Walderlebnispfad

Herzlich willkommen auf dem Böblinger Walderlebnispfad!

Mein Name ist Fuxi!

Mein Name ist Fuxi !
Wie bei uns Tieren so üblich, werde ich immer DU zu euch sagen, egal wie alt ihr seid.
Habt ihr Lust, die Geheimnisse unseres Waldes zu entdecken, den Wald hautnah und mit allen Sinnen zu erleben?
Dann nichts wie auf zum Walderlebnispfad!
Hier könnt ihr an 15 Stationen nicht nur spielerisch eine Menge über den Wald und seine Bewohner lernen,
sondern auch noch viel Spaß dabei haben und die Erwachsenen können sich bestens entspannen.



Wissenswertes über den Walderlebnispfad

  • Länge: 4,5 Kilometer
  • Höhendifferenz: ca. 40 Meter
  • Zeitdauer: ca. 3,5 Stunden mit 8-10 jährigen Kindern oder ca. 2,5 Stunden bei Inanspruchnahme der Abkürzung 
  • Einstieg am Parkplatz unterhalb der Gaststätte Ochsentrog oder Quereinstieg vom Parkplatz beim Wasserbehälter Brand
  • über öffentliche Verkehrsmittel mit Buslinie 721, Haltestelle Ochsentrog zu erreichen  


Stationen 1 bis 5

  1. Station "Einstimung"
    Entdeckt die einzigartige Schönheit eines abwechslungsreichen Mischwaldes. Durch seine Artenvielfalt bietet er Lebensräume für viele Tiere und Pflanzen   
  2. Station "Kaleidoskop"
    Wagt einmal einen Blick durch die beiden Röhren und macht euch den Unterschied zwischen einem natürlichen Waldrand und einer bebauten Fläche bewusst.
  3. Station "Tierweitsprung und Balancieren"
    Wie weit springt eingentlich ein Hase oder ein Reh? Ihr könnt es selbst ausprobieren und erfahren. Am Ende des Balancier-Parcours befindet sich eine Weitsprunggrube. Nehmt kräftig Anlauf und schaut, wie weit ihr kommt. An der
    Seite könnt ihr ablesen, welches Waldtier euerer Sprungweite entspricht. Wer wohl am weitesten springt?
  4. Station "Straßen als Störung des Ökosystems Wald"
    Eine Straße durch den Wald bedeutet einen großen Eingriff in die Natur. Setzt euch mal in möglichst großen Abständen auf die Bänke und versucht euch leise zu unterhalten. Wie geht es wohl den Tieren, die im Wald leben?
  5. Station "Waldtiere entdecken"
    Die Tiere im Wald sind durch ihr Fell optimal den Lichtverhältnissen im Wald angepasst und daher schwer zu finden. Wenn Ihr euch wie ein Jäger leise an den Hochsitz heranpirscht, werdet ihr sie jedoch bestimmt entdecken. Wer von euch erspäht die meisten?

Stationen 6 bis 10

  1. Station "Spiegelgang"
    Bäume brauchen das Sonnenlicht damit sie wachsen können. Um möglichst viel Licht aufnehmen zu können, nutzen sie den Raum zwischen den andern Bäumen optimal aus. Hier könnt ihr euch ein Bild davon machen
  2. Station "Jahrringe zählen"
    Ein Baum wächst nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Breite. Jedes Jahr wird er einen Jahrring dicker. In einem guten Jahr mit viel Regen bildet er einen breiten Ring, in einem trockenen Jahr einen schmalen. Was hat der Baum wohl schon alles erlebt, wie alt ist er ? Wie dick war er, als er so alt war wie du, deine Oma oder dein Papa ist ?
  3. Station "Waldesruh"
    Die Hälfte des Pfades ist nun schon erreicht - Zeit für eine Pause. Auf der Bank könnt ihr euch ausruhen, in den Wald hineinhorchen und seine Geräusche aufnehmen.
  4. Station "Wasser - Bodentrichter"
    Der Wald ist ein wichtiger Wasserspeicher. Im Vergleich zu Sandboden saugt Waldboden Wasser wie ein Schwamm auf und gibt es langsam wieder ab. Außerdem filtert er verschmutztes Wasser. Wie das funktioniert ? Probiert es aus!
  5. Station "Riechkasten"
    Schließt die Augen und erkennt den Duft. Viele Erlebnisse und Erinnerungen sind mit Gerüchen verbunden.  Welche Bilder entstehen vor euerem inneren Auge?

Stationen 11 bis 15

  1. Station "Waldxylophon"
    Im Wald gibt es viele verschiedene Geräusche: Vögel singen, Frösche quaken, Blätter rascheln im Wind, Äste knacken... Damit du selbst Waldmusik machen kannst, haben wir aus Baumstämmen ein Musikinstrument gebaut. An den hängenden und liegenden Hölzern kannst du ausprobieren, wie die verschiedenen Holzarten klingen.
  2. Station "Barfußpfad"
    Barfußlaufen ist gesund aber ungewohnt. Schließt die Au-gen und testet die verschiedenen Beläge. Könnt ihr erfüh-len auf was ihr geht? Was fühlt sich am Besten an?
  3. Station "Baumarten erfüllen und erkennen"
    Wie fühlt sich wohl eine Buche, Eiche oder Fichte an und wie sehen ihre Nadeln oder Blätter aus? Ertastet einmal verschiedene Baumarten; am Besten mit verbundenen Augen!
  4. Station "Alte Burg - Historie erleben"
    Der Sage nach soll um das Jahr 800 n. Chr. der Ritter Bobilo auf der Burg gelebt haben, die auf diesem Hügel stand. Während eines heftigen Kampfes wurde die Burg völlig zerstört. Wie gelangten die Feinde wohl in die Burg? Versucht es einmal selbst!
  5. Station "Spechtbaum"
    Ein Specht ernährt sich hauptsächlich von Borkenkäfern und anderen schädlichen Waldinsekten. Da er 2-3 Jahre braucht, bis er eine Höhle gezimmert hat, ist solch ein Baum besonders schützenswert.


Bitte beachtet beim Besuch des Walderlebnispfades folgende Verhaltensregeln, damit euch nichts passiert und noch viele andere Besucher die Einrichtungen benutzen können:

  • Bei extremen Witterungsbedingungen, insbesondere bei starkem Wind, Schnee und Eis, sowie in der Dunkelheit darf der Walderlebnispfad wegen erhöhter Gefährdung nicht betreten werden.
  • Bitte behandelt die Einrichtungen schonend und nehmt Rücksicht auf andere Besucher. Lasst bitte keinen Müll liegen und geht pfleglich mit der Natur um.
  • Das Betreten des Walderlebnispfades erfolgt auf eigene Gefahr!

Ich freue mich auf euren Besuch und wünsche euch viele interessante Eindrücke.
Euer Fuxi


Weitere Informationen

Kontakt

Oliver Henke

Stadtgärtnerei

Telefon (0 70 31) 669-53 61
Gebäude: Stadtgärtnerei
Aufgaben:

Leitung Stadtgärtnerei, Wald und Forst, Jagdverpachtung, Grünflächenpflegemanagement, Organisation Baumkontrolle


Obstbaumpatenschaft

Jahr der Wälder

Links und Informationen