JazzTime Böblingen

The JazzTime is the right time.

Die JazzTime gehört zu Böblingen, wie die Kirsche auf die Sahne. Die Menschen huldigen beifällig dem brillanten Spiel, wenn Tilman Jäger am Piano mit seinen Freunden und Kollegen in der Kongresshalle auftritt. Die Klänge bei JazzTime swingen die Seele des Kenners und des unbedarften Laien gleichermaßen. Verpassen Sie keinen Termin.

Freitag, 18. Februar 2022: George Shearing & more

George Shearing ist als Pianist nicht so bekannt wie seine Zeitgenossen Oscar Peterson oder Bill Evans, aber er erfand einen ganz eigenen Stil, den man als „Shearing Sound" bezeichnet. Dabei spielt er am Klavier Blockakkorde und oktaviert in den Außenstimmen die Melodie. Diese Satztechnik kennt man vom Saxophonsatz einer Bigband und so klingt sein Spiel auch sehr orchestral und deckt häufig das ganze Spektrum einer Bigband ab. Auch als Komponist war er sehr erfolgreich. So gehören seine Kompositionen wie „Lullaby of birdland" zu den beliebten Standards die man immer wieder gerne spielt und hört. Einige dieser Standards werden auch bei dieser JazzTime zu hören sein.
 
Nina Michelle kommt aus Vancouver, Kanada. Sie begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren, später studierte sie klassisches Klavier und absolvierte eine Gesangsausbildung in Vancouver. Mit 18 Jahren begann sie ihre Karriere als Jazz-Sängerin. Seit über 20 Jahren lebt sie in München. Sie tourt überwiegend durch Europa und fühlt sich auf großen und kleinen Bühnen wie dem renommierten Jazzfestival Ascona in der Schweiz oder dem Jazzclub Metropole in Wien gleichermaßen wohl. Sie nahm mehrere Alben mit renommierten Musikern und Ensembles auf wie Max Greger Jr. oder Charlie Antolini. Vor kurzem hat sie das Album „Love Confessions“ veröffentlicht, auf dem sie ihre eigenen Kompositionen debütiert.
 
Lorenzo Petrocca wurde 1964 in Süditalien geboren und emigrierte 1979 als Fünfzehnjähriger mit seiner Familie nach Deutschland. Die große Umstellung und den Verlust alles Vertrautem überwand er zunächst durch Boxen. 1981 wurde er württembergischer Boxmeister. Danach zeigte er als 18-Jähriger erste musikalische Interessen und spielte als Gitarrist mit italienischen Tanzbands sowie Soul- und Funk mit amerikanischen Soldaten. Erst 1989 entdeckte er den Jazz. Heute hört man ihn europaweit mit seinem Lorenzo Petrocca Trio oder Quartett sowie mit seinen drei Brüdern Davide, Antonio und Franco als „Petrocca Brothers“, bevorzugt in seinem Heimatland Italien. Und mit „Round About Italy“ und der Ulla Haesen Band ist er stetig unterwegs.
 
Andreas Kurz studierte Kontrabass in München und spielte im Bayerischen LandesJugendJazzOrchester, im BuJazzO sowie mit namhaften Musikern wie Nils Wogram, Wolfgang Haffner, Charly Antolini, Ack van Rooyen, Paul Kuhn, Jamie Cullum und Max Mutzke. Konzertreisen führten ihn auch nach Australien, USA, Libanon, Syrien und Jordanien. 2009 wurde er mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 2010 gewann er mit dem Tim Allhoff Trio den „Neuen Deutschen Jazzpreis“. Nach mehr als 30 CD-Produktionen als Gastmusiker erschien 2014 sein eigenes Debut-Album „Caught into something turning” bei Doublemoon Records.
 
Bastian Jütte zählt zu den versiertesten und vielseitigsten Schlagzeugern der deutschen Jazzszene. Er spielte auf internationalen Festivals wie dem Northsea Jazz Festival, Jazz Baltica oder dem Montreux Jazz Festival. 2010 und 2016 gewann er den Neuen Deutschen Jazzpreis. 2013 wurde er mit dem ECHO Jazz als „Instrumentalist des Jahres Drums/Percussion“ ausgezeichnet. Er ist auf über 70 CDs zu hören und hat als Bandleader eigene Alben veröffentlicht, zuletzt Anfang 2020 „Point of No Return“, in enger Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Philipp Schiepek und dem Produzenten Florian H. Oestreicher. Zudem unterrichtet er an den Musikhochschulen Würzburg und München.

Freitag, 18. März 2022: Erroll Garner & more

Erroll Garner wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Er hatte einen sehr eigenen, unverwechselbaren Klavierstil, der noch ganz in der Tradition des Solopianos stand. Prägend waren dabei eine starke linke Hand, die Bass und Schlagzeug ersetzen konnte und ein ausgeprägtes Gefühl für swingende Melodielinien. Auch als Komponist trat er in Erscheinung. Mit „Misty“ hat er eine der meistgespielten Jazzballaden geschaffen. Die JazzTime-Band spielt dabei nicht nur Kompositionen von Erroll Garner, sondern auch Jazzstandards, die er unvergleichlich interpretiert hat.
 
Stephan Holstein spielt seit dem 11. Lebensjahr Klarinette und wurde von Karl-Heinz Hahn, dem Solo-Klarinettisten der Münchner Philharmoniker, unterrichtet. Er spielte u.a. mit Tizian Jost und Thomas Stabenow im Trio und zusätzlich mit Michael Keul und Wolfgang Schlüter im Quintett. 1995 wurde ihm der Kulturförderpreis des Staates Bayern verliehen. Er wirkte bei zahlreichen Studioaufnahmen u.a. mit dem Kammerorchester Schloss Werneck & The Jazz Age Quintet um Rainer Glas, dem Uli Fiedler Trio, Al Jones und Wolfgang Lackerschmid mit.
 
Anne Czichowsky studierte Jazzgesang an den Musikhochschulen in Stuttgart und Graz. Seitdem machte sie sich als Solistin und Bandleaderin einen Namen und gewann mehrere internationale Jazzpreise sowie 2011 als erste Sängerin den Landesjazzpreis Baden-Württemberg. Sie zählt mit der Vorliebe für straight ahead jazz, Bebop und Scatgesang zu einer der „keepers of the flame“. Seit 2009 hat sie fünf Alben veröffentlicht. Seit 2019 leitet sie das Vocal Camp mit den New York Voices in Marktoberdorf. Zudem unterrichtet sie als Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater München sowie an der Zürcher Hochschule der Künste.
 
Martin Simon, geboren 1975 in Böblingen, genoss zunächst eine klassische Ausbildung am Cello. Mit 15 Jahren begann er sich für die Tieftöner zu interessieren. Er studierte Kontrabass an der Musikhochschule Mannheim bei Professor Thomas Stabenow. Neben zahlreichen Konzerten und CD-Produktionen mit Künstlern wie Sarah Kaiser, Olaf Schönborn und Fola Dada ist er seit Beginn der JazzTime ein prägender Bassist der Konzertreihe.
 
Andy Witte hat eine Mission: „Auf dem Schlagzeug mehr und mehr Musik zu produzieren". Sein berühmter Lehrer Charly Antolini urteilte später einmal so: „Andy hat dieselbe Spieltechnik wie ich, spielt jedoch einen anderen Stil.“ Als Begleiter von Toots Thielemans, Barbara Dennerlein, Horst Jankowski, Paul Kuhn und Max Greger ist er live, auf diversen CDs sowie im Rundfunk und Fernsehen zu hören. Seit 1994 leitet Andy Witte die Schlagzeugschule drummer´s focus in Stuttgart.

Freitag, 29. April 2022: Toots Thielemans & more

Geplant war es schon lange: eine JazzTime der Mundharmonika zu widmen. Nun ist es soweit, passend zum 100-jährigen Geburtstag Toots Thielemans, denn er hat die Mundharmonika im Jazz salonfähig gemacht. Der belgische Musiker spielte mit Charlie Parker, Benny Goodman, Quincy Jones und Ella Fitzgerald. In den 50er Jahren war er sogar als Gitarrist bei George Shearing in der Band. Und er komponierte mit „Bluesette“ einen Jazzwaltz, der die Musette mit dem Jazz verband und zum festen Repertoire der Jazzwelt wurde. Ein Glücksfall, dass Jens Bunge als Gast bei dieser JazzTime dabei ist. Er interpretiert die Kompositionen Toots Thielemans auf seine eigene Weise, die aber immer das Vorbild erkennen lässt.
 
Jens Bunge begann im Alter von 18 Jahren, inspiriert von Stevie Wonders Hit „Isn't She Lovely“, auf der chromatischen Mundharmonika zu spielen. Durch Schallplatten von Toots Thielemans kam er zum Jazz und trat ab Mitte der 80er Jahre mit Big Bands und Combos im Rhein-Neckar-Gebiet auf, wo er sich zunehmend Anerkennung für sein melodisches Spiel auf diesem im Jazz eher untypischen Instrument erwarb. Neben Konzerten mit eigenen Bands spielte er unter anderem mit dem BuJazzO unter Leitung von Peter Herbolzheimer, Art Farmer, Richie Beirach, Barbara Dennerlein, Emil Mangelsdorff und Bill Ramsey. Als unermüdlicher Globetrotter spielte er auf fünf Kontinenten und Asien, insbesondere Singapur und Malaysia, ist ihm zur zweiten Heimat geworden.
 
Der Saxophonist, Komponist und Arrangeur Peter Lehel studierte an den Musikhochschulen in Stuttgart und Budapest. Als Landesjazzpreisträger Baden-Württemberg 1997 wurde er zweimal mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er komponierte Werke für Jazzformationen, kammermusikalische Besetzungen und Orchester. Durch seine Musik für Saxophon und Klarinette zählt er zu den interessantesten Künstlern in Deutschland. Mit eigenen Ensembles wie dem Peter Lehel Quartet, Pipes & Phones oder dem Jazz Ensemble Baden-Württemberg bereiste er fast alle Kontinente. Um die jüngste Generation kümmert er sich seit 2005 mit dem Programm „Jazz for kids“ und seit 2014 als künstlerischer Leiter der Jazz Juniors Baden-Württemberg. Seit 2004 unterrichtet er an der Musikhochschule Karlsruhe und wurde 2007 Gastprofessor am Shenyang Conservatory of Music in China.
 
Den Schlagzeuger, Komponisten, Bandleader und gebürtigen Westfalen Dirik Schilgen zog es nach dem Musikstudium in Hilversum/Amsterdam (NL) in die Rhein-Neckar-Region. Hier ist der Wahl-Heidelberger vielfältig tätig als Musiker, Bandleader und Dozent. Die Fähigkeit in verschiedenen Stilistiken mit Souveränität und musikalischem Einfühlungsvermögen zu agieren, spiegelt sich in Konzerten und CD-Aufnahmen in Jazz, Pop- und Brasil-Musik sowie zahlreichen Rundfunk-, Theater- und Musicalproduktionen wider. Hinzu kommen CD-Veröffentlichung und Tourneen mit dem eigenen Band-Projekt Dirik Schilgen JazzGrooves sowie Funk- und TV-Engagements beim WDR, NDR und SWR.

Freitag, 13. Mai 2022: Funky Soul Jazz - Werner Ackers Souljazz Sextett

In der Tradition des Souljazz der frühen 60er Jahre, hat sich das Sextett um Werner Acker ein umfangreiches Repertoire bestehend aus eigenen Kompositionen und Songs u.a. von den Crusaders, Robben Ford, der Average White Band, Nat Adderly, Eddie Harris und Nils Landgren erarbeitet. Diese JazzTime bietet funky Souljazz mit zwei grandiosen Bläsern und einer perfekt aufeinander eingespielten groovigen Rhythmusgruppe.
 
Der Gitarrist, Arrangeur und musikalische Leiter Werner Acker war bis 2021 Dozent an der HMDK in Stuttgart. Als Solist und Sideman ist er in verschiedenen Stilrichtungen unterwegs. Er spielte mit Ignaz Netzer, Uli Gutscher, Karl Frierson, Helen Schneider, Wolfgang Dauner und als Gast in der SWR Bigband zusammen mit Gerald Clayton, Paul Carrack, Paul Kuhn, Max Greger, Hugo Strasser, Bill Ramsey sowie in zahlreichen Musicalproduktionen u.a. mit Ute Lemper.
 
Posaunist Uli Gutscher war ebenfalls Dozent an der Musikhochschule Stuttgart und ist Leader seines eigenen Quintetts. Er gastiert in zahlreichen Bands wie Bobby Burgess „World of Trombones“, Charly Antolini`s „Jazzpower“, Chaka Khan oder Werner Acker „ROOTS“. Er wirkte bei zahlreichen Schallplatten- und CD-Produktionen als Posaunist und Pianist. Tilman Jäger studierte an der HMDK in Stuttgart und ist seit 2004 Professor an der Musikhochschule München, leitet die Landes-Lehrer-Jazz Bigband BW und spielt neben seinen eigenen Projekten u.a. auch im Uli Gutscher Quintett.
 
Der 1982 in Heilbronn geborene Multiinstrumentalist Stefan Koschitzki begann seine musikalische Laufbahn zunächst in der klassischen Musik. Nach einigen nationalen und internationalen Wettbewerbserfolgen studierte er Jazz-Saxofon sowie Jazz-Komposition und Arrangement an der Musikhochschule Nürnberg. Als eines der vielseitigsten Talente der jungen deutschen Jazzszene spielte er u.a. mit der SWR Bigband.
 
Mit dem „Dirk Blümlein Terzett" in den Playlisten von SWR2Kultur, mit dem New Peter Lehel Quartet in den Jazzclubs, mit „J.D. Alright“ in deutschsprachigen Popgefilden und mit „Fools Garden“ um die ganze Welt. Der Bassist Dirk Blümlein liebt viele Arten von Musik und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den illustren Kollegen der JazzTime in seinem Heimatort.
 
Eckhard Stromer gilt als einer der vielseitigsten Drummer der genreübergreifend mit Künstlern aus Jazz, Pop und Klassik zusammenarbeitet. Er studierte in Würzburg klassisches Schlagzeug und Jazz-Drums. Anschließend folgte ein künstlerisches Aufbaustudium an der Musikhochschule Stuttgart. Er wurde ausgezeichnet u.a. mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik und einer Grammy Nominierung. Seit 2000 unterrichtet er als Dozent für Jazz-Pop-Drums, Ensemble und Jazz-Rhythmik an der Musikhochschule Stuttgart

Mit einem Click auf das Bild gelangen Sie zum Flyer

Tickets

Wegen Corona und der beschränkten Platzkapazität gibt es KEINE Tisch-Plätze.

Nummerierte Reihen-Plätze im Vorverkauf erhältlich bei allen Easy Ticket Vorverkaufstellen,
Tickethotline (0711) 25 55 55 5, www.easyticket.de
sowie im
Ticketshop der Kreiszeitung Böblinger Bote in der Wilhelmstraße 34, 71034 Böblingen,
Telefon (0 70 31) 62 00 29, ticketshop@krzbb.de,
Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 16.00 Uhr, Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr
oder im
i-Punkt Sindelfingen, Marktplatz 1, 71063 Sindelfingen,
Tel. (07031) 94325,
Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr, Samstag und Sonntag, 10.00 bis 17.00 Uhr.

Reihen-Plätze Kat. 1 € 22,50 / € 14,00 ermäßigt
Reihen-Plätze Kat. 2 € 17,50 / €10,00 ermäßigt

Tickets auch an der Abendkasse. Die Abendkasse öffnet 60 Minuten vor Konzertbeginn. Freie Platzwahl.
Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte und Freiwilligendienstleistende erhalten eine Ermäßigung gegen Vorlage des Ausweises.

Kunden der Kreissparkasse Böblingen erhalten unter Vorlage ihrer SparkassenCard an den VVK-Stellen bzw. über www.kskbb.de/tickets eine
Ermäßigung von 20% für maximal zwei Tickets pro SparkassenCard. Bei telefonischer Bestellung bzw. Bestellung im Internet sind die Nennung
des Stichworts / Bestell-Code „Kreissparkasse Böblingen“ und Zahlung über das Konto der Kreissparkasse erforderlich.

Konzertbeginn jeweils 20.00 Uhr

Veranstaltungsort

Kongresshalle Böblingen, Württemberg-Saal, Ida-Ehre-Platz 1, 71032 Böblingen

Veranstalter

Amt für Kultur, Böblingen in Kooperation mit Prof. Tilman Jäger und Püpcke Kulturmanagement