StadtPolitik

Wie sich eine Stadt entfaltet, hängt von vielen Faktoren ab. Dafür braucht es vor allem eine Vorstellung, ein günstiges Umfeld und gute Ideen. Böblingen hat viele Ideen und Visionen für eine gesellschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Entwicklung. Die Stadt ist auf dem Weg in die Zukunft. Äußeres Zeichen für die Belebung moderner Strukturen sind die vielen Kräne, die ein neues Stadtbild gestalten.

Frau mit Video Startzeichen
FilmClip StadtIdeen

Es gibt viele Projekte, die Teil dieses Prozesses sind: der Bau des neuen Einkaufscenters, ein neuer Bahnhof oder der neue Stadtteil Flugfeld. Dort verbindet moderne Stadtplanung Leben und Arbeiten auf familienfreundliche Weise. Böblingen ist fortschrittlich, so finden sich z. B. Menschen barrierefrei in der Stadt zurecht. Und die Bürger finden zusammen, um gemeinsam weiterzukommen.

Auch in der Verwaltung setzen sich alle Akteure für diese Entwicklung ein und ziehen am selben Strang, um Kompetenzen zu bündeln. Die Stadt Böblingen ist sich ihrer Verantwortung für ihre Bürger bewusst - und sie handelt danach.

Notfalltreffpunkte für Böblingen und Dagersheim

Insgesamt sieben Notfalltreffpunkte gibt es ab sofort im Stadtgebiet von Böblingen und Dagersheim. Sie dienen als Anlaufpunkt für Informationen beziehungsweise als Kommunikationsschnittstelle zwischen Bevölkerung und Behörden im Notfall – beispielsweise wenn durch Stromausfall die Kommunikation per Handy oder Telefon gestört ist.

Einen Plan für Schadenslagen und außergewöhnliche Ereignisse gibt es in Böblingen bereits seit Langem, nicht erst zu Corona- oder Energiekrisen-Zeiten. Hier sind alle Ämter, Eigenbetriebe und Hilfsorganisationen eingebunden, die zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs und der öffentlichen Sicherheit und Ordnung beitragen. Ganz aktuell wurden die Planungen um tagesaktuelle Themen wie Energie und Zivile Verteidigung erweitert. Als Hintergrund: Aufgabe der Zivilen Verteidigung ist es, in einem Spannungs- oder Verteidigungsfall die staatliche Ordnung aufrechtzuerhalten sowie den Schutz der Bevölkerung und deren Versorgung sicherzustellen. Dazu gehören auch die sieben Notfalltreffpunkte, die jetzt im Stadtgebiet vorgesehen sind.
 
Zentrale Anlaufpunkte bei Notfällen
 
Die Notfalltreffpunkte werden im Fall eines großflächigen und langanhaltenden Stromausfalls oder Schadensereignisses eingerichtet, bei dem keine Kommunikation zu den Rettungsdiensten mehr möglich ist. Dabei wird die Bevölkerung sichtbar und hörbar entweder durch WarnApps, Cell-Broadcasting oder Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr informiert. Aktuell in der Detailplanung ist zudem der Aufbau eines landkreisweiten Sirenennetzes, das flächendeckend das Stadtgebiet erreicht.
 
Bei den Notfalltreffpunkten stehen dann Mitarbeitende von Feuerwehr und Verwaltung bereit, um Auskünfte und Informationen zu Verhaltensweisen zu erteilen sowie Notrufe entgegenzunehmen. Auch können sich Bürger*innen an diesen Treffpunkten austauschen und bürgerschaftliche Selbst- und Nachbarschaftshilfe koordinieren. Ebenso kann an den Anlaufstellen eine notfallmedizinische Erstversorgung vorgenommen werden. Die Notfalltreffpunkte in Böblingen und Dagersheim sind jeweils maximal einen Kilometer Luftlinie von allen Wohnbebauungen entfernt und befinden sich an folgenden Stellen:

1. Parkplatz Friedhof Dagersheim, Talblickweg
2. Parkplatz S-Bahn Hulb, Dornierstraße
3. Parkplatz Jugendhaus „casa nostra“, Calwer Straße
4. Parkplatz Stadion, Silberweg
5. Parkplatz „Eisenbahner“, Im Zimmerschlag
6. Parkplatz Murkenbachhalle, Murkenbachweg
7. Sömmerdaplatz, Freiburger Allee

Wichtig zu beachten:
 
Die Treffpunkte stellen keine Versorgung mit Nahrung oder sonstigen Gegenständen sicher und sind auch nicht zum längeren Verweilen gedacht. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat hierzu in seinem „Ratgeber für Notfallvorsorge“ umfassende Tipps und Hilfestellungen zur Eigenvorsorge jeder*s einzelnen gegeben. Informationen hierzu finden sich unter www.bbk.bund.de.
 

Karte mit den Notfalltreffpunkten 1-7

Stadtverwaltung

Gemeinderat

Karriere

Sie möchten sich beruflich neu orientieren und sind auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Oder sind Sie auf der Suche nach einer attraktiven und zukunftsfähigen Ausbildung? Dann sind Sie hier genau richtig!

Hilfe für die Ukraine

Um die aktuell verfügbaren und für Böblingen relevanten Informationen zusammenzuführen, hat die Stadt Böblingen eine Unterseite auf ihrer Homepage eingerichtet, die nach und nach ergänzt wird. Dazu ruft auch die Stadt Böblingen ihre Bürger*innen zu Geldspenden auf. Zur Seite.

Neuer Imagefilm des Landkreises Böblingen

Hier können Sie sich den neuen Imagefilm des Landkreises Böblingen anschauen.

Gemeinderat auf Baustellentour 2022

Bei seiner alljährlichen Baustellenbesichtigungsfahrt verschaffte sich der Böblinger Gemeinderat am 14. September 2022 einen Überblick zum aktuellen Stand wichtiger baulicher Projekte in der Stadt. Erneut wurde die Besichtigung mit dem Fahrrad durchgeführt.
Der Gemeinderat bestimmt die Politik in der Stadt und trifft dabei über das Jahr immer wieder wesentliche Entscheidungen, die Grundlage für die verschiedenen Stadtentwicklungsprojekte sind. Deshalb ist es ihm wichtig, über die traditionelle Baustellentour eine Rückmeldung zum Verlauf dieser Projekte zu erhalten und in anstehende Projekte und Maßnahmen bereits frühzeitig eingebunden zu werden.
Die inhaltlichen Schwerpunkte der Rundfahrt, die dieses Jahr in Dagersheim waren, wurden wie jedes Jahr in einer zusammenfassenden Broschüre (3,537 MiB) dokumentiert, die im Internet für alle Interessierten eingestellt ist.

Seniorenplan

Im Zeichen der Demografie und des Älterwerdens

In der letzten Gemeinderatssitzung stellte die Verwaltung Teil 2 des städtischen Seniorenplans „Älter werden in Böblingen“ vor. Die Ergebnisse des Workshops für eine demografiesensible Kommunalpolitik wurden zur Kenntnis gegeben und die Umsetzung der Ziele für Böblingen aus dem Kreispflegeplan beschlossen.

Mit dem einstimmigen Beschluss, bis 2020 die Planungsziele des Kreises für stationäre Altenpflege in Böblingen umzusetzen, kann die erfolgreiche kommunale Steuerung in diesem Bereich fortgesetzt werden. Der Ausbau von stationären Pflegeheimplätzen wird nur bedarfsgerecht zugelassen, um Überkapazitäten mit negativen Auswirkungen zu vermeiden. Mehr zum Seniorenplan.

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