Internationales Pianistenfestival

Das kommende Pianistenfestival wird unter dem Motto "Orgel, Oper und Orchester in virtuosen Variationen für Klavier" stehen. Viele Komponisten/Virtuosen fanden es reizvoll, ihre Fantasie unter Beweis zu stellen, indem sie aus Original-Vorlagen eine Klavierfassung anfertigten. So hat Bach z.B. Vivaldi bearbeitet,  Liszt Schubert-Lieder und Opernarien oder Busoni Bach-Orgelwerke. In der Regel müssen zwei bis drei Werke eines Abends diesem Motto entsprechen. Es gastieren Evgenia Rubinova, Dasol Kim, Jonas Aumiller, Mihály Berecz sowie Nik Kevin Koch und Alexander Sonderegger.
Auf Grund seines Renommees und seiner hohen Qualität ist das Böblinger Festival offizieller  Kooperationspartner des Internationalen Wiener Beethoven-Wettbewerbs, des Internationalen Brahms-Wettbewerbs Detmold und des Internationalen Concours Geza-AndaZürich. Einer der Höhepunkte der Festivalgeschichte war von 2013 bis 2016 die Aufführung aller 32 Beethoven-Klaviersonaten und eine parallele CD-Produktion mit acht verschiedenen Pianisten/-innen, die sehr positive Kritiken ernteten.

Freitag, 13. Januar 2023 20:00 Uhr Evgenia Rubinova

Programm
Wolfgang Amadé Mozart
Suite für Klavier KV 399
Franz Liszt
Totentanz S. 525, Bearbeitung für Soloklavier

Wolfgang Amadé Mozart
Lacrimosa aus Requiem in d-Moll KV 626 (Klavierarrangement Kyrill Saltykov)
Johann Sebastian Bach Ouvertüre nach französischer Art BWV 831
Henri Dutilleux Choral et variations

Vita:
Gerühmt wird ihre „kontrapunktische Klarheit“ und ihr „kantabeles und äußerst klangsinnliches“ Spiel (Fono Forum), ihr „emphatisches Einfühlungsvermögen“ (Piano News), ihre „Souveränität im musikalischen Ausdruck“ (Rondo) und eine „überlegene Balance der Extreme“ (FAZ). Die internationale Presse hebt „stunning dynamics and unconventional ideas“ (Pizzicato) hervor und befindet: „her performance, freer than many other more severly metronomic offerings, is masterly“ (Gramophone).
Beim renommierten Klavierwettbewerb in Leeds, zu dessen Preisträgern zuvor auch Andras Schiff, Murray Perahia und Boris Berezovsky zählten, wurde die Pianistin Evgenia Rubinova 2003 mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Vom Publikum wird sie bejubelt und von der Presse einhellig gelobt für ihre starke Persönlichkeit und musikalische Vorstellungskraft, für ihre farbige Klanggebung und lebendige Polyphonie und für ihren architektonischen Blick auf das Werkganze. Ihre CDs, die bei EMI, AVi und Telos erschien, erhielten international beste Kritiken.
Evgenia Rubinova musizierte zuletzt u. a. mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski, dem Hallé Orchestra unter Sir Mark Elder, der Russischen Nationalphilharmonie unter Vladimir Spivakov, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Orchestra of Opera North in Leeds, dem Ensemble Orchestral de Paris, dem Wiener Kammerorchester, in Tokio mit den Berliner Symphonikern und in Lima mit dem Orquesta de la Ciudad de los Reyes, dem führenden peruanischen Orchester. Klavierabende spielte sie außerdem bereits in der Londoner Wigmore Hall, im National Centre for the Performing Arts in Peking, in New York, Washington, Chicago, Paris und Zürich.
In Deutschland trat Evgenia Rubinova im Konzerthaus Dortmund, beim Rheingau Musik Festival, beim Klavierfestival Ruhr und beim Kissinger Sommer sowie bereits dreimal in der Berliner Philharmonie auf, unter anderem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Sie debütierte außerdem mit dem Gürzenich-Orchester Köln in der Kölner Philharmonie, mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart in der Stuttgarter Liederhalle, mit dem Frankfurter Museumsorchester und der Deutschen Streicherphilharmonie in der Frankfurter Alten Oper, mit den Münchner Symphonikern in der Münchner Philharmonie am Gasteig sowie mit der Bayerischen Kammerphilharmonie beim Deutschen Mozartfest. Recitals gab Evgenia Rubinova u. a. bereits in der Düsseldorfer Tonhalle, im Bonner Beethovenhaus, im Sendesaal von Radio Bremen und beim SWR in Mainz.
Langjährige Erfahrungen hat Evgenia Rubinova auch im kammermusikalischen Bereich, unter anderem durch ihre Zusammenarbeit mit dem Oboisten Albrecht Mayer und der Klarinettistin Annelie Van Wauwe.

Freitag, 20. Januar 2023, 20:00 Uhr Jonas Aumiller

Programm
Bach/Busoni
Präludium und Fuge D-Dur, BWV 532
Liszt/Aumiller
Symphonische Dichtung Nr. 4 "Orpheus"
Symphonische Dichtung Nr. 3 "Les Préludes"
Johannes Brahms Sonate f-Moll, op. 5

Vita:
„In seinem Spiel vereinen sich strukturelle Intelligenz, überragende Klangkontrolle und tiefe Emotionalität“, so Prof. Jacob Leuschner, Präsident des Brahms-Wettbewerbs Detmold.
„Und hier stimmte wirklich alles: Aumiller erweckte die Noten zum Leben, er spielte mit einem Höchstmaß an Musikalität – von seiner technischen Mühelosigkeit gar nicht zu reden“, so die  Schwetzinger Zeitung. Jonas Aumiller ist der Gewinner des Brahms-Wettbewerbs Detmold 2021 und erhielt 2022 die Silbermedaille und den Publikumspreis beim Internationalen Musikwettbewerb in Sendai (Japan). Zahlreiche weitere Preise erhielt er unter anderem beim Vendome Prize New York 2022, dem Ettlinger Klavierwettbewerb 2018, beim Premio Roberto Melini (Baselga di Piné), bei PianoTalents (Mailand) und beim Kleinen Schumann Wettbewerb (Zwickau).
Jonas Aumiller konzertierte 2013 auf Einladung des Bundespräsidenten a. D. Joachim Gauck im Schloss Bellevue in Berlin. Er gab Recitals in der renommierten deutschen Konzertreihe Winners and Masters in München, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei der International Academy of Music in Italien, der Mozart Foundation Italy und beim Summit Music Festival in New York.
Jonas Aumiller ist ehemaliger Stipendiat der Jürgen-Ponto-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben; derzeit ist er Stipendiat der Pierino Ambrosoli Foundation.
Jonas Aumiller wurde 1998 in München geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren. Er erwarb seinen Bachelor of Music summa cum laude am Conservatorio F.A. Bonporti (Trento, Italien) unter der Leitung von Massimiliano Mainolfi. Als Erasmus+ Student studierte er ein Semester lang bei Wolfgang Manz an der Hochschule für Musik Nürnberg. Seit 2018 arbeitet Jonas Aumiller zusammen mit dem weltberühmten Pianisten und Pädagogen Sergei Babayan, zunächst an der Juilliard School in New York, später am Cleveland Institute of Music, wo er 2022 seinen Master of Music erhielt, zusammen mit dem Arthur Loesser Memorial Prize für herausragende Leistungen. Ab August 2022 wird er sein Artist Diploma in Cleveland beginnen, ebenfalls bei Maestro Babayan.
Als großer Bewunderer der pianistischen Traditionen des 20. Jahrhunderts spielt Jonas Aumiller in seinen Konzerten regelmäßig eigene Klaviertranskriptionen.

Freitag, 27. Januar 2023, 20:00 Uhr Dasol Kim

Programm
Wagner/Liszt
Isoldes Liebestod
Robert Schumann
Concert sans orchestre f-Moll op. 14
Frédéric Chopin
Ballade As-Dur op. 47
Mazurka f-Moll op. 63 Nr. 2
Mazurka b-Moll op. 24 Nr. 4
Mazurka f-Moll op. 68 Nr. 4
Franz Liszt Réminiscences de Norma/Bellini S. 394
 
Vita:
Dasol Kim begann im Alter von elf Jahren mit dem Klavierspiel, wobei er zunächst autodidaktisch Stücke erlernte. Nach dem Unterricht an einer Musikschule nahm er im Alter von 13 Jahren ein Klavierstudium an der Kunstoberschule in Busan bei Kim In-il auf und wurde Mitglied der Nachwuchsförderklasse der Korean National University of Arts in Seoul bei Lim Jong-phil. Ab 2006 studierte er an der Musikhochschule Leipzig als Meisterschüler von Gerald Fauth. Anschließend wechselte er 2010 an die Musikhochschule Hannover zu Karl-Heinz Kämmerling und vollendete seine Studien in der Soloklasse von Arie Vardi. Als Solist debütierte er 2009 in Berlin mit Tschaikowskys 1. Klavierkonzert Nr. Er spielte mehrfach Klavierkonzerte Mozarts unter der Leitung von Michael Sanderling mit der Deutschen Streicherphilharmonie. Des Weiteren konzertierte er unter anderem mit dem MDR-Sinfonieorchester (Gewandhaus Leipzig), dem Kammerorchester Berlin (Konzerthaus Berlin), dem Konzerthausorchester Berlin, den New Yorker Philharmonikern, Tonhalle-Orchester Zürich, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Philharmonischen Orchester Seoul und Orchestre de la Suisse Romande. Kim arbeitete dabei mit Dirigenten wie Alan Gilbert, David Zinman, Chung Myung-whun und Marin Alsop. Er ist Gast bei internationalen Musikfestivals. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Gautier Capuçon, Maxim Rysanov, David Geringas und der Geiger Svetlin Roussev. Er ist Mitglied des Trio Marvin. 2015 erschien seine Debut-CD Dasol Kim Plays Schumann bei der Deutschen Grammophon. Weitere Aufnahmen erschienen z. B. bei Naxos. Er gewann zahlreiche Preise: Internationale Asia Chopin Wettbewerb Japan, 3. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD, 2012 2. Preis beim Concours Géza Anda, 2012 1. Preis beim Kissinger Klavierolymp, 2021 2. Preis beim Internationalen Beethoven Klavierwettbewerb in Wien.

Freitag, 3. Februar 2023, 20:00 Uhr Mihály Berecz

Programm
Frescobaldi-Bartók
Toccata in G-Dur
Thomas Adés
Blanca Variationen
Johann Sebastian Bach
Partita e-Moll BWV 830
Béla Bartók 3 Konzertetüden op. 18
Ludwig van Beethoven Sonate in c-Moll op. 111
 
Vita:
Mihály Berecz wurde 1997 in Budapest, Ungarn, geboren und begann mit sechs Jahren die Geige zu lernen. Während er weiterhin in Orchestern spielte, entschied er sich drei Jahre später, sich bei Edit Major und Erzsébet Belák dem Klavierspiel zu widmen. Seinen First Class Honours Bachelor of Music erwarb er sich hingegen an der Royal Academy of Music in London bei Christopher Elton. 2021 gewann er beim Concours Géza Anda den Liszt-Bartók-Preis. Als Gewinner des Internationalen Konzertwettbewerbs Debut Berlin 2017 gab Mihály im Juni 2017 sein Debüt in der Berliner Philharmonie. Zu Mihálys früheren Auszeichnungen gehören der Goldpreis beim 2. Manhattan International Music Competition und der Harriet Cohen Bach Prize an der Royal Academy of Music. Beim 2013er Young Euro Classic Festival spielte er Liszts “Ungarische Fantasie” im Konzerthaus Berlin. Auf Einladung von Zoltán Kocsis gab er 2013 sein Debüt in der Béla Bartók National Concert Hall. Mihálys Interesse an historischer Interpretation führte zu Aufführungen von Fortepiano-Konzerte mit renommierten, auf historischen Instrumenten spielenden Orchestern, wie dem Orfeo Orchestra. Im Rahmen eines Stipendiums der Ungarischen Akademie der Künste führt Mihály zwischen 2020 und 2022 in acht Konzerten im Marmorsaal des Ungarischen Rundfunks das gesamte Solowerk von Béla Bartók auf.

Freitag, 10. Februar 2023, 20:00 Uhr Duo Nik Kevin Koch und Alexander Sonderegger

Programm
Schubert/Liszt
Du bist die Ruh
Auf dem Wasser zu singen
Franz Schubert Die Winterreise D 911
 
Vitae:
Nik Kevin Koch absolvierte sein Gesangstudium an der Hochschule für Musik in Köln und Zürich bei Prof. Christoph Prégardien und schloss das Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Währenddessen besuchte er Meisterkurse und komplettierte seine Ausbildung u.a. bei Hartmut Höll (Liedgesang), Elisabeth Schwarzkopf, Werner Güra und Ingeborg Danz. Aktuell wird er von der Sopranistin Mechthild Bach betreut.Es folgten Engagements im Opernstudio des Staatstheaters Nürnberg, am Staatstheater Stuttgart und an der Oper Köln. Von 2010 bis 20211 war er Ensemblemitglied am Theater St.Gallen, wo er u.a. in Partien wie Tamino, Brighella, Steuermann, Pedrillo, Tristan (Le vin herbé), Fischer (Le Rossignol), Lukas (Die Jahreszeiten) und Gingoire (Notre Dame) zu erleben war. Rege Opern- und Konzerttätigkeiten führten ihn u.a. zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen, ins Bürgerzentrum Waiblingen, ins Beethovenhaus Bonn, nach Jerusalem, Bilbao, Istanbul, Moskau, an die Schubertriade Hohenems ins Nationaltheater Mannheim sowie ans Rheingau Musik Festival.Sein breites Konzertrepertoire umfasst u.a. Kompositionen von Monteverdi, Oratorien von Händel und Haydn, Messvertonungen von Mozart und Haydn, die Evangelistenpartien in den Passionen von Bach sowie Werke des 20. Jahrhunderts. Als Liedsänger widmet er sich vor allem Komponisten wie Franz Schubert, Hugo Wolf, Ludwig van Beethoven und Robert Schumann. Als Gesangspädagoge leitete er eine Sologesangklasse an der Musikschule Friedrichshafen und übernahm 2021 die künstlerische- sowie Schulleitung der Musikschule Hoyerswerda.In Petrosawodsk/Russland geboren, studierte Alexander Sonderegger an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HMDK) Stuttgart und schloss sein Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Während der Ausbildung hatte er Klavierunterricht bei Professoren wie Kirill Gerstein, Shoshana Rudiakov, Péter Nagy sowie Florian Wiek.2019 wurde Alexander Sonderegger mit dem 1. Preis beim Internationalen „Ile de France Klavierwettbewerb“ in Maisons-Laffitte und mit dem IKIF Artist Recognition Scholarship Award beim „International Keyboard Institut & Festival“ in New York ausgezeichnet. Des Weiteren errang er den 2. Preis beim ClaMo Wettbewerb in Murcia, den 1. Preis beim XVI. Internationalen Klavierwettbewerb in Rom und sowohl den 1. Preis, als auch „The Czech Radio Prize“ beim Internationalen Carl-Czerny-Wettbewerb in Prag.Nach den Hochschultätigkeiten in Stuttgart und an der HfKM in Regensburg übernimmt Alexander Sonderegger seit 2021 eine Dozentenstelle für Klavier an der HMDK Stuttgart. Vom Deutschen Musikrat erhielt er eine Förderung für die Produktion der Solo-CD "Five sides of fantasy".Als Solist trat Alexander Sonderegger mit den Stuttgarter Philharmonikern, dem Orquesta Sinfónica de la Región de Murcia/Spanien, mit „Sinfonietta Lentua“ in Kuhmo/Finnland und mit dem Morocco Philharmonic Orchestra in Rabat auf. Im Beethoven-Saal war er bereits mit den Klavierkonzerten von Tschaikowsky, Grieg und Beethoven zu hören.

Eintrittspreise und Abonnement

Eintrittskarte normal € 25,00
Eintrittskarte ermäßigt* € 12,50       
 
Abonnement normal € 100,00
Abonnement ermäßigt* € 50,00       
  
* für Schüler*innen, Student*innen und Azubis
 
Eintrittskarten und Abonnements sind ab Mittwoch, 16. November 2022 erhältlich bei allen Easyticket-Vorverkaufsstellen, bevorzugt beim
Ticketshop in der Geschäftsstelle der vhs Böblingen-Sindelfingen Im Höfle in Böblingen.
Mail           info@vhs-aktuell.de
Telefon     07031-64 00 0

Veranstaltungsort

CCBS-Kongresshalle Böblingen, Württemberg-Saal, Ida-Ehre-Platz, 71032 Böblingen

Veranstalter

Böblingen, Amt für Kultur

Pianistenfestival online

Kalle Randalu, in Böblingen 2005, estnischer Pianist, Studium bei Lev Nikolajewitsch Vlassenko in Moskau, Preisträger beim Tschaikowsky-Wettbewerb, Moskau, Sieger beim ersten Internationalen Musikwettbewerb der ARD, Professor in Karlsruhe, zahlreiche, preisgekrönte CD-Aufnahmen, der Jazzmusiker Kristjan Randalu ist sein Sohn, die Bratschistin Liisa Randalu, Mitglied des Schumann-Quartetts, seine Tochter.
https://www.youtube.com/watch?v=U1w0DOhONUw
 
Boris Giltburg, in Böblingen 2013 und 2014, in Moskaus geboren, Anfang der 1990er Jahre nach Israel ausgewandert, Studium bei Arie Vardi (Tel Aviv,Hannover),  2013 erster Preisträger des internationalen Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel und Publikumspreis des belgischen Fernsehsenders VRT. 2018 Opus Klassik-Preis in der Kategorie „Solistische Einspielung des Jahres“. ausgezeichnet für seine Aufnahme von Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2 und dessen Études-tableaux op. 33, erschienen bei Naxos.
https://www.youtube.com/watch?v=TaslsmzE7W8

Jan Jiracek von Arnim, in Böblingen 2009 und 2013, deutsch-österreichischer Pianist, Studium in Berlin und am Salzburger Mozarteum bei Hans Leygraf.  Gewinner internationaler Klavierwettbewerbe, unter anderem Busoni (Bozen), Maria Canals (Barcelona) und Van Cliburn (USA).  2001 als bisher jüngster Professor für Klavier an die Universität für Musik und darstellende Kunst berufen, Leiter der Wilhgelm-Kempff-Meisterkurse in Positano, Direktor des Wiener Beethovenwettbewerbs. Der 2. Teil des Videos folgt automatisch.
https://www.youtube.com/watch?v=QiRHZkRfjnI,

Natalia Ehwald, in Böblingen 2018 und 2020. Studium an der Sibelius-Akademie in Helsinki und bei Evgeni Koroliov in Hamburg. Preis beim Czerny-Wettbewerb in Prag, Preis und Sonderpreis der Menuhin-Foundation beim Robert-Schumann-Wettbewerb für junge Pianisten in Zwickau. 2. Preis beim Musikwettbewerb des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft.
https://www.youtube.com/watch?v=ovg2D4KP_LM

Andrew Tyson, in Böblingen 2020. Studium am Curtis Institute of Music, Solistendiplom Juilliard School. Preise beim Gina Bachauer-Wettbewerb, Arthur Rubinstein-Wettbewerb, beim Leeds-Wettbewerb und beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel. In Verbindung mit seinem 1. Preis beim Geza-Anda-Wettbewerb in Zürich absolvierte er zahllose  Konzertauftritte auf dem Globus.
https://www.youtube.com/watch?v=OBMreX1_u5Q
 
Honggi Kim, in Böblingen 2020. Studium in Seoul, in München bei Arnulf von Arnim und Antti Siirala. Zahlreiche in Genf, Jaen/Spanien und Concours Géza Anda Zürich. Der Gewinn des 3. Preises in Genf ermöglichte ihm 2016 eine ausgedehnte Konzert-Tournee nach Asien. Regelmässig ist er auch an Klavierabenden in Europa (Italien, Deutschland, Schweiz) und Asien (China, Singapore, Japan und Korea) zu hören.
https://www.youtube.com/watch?v=0lyn1z1izCY
 
Evgenija Rubinova, in Böblingen 2011, 2014, 2015, 2019.  Mit 12  Jahren Gewinn des Russischen Internationalen Klavierwettbewerbs. Studium an der Gnessin-Musikhochschule und Akademie, später in Frankfurt bei Lev Natochenny. 2002 Siegerin beim DAAD-Wettbewerb, drei Mal in Folge Gewinnerin des „Meranofest Solo Recital Award“, 2003 Silbermedaille beim Internationalen Klavierwettbewerb in Leeds. Dozentin am Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg.
https://www.youtube.com/watch?v=fsXZsiJaKXM
 
Jacob Leuschner, in Böblingen 2018. Studium in Freiburg und Lübeck, u.a. bei Michel Béroff, Konrad Elser und Leonard Hokanson.  Preisträger bei vielen Wettbewerben, u.a. Viotti (Vercelli), Beethoven (Wien), Schubert (Dortmund), Mozart (Salzburg), Leeds,  Deutscher Musikwettbewerb. Zahlreiche CD-Produktionen, Professor und Direktor Brahmswettbewerbes in Detmold.
https://www.youtube.com/watch?v=vVNnSiuT7Sc
 
Martin Klett, 2019. Studium bei Konrad Elser in Lübeck und später in Berlin. Dozent an der Mendelssohn-Bartholdy Hochschule in Leipzig.  2008 Preisträger des  Johannes Brahms-Wettbewerb als Solist und des Deutschen Musikwettbewerbs im Ensemblespiel, üb er 10 CD-Produktionen.
https://www.youtube.com/watch?v=UBz4d1JlGYA
 
Dasol Kim, in Böblingen 2017. Studiums in Seoul, Leipzig, Hannover bei Karl-Heinz Kämmerling und Arie Vardi.Preisträger bei Wettbewerben u.a. in Brüssel, Genf, München, Nagoya. 2012 2. Preis beim Concours Géza Anda in Zürich. Im Herbst 2015 gewann er den Young Concert Artist Award in New York. 2015 Debüt-CD "Dasol Kim Plays Schumann", veröffentlicht beim Label Deutsche Grammophon.
https://www.youtube.com/watch?v=yDRlLpsfeKQ&list=RDEM0h3M3N2jPG3yzx-OGh860Q&start_radio=1
 
Natalja Vlassenko, in Böblingen 2014, 2015, 2016. Studium in Moskau am Tschaikowsky-Konservatorium  bei Jakob Flier und ihrem Vater Lev Vlassenko. Preise, u.a. beim Beethoven-Wettbewerb Wien, Busoni-Wettbewerb Bozen. Aufnahmen für das russische und australische Fernsehen. CD-Aufnahmen mit Werken von Beethoven, Debussy, Chopin, Mozart und Liszt. Seit 1992 Dekanin der Klavierabteilung im Konservatorium Brisbane.
https://www.youtube.com/watch?v=WXkcXX7mp4k

Herbert Schuch, 2010 in Böblingen. Geboren in Temeschburg (Rumänien). Studium bei Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum. Innerhalb eines Jahres drei bedeutende Wettbewerbe in Folge, Casagrande-Wettbewerb, den London Piano Competition und den Beethovenwettbewerb Wien. Über 10 CDs und ausgiebige Konzerttourneen.
https://www.youtube.com/watch?v=hhKpl6Wj1O8
 
Eugene Mursky, in Böblingen 2011, 2013, 2014, 2016, 2019. Studium bei Lev Naumov in Moskau, Reinhard Becker in Trossingen und Hans Leygraf in Salzburg. 1. Preis beim Nationalen Klavierwettbewerb Usbekistan. 1994 1. Preis bei der World Piano Competition in London,  2000 den „Edvard Grieg Wettbewerb“ in Oslo, 2001 den Bremer Klavierwettbewerb und 2002 den „F. Denza“ Internationalen Klavierwettbewerb in Neapel. Hinzu tritt eine umfangreiche kammermusikalische Tätigkeit, u. a. mit dem Melos-Quartett und dem Vogler-Quartett. Förderpreis des Mozarteums Salzburg. CD-Komplettaufnahme aller Chopin-Solowerke.
https://www.youtube.com/watch?v=fpcz35PP8Hc

Stefan Vladar, 2012 in Böblingen. Stefan Vladar studierte in Wien und gewann 1985 als jüngster Teilnehmer den Wiener Beethoven-Klavierwettbewerb. Seit 20 Jahren Künstlerischer Leiter der Neuberger Kulturtage. Professor für Klavier an der Universität Wien. Er ist Träger des „Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich“. Seit 2008 Chefdirigent des Wiener Kammer-Orchesters, mit demer alle Beethovenklavierkonzerte aufnahm.
https://www.youtube.com/watch?v=l4KE6kx0K0E
 
Alexandra Neumann, in Böblingen 2015, 2016, 2019. Geboren in Athen, Studium am Curtis Institute in Philadelphia, am Tschaikowsky-Konservatorium bei Lev Vlassenko und in Stuttgart bei Oleg Maisenberg. Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe. Radioeinspielungen beim SWR, HR, NDR und Schweizer Rundfunk. Ihre CD-Aufnahmen bekamen große Anerkennung in der Presse, die Schumann-CD wurde mit dem Supersonic Award ausgezeichnet.
Sie ist Mitglied im Trio Paian. Neben ihrer Konzerttätigkeit lehrte sie an den Musikhochschulen Stuttgart und Weimar.  Audio-CD:
https://www.youtube.com/watch?v=abp5_vfRcM8
 
Lev Vinocour, in Böblingen 2008. Mit 13 Debüt als Solist mit den Leningrader Philharmonikern.Studium am Tschaikowsky-Konservatorium bei Lev Vlassenko. 1993 gewann er sowohl beim Concours International de Piano in Epinal (Frankreich) als auch beim Concorso Internazionale „Mavi Marcoz“ in Aosta den 1. Preis. Beim 1. Internationalen Concours „Clara Schumann“ in Düsseldorf gewann Vinocour den 2. Preis. Bedeutende CD-Produktion sind sämtliche Etüden von Robert Schumann. Mit dem Dokumentarfilm „Franz Liszt. Die späten Jahre“, (2011, ZDF/ORF), brachte Lev Vinocour Leben und Werk des Komponisten einem TV-Publikum nahe.
https://www.youtube.com/watch?v=XikWbScWNZU&list=PLwUnoZDIPn0Xm9zGk5eRqolLDl-AvSypU&index=1
 
Sahun Hong, in Böblingen 2019. Mit 16 Jahren absolvierte er den Bachelor of Music an der Texas Christian, zurzeit Doktorand bei der Klavierlegende Leon Fleisher am Peabody Institute der Johns
Hopkins University. Seit 2010 spielt er als Solist bei vielen Orchestern rund um den Globus. Hong war Gewinner des Vendome-Preises 2017 in Verbier und des zweiten Preis beim Wiener Beethoven-Wettbewerb.
https://www.youtube.com/watch?v=GTIeXkAxAT8
 
Fabian Müller, in Böblingen 2019. Für großes Aufsehen sorgte er 2017 beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb, bei dem er nicht nur den 2. Preis in der Gesamtwertung belegte, sondern gleich vier Zusatzpreise erhielt: den Publikumspreis, den Brüder-Busch-Preis, den Sonderpreis Genuin classics sowie den Henle-Urtextpreis.  2013 insgesamt zwei Preise beim Ferruccio-Busoni-Klavierwettbewerb in Bozen. Als Festival-Pianist beim Education Projekt des Klavier-Festivals Ruhr arbeitet er jedes Jahr mit über 300 Kindern zusammen.
https://www.youtube.com/watch?v=UNlBqHtBEeA
 
Elena Kolesnitschenko, in Böblingen 2014, 2015, 2016. Als typische Vertreterin der Moskauer Klavierschule kam sie als 18-Jährige nach Deutschland, um ihr Studium bei Vladimir Krainev an der Musikhochschule Hannover fortzusetzen.  Sie debütierte bei einem Konzert der UNO in New York sowie in der Residenz des Papstes im Vatikan. Auf ihrer CD ist als virtuose Rarität Thalbergs Fantasie über Themen aus Beethovens 7. Sinfonie.
https://www.youtube.com/watch?v=rsRnzdQMrP8
 
Evgeni Konnov, in Böblingen 2017 und 2019. - Evgeny Konnov, Student der Klavierklasse von Evgenia Rubinova, hat 2017 den ersten Preis im internationalen Pianistenwettbewerb Maria Canals in Barcelona gewonnen. Studium von 1999 bis 2007 an der Gnessin-Musikschule in Moskau, dann an der Akademie des Tschaikowsky-Konservatoriums und an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf. Seitdem sammelt er Preise im Jahrestakt. Seit 2019 studiert er bei Jan Jiracek von Arnim in Wien.
https://www.youtube.com/watch?v=Ql9eE-nTMP8
 
Nino Gvetadze, in Böblingen 2017.  Studium in Tbilisi (Georgien) und in  den Niederlanden 2. beim Internationalen Franz Liszt-Wettbewerb in Utrecht 2008 und beim Borletti-Buitoni Trust Award 2010. Orchesterkonzerte seit ihrem 7. Lebensjahr, Leiterin des Naarden Internationa Piano Festival.
https://www.youtube.com/watch?v=hotooE8eqgA