Arbeitsgruppe zum Schießlärm:

In Sachen Schießlärm Klartext gesprochen!

Vergangene Woche wurde untenstehende gemeinsame Verlautbarung der deutsch-amerikanischen Arbeitsgruppe „Böblinger Schießanlage“, zu ihrem Zusammentreffen am Mittwoch, 20. September 2017, veröffentlicht. Aufgrund der Rückmeldungen dazu sind einige klarstellende Erläuterungen angebracht, denn Oberbürgermeister Wolfgang Lützner hat in der Arbeitsgruppe Klartext gesprochen.

OB Lützner verdeutlichte in der Arbeitsgruppe mehrfach, eindringlich und unmissverständlich, dass die Geduld der schießlärmgeplagten Bürgerschaft am Ende sei. Ein Aufschub der Maßnahmen oder gar Vertrösten auf unabsehbare Zeit das Fass endgültig zum Überlaufen brächte.

OB Lützner und Bürgermeisterin Kraayvanger brachten die Dringlichkeit des zeitnahen Handlungsbedarfs deutlichst zum Ausdruck. Der Dringlichkeit wollte sich die amerikanische Seite ausdrücklich nicht anschließen. Stattdessen wurden von dieser möglicherweise erforderliche weitere vertiefende Untersuchungen angesprochen.

OB Lützner regte an, dass hochrangige Vertreter der amerikanischen Seite das direkte Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern suchen sollten. Ziel: Verwaltung und Bürgerschaft müssen gemeinsam die Interessen zur Reduzierung des Schießlärms vertreten können. Hingegen hat die amerikanischen Seite nur zugestimmt mit Vertretern aus der Bürgerschaft zu sprechen.

Die Bewertung, dass für die Bewohner der Gemeinde Schönaich schon heute zufriedenstellende Ergebnisse zu verzeichnen sind, wurde weder von OB Lützner noch von Bürgermeisterin Kraayvanger getroffen.

Bei Anerkennung der bisherigen Maßnahmen zur Lösung der Problematik und Respekt vor dem bisher Geleisteten auf amerikanischer Seite, sowie Betonung der auch künftig unverzichtbaren Dialogbereitschaft auf allen Seiten: Ohne spürbare Fortschritte für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger ist nicht nur deren Geduld am Ende, sondern auch die der Böblinger Stadtverwaltung.


              

Ergänzende Maßnahmen sind erforderlich

Die Mitglieder der deutsch-amerikanischen Arbeitsgruppe „Böblinger Schießanlage“ trafen sich am Mittwoch, dem 20. September 2017 zu weiteren Gesprächen über die Resultate von Maßnahmen zur Verringerung der Emissionen, die vom Schießtraining der US-Army auf den Schießbahnen im Böblinger Wald nahe der Panzerkaserne ausgehen.

Informiert wurde dabei über Ergebnisse von in der zweiten Jahreshälfte 2016 durchgeführten Umweltschutzmessungen. Hierbei handelte es sich um Dauerlärmmessungen zur Ermittlung der Emissionen, die im Trainingsbetrieb von den Schießbahnen 4 und 5 ausgehen.
 
Grundsätzlich sehen die Mitglieder der AG Schießlärm die Wirksamkeit der bereits getroffenen Maßnahmen zur Lärmreduktion bestätigt. Allerdings stellten Böblingens Oberbürgermeister Wolfgang Lützner und Bürgermeisterin Christine Kraayvanger ausdrücklich fest, dass zur Verbesserung der Situation für die Bürgerinnen und Bürger in Teilen der Stadt Böblingen noch immer dringender Handlungsbedarf besteht. Für die Bewohner der Gemeinde Schönaich stellte die Arbeitsgruppe fest, dass hingegen schon heute zufriedenstellende Ergebnisse zu verzeichnen sind.
 
Die Arbeitsgruppe, die sich aus Vertretern der US-Landstreitkräfte in Europa, der Bundeswehr, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und Bürgermeistern und Vertretern aus Böblingen und Schönaich zusammensetzt, erörterte auf der Basis der Messergebnisse weitere Schritte. Deutlich wurde in der Diskussion, dass wirkungsvolle Maßnahmen einen erheblichen finanziellen Aufwand verursachen. Da die technischen Herausforderungen höchst komplex sind, können zur Evaluation der Wirksamkeit der konzeptionellen Ansätze weitere vertiefende Untersuchungen erforderlich werden.
 
Böblingens Oberbürgermeister Wolfgang Lützner verdeutlichte, dass die Geduld der schießlärmgeplagten Bürgerschaft am Ende sei. Er regte an, dass hochrangige Vertreter der amerikanischen Seite das direkte Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern suchen sollten. Nur so sei wechselseitiges Verständnis zu erzielen. Eine sachliche konstruktive Auseinandersetzung sei nur möglich, wenn die Bürger Informationen aus erster Hand erhalten und ihrerseits Gelegenheit bekommen, ihre Belastung, die aus dem notwendigen Trainingsbetrieb der Soldaten erwachsen, gegenüber Repräsentanten der US-Streitkräfte darzulegen.
 
Am Montag, dem 25. September 2017, kam von amerikanischer Seite die Zusage, dass man für ein baldiges Treffen mit Vertretern der Bürgerinnen und Bürger offen sei.
 

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