen Beratungen oder fallspezifischen Fragen wird ein Termin bei den Sachbearbeitern benötigt.

Unsere Zuständigkeit beschränkt sich auf Kunden mit Hauptwohnsitz in Böblingen.

Anträge auf Erteilung oder Verlängerung von Aufenthaltstiteln bitten wir rechtzeitig vor Ablauf des Visums/ der Aufenthaltserlaubnis per Post oder per E-Mail als PDF-Dokument an uns zu übersenden. Erst wenn alle Unterlagen vollständig bei uns eingegangen sind und die rechtliche Prüfung durch uns abgeschlossen wurde, bekommen Sie einen Termin zur Abgabe der Fingerabdrücke, Leistung der Unterschrift und Bezahlung der Gebühr.

Für Besucher/-innen besteht medizinische Maskenpflicht!
Bitte bringen Sie zum Termin Ihre eigene OP- oder FFP2-Maske mit. Ein Zutritt für Menschen mit Krankheitssymptomen ist untersagt.
Abstand von mindestens 1,50 Metern!
Bitte halten Sie den geforderten Mindestabstand ein und beachten Sie die vorhandenen Bodenmarkierungen.
Beachten Sie die allgemeinen Hygieneregeln!
Verzichten Sie auf das Händeschütteln. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Seife. Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Desinfektionsstationen. Wahren Sie die Nies- und Hustetikette.

Bitte beachten Sie, dass es zu kurzfristigen Terminabsagen oder Schließungen kommen kann, sofern die Bundes- und/oder Landesregierung neue Beschränkungen erlässt. Weitere Informationen zur aktuellen Corona-Pandemie erhalten Sie auf unserer Homepage: www.boeblingen.de/start/StadtPolitik/corona-virus.html

Angesichts der Vielzahl an täglich eingehenden Anfragen, bitten wir um Ihr Verständnis, dass die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Sie bekommen auf jeden Fall eine Rückmeldung von uns, wir bitten daher von Mehrfachanfragen und wiederholten Nachrichten zum gleichen Anliegen abzusehen.

Die Ausländerbehörde ist zur Terminvereinbarung wie folgt zu erreichen:
(Die Zuständigkeit der Sachbearbeiterinnen richtet sich nach den Anfangsbuchstaben des Nachnamens des Kunden.)

Buchstaben Sach-
bearbeiterin
E-Mail Telefon/
Fax
A - B, T, U Frau Schoba m.schoba@boeblingen.de

Mo. - Fr. vormittags
(07031)669-1488/
(07031)669-1499
C - H, Sn-Sz, X, Y Frau Burkard n.burkard@boeblingen.de

Mo. - Fr.
(07031)669-1491/
(07031)669-1499
I - M, Sa- Sm Frau Blümel d.bluemel@boeblingen.de

Mo. - Fr.
(07031)669-1489/
(07031)669-1499
N - R, V, W Frau  Bubser bubser@boeblingen.de

Mo. - Mi.
(07031)669-1487/
(07031)669-1499
Z Frau Nusch nusch@boeblingen.de

Mo. - Mi. vormittags
(07031)669-1494/
(07031)669-1499

Bitte beachten Sie, dass es zu kurzfristigen Terminabsagen oder Schließungen kommen kann, sofern die Bundes- und/oder Landesregierung neue Beschränkungen erlässt. Weitere Informationen zur aktuellen Corona-Pandemie erhalten Sie auf unserer Homepage: www.boeblingen.de/start/StadtPolitik/corona-virus.html

Informationen und Informationsmaterial

BREXIT

BREXIT - Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union

Das Vereinigte Königreich ist am 1. Februar 2020 aus der Europäischen Union ausgetreten. In diesem Zusammenhang wurde zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich das sogenannte Austrittsabkommen geschlossen, das seitdem wirksam und in Kraft getreten ist. Es gilt in der gesamten EU, also auch in Deutschland.

Für die Zeit nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU wurde ein Übergangszeitraum festgelegt, der am 31. Dezember 2020 endet. Während dieses Übergangszeitraums bleibt aufenthaltsrechtlich zunächst alles beim Alten. Erst nach dem Ende des Übergangszeitraums, also ab 01.01.2020 ändert sich die Rechtslage. Informationen hierzu erhalten sie auf Deutsch und Englisch unter folgenden Internetseiten:
Deutsch: www.bmi.bund.de/brexit-info
Englisch: www.bmi.bund.de/brexit-info-en

Bis zum 30. Juni 2021 müssen Britinnen und Briten, die am 31. Dezember 2020 in Deutschland wohnen und weiterhin in Deutschland wohnen bleiben, ihren Aufenthalt bei der für ihren Wohnort zuständigen Ausländerbehörde anzeigen (151,6 KiB), um dann das neue Aufenthaltsdokument erhalten zu können.

Alle aktuellen Informationen rund um den BREXIT können Sie der Homepage der Bundesregierung und der Service-BW-Seite des Innenministeriums Baden-Württemberg entnehmen:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/brexit
https://www.service-bw.de/brexit

Die Anwendungshinweise des Bundesministeriums des Innern (BMI) geben zusätzliche ausführliche Informationen zur Umsetzung und Handhabung des Austrittsabkommens.
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/themen/verfassung/anwendungshinweise-brexit.html

Aufenthaltsanzeige für britische Staatsangehörige und ihre Familienangehörige ab 01. Januar 2021:
Formular (151,6 KiB)

(Stand 12.01.2021)

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz ab 01.03.2020

Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz, welches am 1. März 2020 in Kraft tritt, werden die Abschnitte 3 (Aufenthalt zum Zweck der Ausbildung) und 4 (Aufenthalt zum Zweck der Erwerbstätigkeit) des Aufenthaltsgesetzes neu gefasst. Dabei wird die bestehende Systematik der bedarfsgebundenen Erwerbsmigration fortgeführt, die grundsätzlich an das Vorliegen einer in Deutschland anerkannten Qualifikation und eines Arbeitsplatzangebots gekoppelt ist. Eingeführt wird ein einheitlicher Fachkräftebegriff (§ 18 Absatz 3), der sowohl akademisch als auch beruflich qualifizierte Beschäftigte umfasst. Erweitert und in eigene Vorschriften überführt werden die Möglichkeiten der befristeten Einreise zur Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatzsuche (§§ 17, 20). Erweitert und ausdifferenziert werden zudem die Möglichkeiten des Aufenthalts zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen (§16d). Nur geringfügig modifiziert wurden die Vorschriften, die europarechtlich vorgeprägte Aufenthalte umfassen (insbes. Blaue Karte EU, ICT-Karte, Forscher).

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite der Bundesregierung und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales:
https://www.make-it-in-germany.com/de/visum/arten/arbeiten/fachkraefteeinwanderungsgesetz/

https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2018/fachkraefteeinwanderungsgesetz.html

Bitte beachten Sie:
Trotz der neuen gesetzlichen Regelung wird für einen langfristigen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland nach wie vor ein nationales Visum benötigt. Dieses kann bei der deutschen Auslandsvertretung im Heimatland beantragt werden. Die Einreise zum dauerhaften Aufenthalt bzw. zur Ausübung einer Beschäftigung sind ohne ein solches Visum grundsätzlich nicht erlaubt!

beschleunigtes Fachkräfteverfahren:
Zusätzlich zu den oben genannten Änderungen hat der Gesetzgeber ab 01.03.2020 das beschleunigte Fachkräfteverfahren eingeführt. Ziel des Verfahrens ist es, Arbeitgebern und Fachkräften ein durch Fristen klar planbares Einreiseverfahren anzubieten. Das beschleunigte Fachkräfteverfahren ist ein Angebot an ausländische Fachkräfte, die zur Absolvierung einer Berufsausbildung oder betriebliche Weiterbildung, zur Durchführung von Maßnahme zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, zur Ausübung einer Beschäftigung als Fachkraft mit Berufsausbildung, zur Ausübung einer Beschäftigung als Fachkraft mit akademischer Ausbildung oder zur Ausübung einer sonstigen qualifizierten Beschäftigung nach Deutschland einreisen wollen.

Alternativ steht weiterhin das reguläre Einreiseverfahren und ggfs. das Verfahren zur Erlangung einer Vorabzustimmung der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung.

Arbeitgeber mit Betriebssitz in Böblingen können mit einer Vollmacht der Fachkraft und einem konkreten Arbeitsplatzangebot ein beschleunigtes Fachkräfteverfahren bei uns einleiten. Folgende Informationen bzw. Schritte sind dabei wichtig:
Zwischen dem Unternehmen und der Ausländerbehörde muss eine Vereinbarung geschlossen werden, die unter anderem Bevollmächtigungen und Verpflichtungen des Arbeitgebers, der Fachkraft und der beteiligten Behörden (Ausländerbehörde, Bundesagentur für Arbeit, Anerkennungsstellen, Auslandsvertretung)  sowie eine Beschreibung der Abläufe einschließlich der Beteiligten und Fristen beinhaltet. Eine solche Vereinbarung wir bei einem persönlichen Beratungsgespräch unterzeichnet.

Die Ausländerbehörde berät den Arbeitgeber, unterstützt ihn, das Verfahren zur Anerkennung der ausländischen Qualifikation der Fachkraft durchzuführen, holt die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit ein und prüft die ausländerrechtlichen Erteilungsvoraussetzungen. Die Anerkennungsstellen und die Bundesagentur für Arbeit müssen innerhalb bestimmter Fristen entscheiden. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, erteilt die Ausländerbehörde eine sogenannte Vorabzustimmung, die sie dem Arbeitgeber zur Weiterleitung an die Fachkraft zusendet. Die Fachkraft bucht anschließend einen Termin bei der Auslandsvertretung zur Beantragung des Visums, der innerhalb von drei Wochen stattfindet. Bei diesem Termin muss das Original der Vorabzustimmung mit weiteren für den Visumantrag nötigen Unterlagen vorgelegt werden. Nachdem der vollständige Visumantrag von der Fachkraft gestellt wurde, wird in der Regel innerhalb von weiteren drei Wochen über diesen entschieden. Das beschleunigte Fachkräfteverfahren umfasst bei gleichzeitiger Antragstellung auch den Ehegatten sowie minderjährige ledige Kinder der Fachkraft, wenn sie die gesetzlichen Voraussetzungen für den Familiennachzug erfüllen.

Weitere Informationen zum beschleunigten Fachkräfteverfahren erhalten Sie ebenfalls auf der Homepage der Bundesregierung. Zusätzlich können Sie die Voraussetzungen und beizubringenden Unterlagen dem Merkblatt zum beschleunigten Verfahren entnehmen.
https://www.make-it-in-germany.com/de/visum/arten/arbeiten/fachkraefteeinwanderungsgesetz/
Merkblatt zum beschleunigten Fachkräfteverfahren (61,7 KiB)
Checkliste für Arbeitgeber (67,4 KiB)

Zusätzliche Informationen und Formulare erhalten Sie hier:
https://www.bmi.bund.de/DE/themen/migration/zuwanderung/arbeitsmigration/arbeitsmigration-node.html

Bei weiteren Fragen zum beschleunigten Fachkräfteverfahren können Sie sich an das zentrale Postfach der Ausländerbehörde (auslaenderamt@boeblingen.de) wenden.

Antragsformulare zur Erteilung/ Verlängerung eines Aufenthaltstitels

Aktuelles zur Einführung der elektronischen Aufenthaltstitel

Allgemeines Der herkömmliche Aufenthaltstitel (Klebeetikett), die Aufenthalts- und Daueraufenthaltskarte und der Ausweisersatz in Papierform wurden am 01. September 2011 durch einen elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) in Kartenform abgelöst.

Der eAT besitzt einen kontaktlosen Chip im Karteninneren, auf dem die biometrischen Merkmale (Lichtbild und zwei Fingerabdrücke), Nebenbestimmungen (Auflagen) und die persönlichen Daten gespeichert sind. Zusätzlich erhält der Chip die Möglichkeit einen elektronischen Identitätsnachweis sowie eine qualifizierte elektronische Signatur zu nutzen.

Zur Einführung des eAT wurden alle EU-Mitgliedstaaten verpflichtet. Grundlage hierfür sind die EU-Verordnungen (EG) Nr. 1030/2002 und (EG) Nr. 380/2008. Ziel ist, die Aufenthaltstitel der Europäischen Union zu vereinheitlichen und durch die Nutzung biometrischer Daten die Bindung zwischen Dokumenteninhaber und Dokument zu erhöhen und vor missbräuchlicher Nutzung zu schützen. Es wird für jeden Drittstaatsangehörigen (auch Säugling oder Kind) ein eigener eAT ausgestellt.

HINWEIS:
Die bisherigen Aufenthaltstitel in den Reisepässen und Passersatzpapieren behalten bis längstens 31.08.2021 ihre Gültigkeit.

Datensicherheit Alle Informationen und Übertragungen werden mit international anerkannten und etablierten Verschlüsselungsverfahren geschützt. Ein Berechtigungszertifikat regelt, wer auf welche personenbezogenen Daten zugreifen darf. Die Inhaber können darauf vertrauen, dass nur berechtigten Stellen der Zugriff erlaubt wird.

Biometrische Merkmale Das Lichtbild wird auf dem Kartenkörper und im Chip gespeichert. Für alle Drittstaatsangehörigen ab dem 6. Lebensjahr werden auf dem Chip des eAT außerdem zwei Fingerabdrücke gespeichert.
Daher ist das persönliche Erscheinen bei der Beantragung notwendig.
Nur hoheitliche Stellen (z.B. Polizei oder Ausländer- und Meldebehörden) verfügen über die Berechtigung, Lichtbild und Fingerabdrücke abzufragen.

Nebenbestimmungen (Auflagen) Nebenbestimmungen werden im Chip gespeichert und auf einem eigenen Zusatzblatt zum eAT ausgedruckt.

Online-Ausweisfunktion Anbieter aus Wirtschaft und Verwaltung können künftig elektronische Dienste anbieten, bei denen sich der Inhaber mit einem eAT elektronisch ausweist. Dadurch wird das Anmelden in Internetportalen, das Ausfüllen von Formularen und der Altersnachweis im Internet oder an Automaten erleichtert.
Es erhalten nur die Anbieter Zugang zu den Daten des Inhabers, die eine staatliche Berechtigung besitzen. Darüber hinaus muss der Inhaber die Übertragung seiner persönlichen Daten mit einer sechsstelligen PIN bestätigen.
Bei Nutzung der Online-Ausweisfunktion können biometrische Merkmale vom Anbieter der Dienste nicht ausgelesen werden.

Unterschriftenfunktion Der elektronische Aufenthaltstitel kann darüber hinaus ein Zertifikat für die qualifizierte elektronische Signatur speichern. Damit steht dem eAT-Inhaber auf Wunsch die Möglichkeit zur Verfügung, rechtsgültig digitale Dokumente zu unterzeichnen.


Weitere Informationen können Sie auch auf der Homepage des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge www.bamf.de abrufen.

Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis

Anträge auf Erteilung oder Verlängerung von Aufenthaltstiteln bitten wir rechtzeitig vor Ablauf des Visums/ der Aufenthaltserlaubnis per Post oder per E-Mail als PDF-Dokument an uns zu übersenden. Erst wenn alle Unterlagen vollständig bei uns eingegangen sind und die rechtliche Prüfung durch uns abgeschlossen wurde, bekommen Sie einen Termin zur Abgabe der Fingerabdrücke, Leistung der Unterschrift und Bezahlung der Gebühr.

Wir weißen darauf hin, dass die Bearbeitung eines Antrages bis zu 3 Monate in Anspruch nehmen kann.

Für Besucher/-innen besteht Maskenpflicht!
Bitte bringen Sie zum Termin Ihren eigenen Mund- und Nasenschutz mit. Ein Zutritt für Menschen mit Krankheitssymptomen ist untersagt.
Abstand von mindestens 1,50 Metern!
Bitte halten Sie den geforderten Mindestabstand ein und beachten Sie ggf. die Bodenmarkierungen.
Beachten Sie die allgemeinen Hygieneregeln!
Verzichten Sie auf das Händeschütteln. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Seife. Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Desinfektionsstationen.

Bitte beachten Sie, dass es zu kurzfristigen Terminabsagen oder Schließungen kommen kann, sofern die Bundes- und/oder Landesregierung neue Beschränkungen erlässt. Weitere Informationen zur aktuellen Corona-Pandemie erhalten Sie auf unserer Homepage: www.boeblingen.de/start/StadtPolitik/corona-virus.html

Angesichts der Vielzahl an täglich eingehenden Anfragen, bitten wir um Ihr Verständnis, dass die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Sie bekommen auf jeden Fall eine Rückmeldung von uns, wir bitten daher von Mehrfachanfragen und wiederholten Nachrichten zum gleichen Anliegen abzusehen.

Online-Formular Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis

Dieses Formular können Sie Online ausfüllen und ausdrucken.
Aus rechtlichen Gründen können wir Ihnen den Service des elektronischen Versands nicht anbieten.

Allgemeines und Voraussetzungen: Künftig gibt es nur noch drei Aufenthaltstitel, die befristete Aufenthaltserlaubnis, die unbefristete Niederlassungserlaubnis und zur Einreise - wie bisher - das Visum.

Das neue Aufenthaltsgesetz unterscheidet nach dem jeweiligen Aufenthaltszweck (Ausbildung, Studium, Erwerbstätigkeit, Familiennachzug etc). Bitte kreuzen Sie auf dem Antragsformular den für Sie zutreffenden Aufenthaltszweck an.

Was benötigen Sie?

  • Reisepass
  • 1 aktuelles biometrisches Passfoto (s.h. Fotomustertafel Internetseite der Bundesdruckerei )
    (seit dem 01.01.2006 muss auf dem Aufenthaltstitel ein biometrisches Passfoto aufgedruckt werden, das wie bei den deutschen Reisepässen bestimmten Sicherheitskriterien entspricht)
  • Mietvertrag mit Angabe aktueller Miethöhe und Wohnraum, bzw. Kaufvertrag mit Angabe Zins- und Tilgungszahlungen
  • Einkommensnachweise (z. B. Arbeitsvertrag, die letzten 3 Lohnabrechnungen, Arbeitsbescheinigung, Bewilligungsbescheid über Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II, Rentenbescheid oder sonstige Einkommensnachweise)
  • ggfs. Eheurkunde mit Legalisationsvermerk bzw. Apostille oder Anerkennung der ausländischen Eheschließung
  • ggfs. ausgefüllte Erklärung zur Beschäftigung (1,397 MiB), falls eine Beschäftigung ausgeübt wird oder ausgeübt werden soll
  • ggfs. Nachweise über Ausbildungs- oder Hochschulabschluss (in Deutschland oder im Ausland mit Anerkennung)
  • ggfs. Integrationsnachweise (z.B. Anmelde- /Teilnahmebestätigungen, Zertifikate über Sprachkenntnisse, Abschlusszertifikat Integrationskurs)
  • ggfs. Geburtsurkunde
  • ggfs. Schulbescheinigungen bzw. Studienbescheinigungen

Die Auflistung ist nicht abschließend. Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Nachweise erforderlich sein (z. B. Immatrikulationsbescheinigung, Eheurkunden, Geburtsurkunden etc.).

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass aufgrund der Vielzahl an Aufenthaltszwecken die Auflistung nicht umfassend ist. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Ausländerbehörde.

Gebühren: Die Gebühr für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis beträgt 100,- Euro.

Hinweise: Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus. Kreuzen Sie den zutreffenden Grund des Aufenthaltes an. Bitte beachten Sie, dass wir nur persönlich unterschriebene Anträge zur Bearbeitung entgegennehmen können. Wird der Antrag durch eine bevollmächtigte Person gestellt, ist zusätzlich eine entsprechende Vollmacht vorzulegen. Bei der Abholung kommen Sie bitte persönlich vorbei. Ist es Ihnen zeitlich nicht möglich, bevollmächtigen Sie bitte eine Person Ihres Vertrauens mit einer entsprechenden Vollmacht (41,3 KiB).

In der Regel beträgt die Bearbeitungsdauer aufgrund aufwendigen rechtlichen Prüfung und der Produktionszeiten der Bundesdruckerei bis zu 3 Monate. Bitte wenden Sie sich daher rechtzeitig an unsere Ausländerbehörde!

Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für Personen unter 18 Jahren

Anträge auf Erteilung oder Verlängerung von Aufenthaltstiteln bitten wir rechtzeitig vor Ablauf des Visums/ der Aufenthaltserlaubnis per Post oder per E-Mail als PDF-Dokument an uns zu übersenden. Erst wenn alle Unterlagen vollständig bei uns eingegangen sind und die rechtliche Prüfung durch uns abgeschlossen wurde, bekommen Sie einen Termin zur Abgabe der Fingerabdrücke, Leistung der Unterschrift und Bezahlung der Gebühr.

Wir weißen darauf hin, dass die Bearbeitung eines Antrages bis zu 3 Monate in Anspruch nehmen kann.

Für Besucher/-innen besteht Maskenpflicht!
Bitte bringen Sie zum Termin Ihren eigenen Mund- und Nasenschutz mit. Ein Zutritt für Menschen mit Krankheitssymptomen ist untersagt.
Abstand von mindestens 1,50 Metern!
Bitte halten Sie den geforderten Mindestabstand ein und beachten Sie ggf. die Bodenmarkierungen.
Beachten Sie die allgemeinen Hygieneregeln!
Verzichten Sie auf das Händeschütteln. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Seife. Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Desinfektionsstationen.

Bitte beachten Sie, dass es zu kurzfristigen Terminabsagen oder Schließungen kommen kann, sofern die Bundes- und/oder Landesregierung neue Beschränkungen erlässt. Weitere Informationen zur aktuellen Corona-Pandemie erhalten Sie auf unserer Homepage: www.boeblingen.de/start/StadtPolitik/corona-virus.html

Angesichts der Vielzahl an täglich eingehenden Anfragen, bitten wir um Ihr Verständnis, dass die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Sie bekommen auf jeden Fall eine Rückmeldung von uns, wir bitten daher von Mehrfachanfragen und wiederholten Nachrichten zum gleichen Anliegen abzusehen.

Allgemeines und Voraussetzungen: Künftig gibt es nur noch drei Aufenthaltstitel, die befristete Aufenthaltserlaubnis, die unbefristete Niederlassungserlaubnis und zur Einreise - wie bisher - das Visum. 

Das neue Aufenthaltsgesetz unterscheidet nach dem jeweiligen Aufenthaltszweck (Ausbildung, Studium, Erwerbstätigkeit, Familiennachzug etc.). Bitte kreuzen Sie auf dem Antragsformular den für Sie zutreffenden Aufenthaltszweck an.

Was benötigen Sie?

  • Reisepass
  • 1 aktuelles biometrisches Passfoto (s.h. Fotomustertafel Internetseite der Bundesdruckerei )
    (seit dem 01.01.2006 muss auf dem Aufenthaltstitel ein biometrisches Passfoto aufgedruckt werden, das wie bei den deutschen Reisepässen bestimmten Sicherheitskriterien entspricht)
  • Einkommensnachweise (z. B. Arbeitsvertrag, die letzten 3 Lohnabrechnungen, Arbeitsbescheinigung, Bewilligungsbescheid über Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II, Rentenbescheid oder sonstige Einkommensnachweise)
  • ausgefüllte Erklärung zur Beschäftigung (1,397 MiB), falls eine Beschäftigung ausgeübt wird oder ausgeübt werden soll
  • Mietvertrag mit Angabe aktueller Miethöhe und Wohnraum, bzw. Kaufvertrag mit Angabe Zins- und Tilgungszahlungen
  • Integrationsnachweise (z.B. Anmelde- /Teilnahmebestätigungen, Zertifikate über Sprachkenntnisse, Abschlusszertifikat Integrationskurs)
  • ggfs. Schulbescheinigungen bzw. Studienbescheinigungen

Die Auflistung ist nicht abschließend. Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Nachweise erforderlich sein (z. B. Immatrikulationsbescheinigung etc.).

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass aufgrund der Vielzahl an Aufenthaltszwecken die Auflistung nicht umfassender ist. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Ausländerbehörde.

Gebühren: Die Gebühr für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis beträgt 50,- Euro.

Hinweise: Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus. Kreuzen Sie den zutreffenden Grund des Aufenthaltes an. Bitte beachten Sie, dass wir nur persönlich unterschriebene Anträge zur Bearbeitung entgegennehmen können. Wird der Antrag durch eine bevollmächtigte Person gestellt, ist zusätzlich eine entsprechende Vollmacht vorzulegen. Bei der Abholung kommen Sie bitte persönlich vorbei. Ist es Ihnen zeitlich nicht möglich, bevollmächtigen Sie bitte eine Person Ihres Vertrauens mit einer entsprechenden Vollmacht (41,3 KiB).

In der Regel beträgt die Bearbeitungsdauer aufgrund der aufwendigen rechtlichen Prüfung und der Produktionszeiten der Bundesdruckerei bis zu 3 Monate. Ggf. muss ein polizeiliches Führungszeugnis oder eine Anfrage bei Sicherheitsbehörden durchgeführt werden, in diesen Fällen kann sich die Bearbeitungsdauer weiter verlängern. Bitte wenden Sie sich daher rechtzeitig an Ihre Ausländerbehörde!

Freizügigkeitsrecht nach dem Freizügigkeitsgesetz/EU

Als drittstaatsangehöriger Familienangehöriger eines Staatsangehörigen der Europäischen Union (EU) oder eines Staates des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR: Norwegen, Island und Liechtenstein) haben Sie bei Vorliegen der unionsrechtlichen Voraussetzungen das Recht, sich mit Ihrer Referenzperson in der Europäischen Union frei zu bewegen, in jeden Mitgliedstaat einzureisen und sich dort aufzuhalten. Dies umfasst auch die freie Wahl des Wohnsitzes in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

Drittstaatsangehörig ist, wer nicht die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedsstaates, des EWR oder der Schweiz besitzt.

Familienangehörig sind insbesondere folgende Personen:
Ehegatten, Lebenspartner sowie Verwandte in gerade absteigender Linie (beispielsweise Kinder), sofern sie noch nicht 21 Jahre alt sind sowie ihre Ehegatten oder Lebenspartner
und sonstige Verwandte freizügigkeitsberechtigter Unionsbürger in gerader aufsteigender und in gerader absteigender Linie (ältere Kinder, Enkel sowie Eltern und Großeltern) oder ihrer Ehegatten oder Lebenspartner, denen die Unionsbürger oder ihre Ehegatten oder Lebenspartner Unterhalt gewähren.

Während der ersten 3 Monate Ihres Aufenthalts in Deutschland ist Ihr Aufenthalt lediglich an die Voraussetzung geknüpft, dass eine familiäre Beziehung zu der freizügigkeitsberechtigten Referenzperson besteht, Sie diese Person begleiten und im Besitz eines anerkannten oder sonst zugelassenen Passes oder Passersatzes sind.

Für einen Aufenthalt von mehr als 3 Monaten benötigen Sie eine Aufenthaltskarte, die Ihnen von der Ausländerbehörde ausgestellt wird. Die Ausländerbehörde prüft in diesem Fall das Vorliegen der Freizügigkeitsvoraussetzungen. Unter anderem kann sie einen Nachweis über die familiäre Beziehung zur Referenzperson verlangen (beispielsweise durch urkundlichen Nachweis). Darüber hinaus kann von Ihnen ein Nachweis darüber verlangt werden, dass die Bezugsperson von ihrem Freizügigkeitsrecht tatsächlich Gebrauch gemacht hat (beispielsweise durch Vorlage einer Meldebescheinigung). Ist die Referenzperson, die Sie begleiten oder zu der Sie nachziehen, nicht erwerbstätig, sollten Sie zudem ausreichende Existenzmittel und einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz vorweisen können (dies gilt auch für Kinder, die Sie eventuell begleiten).

Mit der Ausstellung der Aufenthaltskarte wird das Vorliegen des Freizügigkeitsrechts festgestellt, das bedeutet sie ist rein deklaratorisch. Die Aufenthaltskarte wird in der Regel für 5 Jahre ausgestellt, es sei denn, aus dem Aufenthalt Ihrer Referenzperson, von der Sie Ihr Aufenthaltsrecht ableiten, ergibt sich ein kürzerer Zeitraum.

Hinweis:
Familienangehörige von Deutschen bekommen keine Aufenthaltskarte nach dem Freizügigkeitsgesetz. Sie können eine Aufenthaltserlaubnis nach dem Aufenthaltsgesetz beantragen, wenn Sie selbst keine EU-oder EWR-Staatsangehörigkeit besitzen.

Was benötigen Sie?

  • Reisepass
  • 1 aktuelles biometrisches Passfoto (s.h. Fotomustertafel Internetseite der Bundesdruckerei )
    (seit dem 01.01.2006 muss auf dem Aufenthaltstitel ein biometrisches Passfoto aufgedruckt werden, das wie bei den deutschen Reisepässen bestimmten Sicherheitskriterien entspricht)
  • Nachweis über familiäre Bindungen (Geburtsurkunden, Eheurkunde im Original und in Kopie ggfs. mit beglaubitgter deutscher Übersetzung und ggfs. mit Legalisationsvermerk bzw. Apostille oder Anerkennung der ausländischen Eheschließung)
  • Einkommensnachweise (z. B. Arbeitsvertrag, die letzten 3 Lohnabrechnungen, Arbeitsbescheinigung, Bewilligungsbescheid über Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II, Rentenbescheid oder sonstige Einkommensnachweise) des Unionsbürgers und ggfs. auch des nachziehenden Drittstaaters
  • Mietvertrag mit Angabe aktueller Miethöhe und Wohnraum, bzw. Kaufvertrag mit Angabe Zins- und Tilgungszahlungen
  • Meldebestätigungen
  • ggf. Schulbescheinigung oder Studienbescheinigung

Die Auflistung ist nicht abschließend. Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Nachweise erforderlich sein (z. B. Immatrikulationsbescheinigung etc.).

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass aufgrund der Vielzahl an Aufenthaltszwecken die Auflistung nicht umfassender ist. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Ausländerbehörde.

Gebühren: Die Gebühr für die Ausstellung einer Aufenthaltskarte bzw. Erteilung einer Daueraufenthaltskarte für Drittstaatsangehörige eines EU- bzw. EWR-Bürgers beträgt

37,00 Euro: Ab dem vollendeten 24. Lebensjahr
22,80 Euro: Bis zum vollendeten 24. Lebensjahr

Hinweise: Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus. Bitte beachten Sie, dass wir nur persönlich unterschriebene Anträge zur Bearbeitung entgegennehmen können. Wird der Antrag durch eine bevollmächtigte Person gestellt, ist zusätzlich eine entsprechende Vollmacht vorzulegen. Bei der Abholung kommen Sie bitte persönlich vorbei. Ist es Ihnen zeitlich nicht möglich, bevollmächtigen Sie bitte eine Person Ihres Vertrauens mit einer entsprechenden Vollmacht (41,3 KiB).

In der Regel beträgt die Bearbeitungsdauer aufgrund der aufwendigen rechtlichen Prüfung und der Produktionszeiten der Bundesdruckerei bis zu 6 Monate. Ggf. muss ein polizeiliches Führungszeugnis oder eine Anfrage bei Sicherheitsbehörden durchgeführt werden, in diesen Fällen kann sich die Bearbeitungsdauer weiter verlängern. Bitte wenden Sie sich daher rechtzeitig an Ihre Ausländerbehörde!

Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis

Anträge auf Erteilung oder Verlängerung von Aufenthaltstiteln bitten wir rechtzeitig vor Ablauf des Visums/ der Aufenthaltserlaubnis per Post oder per E-Mail als PDF-Dokument an uns zu übersenden. Erst wenn alle Unterlagen vollständig bei uns eingegangen sind und die rechtliche Prüfung durch uns abgeschlossen wurde, bekommen Sie einen Termin zur Abgabe der Fingerabdrücke, Leistung der Unterschrift und Bezahlung der Gebühr.

Wir weißen darauf hin, dass die Bearbeitung eines Antrages bis zu 3 Monate in Anspruch nehmen kann.

Für Besucher/-innen besteht Maskenpflicht!
Bitte bringen Sie zum Termin Ihren eigenen Mund- und Nasenschutz mit. Ein Zutritt für Menschen mit Krankheitssymptomen ist untersagt.
Abstand von mindestens 1,50 Metern!
Bitte halten Sie den geforderten Mindestabstand ein und beachten Sie ggf. die Bodenmarkierungen.
Beachten Sie die allgemeinen Hygieneregeln!
Verzichten Sie auf das Händeschütteln. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Seife. Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Desinfektionsstationen.

Bitte beachten Sie, dass es zu kurzfristigen Terminabsagen oder Schließungen kommen kann, sofern die Bundes- und/oder Landesregierung neue Beschränkungen erlässt. Weitere Informationen zur aktuellen Corona-Pandemie erhalten Sie auf unserer Homepage: www.boeblingen.de/start/StadtPolitik/corona-virus.html

Angesichts der Vielzahl an täglich eingehenden Anfragen, bitten wir um Ihr Verständnis, dass die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Sie bekommen auf jeden Fall eine Rückmeldung von uns, wir bitten daher von Mehrfachanfragen und wiederholten Nachrichten zum gleichen Anliegen abzusehen.

Grundsätzlich gelten für die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis die selben Voraussetzungen wie für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis.

Was benötigen Sie?

  • Reisepass
  • 1 aktuelles biometrisches Passfoto (s.h. Fotomustertafel Internetseite der Bundesdruckerei)
    (seit dem 01.01.2006 muss auf dem Aufenthaltstitel ein biometrisches Passfoto aufgedruckt werden, das wie bei den deutschen Reisepässen bestimmten Sicherheitskriterien entspricht)
  • Einkommensnachweise (z. B. Arbeitsvertrag, die letzten 3 Lohnabrechnungen, Arbeitsbescheinigung, Bewilligungsbescheid über Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II, Rentenbescheid oder sonstige Einkommensnachweise)
  • ausgefüllte Erklärung zur Beschäftigung (1,397 MiB), falls eine Beschäftigung ausgeübt wird oder ausgeübt werden soll
  • ggf. Schulbescheinigung oder Studienbescheinigung
  • Mietvertrag mit Angabe aktueller Miethöhe und Wohnraum, bzw. Kaufvertrag mit Angabe Zins- und Tilgungszahlungen
  • Integrationsnachweise (z.B. Anmelde- /Teilnahmebestätigungen, Zertifikate über Sprachkenntnisse)
  • ggfs. Schulbescheinigungen bzw. Studienbescheinigungen

Die Auflistung ist nicht abschließend. Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Nachweise erforderlich sein (z. B. Immatrikulationsbescheinigung etc.).

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass aufgrund der Vielzahl an Aufenthaltszwecken die Auflistung nicht umfassend ist. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Ausländerbehörde.

Gebühren: Die Gebühr für die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beträgt je nach Dauer:
Verlängerung Aufenthaltserlaubnis bis zu 3 Monaten: 96,- Euro ab 3 Monaten: 93,- Euro

Gebühren für Minderjährige:
Die Gebühr für die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beträgt je nach Dauer:
Verlängerung Aufenthaltserlaubnis bis zu 3 Monaten: 48,- Euro ab 3 Monaten: 46,50 Euro

Hinweise: Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus. Kreuzen Sie den zutreffenden Grund des Aufenthaltes an. Bitte beachten Sie, dass wir nur persönlich unterschriebene Anträge zur Bearbeitung entgegennehmen können. Wird der Antrag durch eine bevollmächtigte Person gestellt, ist zusätzlich eine entsprechende Vollmacht vorzulegen. Bei der Abholung kommen Sie bitte persönlich vorbei. Ist es Ihnen zeitlich nicht möglich, bevollmächtigen Sie bitte eine Person Ihres Vertrauens mit einer entsprechenden Vollmacht (41,3 KiB).

In der Regel beträgt die Bearbeitungsdauer aufgrund aufwendigen rechtlichen Prüfung und der Produktionszeiten der Bundesdruckerei bis zu 3 Monate. Ggf. muss ein polizeiliches Führungszeugnis oder eine Anfrage bei Sicherheitsbehörden durchgeführt werden, in diesen Fällen kann sich die Bearbeitungsdauer weiter verlängern. Bitte wenden Sie sich daher rechtzeitig an unsere Ausländerbehörde!

1 aktuelles biometrisches Passfoto (s.h. Fotomustertafel Internetseite der Bundesdruckerei)
(seit dem 01.01.2006 muss auf dem Aufenthaltstitel ein biometrisches Passfoto aufgedruckt werden, das wie bei den deutschen Reisepässen bestimmten Sicherheitskriterien entspricht).

Antrag auf Erteilung einer Niederlassungserlaubnis

Anträge auf Erteilung oder Verlängerung von Aufenthaltstiteln bitten wir rechtzeitig vor Ablauf des Visums/ der Aufenthaltserlaubnis per Post oder per E-Mail als PDF-Dokument an uns zu übersenden. Erst wenn alle Unterlagen vollständig bei uns eingegangen sind und die rechtliche Prüfung durch uns abgeschlossen wurde, bekommen Sie einen Termin zur Abgabe der Fingerabdrücke, Leistung der Unterschrift und Bezahlung der Gebühr.

Wir weißen darauf hin, dass die Bearbeitung eines Antrages bis zu 3 Monate in Anspruch nehmen kann.

Für Besucher/-innen besteht Maskenpflicht!
Bitte bringen Sie zum Termin Ihren eigenen Mund- und Nasenschutz mit. Ein Zutritt für Menschen mit Krankheitssymptomen ist untersagt.
Abstand von mindestens 1,50 Metern!
Bitte halten Sie den geforderten Mindestabstand ein und beachten Sie ggf. die Bodenmarkierungen.
Beachten Sie die allgemeinen Hygieneregeln!
Verzichten Sie auf das Händeschütteln. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Seife. Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Desinfektionsstationen.

Bitte beachten Sie, dass es zu kurzfristigen Terminabsagen oder Schließungen kommen kann, sofern die Bundes- und/oder Landesregierung neue Beschränkungen erlässt. Weitere Informationen zur aktuellen Corona-Pandemie erhalten Sie auf unserer Homepage: www.boeblingen.de/start/StadtPolitik/corona-virus.html

Angesichts der Vielzahl an täglich eingehenden Anfragen, bitten wir um Ihr Verständnis, dass die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Sie bekommen auf jeden Fall eine Rückmeldung von uns, wir bitten daher von Mehrfachanfragen und wiederholten Nachrichten zum gleichen Anliegen abzusehen.

Allgemeines und Voraussetzungen: Die Niederlassungserlaubnis ist ein unbefristeter Aufenthaltstitel und ersetzt die bisherige unbefristete Aufenthaltserlaubnis und die Aufenthaltsberechtigung. Eine vor dem 01.01.2005 erteilte unbefristete Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsberechtigung gilt als Niederlassungserlaubnis fort. Ein Umtausch der bisherigen Genehmigung erfolgt nicht automatisch sondern erst nach und nach bei Ablauf des derzeitigen Aufenthaltsrechtes oder bei der Neuausstellung der Passdokumente. Die Niederlassungserlaubnis berechtigt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit, ist zeitlich und räumlich unbeschränkt und darf nicht mit einer Nebenbestimmung versehen werden.

Die Niederlassungserlaubnis wird nach unterschiedlichen Aufenthaltszwecken erteilt.

Grundsatz: In der Regel müssen die allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen nach § 5 AufenthG vorliegen:

  • Sicherung des Lebensunterhaltes (keine Sozialleistungen)
  • geklärte Identität (Reisepass bzw. sonstige mit Lichtbild versehen Identitätsdokumente)
  • keine Ausweisungsinteressen (Straftaten)
  • Erfüllung der Passpflicht
Die Niederlassungserlaubnis wird erteilt nach:
  • § 9 Abs. 2 AufenthG nach 5 Jahren rechtmäßigem Aufenthalt
  • § 26 Abs. 4 i.V.m. § 9 Abs. 2 AufenthG aus humanitären Gründen
  • § 28 Abs. 2 AufenthG nach 3 Jahren rechtmäßigem Aufenthalt und Fortbestehen der ehelichen Lebensgemeinschaft mit einem Deutschen
  • § 35 Abs. 1 AufenthG nach 5 Jahren rechtmäßigem Aufenthalt für Kinder zum Zeitpunkt der Vollendung des 16. Lebensjahres
  • § 18c AufenthG für Fachkräfte (qualifiziert Beschäftigte, Akademiker und Inhaber der Blauen Karte EU)
  • § 21 Abs. 4 AufenthG für Selbständige nach 3 Jahren rechtmäßigem Aufenthalt

Voraussetzungen:

Niederlassungserlaubnis nach § 9 AufenthG:
Zur Erteilung einer Niederlassungserlaubnis ist insbesondere erforderlich, dass Sie seit fünf Jahren eine Aufenthaltserlaubnis besitzen und folgende Voraussetzungen erfüllen, die Sie wie folgt nachweisen:

  • Integrationsnachweise (Zertifikate über Sprachkenntnisse, Abschlusszertifikat Integrationskurs, Zertifikat Orientierungskurs, bestandener Test "Leben in Deutschland")
  • Einkommensnachweise (Gehalts- bzw. Verdienstbescheinigungen der letzten drei Monate)
  • aktuelle Arbeitgeberbestätigung (Art und Dauer des Beschäftigungsverhältnisses)
  • Mietvertrag bzw. Kaufvertrag mit Angabe der Quadratmeterzahl
  • Nachweis der aktuellen Höhe der monatlichen Kosten für die Wohnung Höhe der monatlichen Warmmiete bei Mietwohnungen (aktuelle Bestätigung des Vermieters bzw. aktueller Kontoauszug); Höhe der monatlichen Belastungen bei Eigentumswohnungen (Zins + Tilgung aus Kreditverträgen sowie Höhe des Hausgeldes/Wohngeldes)
  • Krankenversicherungsnachweis
  • Rentenversicherungsverlauf der Bundes- bzw. Landesversicherungsanstalt (mindestens 60 Monate Pflicht- oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung) oder
  • Nachweis eines Anspruchs auf vergleichbare Leistungen einer Versicherungs- oder Versorgungseinrichtung oder eines Versicherungsunternehmens
  • bei Selbstständigen: Gewinn nach Steuern (letzter Einkommenssteuerbescheid sowie aktuelle Reingewinnbestätigung des Steuerberaters)
  • Gewerbeanmeldung, falls gewerberechtlich erforderlich

Sie müssen grundsätzlich über ausreichende Kenntnisse in deutscher Sprache (B1) und über Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet verfügen. Dies wird in der Regel nachgewiesen durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs.

Es dürfen keine gravierenden Rechtsverstöße vorliegen, die Erlaubnis zur Beschäftigung muss vorliegen.

Niederlassungserlaubnis nach § 26 Abs. 4 AufenthG (humanitär):
Im Übrigen kann einem Ausländer, der eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen (Asylberechtigung, Flüchtling, subsidiärer Schutz, Abschiebeverbot) besitzt, eine Niederlassungserlaubnis erteilt werden, wenn die in § 9 Abs. 2 Satz 1 bezeichneten Voraussetzungen vorliegen (siehe Liste oben).

Die Aufenthaltszeit des der Erteilung der Aufenthaltserlaubnis vorangegangenen Asylverfahrens wird abweichend von § 55 Abs. 3 des Asylgesetzes auf die Frist angerechnet.

Für Kinder, die vor Vollendung des 18. Lebensjahres nach Deutschland eingereist sind, kann § 35 entsprechend angewandt werden.

Weitere Ausführungen zu den erforderlichen Voraussetzungen werden aufgrund der Komplexität an dieser Stelle nicht erwähnt. Bitte wenden Sie sich an Ihre Ausländerbehörde.

Niederlassungserlaubnis nach § 28 Abs. 2 AufenthG (familiäre Lebensgemeinschaft mit einem Deutschen):
Dem Ausländer ist in der Regel eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn:

  • er drei Jahre im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist,
  • die familiäre Lebensgemeinschaft mit dem Deutschen im Bundesgebiet fortbesteht,
  • kein Ausweisungsinteresse (Straftaten) besteht,
  • der Lebensunterhalt des Ausländers gesichert ist (keine Sozial- oder Jobcenter-Leistungen) und
  • er über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache (B1) verfügt.

Niederlassungserlaubnis nach § 35 Abs. 1 AufenthG (für minderjährige Kinder):
Dem minderjährigen Kind ist eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn es zum Zeitpunkt der Vollendung des 16. Lebensjahres seit 5 Jahren im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist.

Das gleiche gilt, wenn das Kind volljährig ist, seit 5 Jahren im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist, über ausreichende Kenntnisse (B1) der deutschen Sprache verfügt und der Lebensunterhalt ausreichend gesichert ist oder das Kind sich in einer Ausbildung befindet, die zu einem anerkannten schulischen oder beruflichen Bildungsabschluss führt.

Niederlassungserlaubnis nach § 18c AufenthG (für Fachkräfte):
Einer Fachkraft ist ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn:

  • sie seit vier Jahren im Besitz eines Aufenthaltstitels nach den §§ 18a, 18b oder 18d ist,
  • sie einen Arbeitsplatz innehat, der nach den Voraussetzungen der §§ 18a, 18b oder § 18d von ihr besetzt werden darf,
  • sie mindestens 48 Monate Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet hat oder Aufwendungen für einen Anspruch auf vergleichbare Leistungen einer Versicherungs- oder Versorgungseinrichtung oder eines Versicherungsunternehmens nachweist,
  • sie über ausreichende Kenntnisse (B1) der deutschen Sprache verfügt und
  • die Voraussetzungen des § 9 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 und 4 bis 6, 8 und 9 vorliegen (siehe Liste oben § 9). § 9 Absatz 2 Satz 2 bis 4 und 6 gilt entsprechend.

Die Frist nach Satz 1 Nummer 1 verkürzt sich auf zwei Jahre und die Frist nach Satz 1 Nummer 3 verkürzt sich auf 24 Monate, wenn die Fachkraft eine inländische Berufsausbildung oder ein inländisches Studium erfolgreich abgeschlossen hat.
Abweichend von Absatz 1 ist dem Inhaber einer Blauen Karte EU eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn er mindestens 33 Monate eine Beschäftigung nach § 18b Absatz 2 ausgeübt hat und für diesen Zeitraum Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet hat oder Aufwendungen für einen Anspruch auf vergleichbare Leistungen einer Versicherungs- oder Versorgungseinrichtung oder eines Versicherungsunternehmens nachweist und die Voraussetzungen des § 9 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 und 4 bis 6, 8 und 9 vorliegen und er über einfache Kenntnisse (A1) der deutschen Sprache verfügt. § 9 Absatz 2 Satz 2 bis 4 und 6 gilt entsprechend. Die Frist nach Satz 1 verkürzt sich auf 21 Monate, wenn der Ausländer über ausreichende Kenntnisse (B1) der deutschen Sprache verfügt.
Einer hoch qualifizierten Fachkraft mit akademischer Ausbildung kann ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit in besonderen Fällen eine Niederlassungserlaubnis erteilt werden, wenn die Annahme gerechtfertigt ist, dass die Integration in die Lebensverhältnisse der Bundesrepublik Deutschland und die Sicherung des Lebensunterhalts ohne staatliche Hilfe gewährleistet sind sowie die Voraussetzung des § 9 Absatz 2 Satz 1 Nummer 4 vorliegt. Die Landesregierung kann bestimmen, dass die Erteilung der Niederlassungserlaubnis nach Satz 1 der Zustimmung der obersten Landesbehörde oder einer von ihr bestimmten Stelle bedarf. Hoch qualifiziert nach Satz 1 sind bei mehrjähriger Berufserfahrung insbesondere1. Wissenschaftler mit besonderen fachlichen Kenntnissen oder2. Lehrpersonen in herausgehobener Funktion oder wissenschaftliche Mitarbeiter in herausgehobener Funktion.

Niederlassungserlaubnis nach § 21 Abs. 4 AufenthG (für Selbstständige):
Danach kann einem Selbständigen nach 3 Jahren eine Niederlassungserlaubnis erteilt werden.

Gebühren: An Gebühren sind zu erheben
1. für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis für Hochqualifizierte (§ 18c Absatz 3 des Aufenthaltsgesetzes) 147,- Euro
2. für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis zur Ausübung einer selbständigen Tätigkeit (§ 21 Abs. 4 des Aufenthaltsgesetzes) 124,- Euro
3. für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis in allen übrigen Fällen 113,- Euro.

Allgemeines:
Die Auflistung ist nicht abschließend. Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Nachweise erforderlich sein. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass aufgrund der Komplexität der Rechtsmaterie teilweise nur stichwortartig auf den einzelnen Aufenthaltszweck eingegangen wird. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Ausländerbehörde.

Hinweise: Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus. Kreuzen Sie den zutreffenden Grund des Aufenthaltes an. Bitte beachten Sie, dass wir nur persönlich unterschriebene Anträge zur Bearbeitung entgegennehmen können. Wird der Antrag durch eine bevollmächtigte Person unterschrieben, ist zusätzlich eine entsprechende Vollmacht vorzulegen.

In der Regel beträgt die Bearbeitungsdauer aufgrund aufwendigen rechtlichen Prüfung und der Produktionszeiten der Bundesdruckerei bis zu 3 Monate. Ggf. muss ein polizeiliches Führungszeugnis oder eine Anfrage bei Sicherheitsbehörden durchgeführt werden, in diesen Fällen kann sich die Bearbeitungsdauer weiter verlängern. Bitte wenden Sie sich daher rechtzeitig an Ihre Ausländerbehörde!

Legen Sie dem Antrag alle genannten Nachweise und zusätzlich 1 aktuelles biometrisches Passfoto (s.h. Fotomustertafel Internetseite der Bundesdruckerei) bei. Die Gebühr muss erst bei dem von uns vergebenen Termin entrichtet werden.

Wenn Sie den PIN-Brief per Post nach Hause erhalten, liegt der Aufenthaltstitel bei uns zur Abholung bereit. Bei der Abholung kommen Sie bitte persönlich und ohne Termin zu den Öffnungszeiten am Service-Schalter vorbei. Ist es Ihnen zeitlich nicht möglich, bevollmächtigen Sie bitte eine Person Ihres Vertrauens mit einer entsprechenden Vollmacht (41,3 KiB).

Antrag auf Erteilung einer Niederlassungserlaubnis für Kinder und junge Erwachsene

Anträge auf Erteilung oder Verlängerung von Aufenthaltstiteln bitten wir rechtzeitig vor Ablauf des Visums/ der Aufenthaltserlaubnis per Post oder per E-Mail als PDF-Dokument an uns zu übersenden. Erst wenn alle Unterlagen vollständig bei uns eingegangen sind und die rechtliche Prüfung durch uns abgeschlossen wurde, bekommen Sie einen Termin zur Abgabe der Fingerabdrücke, Leistung der Unterschrift und Bezahlung der Gebühr.

Wir weißen darauf hin, dass die Bearbeitung eines Antrages bis zu 3 Monate in Anspruch nehmen kann.

Für Besucher/-innen besteht Maskenpflicht!
Bitte bringen Sie zum Termin Ihren eigenen Mund- und Nasenschutz mit. Ein Zutritt für Menschen mit Krankheitssymptomen ist untersagt.
Abstand von mindestens 1,50 Metern!
Bitte halten Sie den geforderten Mindestabstand ein und beachten Sie ggf. die Bodenmarkierungen.
Beachten Sie die allgemeinen Hygieneregeln!
Verzichten Sie auf das Händeschütteln. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Seife. Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Desinfektionsstationen.

Bitte beachten Sie, dass es zu kurzfristigen Terminabsagen oder Schließungen kommen kann, sofern die Bundes- und/oder Landesregierung neue Beschränkungen erlässt. Weitere Informationen zur aktuellen Corona-Pandemie erhalten Sie auf unserer Homepage: www.boeblingen.de/start/StadtPolitik/corona-virus.html

Angesichts der Vielzahl an täglich eingehenden Anfragen, bitten wir um Ihr Verständnis, dass die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Sie bekommen auf jeden Fall eine Rückmeldung von uns, wir bitten daher von Mehrfachanfragen und wiederholten Nachrichten zum gleichen Anliegen abzusehen.

Allgemeines: Die Niederlassungserlaubnis ist ein unbefristeter Aufenthaltstitel und ersetzt die bisherige unbefristete Aufenthaltserlaubnis und die Aufenthaltsberechtigung. Eine vor dem 01.01.2005 erteilte unbefristete Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsberechtigung gilt als Niederlassungserlaubnis fort. Ein Umtausch der bisherigen Genehmigung erfolgt nicht automatisch sondern erst nach und nach bei Ablauf des derzeitigen Aufenthaltsrechtes oder bei der Neuausstellung der Passdokumente. Die Niederlassungserlaubnis berechtigt zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit, ist zeitlich und räumlich unbeschränkt und darf nicht mit einer Nebenbestimmung versehen werden.

Die Niederlassungserlaubnis für Kinder wird nach § 35 Abs. 1 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) erteilt.

Voraussetzungen: 1. Alternative:
Nach § 35 Abs. 1 Satz 1 Aufenthaltsgesetz ist einem minderjährigen Ausländer eine Niederlassungserlaubnis (unbefristeter Aufenthaltstitel) zu erteilen, wenn er im Zeitpunkt der Vollendung seines 16. Lebensjahres seit 5 Jahren im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist.

2. Alternative:
Das gleiche gilt, wenn der Ausländer volljährig und seit 5 Jahren im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist, über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt und sein Lebensunterhalt ausreichend gesichert ist. Ausnahme: Der Ausländer befindet sich in einer Ausbildung, die zu einem anerkannten schulischen oder beruflichen Bildungsabschluss führt (§ 35 Abs. 1 Satz 2).

Nachweise über Sicherung des Lebensunterhaltes oder einer Ausbildung erforderlich.

Gebühren: Die Gebühr für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis für Minderjährige beträgt 55,- Euro.
Für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis für Volljährige beträgt die Gebühr 113,- Euro.

Hinweise: Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus. Kreuzen Sie den zutreffenden Grund des Aufenthaltes an. Bitte beachten Sie, dass wir nur persönlich unterschriebene Anträge zur Bearbeitung entgegennehmen können. Wird der Antrag durch eine bevollmächtigte Person unterschrieben, ist zusätzlich eine entsprechende Vollmacht vorzulegen. Bei der Abholung kommen Sie bitte persönlich vorbei. Ist es Ihnen zeitlich nicht möglich, bevollmächtigen Sie bitte eine Person Ihres Vertrauens mit einer entsprechenden Vollmacht (41,3 KiB).

In der Regel beträgt die Bearbeitungsdauer aufgrund aufwendigen rechtlichen Prüfung und der Produktionszeiten der Bundesdruckerei bis zu 3 Monate. Bitte wenden Sie sich daher rechtzeitig an unsere Ausländerbehörde!

1 aktuelles biometrisches Passfoto (s.h. Fotomustertafel Internetseite der Bundesdruckerei)
(seit dem 01.01.2006 muss auf dem Aufenthaltstitel ein biometrisches Passfoto aufgedruckt werden, das wie bei den deutschen Reisepässen bestimmten Sicherheitskriterien entspricht).

Bei der Abholung kommen Sie bitte persönlich vorbei. Ist es Ihnen zeitlich nicht möglich, bevollmächtigen Sie bitte eine Person Ihres Vertrauens auf der Ihnen mitgegebenen Passbescheinigung. Ggf. muss ein polizeiliches Führungszeugnis oder eine Anfrage bei Sicherheitsbehörden durchgeführt werden, in diesen Fällen kann sich die Bearbeitungsdauer weiter verlängern. Bitte wenden Sie sich daher rechtzeitig an Ihre Ausländerbehörde!

Antrag auf Erteilung einer Daueraufenthaltserlaubnis-EU

Anträge auf Erteilung oder Verlängerung von Aufenthaltstiteln bitten wir rechtzeitig vor Ablauf des Visums/ der Aufenthaltserlaubnis per Post oder per E-Mail als PDF-Dokument an uns zu übersenden. Erst wenn alle Unterlagen vollständig bei uns eingegangen sind und die rechtliche Prüfung durch uns abgeschlossen wurde, bekommen Sie einen Termin zur Abgabe der Fingerabdrücke, Leistung der Unterschrift und Bezahlung der Gebühr.

Wir weißen darauf hin, dass die Bearbeitung eines Antrages bis zu 3 Monate in Anspruch nehmen kann.

Für Besucher/-innen besteht Maskenpflicht!
Bitte bringen Sie zum Termin Ihren eigenen Mund- und Nasenschutz mit. Ein Zutritt für Menschen mit Krankheitssymptomen ist untersagt.
Abstand von mindestens 1,50 Metern!
Bitte halten Sie den geforderten Mindestabstand ein und beachten Sie ggf. die Bodenmarkierungen.
Beachten Sie die allgemeinen Hygieneregeln!
Verzichten Sie auf das Händeschütteln. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Seife. Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Desinfektionsstationen.

Bitte beachten Sie, dass es zu kurzfristigen Terminabsagen oder Schließungen kommen kann, sofern die Bundes- und/oder Landesregierung neue Beschränkungen erlässt. Weitere Informationen zur aktuellen Corona-Pandemie erhalten Sie auf unserer Homepage: www.boeblingen.de/start/StadtPolitik/corona-virus.html

Angesichts der Vielzahl an täglich eingehenden Anfragen, bitten wir um Ihr Verständnis, dass die Bearbeitung einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Sie bekommen auf jeden Fall eine Rückmeldung von uns, wir bitten daher von Mehrfachanfragen und wiederholten Nachrichten zum gleichen Anliegen abzusehen.

Allgemeine Infos zur Leistung/Rechtsgrundlage: Mit der Daueraufenthaltserlaubnis-EU erlangen Sie den Status eines langfristig Aufenthaltsberechtigten. Sie ermöglicht Ihnen, innerhalb der EU-Länder, einen vereinfachteren Zugang zum Arbeitsmarkt des jeweiligen Landes, und macht Sie somit innerhalb der Europäischen Gemeinschaft mobiler (Ausnahmen: Großbritannien, Irland, Dänemark). Sie berechtigt innerhalb Deutschlands zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit, ist zeitlich und räumlich unbeschränkt und ist der Niederlassungserlaubnis weitgehend gleichgestellt.

§ 9a des Aufenthaltsgesetz (AufenthG) vom 30.07.2004 in der aktuellen Fassung:

Personenkreis/Antragsteller: Jeder Ausländer, der

1. sich seit fünf Jahren mit Aufenthaltstitel im Bundesgebiet aufhält,

2. seinen Lebensunterhalt aus eigener Erwerbstätigkeit, eigenem Vermögen oder
sonstigen eigenen Mitteln (ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel) sicherstellt,
Bitte legen Sie die erforderlichen Nachweise im Original vor:

bei Arbeitnehmern:
  • Einkommensnachweise (Gehalts- bzw. Verdienstbescheinigungen der letzten drei Monate)
  • aktuelle Arbeitgeberbestätigung
  • Arbeitsvertrag
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts
bei Selbstständigen/Freiberuflichen:
  • aktueller Einkommenssteuerbescheid des vergangenen Kalenderjahres
  • BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung) des laufenden Geschäftsjahres
  • Umsatzsteuervoranmeldung
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts
  • Krankenversicherungsnachweis

3. mindestens 60 Monate Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen
Rentenversicherung geleistet hat (es genügt, wenn der Ehegatte diese Voraussetzung erfüllt),
Bitte legen Sie folgende Nachweise im Original vor:

  • Rentenversicherungsverlauf der Bundes- bzw. Landesversicherungsanstalt (mindestens 60 Monate Pflicht- oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung)
  • oder Anspruch auf vergleichbare Leistungen einer Versicherungs- oder Versorgungseinrichtung oder eines Versicherungsunternehmens.

Berufliche Ausfallzeiten auf Grund von Kinderbetreuung oder häuslicher Pflege werden entsprechend angerechnet.

4. über ausreichenden Wohnraum für sich und seine mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Familienangehörigen verfügt,
Bitte legen Sie folgende Nachweise im Original vor:

  • bei Mietwohnungen:
    Höhe der monatlichen Warmmiete (Vordruck der Wohnraumbescheinigung ist online verfügbar)
  • bei Wohneigentum:
    Kaufvertrag und die Höhe der monatlichen Belastungen (Zins + Tilgung aus Kreditverträgen sowie Höhe des Hausgeldes/Wohngeldes)

5. über ausreichend Kenntnisse der deutschen Sprache (B1) und über Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet verfügt:
Sie müssen grundsätzlich über ausreichende Kenntnisse in deutscher Sprache (B1) und über Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet verfügen. Dies wird in der Regel nachgewiesen durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Integrationskurs.

Ein deutscher Schulabschluss, der Abschluss einer deutschen Berufsausbildung, ein erfolgreich abgeschlossener Orientierungskurs oder der bestandene Test "Leben in Deutschland" kann alternativ vorgelegt werden.

6. Nachweise über ausreichende Kranken- und Pflegeversicherung vorbringen kann.

Was müssen Sie tun?
Bitte senden Sie das vollständig ausgefüllte Antragsformular zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen per Post oder per E-Mail als PDF-Dokument.

  • 1 aktuelles biometrisches Passfoto (s.h. Fotomustertafel Internetseite der Bundesdruckerei)
    (seit dem 01.01.2006 muss auf dem Aufenthaltstitel ein biometrisches Passfoto aufgedruckt werden, das wie bei den deutschen Reisepässen bestimmten Sicherheitskriterien entspricht).
  • Nationalpass
  • siehe Punkt 2
  • siehe Punkt 3
  • siehe Punkt 4
  • Siehe Punkt 5
  • Siehe Punkt 6

Bitte beachten!
Diese Auflistung ist nicht abschließend. Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Nachweise erforderlich sein. In jedem Fall ist nur eine Einzelfallentscheidung möglich, weshalb an dieser Stelle nur grundsätzliche Inhalte angesprochen werden können.

Gebühr: 124,- Euro

Passübertrag

Wenn Sie im Besitz einer noch gültigen Aufenthaltserlaubnis oder unbefristeten Niederlassungserlaubnis sind und einen neuen Reisepass Ihres Heimatstaates erhalten haben, muss Ihr Aufenthaltstitel auf den neuen Reisepass übertragen werden. Senden Sie uns hierzu die erforderlichen Unterlagen per Post oder per E-Mail als PDF-Dokument

Erforderliche Unterlagen:

  • Kopie des gesamten alten Reisepasses mit allen Ein- und Ausreisestempeln
  • Kopie des neuen Reisepasses
  • 1 aktuelles biometrisches Passfoto (s.h. Fotomustertafel Internetseite der Bundesdruckerei)
    (seit dem 01.01.2006 muss auf dem Aufenthaltstitel ein biometrisches Passfoto aufgedruckt werden, das wie bei den deutschen Reisepässen bestimmten Sicherheitskriterien entspricht).
  • Angaben zur Augenfarbe und Größe
  • ggfs. Übersicht zu den erfolgten Ein- und Ausreisen der Botschaft bzw. des Konsulates Ihres Heimatlandes

Gebühr: 67,- Euro

Einbürgerung

Einbürgerungen werden ausschließlich bei der Einbürgerungsbehörde des Landratsamtes Böblingen für den gesamten Landkreis Böblingen, einschließlich aller großen Kreisstädte, bearbeitet. Bitte wenden Sie sich bei Fragen dorthin:       
https://www.lrabb.de/start/Service+_+Verwaltung/einbuergerungskampagne.html

Verpflichtungserklärung

Online-Formular

Dieses Formular können Sie online ausfüllen, ausdrucken und uns per Post oder eingescannt per E-Mail zusenden. Aus rechtlichen Gründen können wir Ihnen den Service des elektronischen Versands nicht anbieten.

Bitte beachten Sie: Das ausgefüllte Formular ist mit allen Nachweisen rechtzeitig vorab an uns per E-Mail als PDF-Dokument oder per Post zu übersenden. Erst nach Abschluss unserer rechtlichen Prüfung erhalten Sie einen Termin zur Bezahlung der Gebühr, Unterzeichnung des Merkblatts und Abholung der Verpflichtungserklärung. Die rechtliche Prüfung kann bis zu 3 Monate in Anspruch nehmen.

Kontaktdaten:
auslaenderamt@boeblingen.de

Allgemeines und Voraussetzungen: Ist der Ausländer selbst in der Lage, den Lebensunterhalt zu sichern, ist die Abgabe einer Verpflichtungserklärung ausnahmslos entbehrlich.

Die Verpflichtung umfasst die Erstattung sämtlicher öffentlicher Mittel, die für den Lebensunterhalt einschließlich der Versorgung mit Wohnraum sowie der Versorgung im Krankheitsfall und bei Pflegebedürftigkeit aufgewendet werden, z. B. Kosten für Ernährung, Bekleidung, Wohnraum (privat oder im Hotel) sowie Kosten für Arzt, Medikamente, Krankenhaus, Pflegeheim oder sonstige medizinisch notwendige Behandlungen. Dies gilt auch, soweit die Aufwendungen auf einem gesetzlichen Anspruch beruhen, im Gegensatz zu Aufwendungen, die auf einer Beitragsleistung beruhen. Aus den genannten Gründen empfiehlt sich der Abschluss einer Krankenversicherung.

Der Verpflichtungsgeber hat im Krankheitsfall auch für die Kosten aufzukommen, die nicht von einer Krankenkasse übernommen werden bzw. die über der Versicherungssumme der Krankenversicherung liegen. Dies kann unter Umständen zu einer sehr hohen finanziellen Belastung bis hin zur Isolvenz führen.

Die Verpflichtung umfasst auch die Kosten einer möglichen zwangsweisen Durchsetzung der Ausreiseverpflichtung nach §§ 66, 67 AufenthG. Derartige Abschiebungskosten sind z. B. Reisekosten (Flugticket und/oder sonstige Transportkosten), evtl. Kosten einer Sicherheitsbegleitung sowie Kosten der Abschiebungshaft.

Dauer der eingegangenen Verpflichtungen: Die aus der Verpflichtungserklärung resultierende Verpflichtung erstreckt sich unabhängig von der Dauer des zugrunde liegenden Aufenthaltstitels auf den gesamten sich der Einreise anschließenden Aufenthalt, auch auf Zeiträume eines möglichen illegalen Aufenthalts. Im Regelfall endet die Verpflichtung mit dem Ende des vorgesehenen Gesamtaufenthaltes oder dann, wenn der ursprüngliche Aufenthaltszweck durch einen anderen ersetzt und dafür ein neuer Aufenthaltstitel erteilt wurde.

Gemäß § 68 Abs. 1 Satz 1 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) umfasst die Verpflichtung einen maximalen Zeitraum von fünf Jahren.

Vollstreckbarkeit: Soweit der Verpflichtungsgeber seinen Zahlungsverpflichtungen nicht freiwillig nachkommt, kann der Lohn bzw. das Einkommen gepfändet werden.

Die aufgewendeten öffentlichen Mittel können im Wege der Vollstreckung zwangsweise beigetrieben werden.

Voraussetzungen: Sie müssen in der Lage sein, die Verpflichtung auch zu erfüllen, d.h. Ihr monatliches Einkommen muss höher sein als der Betrag, den Sie und ggf. Ihre Familie benötigen, um zu leben und zu wohnen. Der Nachweis Ihrer Bonität (Zahlungsfähigkeit) ist von den aktuellen Pfändungsfreigrenzen ( § 850c ZPO ab 1.7.2015) und SGB II – Regelsätzen (§ 20 SGB II) abhängig. Ihr monatlich zur Verfügung stehendes Einkommen muss die für Sie geltende Pfändungsfreigrenze und den Bedarf der Person/en, für die Sie sich verpflichten abdecken.

ERFORDERLICHE UNTERLAGEN FÜR DIE VERPFLICHTUNGSERKLÄRUNG FÜR EIN TOURISTENVISUM

  • Kopie Ihres Personalausweises oder Reisepasses
  • Kopie des Passes Ihres Gastes
  • Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate (ohne Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld)
  • Sonstige Einkommensnachweise über monatliches Nettoeinkommen, z. B. Rentenbescheid, Arbeitslosengeldbescheid (kein Hartz IV, Grundsicherung, Kindergeld, Wohngeld, Unternehmerdarlehen etc.)
  • Selbständige: betriebswirtschaftliche Auswertung (Steuerlast) aktuell und passend zum letzten Steuerbescheid, aktuellster Steuerbescheid und Nachweis des Steuerberaters über das aktuelle Nettoeinkommen pro Monat (56,5 KiB)

Gebühren: 29,-- Euro

ERFORDERLICHE UNTERLAGEN FÜR DIE VERPFLICHTUNGSERKLÄRUNG FÜR EINEN DAUERHAFTEN AUFENTHALT

  • Kopie Ihres Personalausweises oder Reisepasses
  • Kopie des Passes Ihres Gastes
  • Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate (ohne Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld)
  • Sonstige Einkommensnachweise über monatliches Nettoeinkommen, z. B. Rentenbescheid, Arbeitslosengeldbescheid (kein Hartz IV, Grundsicherung, Kindergeld, Wohngeld, Unternehmerdarlehen etc.)
  • Selbständige: betriebswirtschaftliche Auswertung (Steuerlast) aktuell und passend zum letzten Steuerbescheid, aktuellster Steuerbescheid und Nachweis des Steuerberaters über das aktuelle Nettoeinkommen pro Monat (56,5 KiB)
  • Mietvertrag und Kontoauszug als Nachweis über aktuellen Stand der Miethöhe und zum Nachweis der Größe des Wohnraumes
  • Bei Eigentum, Kaufvertrag oder schriftliche Bestätigung/Erklärung über den Besitz des Eigentums sowie den Darlehensvertrag (Tilgung) und eine Abrechnung über die monatlichen Nebenkosten (Verwaltungsgebühren, Heizung, Wasser etc.)
  • Krankenversicherungsnachweis für Ihren Gast

Gebühren: 29,-- Euro

ERFORDERLICHE UNTERLAGEN FÜR DIE VERPFLICHTUNGSERKLÄRUNG FÜR EINEN STUDENTEN

  • Kopie Ihres Personalausweises oder Reisepasses
  • Kopie des Passes Ihres Gastes
  • Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate (ohne Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld )
  • Sonstige Einkommensnachweise über monatliches Nettoeinkommen, z. B. Rentenbescheid, Arbeitslosengeldbescheid (kein Hartz IV, Grundsicherung, Kindergeld, Wohngeld, Unternehmerdarlehen etc.)
  • Selbständige: betriebswirtschaftliche Auswertung (Steuerlast) aktuell und passend zum letzten Steuerbescheid, aktuellster Steuerbescheid und Nachweis des Steuerberaters über das aktuelle Nettoeinkommen pro Monat (56,5 KiB)
  • falls vorhanden: Mietvertrag des Studenten zum Nachweis der Größe des Wohnraumes und Kontoauszug als Nachweis über aktuellen Stand der Miethöhe

Gebühren: 29,-- Euro

Aufhebung/Änderung der Wohnsitzauflage/Umverteilung

Personen mit Gestattung (Asylbewerber), Duldung (abgelehnte Asylbewerber) oder einem humanitären Aufenthaltstitel (Asylberechtigte, Flüchtlinge, subsidiär Schutzberechtigte oder Personen mit einem Aufenthaltstitel nach § 22, § 23 oder § 25 Absatz 3 Aufenthaltsgesetz) können einer Wohnsitzauflage unterliegen. Ob man einer solchen Wohnsitzauflage unterliegt, kann man dem Aufenthaltsdokument bzw. dem Zusatzblatt hierzu entnehmen.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann diese Wohnsitzauflage geändert oder aufgehoben werden. Hierfür ist ein Antrag notwendig:
Antrag auf Umzug in einen anderen Zuständigkeitsbereich (25,6 KiB)

Der Antrag kann mit den Nachweisen per Post oder per E-Mail als PDF-Dokument an auslaenderamt@boeblingen.de gesendet werden.

Voraussetzungen
Um eine Wohnsitzauflage abzuändern bzw. aufzuheben muss grundsätzlich der Lebensunterhalt gesichert sein oder es müssen familiäre Bindungen zu Ehegatten oder Kindern vorliegen, die einen Umzug rechtfertigen. In Ausnahmefällen kann eine Wohnsitzauflage auch geändert bzw. aufgehoben werden, wenn besondere persönliche Gründe vorliegen, die eine Härte belegen.

Erforderliche Unterlagen

  • Kopie des aktuellen Aufenthaltsstatus (Gestattung, Duldung oder elektronischer Aufenthaltstitel mit Zusatzblatt)
  • Nachweis über die geklärte Identität (Kopie Reisepass, Id-Karte, Geburtsurkunde oder Sonstiges)
  • Arbeitsvertrag
  • 3 Lohnabrechnungen
  • Mietvertrag
  • Kostenzusage des Landratsamtes Böblingen - Amt für Migration und Flüchtlinge - Asylbewerberleistungen
    oder
    Zusage zur Übernahme der Mietkosten des Jobcenters Böblingen
  • Nachweise über familiäre Bindungen (Heirats-, Geburtsurkunde, Vaterschaftsanerkennung, Sorgerechtserklärung)
  • Sonstige Nachweise, die einen Umzug aus Härtegründen rechtfertigen (qualifizierte ärztliche Atteste, ärztliche Gutachten oder Ähnliches)

Gebühren: Für die Aufhebung oder Änderung einer Auflage zum Aufenthaltstitel nach § 12a Abs. 5 AufenthG und für die Aufhebung oder Änderung einer Auflage zur Aussetzung der Abschiebung (Duldung) nach § 61 Abs. 1d AufenthG auf Antrag wird eine Gebühr in Höhe von 50,00 € fällig (§ 47 Abs. 1 Nr. 3 bzw. Nr. 7 Aufenthaltsverordnung-AufenthV).

Bescheinigungen zur Vorlage zusammen mit dem Antrag auf Erteilung / Verlängerung des Aufenthaltstitels

Vollmacht zur Abholung einer Aufenthaltserlaubnis

Die Abholung des elektronischen Aufenthaltstitels soll grundsätzlich durch den Inhaber erfolgen. Sollte dieser verhindert sein, kann in Ausnahmefällen ein Bevollmächtigter die Abholung vornehmen. Hierfür muss bei der Abholung zwingend eine Vollmacht vorgelegt werden.

Wichtige Hinweise:
1. Die zur Abholung bevollmächtigte Person muss volljährig sein und sich mit einem Lichtbildausweis ausweisen können.
2. Der Pass des Ausstellers der Vollmacht muss zur Abholung mitgebracht werden.
3. Der PIN-Brief muss nicht mitgebracht werden.
4. Die PIN für die Online-Ausweisfunktion kann bei Abholung durch einen Bevollmächtigten nicht geändert werden, da die Änderung nur durch den Inhaber selbst vorgenommen werden darf.

Arbeitgeberbescheinigung

Online-Fomular: Arbeitgeberbescheinigung

Für die Erteilung und Verlängerung eines Aufenthaltstitels sind grundsätzlich 3 aktuelle Lohnabrechnungen vorzulegen. Damit eine Berechnung erfolgen kann, ob zum einen der Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln gesichert und zum anderen, ob der Lebensunterhalt auch auf Dauer gesichert werden kann (dies ist z. B. nicht der Fall, wenn das Arbeitsverhältnis nur befristet ist), soll der Arbeitgeber diese Bescheinigung ausfüllen und Angaben machen zu:

  • Beginn des Arbeitsverhältnisses
  • Art der Tätigkeit
  • Arbeitsumfang (Stunden pro Woche)
  • Dauer des Beschäftigungsverhältnisses (unbefristet oder befristet)
  • durchschnittlicher Nettoverdienst
  • Unterschrift und Stempel des Arbeitgebers

Dieses Formular können Sie online ausfüllen, ausdrucken und uns per Post oder eingescannt per E-Mail zusenden. Aus rechtlichen Gründen können wir Ihnen den Service des elektronischen Versands nicht anbieten.

Bescheinigung des Steuerberaters

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Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis

Seit 01.01.2005 ist die Arbeitserlaubnis nicht mehr bei der Bundesagentur für Arbeit sondern bei Ihrer Ausländerbehörde zu beantragen. (Ausnahme: Staatsangehörige der neuen EU-Mitgliedsstaaten müssen die Arbeitserlaubnis weiterhin direkt bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen)

Trotzdem ist in vielen Fällen eine arbeitsmarktpolitische Prüfung durch die Bundesagentur für Arbeit erforderlich, so dass die Ausländerbehörde die entsprechenden Unterlagen dorthin übersenden muss. Erst wenn die Bundesagentur für Arbeit einer Beschäftigung zustimmt, erhalten Sie die Arbeitserlaubnis zusammen mit Ihrer Aufenthaltserlaubnis von Ihrer Ausländerbehörde. Erst ab diesem Zeitpunkt ist eine Beschäftigung erlaubt. Eine Beschäftigung ohne vorherige Erlaubnis wird zur Anzeige gebracht und kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Vor Beginn einer neuen Tätigkeit lassen Sie diese Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis von Ihrem Arbeitgeber ausfüllen und legen diese zusammen mit dem Arbeitsvertrag und gegebenenfalls mit dem Zusatzblatt zur Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis bei der Ausländerbehörde vor.

Dieses Formular können Sie online ausfüllen, ausdrucken und uns per Post oder eingescannt per E-Mail zusenden. Aus rechtlichen Gründen können wir Ihnen den Service des elektronischen Versands nicht anbieten.

Wohnraumbestätigung

Für die Erteilung und Verlängerung eines Aufenthaltstitels ist grundsätzlich der Mietvertrag vorzulegen, damit eine Berechnung erfolgen kann, ob der Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln ausreichend gesichert werden kann.

Die Wohnraumbescheinigung wird in den Fällen zusätzlich verlangt, wenn der Mietvertrag
  • älter ist, also keine aktuelle Miethöhe und/oder
  • keine aktuellen Nebenkosten und/oder
  • keine Angaben zum vorhandenen Wohnraum

enthält.

Sollte Ihr Mietvertrag also keine aktuelle Miethöhe aufweisen und/oder beinhaltet der Mietvertrag keine Angaben zu dem vorhandenen Wohnraum, so können Sie diese Wohnraumbescheinigung von Ihrem Vermieter ausfüllen lassen.

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Bescheinigung über den Studienverlauf

Wenn Sie im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Studiums sind und diesen Aufenthaltstitel verlängern lassen möchten, legen Sie bei der Beantragung diese, von der Hochschule ausgefüllte, Bescheinigung über den Studienverlauf bei.

Online Formular: Bescheinigung über den Studienverlauf (92,7 KiB)

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Weitere Informationen

Zentraler Posteingang: auslaenderamt@boeblingen.de

Maren Schoba

Ausländerbehörde

Telefon (0 70 31) 669-14 88
Gebäude Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum 1.2
Aufgaben

Sachbearbeitung Buchstaben A - B, T, U

Nadja Burkard

Ausländerbehörde

Telefon (0 70 31) 669-14 91
Gebäude Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum 1.1
Aufgaben

Sachbearbeitung Buchstaben C - H, Sn-Sz, X, Y

Diana Blümel

Ausländerbehörde

Telefon (0 70 31) 669-14 89
Gebäude Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum 1. Obergeschoss
Aufgaben

Sachbearbeitung Buchstaben I-M, Sa - Sm

Ann-Marie Bubser

Ausländerbehörde

Telefon (0 70 31) 669-14 87
Gebäude Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum 1. Obergeschoss
Aufgaben

Sachbearbeitung Buchstaben N - R, V, W

Vanessa Matheja

Ausländerbehörde

Gebäude Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum 1. Obergeschoss
Sabine Nusch

Ausländerbehörde

Telefon (0 70 31) 669-14 94
Gebäude Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum 1. Obergeschoss
Aufgaben

Sachbearbeitung Buchstabe Z, spezielle ausländerrechtliche Verfahren

Marion Sommer
Ausländerbehörde
Telefon (0 70 31) 669-14 81
Gebäude Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum 1. Obergeschoss
Aufgaben

spezielle ausländerrechtliche Verfahren

Maren Oberkirch

Ausländerbehörde

Telefon (0 70 31) 669-14 83
Gebäude Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum 1. Obergeschoss
Aufgaben

Sachgebietsleiterin

Marius Koch

Bürgeramt

Telefon (0 70 31) 669-99 00
Gebäude Bürgerbüro (Bahnhofstraße 27)
Raum 1. Obergeschoss
Aufgaben

Leiter Abteilung Bürgeramt mit Ausländerwesen und Allgemeinem Ordnungsrecht