Inklusion in Böblingen
Behindertenbeauftragte
Inklusion bedeutet:
Alle Menschen sollen gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilnehmen können – egal ob sie eine körperliche, geistige oder psychische Beeinträchtigung haben.
Was mache ich als Behindertenbeauftragte der Stadt Böblingen?
Ich setze mich dafür ein, dass Inklusion in unserer Stadt Wirklichkeit wird.
Unser Ziel:
Wir wollen Barrieren abbauen. Barrieren gibt es nicht nur in Gebäuden oder Straßen, sondern auch in den Köpfen.
Inklusion betrifft alle Bereiche:
- Zugang zu Gebäuden und öffentlichen Orten
- Bildung und Arbeit
- Kultur und Freizeit
- Gesundheit und soziale Teilhabe
Was brauchen wir dafür?
Inklusion ist ein Prozess für die ganze Gesellschaft. Wir brauchen Offenheit, Respekt und die Mitarbeit aller Bürgerinnen und Bürger.
Die Stadt Böblingen sagt:
Vielfalt ist eine Stärke.
Darum arbeiten wir zusammen – Verwaltung, Politik, Institutionen und engagierte Menschen. Wir orientieren uns an der UN-Behindertenrechtskonvention und am Stadtleitbild 2035 für eine solidarische und gerechte Stadt.
Meine Einladung an Sie:
Informieren Sie sich. Machen Sie mit. Engagieren Sie sich für eine inklusive Stadt Böblingen.
Denn: Inklusion gelingt nur gemeinsam.
Ihre
Nora Marr
Behindertenbeauftragte der Stadt Böblingen
Amt für Soziales
Behindertenbeauftragte und Projektleitung „Wir-Punkt Lots*innen“
Politische Teilhabe
AG BarriereFREI
Die AG BarriereFREI ist eine beratende Arbeitsgruppe der Stadt Böblingen.
Ihr Auftrag: Die Verwaltung bei allen Fragen zu Barrierefreiheit und Inklusion fachlich zu unterstützen.
Warum ist das wichtig?
Barrierefreiheit ist ein Grundrecht und Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe. Die Stadt Böblingen orientiert sich dabei an der UN-Behindertenrechtskonvention und am Stadtleitbild 2035, das eine solidarische und gerechte Stadtgesellschaft fordert. Die AG BarriereFREI trägt dazu bei, diese Ziele in der Praxis umzusetzen.
Was macht die AG?
Sie prüft und berät zu städtischen Projekten und Vorhaben. Sie gibt Empfehlungen, wie Barrieren abgebaut und inklusive Strukturen geschaffen werden können. Sie bringt die Perspektive von Menschen mit Behinderung in politische und verwaltungsinterne Entscheidungsprozesse ein.
Wer arbeitet mit?
Institutionen und Organisationen für Menschen mit Behinderung Menschen mit eigener Behinderung, die ihre Erfahrungen einbringen Die Behindertenbeauftragte der Stadt Böblingen
Unser Anspruch:
Die AG BarriereFREI ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft. Sie sorgt dafür, dass Inklusion nicht nur ein Ziel auf dem Papier bleibt, sondern in allen Lebensbereichen spürbar wird.
Wahl zum*r Oberbürgermeister*in
Der Gemeinderat der Stadt Böblingen hat als Wahltag für die Wahl zum*r Oberbürgermeister*in Sonntag, 25. Januar 2026, festgelegt. Sollte eine Stichwahl erforderlich sein, ist hierfür Sonntag, 8. Februar 2026, vorgesehen.
Informationen zur Wahl in einfacher Sprache erhalten Sie unter folgendem Link Bürgermeisterwahl einfach erklärt - Leichte Sprache
Weitere Informationen zur Wahl zum*r Oberbürgermeister*in und zur Barrierefreiheit
Soziale Teilhabe
Soziale Teilhabe
Schnippeldisco im Treff am See
Am 10. Oktober 2025 wurde der Treff am See in Böblingen zur Bühne für gelebte Inklusion und aktiven Klimaschutz: Die Behindertenbeauftragte der Stadt Böblingen organisierte gemeinsam mit der Initiative Essbare Stadt Böblingen eine „Schnippeldisco“, die sich insbesondere an gehörlose Menschen richtete.
In entspannter Atmosphäre wurden gemeinsam gerettete Lebensmittel geschnippelt, gekocht und anschließend genossen. Zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen sorgten dafür, dass auch gehörlose Teilnehmende aktiv eingebunden waren.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig inklusive Formate für eine vielfältige und solidarische Stadtgesellschaft sind.
Die Funktion der Behindertenbeauftragten ist ein freiwilliges Engagement der Stadt Böblingen und unterstreicht deren Einsatz für mehr Teilhabe und Barrierefreiheit.
Ziel ist es, die Belange von Menschen mit Behinderung stärker in den Blick zu nehmen und inklusive Angebote in der Stadt zu fördern. Veranstaltungen wie die „Schnippeldisco“ tragen dazu bei, Barrieren abzubauen und Begegnungen zu ermöglichen.
Neben dem sozialen Aspekt stand auch das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt: Die verwendeten Lebensmittel waren „gerettet“, also vor der Entsorgung bewahrt.
Durch ihre Verarbeitung wurde ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet
Die inklusive „Schnippeldisco“ war damit nicht nur ein kulinarisches Erlebnis, sondern auch ein starkes Zeichen für eine nachhaltige und inklusive Stadt Böblingen.
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
Die EUTB ist ein kostenloses Beratungsangebot für Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen und deren Angehörige. Ziel ist es, sie in Fragen der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu unterstützen – zum Beispiel bei Themen wie Arbeit, Wohnen, Mobilität, Assistenz oder Leistungen zur Rehabilitation.
Die Beratung erfolgt unabhängig, das heißt: Die Beraterinnen und Berater sind nicht an Leistungsträger wie Krankenkassen oder Behörden gebunden. Sie beraten ergänzend zu anderen Stellen und orientieren sich ausschließlich an den Interessen der Ratsuchenden.
Ein besonderes Merkmal der EUTB ist das Prinzip „Beratung auf Augenhöhe“. Viele Beraterinnen und Berater haben selbst eine Behinderung oder chronische Erkrankung und bringen ihre eigenen Erfahrungen in die Gespräche ein.
Die EUTB ist ein kostenloses Beratungsangebot für Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen und deren Angehörige. Ziel ist es, sie in Fragen der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu unterstützen – zum Beispiel bei Themen wie Arbeit, Wohnen, Mobilität, Assistenz oder Leistungen zur Rehabilitation.
Die Beratung erfolgt unabhängig, das heißt: Die Beraterinnen und Berater sind nicht an Leistungsträger wie Krankenkassen oder Behörden gebunden. Sie beraten ergänzend zu anderen Stellen und orientieren sich ausschließlich an den Interessen der Ratsuchenden.
Ein besonderes Merkmal der EUTB ist das Prinzip „Beratung auf Augenhöhe“. Viele Beraterinnen und Berater haben selbst eine Behinderung oder chronische Erkrankung und bringen ihre eigenen Erfahrungen in die Gespräche ein.
Träger der EUTB sind:
Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen e.V. Ortsvereinigung Böblingen und Umgebung
weitere Informationen zur Terminvereinbarung finden Sie unter folgendem Link EUTB Böblingen | www.teilhabeberatung.de
und
1a Zugang Beratungsgesellschaft
weitere Informationen zur Terminvereinbarung finden Sie unter folgendem Link EUTB 1a Zugang LK Böblingen-Gärtringen | www.teilhabeberatung.de
Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) jetzt auch in Ihren Stadtteilen
Gemeinsam mit den beiden Trägern hat die Behindertenbeauftragte der Stadt Böblingen das Angebot nun auch auf die Stadtteile ausgeweitet. So finden Sie zukünftig die Beratung auch wie folgt:
Treff am See, Poststraße 38, 71032 Böblingen
Bezirksamt Dagersheim, Albert-Schweitzer-Str. 2, 71034 Böbingen
Träger ist hier 1a-Zugang Beratungsgesellschaft: weitere Informationen zur Terminvereinbarung finden Sie unter folgendem Link EUTB 1a Zugang LK Böblingen-Gärtringen | www.teilhabeberatung.de
Treff im Grund, Goerdelerstraße 2, 71034 Böblingen
Familienzentrum, Paul-Gerhardt-Weg 6 + 8, 71034 Böblingen
Träger ist hier Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen e.V. Ortsvereinigung Böblingen und Umgebung
weitere Informationen zur Terminvereinbarung finden Sie unter folgendem Link EUTB Böblingen | www.teilhabeberatung.de
Im Mittelpunkt stand hier, den Zugang zu Beratung und Unterstützung für alle Menschen zu erleichtern – unabhängig von Mobilität, Sprache oder anderen Barrieren.




