Verkehr Mobilität

Mit Beschluss vom 18.02.2009 sowie vom 09.12.2009 bestimmte der Gemeinderat das "Verkehrskonzept 2009" zur Grundlage der städtischen Gesamtverkehrsplanung. Es ersetzt dabei das vorher gültige "Verkehrskonzept 1992". Aufbauend auf Analysen zum Ist-Zustand der Verkehrssituation für die einzelnen Verkehrsträger formuliert das Konzept verkehrliche Zielsetzungen, deren Erreichung bei weiterführenden räumlichen Planungen in der Zukunft anzustreben ist.



Textteil (3,364 MiB)
Pläne 1-10 (6,617 MiB)
Pläne 11-20 (4,12 MiB)
Pläne 21-30 (16,037 MiB)
Pläne 31-40 (15,687 MiB)
Pläne 41-50 (18,557 MiB)
Pläne 51-60 (28,904 MiB)
Pläne 61-70 (22,109 MiB)



Haushaltsbefragung „Mobilität in Städten – SrV 2018“

Die alltägliche Mobilität der Bevölkerung in Böblingen steht im Mittelpunkt einer Haushaltsbefragung. Die Untersuchung ist Teil des Forschungsprojektes „Mobilität in Städten – SrV 2018“, das in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden zeitgleich läuft. Das Projekt liefert wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche Verkehrsplanung.

Es geht u. a. darum, ob und mit welchen Verkehrsmitteln sie im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen dabei zurückgelegt werden.

Die anonymisierte Auswertung der erhobenen Daten liefert ein aktuelles Bild der Verkehrsentwicklung. Es wird ergänzt durch den Vergleich mit Städten bzw. Gemeinden ähnlicher Größenordnung. Die Gesamtstichprobe des Projekts von mehr als 150.000 Personen erlaubt darüber hinaus die Analyse stadtübergreifender Trends, die von der Verkehrsplanung zu berücksichtigen sind.

Teilnahme ist freiwillig

Die Befragung beginnt im Februar 2018 und läuft über zwölf Monate. Die Adressen der ausgewählten Haushalte wurden per Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister gezogen. Diese Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben, das sie über die Befragung informiert und um ihre Mitwirkung bittet.

Die Erhebung wird als telefonisch-schriftliche Befragung durchgeführt. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Fragen über einen Online-Zugang im Internet zu beantworten. Auch eine Telefonhotline und ein Webchat sind eingerichtet.

Mit der Durchführung der Erhebung hat die TU Dresden das Leipziger Institut Omnitrend GmbH beauftragt. Dort werden alle Daten erfasst, anonymisiert und zur Auswertung an die TU Dresden übergeben.

Datenschutz gewährleistet

Das als „System repräsentativer Verkehrsbefragungen“ (SrV) konzipierte Projekt  wurde an der TU Dresden bereits 1972 begründet. Durch die regelmäßige Wiederholung diese Untersuchung liegen Erkenntnisse zur Verkehrsentwicklung über einen Zeithorizont von mehr als 40 Jahren vor. Sie zeigen unter anderem, dass Mobilität und Verkehr stadtspezifisch große Unterschiede aufweisen können. Umso wichtiger ist es, die örtliche Verkehrsplanung durch regelmäßige Aktualisierung der Datengrundlagen zu unterstützen.

Die Stadt Böblingen und die TU Dresden bitten alle ausgewählten Haushalte, sich an der Befragung zu beteiligen. Jeder Haushalt steht stellvertretend für einen Teil der gesamten Bevölkerung und wird deshalb gebraucht. Nur durch die aktive Mitwirkung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger können repräsentative Daten gewonnen werden, die für eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung unerlässlich sind.

Auch Personen, die nur selten unterwegs sind, werden ausdrücklich zur Mitwirkung aufgerufen, da das Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden soll.

Allen Teilnehmenden sei schon jetzt für ihre Mitwirkung herzlich gedankt.

Weiterführende Informationen sind unter http://tu-dresden.de/srv2018 zu finden. Für Rückfragen steht unter (08 00)83 018 30 ein kostenloses Infotelefon zur Verfügung.


Fahrrad fahren in Böblingen

www.agfk-bw.de

Böblingen will den Radverkehr nachhaltig voranbringen.
Deshalb sind wir Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW).
Gemeinsames Ziel des Landes Baden-Württemberg und der AGFK-BW: Radfahren als selbstverständliche, umweltfreundliche und günstige Art der Fortbewegung fördern und eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur etablieren. Das geht am besten im Team. Als Mitglied des kommunalen Netzwerks profitieren wir vom Erfahrungsaustausch, zum Beispiel auf Fachseminaren oder bei Arbeitskreistreffen, und von der Arbeit der Geschäftsstelle, die das als Verein organisierte Netzwerk koordiniert. Außerdem kann die Stadtverwaltung Synergien in Projekten nutzen. Weitere Informationen, Kommunen, die auch bereits fest im Sattel sitzen, und aktuelle Projekte finden Sie auf den Internetseiten des Vereins: www.agfk-bw.de.


Elektromobilität und Carsharing

Immer mehr Menschen verzichten auf ein Auto oder zumindest den Zweitwagen. Stattdessen teilen sie sich ein Fahrzeug mit Fremden. Was in Großstädten bereits seit längerem funktioniert, ist nun auch in Böblingen zu beobachten: Carsharing.

Sie finden in Böblingen Elektrosmarts des Carsharing-Dienstleisters car2go, einer Tochter der Daimler AG. Der Verein Stadtmobil Carsharing stellt mehrere Fahrzeuge am Bahnhof für seine Mitglieder bereit.


Auto

Parkmöglichkeiten

Böblingen ist eine Stadt mit hervorragender Parksituation. In der Innenstadt gibt es ca. 2.000 Parkplätze. An den S-Bahn-Haltestellen stehen Park&Ride-Anlagen zur Verfügung. In der ganzen Innenstadt gilt der Brezeltarif: die ersten 30 Minuten kosten nur 10 Cent. Jede weitere 2 Minuten kosten 5 Cent. Die Höchstparkdauer an Parkscheinautomaten beträgt 2 Stunden. Mehr Informationen zu den Parkmöglichkeiten gibt es hier.


Ausbau A81

Der sechsstreifige Ausbau der A81 ist aufgrund der bereits heute mit abschnittsweise über 100.000 Fahrzeugen pro Tag überlasteten Autobahn dringend erforderlich. Vorhanden ist ein vierstreifiger Querschnitt ohne Standstreifen. Im Bereich Böblingen/Sindelfingen besteht auf der Grundlage des Bundesimmissionsschutzgesetzes Anspruch auf Lärmschutz. Dazu soll auf einer Strecke von 850 m ein Deckel entlang der Wohngebiete gebaut werden. Weitere Infos...



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