JazzTime Böblingen

The JazzTime is the right time.

Die JazzTime gehört zu Böblingen, wie die Kirsche auf die Sahne. Die Menschen huldigen beifällig dem brillanten Spiel, wenn Tilman Jäger am Piano mit seinen Freunden und Kollegen in der Kongresshalle auftritt. Die Klänge bei JazzTime swingen die Seele des Kenners und des unbedarften Laien gleichermaßen. Verpassen Sie keinen Termin.

Freitag, 16.07. ( 20:00 Uhr): "Revolutionslieder" - Bread and Roses

Jo Ambros, Dieter Fischer und Johann Polzer spielen Revolutionslieder aus Europa, Süd- und Nordamerika und dem Nahen Osten. Der Frage nachgehend „Wo ist eigentlich das Politische Lied im Jahr 2020?" erwecken sie neben bekannten Liedern wie „Die Internationale“ oder „We Shall Overcome“ auch unbekanntere wie „Eh Fi Amal“ von Fairuz oder „Canto Nocturno en las Trincheras“ zu neuem musikalischen Leben. Bei ihrer Forschung stießen sie auf Lieder aus vielen Teilen der Erde, die sich mit Freiheit, Solidarität, Moral und Selbstbestimmung befassen - Themen, die von den Bauernkriegen im 16. Jahrhundert und der französischen Revolution über die Aufstände im 20. Jahrhundert bis heute nichts von ihrer Wichtigkeit und leider auch Aktualität eingebüßt haben. Die CD Bread and Roses erschien im Oktober 2020 auf hinterland records.
 
Gitarrist Jo Ambros, Jahrgang 1973 und aufgewachsen in Böblingen, ist zu hören auf Jazz-Alben (Black Project, frimfram collective, Jazz Ensemble Baden-Württemberg) sowie auf Songwriter- und Pop-Produktionen (Max & Laura Braun, Laura López Castro, Ron Spielman). Er arbeitete fast 20 Jahre mit der Sängerin Helen Schneider zusammen, begleitet die Entertainer Pigor & Eichhorn, war auf Tour mit den Hiphoppern von Freundeskreis und spielte Auftritte mit den Pointer Sisters, Les McCann und Katie Melua. Und er war mit Cat Stevens im Studio. Seine Musik ist in Hörspiel- und Theaterproduktionen zu hören (WDR, NDR, Deutschlandradio, Theater Salzburg, Lübeck). Zuletzt spielte er auf Tim Fischers Album „Zeitlos“ und im Herbst 2020 die Dreigroschenoper am Theater Ulm.
 
Dieter Fischer, geboren 1963, begann im Alter von 10 Jahren Gitarre zu spielen. Von 1991 bis 1996 studierte er an der Musikhochschule Stuttgart im Hauptfach Gitarre mit Diplomabschluss. Von 1996 bis 1998 spielte er im Musical-Orchester „Miss Saigon“ in Stuttgart. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Städtischen Musikschule in Ostfildern erhielt er zahlreiche Engagements als Gitarrist in den Bereichen Jazz- und Popularmusik, sowie Unterhaltungsmusik und Theatermusik am Staatstheater Stuttgart und LLT Tübingen, sowie in der Showband von Georg Preusse, auch bekannt unter dem Namen „Mary“ (Mary & Gordy). Erst 2014 wechselte er von der Gitarre zum Bass.
 
Schlagzeuger Johann Polzer, geboren 1987, arbeitet als freiberuflicher Musiker seit 2011 an bekannten Theatern wie dem Staatstheater Stuttgart sowie dem Theater RMPE in Stuttgart. Es folgten zahlreiche Albumproduktionen im In - und Ausland, u.a. Idris Ackamoor „An Angel Fell“, BRTHR „Different Kind of Light“, Paul Armfield „Domestic“ und BRTHR „Hightimes for Loners“. Seine künstlerische Tätigkeit erstreckt sich über nationale wie auch internationale Auftritte u.a. in Israel und Japan, Großbritannien, Irland und den USA.

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Bread and Roses - Dieter, Jo und Johann

Freitag, 03.09. (20:00 Uhr): "Stevie Wonder & more"

Freitag, 10.09. (20:00 Uhr): "Cello & more"

Lange Zeit wurde das Cello nur als klassisches Instrument wahrgenommen, heute hört man es vermehrt auch in der Popmusik. Im Jazz war der Kontrabass lange Zeit das einzige Streichinstrument als unverzichtbarer Bestandteil der „klassischen“ Jazztradition. Doch auch hier hat sich das Cello einen kleinen, aber festen Platz gesichert. Einige der ganz großen Bassisten des Jazz kamen ursprünglich vom Cello: Charles Mingus, Ron Carter und Dave Holland. Auch der deutsche Bassist Eberhard Weber spielte ursprünglich Cello, bevor er zum Bass wechselte. Erst ab den 80er Jahren konnte man es vermehrt als eigenständiges Instrument wahrnehmen, meist im Free Jazz. Bekannte Vertreter sind der Kanadier Tristan Honsinger, der Holländer Ernst Reijseger und der US-Amerikaner Erik Friedlander. In Deutschland beherrschen vor allem Stephan Braun und Fried Dähn alle Finessen des Jazzspiels auf dem Cello.
 
Friedemann ‚Fried’ Dähn ist Cellist, Elektro-Cellist, Komponist, Klang- und Medienkünstler. Anfang der 90er spielte er im Ensemble Modern in Frankfurt und arbeitete mit Künstlern wie K.-H. Stockhausen, Ornette Coleman und Frank Zappa. Anschließend ging er als Solocellist zur Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Parallel dazu entwickelt er ein elektrisches Cello und startet seine eigenen musikalischen Projekte in den Bereichen elektronische und experimentelle Musik, Jazz, Improvisation und Klangkunst. Von 2001 bis 2012 lehrte er als Professor für digitale Musikproduktion und Klangdesign an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Hall. Seit 1999 ist er künstlerischer Leiter des Camp Festival, ein internationales Festival für Visual Music, und kuratiert die Reihe ‚Sonic Visions’ im franz K. in Reutlingen. Er komponierte Orchester- und Kammermusik, Musik für Theater und Film sowie zahlreiche Stücke für Elektrisches Cello.
 
Max Grosch begann mit vier Jahren das Geigenspiel und übte sich in der Klassik und Volksmusik. Er studierte am Leopold Mozart Konservatorium Augsburg und erhielt anschließend zwei Stipendien für ein „Master of Music Performance“ an der University of Houston und ein Jazzstudium an der renommierten New School University in New York. 2004 zurück in Europa wurde er Professor für Jazzvioline am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt. Seit 2012 unterrichtet er zudem an der Musikhochschule München und gastiert weltweit für Masterclasses an Universitäten. Er spielte Konzerte in Europa, USA, Kanada, Schweiz, Kasachstan, Turkmenistan und Kirgistan.
 
Yvo Fischer ist Bassist und Sänger der Formation „May Vibes“ mit Gitarrist Andreas Dombert und Schlagzeuger Maximilian Breu. Er studierte in München Jazz-Bass und arbeitet seitdem in verschiedenen musikalischen Bereichen, Genres und Kulturen. Mit dem preisgekrönten Quartett „Etna“ veröffentlichte er die Alben „Tauwetter“ und „Waiting For The Sun“. Als Sideman und Studiomusiker arbeitete er u.a. mit dem New Yorker Schlagzeuger Sean Noonan, dem Singer-Songwriter und Schauspieler Michael Fitz oder der Filmmusikerin Martina Eisenreich. Seine Konzertreisen gingen u.a. nach Südamerika und Ost-Afrika.
 
Schlagwerker, Percussionist und Komponist Jogi Nestel studierte an der Swiss-Jazz-School in Bern und bei Pierre Favre an der Musikhochschule in Stuttgart. Seine Schlagwerk-Projekte konzipiert er oft in Verbindung mit anderen Kunstformen. So komponierte, improvisierte und spielte er zu Theater, Modern Dance, Multimedia, Literatur und Malerei. Seit 1996 beschäftigt er sich intensiv mit live gespielter Musik zu Stummfilmen und arbeitet mit rein konzertanten Percussion-Ensembles von freier Improvisation bis zeitgenössischer Musik. Besonders inspiriert ist seine Musik von der Rhythmik unterschiedlichster Musikkulturen.

Tickets

Wegen Corona und der beschränkten Platzkapazität gibt es KEINE Tisch-Plätze.

Nummerierte Reihen-Plätze im Vorverkauf erhältlich bei allen Easy Ticket Vorverkaufstellen, Tickethotline 0711 2555555, www.easyticket.de
sowie im Ticketshop der Kreiszeitung Böblinger Bote in der Wilhelmstraße 34, 71034 Böblingen, Telefon (0 70 31) 62 00 29, ticketshop@krzbb.de,
Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 16.00 Uhr, Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr.

Reihen-Plätze Kat. 1 € 20,00 / € 12,00 ermäßigt
Reihen-Plätze Kat. 2 € 18,00 / €10,00 ermäßigt

Tickets auch an der Abendkasse. Die Abendkasse öffnet 60 Minuten vor Konzertbeginn. Freie Platzwahl.
Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte und Freiwilligendienstleistende erhalten eine Ermäßigung gegen Vorlage des Ausweises.

Veranstaltungsort

16. Juli und 3. Septembe 2021: Open-Air CCBS-Parkdeck Böblingen
10. September 2021: Kongresshalle Böblingen,  Württemberg-Saal, Ida-Ehre-Platz 1, 71032 Böblingen

Veranstalter

Amt für Kultur, Böblingen in Kooperation mit Prof. Tilman Jäger und Püpcke Kulturmanagement