Sehr gut ausgestattet und gefördert: Digitales Lernen an Böblinger Schulen

Liebe Böblinger*innen,

der erfolgreiche Weg ins digitale Zeitalter begann für unsere städtischen Schulen bereits 2001 – mit der Anbindung ans Glasfasernetz waren wir landesweite Pionierstadt. Grundlage waren 500 gespendete Computer von Hewlett-Packard inklusive Software. Von Anfang an kam ein zentraler Server für alle Schulen zum Einsatz – das „Campusnetz“. Bis heute bauen wir darauf auf, gehen konsequent voran, stellen uns den aktuellen und künftigen Anforderungen. Nicht zuletzt dank großzügiger finanzieller Unterstützung durch den Bund mit dem DigitalPakt.

Am Anfang gab es Computerräume, einzelne Beamer und Notebook-Wagen. Heute geht es um mobile Endgeräte, flächendeckendes WLAN und digitale Präsentationstechnik mit Beamern und Aktivlautsprecher, Dokumentenkamera sowie Laptop. Hinzu treten digitale Endgeräte im naturwissenschaftlichen Bereich, z. B. Robotik, Sensoren, 3D-Drucker oder Virtual Reality-Brillen.

Schüler mit Laptops und Tablets im Klassenzimmer und eine Tafel
Fotos: fotoatelier.hamburg – stock.adobe.com / Stadt Böblingen / David Fuentes – stock.adobe.com

Umsetzung des DigitalPakts

Die so wichtige Aufgabe, unsere Schulen digital am Puls der Zeit zu halten, unterstützt die Bundesregierung mit Fördermitteln. Über den DigitalPakt 1.0 (Laufzeit von 2019 bis 2024) sind dies für die städtischen Schulen rund 2,16 Millionen Euro. Hinzu kommt ein Eigenanteil in Höhe von 540.000 Euro. Insgesamt sind also rund 2,7 Millionen Euro verfügbar. Für rund eine Million Euro wurde und wird das Netzwerk ertüchtigt. Der weitere Betrag verteilt sich auf mobile Endgeräte, PCs, Server, Präsentationstechnik, Zubehör und digitale Geräte in den Naturwissenschaften. Etwa die Hälfte der Summe wurde bislang ausgegeben, die andere Hälfte investieren wir bis Ende 2024. Für 2025 ist der DigitalPakt 2.0 angekündigt, aus dem wir ebenfalls Mittel beantragen werden.

Keine Eintagsfliege, sondern stetiger Prozess

Unsere Böblinger Schulen sind sehr dankbar, dass wir schon sehr früh den digitalen Ausbau vorangetrieben haben. Nur so ist innovativer Unterricht möglich und so können wir die Standards des baden-württembergischen Bildungsplans erfüllen.

Die Corona-Pandemie hat dabei einen regelrechten digitalen Aufschwung im Bildungsbereich ausgelöst. Dank unserer weit fortgeschrittenen Infrastruktur konnten wir sehr schnell digitalen Unterricht anbieten und digitale Endgeräte bereitstellen. Wichtig ist, dass die digitale Ausstattung eng mit den Schulkollegien abgestimmt ist und sich sinnvoll in die Lehrpläne einfügt. Hierfür haben unsere Schulen schon vor geraumer Zeit Konzepte entwickelt.

Aktuelle Maßnahmen und Ausblick

Anfang des Jahres haben wir neue Server und ein neues Speichernetzwerk beschafft, die in den Sommerferien in Betrieb gehen. Zusammen mit unserem Dienstleister für die Betreuung der Systeme analysieren wir regelmäßig die Netzwerktechnik und erneuern sie Schritt für Schritt – um die technische Leistung weiter zu stärken. Sie bildet die unentbehrliche Grundlage für den Unterricht der Zukunft.

Bis Ende 2023 werden weitere Geräte beschafft, darunter Mini-PCs für Computerräume, Laptops, Präsentationstechnik. In Workshops gemeinsam mit unserem Dienstleister planen wir den IT-Betrieb und stimmen Projekte ab. Ziel ist ein digital reibungsloser Start in das Schuljahr 2023/2024.
Zu den künftigen Herausforderungen gehören etwa:

  • Umgang mit Privatgeräten
  • weitere Apps und Lizenzen für mobile Endgeräte
  • Ausgestaltung des hybriden Unterrichts
  • Start der neuen digitalen Bildungsplattform des Landes
  • das Ersetzen alter Hardware

Auch für diese Punkte werden wir gemeinsam gute Lösungen entwickeln. Digitales sinnvoll einsetzen und dafür klug investieren – diesem Motto bleiben wir für die Böblinger Schulen treu!

Ihr
Tobias Heizmann
Erster Bürgermeister

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